
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Kürzere Abrechnungszyklen wären sinnvoll“
Das E-Rezept hat das Geschäft der Apothekenrechenzentren verändert. Was heißt das für die vorhandene Infrastruktur und für die Abrechnung an sich? Und sehen die Rechenzentren selbst ihre Zukunft? Die DAZ hat bei Katja Frey, Bereichsleiterin für den Vertrieb, vom ARZ Haan nachgefragt.Show morepolitik
Ein Gespräch über die Zukunft der Rechenzentren
10.04.2026, 15:50 Uhr
Neue Ausgabe von Pharmeuropa
(ga). Die 164 Seiten starke Ausgabe von Pharmeuropa®, Vol. 16.1, January 2004, dem Informationsmedium der Europäischen Arzneibuch-Kommission, enthält 46 europäische Monographie-Entwürfe, die bis zum 30. April 2004 zur Diskussion gestellt werden.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Verbraucherverhalten: Breite Skepsis gegenüber Internet-Apotheken
STARNBERG/BERLIN (ri). Die ab 2004 in Deutschland mögliche Bestellung von Arzneimitteln über das Internet stößt bei den Verbrauchern auf wenig Akzeptanz. Nur drei Prozent haben von dieser Möglichkeit bisher überhaupt Gebrauch gemacht, lediglich vier Prozent der deutschen Apothekenkunden wollen sich in Zukunft alleine auf diesen Vertriebsweg verlassen. Dagegen stehen bei weit mehr als 90 Prozent der Verbraucher die Zuverlässigkeit, das pharmazeutische Fachwissen und der Service der Apotheke "um die Ecke" hoch im Kurs. Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Dopingmittel THG in Deutschland nicht verbreitet
BONN (hb). Von knapp 20 000 auf Tetrahydrogestrinol (THG) getesteten Dopingproben im Jahr 2003 waren nur 153 positiv (0,8%) Dies geht aus einer Statistik hervor, die das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISP) und die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) am 17. Februar 2004 auf ihrer Jahrespresskonferenz vorstellten. Auf dem Gebiet der Doping-Bekämpfung in Deutschland hat die NADA neben den beiden von der Welt-Anti-Doping Agency (WADA) akkreditierten Kontrolllabors eine zentrale Rolle übernommen.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Umfrage: Patienten akzeptieren Hausarzt als Lotsen
BERLIN (ks). Die Mehrheit der Deutschen ist bereit, den Hausarzt als erste Anlaufstelle bei Krankheiten zu akzeptieren und Fachärzte erst nach einer Überweisung aufzusuchen. Besonders in einkommensschwächeren Schichten ist die Bereitschaft hoch, bei Krankheiten zunächst den Hausarzt zu konsultieren oder andere Auflagen der Krankenkassen zu erfüllen. Dies hat eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Einzelimport: Cannabis in Arzneien nicht erstattungsfähig
BONN (im). Den Einsatz von Cannabis-Wirkstoffen in Arzneimitteln beurteilt die Bundesregierung sehr vorsichtig. Werden beispielsweise der Inhaltsstoff Dronabinol oder das Cannabinoid Nabilon in Einzelfällen für Rezepturen verschrieben und nach Deutschland importiert, müsste dies wegen der möglichen Umgehung der Arzneimittelzulassung sorgfältig geprüft werden, lautete die Antwort aus dem Bundesgesundheitsministerium vor kurzem im Bundestag. Aufgrund fehlender Bewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss seien sie derzeit nicht erstattungsfähig, hieß es.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Elektronische Gesundheitskarte: Krankenkassen zweifeln an reibungsloser Einführ
BERLIN (ks). Der Plan, die elektronische Gesundheitskarte zum 1. Januar 2006 einzuführen, könnte zu einem Chaos führen. Das Maut-Desaster im Hinterkopf, warnen nun Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen vor ähnlichen Pannen beim Großprojekt Gesundheitskarte.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
BSE Update 2004: Zu früh für eine Entwarnung
BONN (hb). Auch wenn sich das Thema BSE derzeit nicht in den Schlagzeilen findet, ist auf diesem Gebiet doch ständige Wachsamkeit geboten. Ein Grund für das Forum-Institut, dem Thema am 10. Februar 2004 bereits das zehnte Update zu widmen. Das Fazit: Nach Einschätzung der Experten ist noch nicht erkennbar, ob die Maßnahmen, die im Wesentlichen seit dem Jahr 2001 getroffen wurden, tatsächlich zu einer Verbesserung der Risikosituation geführt haben, denn die heute festgestellten Infektions- und Krankheitsfälle betreffen immer noch Tiere, die vor dieser Zeit geboren wurden.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Patientenbeauftragte: Ärzte sollen OTx verordnen, wenn es nötig ist
BERLIN (ks). Rezeptfreie Arzneimittel sind grundsätzlich nicht mehr erstattungsfähig Ų so sieht es die Gesundheitsreform vor. Bis zum 31. März 2004 soll der Gemeinsame Bundesausschuss eine Liste derjenigen nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel (OTx) erstellt haben, die bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen zum Therapiestandard gehören und damit weiterhin erstattungsfähig sind.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Zuzahlungen für Heimbewohner: Bayerische Sozialministerin fordert Sonderregelun
