
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Auch wenn die betriebswirtschaftlichen Zahlen grottenschlecht sind: Klar, es gibt vielleicht eventuell und unter Umständen eine Fixumserhöhung, aber nur häppchenweise, derzeit aufgeteilt in zwei Tranchen, so der Stand der letzten Gerüchte. Auch wenn das für viele Standespolitiker wie ein Wortbruch von Nina Warken aussieht: Es gibt andere, die glauben immer noch fest daran, also so richtig fest, dass die Fixumserhöhung bald kommt. Und was ist mit dem um 30 Cent erhöhten Kassenabschlag? Ja sorry, der bleibt. Aber, dann gibt es ja gar keine 9,50 Euro, sondern unterm Strich nur 9,20 Euro oder so? Na und? Frau Warken ist doch so nett. Und ja, die Aporeform ist „einigungsreif“, mit PTA-Vertretungsbefugnis und Zweigapotheken – auch wenn wir Apothekers das überhaupt nicht gut finden: Politiker sind der Meinung, dass dies gut ist, „wir sind die Politik“ und „das ist der richtige Weg“. Basta. Schwarz-rote Politik at its best.Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 4. bis 8. Mai 2026
10.05.2026, 05:30 Uhr
AOK erwartet nur geringfügige Beitragssenkungen
BERLIN (ks). Das erneute Milliardendefizit in der gesetzlichen Krankenversicherung könnte die geplante Beitragssenkung auf 13,6 Prozent im nächsten Jahr infrage stellen. Der Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes Hans Jürgen Ahrens geht davon aus, dass bei den gesetzlichen Kassen in diesem Jahr ein Minus von drei Mrd. Euro auflaufen werde. "Der Trend dazu verfestigt sich", sagte Ahrens dem Berliner "Tagesspiegel" (Ausgabe vom 30. November). Die Gesundheitsreform soll die gesetzlichen Krankenkassen um bis zu zehn Mrd. Euro entlasten. Sieben Mrd. Euro hiervon will Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in Beitragssenkungen umgesetzt wissen. Ahrens verwies jedoch darauf, dass es 2003 wiederum erhebliche Kostensteigerungen im Arzneimittelbereich gegeben habe und gleichzeitig aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit die Beitragseinnahmen zurückgegangen seien.Show more30.11.2003, 16:55 Uhr
Europäisches Arzneibuch: Neue Ausgabe von Pharmeuropa
(ga). Die 128 Seiten starke Ausgabe von "Pharmeuropa®", Vol. 15.4. October 2003, dem Informationsmedium der Europäischen Arzneibuch-Kommission, enthält 43 europäische Monographie-Entwürfe, die bis zum 31. Januar 2004 zur Diskussion gestellt werden. Es sind dies u. a. 6 Monographien über Drogen, 8 Monographien über homöopathisch verwendete Substanzen und 1 Monographie über ätherische Öle.Show more30.11.2003, 16:55 Uhr
CDU votiert für Einführung von Gesundheitsprämien
LEIPZIG (ks). Die CDU hat am 1. Dezember auf ihrem Parteitag in Leipzig beschlossen, die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auf ein Gesundheitsprämienmodell umzustellen. Nur wenige Delegierte stimmten gegen das Konzept, das auf den Vorschlägen der Herzog-Kommission aufbaut.Show more30.11.2003, 16:55 Uhr
Arzneimittelfälschungen: Neue Testmethoden für AIDS-Medikamente
BERLIN (ks). Weltweit sind zehn Prozent aller Arzneimittel gefälscht Ų davon gehen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA aus. Dabei ist keine Medikamentengruppe ausgenommen: Gepanscht, gestreckt und gefälscht werden teure wie preiswerte Arzneimittel, Originale wie Generika Ų Wirkstoffe, Dosierungen, Verpackungen, Chargennummern Ų die Fälscher setzen an allen Stellen an. Auch Aids-Medikamente werden immer häufiger gefälscht. Die Folgen sind nicht selten tödlich. Darauf wies am 26. November der German Pharma Health Fund e. V. (GPHF) hin.Show more30.11.2003, 16:55 Uhr
Noweda-Generalversammlung: Gute Zahlen, gesunde Zuversicht und eine neue Interne
