
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Auch wenn die betriebswirtschaftlichen Zahlen grottenschlecht sind: Klar, es gibt vielleicht eventuell und unter Umständen eine Fixumserhöhung, aber nur häppchenweise, derzeit aufgeteilt in zwei Tranchen, so der Stand der letzten Gerüchte. Auch wenn das für viele Standespolitiker wie ein Wortbruch von Nina Warken aussieht: Es gibt andere, die glauben immer noch fest daran, also so richtig fest, dass die Fixumserhöhung bald kommt. Und was ist mit dem um 30 Cent erhöhten Kassenabschlag? Ja sorry, der bleibt. Aber, dann gibt es ja gar keine 9,50 Euro, sondern unterm Strich nur 9,20 Euro oder so? Na und? Frau Warken ist doch so nett. Und ja, die Aporeform ist „einigungsreif“, mit PTA-Vertretungsbefugnis und Zweigapotheken – auch wenn wir Apothekers das überhaupt nicht gut finden: Politiker sind der Meinung, dass dies gut ist, „wir sind die Politik“ und „das ist der richtige Weg“. Basta. Schwarz-rote Politik at its best.Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 4. bis 8. Mai 2026
10.05.2026, 05:30 Uhr
Rürup: GMG ist besser als sein Ruf
BERLIN (ks). Der Ökonom Bert Rürup räumt ein, dass die Gesundheitsreform schlechter gestartet ist als er erwartet hatte. Mit der nach ihm benannten Kommission hatte Rürup verschiedene Vorschläge unterbreitet, die in die Reform eingeflossen sind Ų so im Bereich der Arzneimittelversorgung oder bei der Praxisgebühr. Auch wenn das Gesetz "sicher nicht der große Wurf" sei, so sei es "nüchtern betrachtet besser als sein Ruf", sagte Rürup in einem Interview mit der "Welt" (Ausgabe vom 12. Januar).Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Reform startet holprig – Ministerin erwartet rasche Klärung der Probleme
BERLIN (ks). Auch zwei Wochen nach Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) bestehen noch immer zahlreiche Unklarheiten, wie die Reform umzusetzen ist Ų insbesondere was die Praxisgebühr betrifft. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gibt sich dennoch zuversichtlich, dass die Probleme in Kürze gelöst sein werden. Auch hält sie an ihrem Ziel fest, dass ein durchschnittlicher Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 13,6 Prozent erreicht werden kann Ų fraglich bleibt allerdings der Zeitpunkt.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Barmer-Chef: GMG bietet Chancen für bessere Medizin
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt muss sich dieser Tage viel Kritik an der Gesundheitsreform anhören. Doch einige Teile der Reform finden auch ihre Freunde unter den Akteuren im Gesundheitswesen. So erklärte der Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse Eckart Fiedler am 7. Januar in Berlin, er sehe gute Chancen für die Entwicklung eines Qualitätswettbewerbs durch Disease-Management-Programme (DMP) und die integrierte Versorgung.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Stern-"Kundenservice": Stern umwirbt Apotheker
(diz). Das Magazin "Stern" startet in Kürze eine achtteilige Serie zum Thema "Alternative Medizin". Da das Magazin davon ausgeht, dass diese Serie auch für Apotheker und deren Kunden von Interesse ist, schreibt der Stern-Kundenservice zur Zeit zahlreiche Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland an, um ihnen "zwei tolle Angebote" zu unterbreiten. Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
IKK-Serviceapotheken künftig auch in Mecklenburg-Vorpommern
SCHWERIN (tmb). Das Konzept der Hausapotheken setzt sich weiter durch. Nach landesbezogenen Verträgen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein und einem bundesweiten Vertrag mit der Barmer Ersatzkasse gibt es nun auch in Mecklenburg-Vorpommern einen solchen Vertrag auf Landesebene.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Strukturdiskussion: LAK Hessen bleibt ABDA-Mitglied
(diz). Die Landesapothekerkammer (LAK) Hessen geht nach den jüngsten Entwicklungen davon aus, dass Bundesapothekerkammer (BAK) und Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA "grundsätzlich reformwillig und -fähig" sind. Eine Abstimmung unter den Delegierten ergab, dass die LAK Hessen daher zunächst Mitglied der ABDA bleiben wird.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Apotheker musizieren: 10. Treffen der Deutschen Apotheker-Bigband
Es gab sie noch: fröhliche Apotheker im Jahr 2003. Nicht diejenigen sind hier gemeint, deren Traum vom Päckchenpacken nun endlich in Erfüllung gehen wird, nein, es geht hier um 19 Kolleginnen und Kollegen aus neun Bundesländern, die sich am letzten Novemberwochenende 2003 zum gemeinsamen Musizieren trafen: die deutsche Apotheker-Bigband.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Der Sachverständigenrat: Neuer Name, neue Anschrift
BERLIN (bgm/daz). Mit In-kraft-Treten des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zum 1. Januar 2004 wird die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen abgeschafft. Wie einer Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums zu entnehmen ist, ändert sich damit die Bezeichnung des langjährig etablierten Sachverständigenrates. Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Caspers-Merk: 2004 endlich Nichtraucher werden!