ESSEN (tmb). Bei der Generalversammlung der Noweda eG am 26. November in Essen wurde den über 350 teilnehmenden Mitgliedern und zahlreichen Gästen erneut ein gestiegener Jahresüberschuss präsentiert. Der Umsatz nahm wieder stärker als der Gesamtmarkt des pharmazeutischen Großhandels zu. Im Mittelpunkt der Generalversammlung stand aber die Zukunft der Apotheken. Die Noweda will ihre Mitglieder und Kunden weiterhin durch Serviceleistungen unterstützen, aber keine Dachmarkenstrategie anbieten. Als Reaktion auf den Versandhandel wurde die neue Internetplattform ApoExpress.de angekündigt, über die Verbraucher bei den teilnehmenden Apotheken bestellen können.Show more30.11.2003, 16:55 Uhr
FU Berlin: Massive Sparmaßnahmen für Pharmazeutisches Institut
BERLIN (diz). An den Berliner Universitäten sollen Einsparungen in Millionenhöhe vorgenommen werden. Betroffen davon ist auch das Pharmazeutische Institut der Freien Universität (FU). Eine Aktion der Pharmaziestudierenden der FU Berlin versucht derzeit, die Öffentlichkeit auf diese Sparmaßnahmen aufmerksam zu machen, insbesondere auch auf die nach Einschätzung der Studierenden katastrophalen Folgen für die Lehre.Show more30.11.2003, 16:55 Uhr
Landesapothekerverband Niedersachsen: Mit der Hausapotheke in die Zukunft
HANNOVER (tmb). Wie sollen die vielfältigen gesetzlichen Neuregelungen zum Jahreswechsel in den Apotheken umgesetzt werden? Wie wird sich die Apothekenlandschaft verändern? Die Antworten des Landesapothekerverbandes Niedersachsen auf viele anstehende Fragen präsentierte der LAV-Vorsitzende und ABDA-Vizepräsident Heinz-Günter Wolf während der Mitgliederversammlung des Verbandes am 22. November in Hannover. Dabei zog sich das Konzept der Hausapotheke wie ein roter Faden durch die Antworten. Doch viele Aspekte gelten in gleicher Weise für die anderen Bundesländer, in denen das Hausapothekenmodell noch nicht so stark etabliert ist wie in Niedersachsen. Außerdem präsentierte Prof. Dr. Gerhard F. Riegl Zukunftsperspektiven für Apotheken aus der Sicht des Marketings.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Neue Verordnung: Änderung bei Diclofenac
BONN (im). Das nichtsteroidale Antirheumatikum Diclofenac soll künftig nicht verschreibungspflichtig sein, wenn es zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und Fieber in Einzeldosen von 12,5 Milligramm-Tabletten und einer Tagesdosis bis maximal 75 Milligramm eingesetzt wird. Daten hätten kein erhöhtes hepatotoxisches Potenzial verglichen mit Ibuprofen oder Naproxen gezeigt, heißt es in der Begründung zur entsprechenden Verordnung.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Zum Jahresende: Befreiungsbescheide laufen ab
Bonn (im). Befreiungsbescheide aus diesem Jahr, die Patienten von Zuzahlungen etwa zu Arzneimitteln vollständig befreiten, laufen am 31. Dezember 2003 ab. Das hat die parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk vor kurzem im Bundestag bestätigt.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Risikostrukturausgleich: Betriebskrankenkassen zahlen den größten Anteil in de
Berlin (bkk/ks). Nach Angaben des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK-BV) wird in diesem Jahr jedes BKK-Mitglied 871 Euro zur Unterstützung anderer gesetzlicher Krankenkassen zahlen. Die BKKen sind damit noch vor den Ersatzkassen der Arbeitnehmer die größten Zahler im Risikostrukturausgleich (RSA).Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Apothekerkammer Schleswig-Holstein: Warnschuss für das ZL
KIEL (tmb). Die mögliche Kündigung der ZL-Mitgliedschaft ist ein Dauerthema der schleswig-holsteinischen Kammerversammlung. Nach langer und engagierter Debatte entschied sich die Mehrheit der Delegierten bei der Sitzung am 20. November gegen eine Kündigung zum jetzigen Zeitpunkt. Doch langfristig ist für die schleswig-holsteinischen Delegierten nur ein ZL akzeptabel, das sich finanziell selbst trägt und auf eigene Verantwortung wirtschaftet.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Rezeptfreie Arzneimittel: Ärzte verordnen zu 28 Prozent OTC-Präparate
Frankfurt (ims/ks). Rezeptfreie Arzneimittel sind ab 2004 weitgehend aus der Erstattung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausgeschlossen Ų so sieht es das GKV-Modernisierungsgesetz vor. Ausnahmen gelten für Verordnungen für Kinder bis zu zwölf Jahren, Jugendliche mit Entwicklungsstörungen sowie für Arzneimittel, die als Standardtherapeutika bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen definiert werden.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
EU-Beitrittsländer: Unterlagenschutz und Patente für Arzneimittel
BONN (hb). Mit der Erweiterung der Europäischen Union am 1. Mai 2004 treten in den zehn Beitrittsländern auch die europäischen Regelungen zum Schutz geistigen Eigentums im Arzneimittelbereich in Kraft. Bei einer Forum-Veranstaltung zu Patenten und Unterlagenschutz für Arzneimittel und Medizinprodukte am 11. November 2003 in Bonn stellte Dr. Andrea Derix, Aachen die Sachlage dar.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Studienförderung: Institut für klinische Forschung nötig
DÜSSELDORF (im). Für die klinische Arzneimittelforschung braucht Deutschland eine zentrale Einrichtung zur staatlichen Förderung, in der außer den Bundesministerien für Forschung und Gesundheit oder der deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) auch Institutionen wie die Arzneimittelkommission der Ärzteschaft, der gemeinsame Bundesausschuss und das neue Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Medizin vertreten sein müssten. Das hat Professor Bruno Müller-Oerlinghausen am 21. November vor Journalisten während der Messe Medica in Düsseldorf erklärt. Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Ärzteschaft (AkdÄ) befürwortete dort auch die Beteiligung der Apothekerschaft, zudem sollten Patientenvertreter gehört werden.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Arzneimittelfälschungen: Bessere Kontrolle der Vertriebswege gefordert
ESCHBORN (hel). Nach neuesten Schätzungen sind rund sieben Prozent der weltweit vertriebenen Arzneimittel Fälschungen. Bisher war dies vor allem ein Problem in Ländern der Dritten Welt. Heute gelangen solche Mittel über das Internet aber auch zum europäischen Verbraucher. Eine weitere Gefahr für die Gesundheit sind Arzneimittel geringer Qualität, wie auf dem 3. Expertenforum des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL) zum Thema "Arzneimittelfälschung/Arzneimittelsicherheit" deutlich wurde, das am 18. November 2003 in Eschborn stattfand. Da ein Teil der Ausgangsstoffe für die Arzneimittelherstellung in Schwellenländern wie China hergestellt wird, gelangen Substanzen unterschiedlicher Qualität auf den Markt der Industrienationen. Der immer liberalere internationale Handel erleichtert mafiös strukturierten Fälscherorganisationen ihr Treiben.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Arzneimittelinnovationen: Keine Kostenexplosion durch neue Medikamente
BERLIN (ks). Arzneimittel Ų insbesondere innovative Ų werden derzeit immer wieder für die Finanzkrise der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verantwortlich gemacht. So erklärt der Arzneiverordnungsreport alljährlich, die Ärzteschaft verordne zu teuer und die Pharmaindustrie betreibe bei ihren neuen Produkten eine Hochpreispolitik. In der Folge kam es zu einer Reihe gesetzgeberischer Eingriffe in den Markt der patentgeschützten Arzneimittel. Ein Grund für den Arzneimittelhersteller GlaxoSmithKline (gsk), auf die Bedeutung innovativer Arzneimittel hinzuweisen. Dass sie keinesfalls die Kostentreiber im Gesundheitswesen sind, unterstützt auch ein aktuelles Gutachten, das Professor Eberhard Wille, Vorsitzender des Sachverständigenrats für die konzertierte Aktion im Gesundheitswesen, im Auftrag von gsk erarbeitet hat.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Seehofer auf Abstand zur Bürgerversicherung