BERLIN (bmg/daz). Die Parlamentarische Staatssekretärin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marion Caspers-Merk ruft dazu auf, den Jahresanfang zu nutzen, um mit dem Rauchen aufzuhören: "Es lohnt sich immer, mit dem Rauchen aufzuhören. Gerade zum Jahreswechsel sind die Bereitschaft und die Motivation, um aus dem Tabakkonsum auszusteigen, besonders hoch."Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Hamburger Apothekerverein: Zwei gerichtliche Erfolge für die Apotheker
HAMBURG (tmb). Im November und Dezember 2003 erzielte der Hamburger Apothekerverein zwei Erfolge vor dem Landessozialgericht und dem Landgericht Hamburg gegen die BKK Hamburg und das Arznei-Haus24. Obwohl hier noch die alte Rechtslage vor dem GMG anzuwenden war, dürften die Urteile aufgrund ihrer Begründungen überwiegend auf die Verhältnisse mit dem GMG übertragbar sein und die Position der Apothekerschaft bestätigen.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Arzneimittelwerbung: Patienten sollen mehr über Arzneimittel wissen
BONN (hb) Der öffentliche Teil der 41. Mitgliederversammlung von Integritas Ų Verein für lautere Heilmittelwerbung e.V., die traditionsgemäß kurz vor Jahresschluss abgehalten wird, war dieses Mal zwei aktuellen Themen aus dem Bereich der Information und Kommunikation mit dem Patienten bzw. dem Verbraucher gewidmet. Eine Verbesserung in diesem Bereich ist bereits seit langem eines der Hauptanliegen von Integritas, wie der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Reinsch in seinen Begrüßungsworten am 11. Dezember 2003 in Bonn deutlich machte.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Krankenstand: Auf niedrigstem Niveau
BERLIN (bmg/daz). Der Krankenstand ist im Jahre 2003 auf das niedrigste Niveau seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970 gesunken. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilt, ergeben vorläufige Rechnungen einen Jahresdurchschnitt von 3,61 Prozent. Damit sei erstmals die 4-Prozent-Grenze unterschritten worden.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Gesundheitsreform: Noch Unklarheiten bei Zuzahlungsregelung für chronisch Krank
BERLIN (ks). Seit Jahresbeginn gelten für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung neue Zuzahlungsregelungen. Grundsätzliche Befreiungen gibt es nicht mehr. Befreit wird erst, wer seiner Krankenkasse nachweist, dass er mehr als zwei Prozent seiner jährlichen Bruttoeinnahmen für Zuzahlungen aufwenden muss. Laut GKV-Modernisierungsgesetz liegt die Belastungsobergrenze für chronisch Kranke bei einem Prozent. Doch noch scheiden sich die Geister, wer als Chroniker im Sinne der neuen Vorschriften gilt.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Patientenrechte: Kühn-Mengel nimmt Amt als Patientenbeauftragte auf
BERLIN (ks). Die Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel (SPD) hat am 2. Januar in Berlin ihr Amt als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patienten aufgenommen. Ab sofort steht sie Patienten sowie deren Interessenvertretungen als Ansprechpartnerin auf Seiten der Regierung zur Verfügung.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Experten erwarten nur geringe Beitragssenkungen
BERLIN (ks). Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, die 2003 noch bei durchschnittlich 14,4 Prozent lagen, sollen im kommenden Jahr auf im Schnitt 13,6 Prozent sinken. So planten es Regierungskoalition und Union, als sie die Gesundheitsreform im vergangenen Sommer aushandelten. An deutlich spürbare Absenkungen der Beiträge glaubt mittlerweile kaum noch jemand.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Gesundheitsreform: Das ändert sich zum 1. Januar 2004 im deutschen Gesundheitsw
BERLIN (bmg/daz). Zum 1. Januar tritt eine Vielzahl von Reformen und Änderungen im deutschen Gesundheitswesen in Kraft. Über die apothekenspezifischen Veränderungen haben wir im vergangenen Jahr fortlaufend berichtet. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die weiteren Änderungen, die zum 1. Januar 2004 in der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft treten.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Schlaganfall-Prävention: Politiker beim Blutdruckmessen
BERLIN (ks). Der Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Sein bedeutendster Risikofaktor ist der Bluthochdruck Ų doch dieser Zusammenhang ist vielen Menschen noch immer nicht bewusst. Im Rahmen der Aktion "LIFE-Act: Blutdruck messen gegen Schlaganfall" am 11. Dezember in Berlin warben Bundespolitiker aller Parteien für eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks: Auf Initiative der Hochdruckliga ließen sie sich in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft von Ärzten eine Messmanschette umlegen.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Profilierung: Spitzenposition mit „Premium“-Auszeichnung?