BERLIN (ks). Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Horst Seehofer (CSU) hat angekündigt, das von ihm seit geraumer Zeit vertretene Modell einer Bürgerversicherung im Gesundheitswesen "nicht weiter verfolgen" zu wollen. Stattdessen unterstütze er nun das CSU-Konzept einer Reform des bestehenden Systems der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), sagte er in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Ausgabe vom 21. November).Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Bundesärztekammer: Ärztepräsident gegen Bürgerversicherung
BERLIN (ks). Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, wendet sich entschieden gegen die Einführung einer Bürgerversicherung. Stattdessen plädiert er für den Erhalt des Wettbewerbs zwischen den bewährten Krankenversicherungssystemen und eine offene Diskussion über den Inhalt des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Finanzierungreform der GKV: Gesundheitsökonomen für Mix aus Bürgerversicherun
BERLIN (ks). In der Debatte um die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) scheint es zuweilen, als gebe es nur die Wahl zwischen zwei Modellen: Dem Ausbau der GKV zur Bürgerversicherung oder der Umstieg auf Kopfpauschalen. Der Ökonom Prof. Dr. Friedrich Breyer von der Universität Konstanz stellte auf dem Handelsblatt-Gesundheitskongress "Health" am 24. November in Berlin ein mögliches drittes System vor: ein Mischmodell zwischen Bürgerversicherung und einheitlicher Prämie nach Schweizer Vorbild.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Berufsbilder: Was macht eine Apothekerin bei einem Pharmaverband?
BONN (im). Die Arbeit von Apothekern bei einem Verband der pharmazeutischen Industrie ist von den Themen her mit der Tätigkeit in der Industrie vergleichbar. In einem Beitrag für die Zeitschrift der Apothekerkammer Nordrhein, Ausgabe fünf, stellt Dr. Barbara Steinhoff ihren Arbeitsplatz beim Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) vor.Show more16.11.2003, 16:55 Uhr
Bundesausschuss: Wichtige Personalentscheidung
BONN (im). Ein Arzt wird quasi der "Oberaufseher" im Gesundheitswesen: Dr. Rainer Hess, der langjährige Hauptgeschäftsführer der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, welche die niedergelassenen Ärzte repräsentiert, wird der unparteiische Vorsitzende des gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen.Show more16.11.2003, 16:55 Uhr
Gesellschaft für Inkontinenzhilfe: Heraus aus der Tabuzone
BERLIN (cb). Die Gesellschaft für Inkontinenzhilfe e.V. (GIH) hat sich der Förderung von Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik, Behandlung und Versorgung der Harn- und Stuhlinkontinenz verschrieben. Der diesjährige 15. Deutsche Kongress der Gesellschaft am 14. und 15. November in Berlin stand unter dem Leitthema "Inkontinenz Ų kein unabwendbares Schicksal".Show more16.11.2003, 16:55 Uhr
Drogen-Hotline: „Nummer gegen Kummer“
BERLIN (bmgs/daz). Ab sofort ist unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 0 18 05 / 31 30 31 die "Sucht- und Drogen-Hotline" zu erreichen. Sie bietet telefonische Beratung, Hilfe und Informationen durch erfahrene Fachleute aus der Drogen- und Suchthilfe. An die Sucht- und Drogen-Hotline können sich sowohl Menschen mit Suchtproblemen als auch deren Angehörige, Freunde oder Kollegen wenden. Die Hotline ist 24 Stunden am Tag besetzt und kostet 12 Cent pro Minute.Show more16.11.2003, 16:55 Uhr
Schänzer: Pharmaindustrie soll Anti-Doping-Agentur finanziell unterstützen
BONN (hb). Die Deutsche Apotheker Zeitung bat Prof. Dr. Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie der Deutschen Sporthochschule in Köln, eines der beiden deutschen IOC-akkreditierten Doping-Kontroll-Labors, angesichts des neuen Doping-Skandals mit dem Designer-Steroid Tetrahydrogestrinon (THG) um eine kurze Stellungnahme zum derzeitigen Sachstand (siehe auch DAZ 2002, Nr. 30, S. 24, und DAZ 2003, Nr. 44, S. 30).Show more16.11.2003, 16:55 Uhr
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