NÜRNBERG (ri). Apotheker, die innerhalb der viel zitierten Servicewüste Deutschland den Verbrauchern ganz bewusst signalisieren möchten, dass sie sich als besonders kundenfreundliche Dienstleister verstehen, haben künftig die Möglichkeit, sich um eine von der Landesgewerbeanstalt (LGA), einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, vergebene Auszeichnung zu bewerben. Mit dem Siegel "Premium Qualität" werden solche Apotheken ausgezeichnet, die im Hinblick auf Kundenorientierung besondere, genau definierte Serviceleistungen erbringen und sich somit vom Gros der Mitbewerber positiv abheben.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Rufzeichen Gesundheit 2003: Alt-Bundespräsident von Weizsäcker: "Apotheken sin
(diz). "Apotheken sind, wie wir alle wissen, in der ganzen Geschichte unserer Gesellschaft immer wieder Mittelpunkt, Lebenshilfe schlechthin" Ų ein Satz von Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident von 1984 bis 1995, den er im Rahmen seines Festvortrags zur Verleihung des Gesundheitspreises 2003 "Rufzeichen Gesundheit!", einer Veranstaltung des Verlags Wort & Bild, am 6. November in Berlin sagte. Mit deutlichen Worten würdigte von Weizsäcker die Arbeit und den Beruf des Apothekers.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Alliance UniChem kauft Großteil des Noweda- Anteils an der Anzag – Noweda
(daz). Die Noweda, bislang wie die Sanacorp mit 24,99% an der Anzag beteiligt, hat Ų wie berichtet (DAZ 2003, Nr. 50, S. 43) Ų 19% der Anzag-Aktien an die Alliance UniChem verkauft. Der aus einer Genossenschaft hervorgegangene britische Pharmagroßhändler, der bisher schon mit knapp 11% an der Anzag beteiligt war und schon seit vielen Jahren im Aufsichtrat der Anzag vertreten ist, hält damit jetzt 29,99% der Anzag-Aktien. Die Noweda will, wie es in Essen hieß, die ihr verbleibenden Anzag-Anteile (knapp 6%) "zunächst" halten.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Gesundheitsreform: Spitzenverbände der Krankenkassen überprüfen Festbeträge
BERLIN (ks). Mit dem GKV-Modernisierungsgesetz sollen patentgeschützte Analogpräparate künftig der Festbetragsregelung unterfallen. Zudem sollen die Festbeträge für wirkstoffgleiche Arzneimittel der Stufe 1 abgesenkt und die Festbeträge an eine geänderte Marktlage angepasst werden. Damit soll die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um jährlich eine Milliarde Euro entlastet werden. Zuständig für die Festbeträge ist nun wieder die Selbstverwaltung, nachdem die letzte Anpassung per Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit erfolgte. Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben sich nun an die Arbeit gemacht.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Arbeitsgruppe "Medikament und Gesundheit": Elementare Veränderung im Berufsbild
STUTTGART (diz). Im Rahmen der "Pharmazeutischen Tafelrunde" am 9. Dezember in Stuttgart stellte Professor Friedrich Wilhelm Graf den Bericht der von der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg einberufenen unabhängigen Arbeitsgruppe "Medikament und Gesundheit" vor. Die Arbeitsgruppe hatte den Auftrag, über Mängel und Schwächen der derzeitigen Medikamentenversorgung nachzudenken und Vorschläge zu gebotenen Reformen zu entwickeln. Als eine der zentralen Aussagen des Berichts bekannte sich die Arbeitsgruppe dazu, dass elementare Veränderungen im beruflichen Selbstverständnis bzw. im Berufsbild der Apotheker notwendig sind.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
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