MÜNCHEN (ks). "Für pflegebedürftige und behinderte Bewohnerinnen und Bewohner in Heimen brauchen wir dringend Sonderregelungen bei Praxisgebühr und sonstigen Zuzahlungen in Apotheken und Krankenhäusern", erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) am 20. Februar beim 3. Bayerischen Gesundheitsforum für Ethik und Qualität in der Medizin in Kloster Andechs.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
DAZ-Interview: Fit für „Homöopathie und Naturheilkunde“
(diz). Die Möglichkeit, die neue Bereichsbezeichnung "Homöopathie und Naturheilkunde" zu erwerben, stößt bei vielen Apothekerinnen und Apothekern auf großes Interesse. Wir nahmen dies zum Anlass und sprachen mit Dr. Markus Wiesenauer, Weinstadt, Arzt mit Schwerpunkt Homöopathie, und dem Pharmazierat Hans-Dieter-Hirt, Fellbach, um zu erfahren, was es mit den Bereichsbezeichnungen auf sich hat.Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Praxisgebühr und Zuzahlung: Gesundheitsreform beginnt zu wirken
BERLIN (ks). Die Gesundheitsreform zeigt erste Wirkung Ų dies vermeldete der Sprecher des Bundesgesundheitsministerium Klaus Vater am 20. Februar. Vater führte dies unter anderem darauf zurück, dass die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente im Januar um ein Prozent gesunken seien und der Versandhandel in Gang komme. Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
Pharmaindustrie will Kooperationen mit Ärzten selbst kontrollieren
BERLIN (ks). Die Mitgliedsunternehmen des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) wollen ihre Zusammenarbeit mit Ärzten künftig freiwillig selbst kontrollieren. Am 16. Februar gründeten sie in Berlin den Verein "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.". Mit einem Ehrenkodex soll sichergestellt werden, dass Verhaltensregeln eingehalten werden, die eine unlautere Beeinflussung der ärztlichen Unabhängigkeit ausschließen, erklärte der VFA-Vorstandsvorsitzende Andreas Barner bei der Vorstellung des Vereins am Gründungstag.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Europäische Initiative: Kampf der Fettleibigkeit
MÜNCHEN (ilm). Anfang Februar fand in München die erste deutsch-österreichisch-französische Initiative zur Bekämpfung der Obesitas statt. Sie geht auf CERIP-Santé (Centre de Recherches International pour la Santé) zurück, eine französische Organisation, die den Dialog zwischen den gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern, Ökonomen, Verbrauchern und der Industrie zu fördern versucht.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Darmkrebsmonat: Apotheken informieren über Darmkrebs
BERLIN (ks). Bereits zum dritten Mal in Folge wird von der Felix Burda Stiftung der Monat März zum Darmkrebsmonat ausgerufen. Unter dem Motto "Gesund durch Früherkennung" finden eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen statt, die Menschen über Darmkrebs aufklären und zur Vorsorge motivieren sollen. Unterstützt wird die Initiative unter anderem von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und verschiedenen Prominenten. Auch die Apotheker sind mit von der Partie: Ab 1. März sind bundesweit in den Apotheken kostenlose Informationsbroschüren zum Thema Darmkrebs erhältlich.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Berichtigung: Urteil zur Werbung
(daz). In unserer letzten Apotheker Zeitung (Montagsausgabe AZ Nr. 8) vom 16. Februar war im Beitrag „Werbung: Kreativität durch Gesundheitsreform geweckt“ versehentlich ein falsches Datum für das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abgedruckt.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Unterversorgung bei Osteoporose: Apotheker klären auf
BERLIN (ks). Um die Behandlung von Osteoporose-Patienten ist es in Deutschland nicht gut bestellt. Laut einer von der Bayerischen Landesapothekerkammer im vergangenen Jahr durchgeführten Untersuchung zur Arzneimittelversorgung von Patienten mit Fettstoffwechselstörungen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen, erhalten nur zehn bis 15 Prozent der gesetzlich versicherten Patienten eine Kombinationstherapie aus einem Bisphosphonat, Calcium und Vitamin D.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Forschungsministerium fördert Projekt zur Kindergesundheit
BERLIN (ks). Zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Kindes- und Jugendalter fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Reihe von Projekten mit jährlich insgesamt rund 10 Mrd. Euro. So wird derzeit ein nationaler Kinder- und Jugendsurvey durchgeführt, um erstmals valide Daten zum Gesundheitszustand der bis zu 18-Jährigen zu gewinnen. Auch das Pädiatrische Netzwerk PAED-Net, das sich für die Verbesserung der Arzneimitteltherapie für Kinder einsetzt, gehört zu den vom BMBF unterstützten Projekten. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) stellte einige der von ihrem Ministerium geförderten Aktivitäten am 10. Februar in Berlin vor.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Präventionsmedizin: Erste HIV-Impfstoffstudie in Deutschland
BERLIN (ks). Diese Woche ist in Deutschland die erste klinische Studie mit einem Impfstoff gegen das HI-Virus angelaufen. Die nötigen Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Ethikvoten eingeholt. Finanziert wird die Studie von der internationalen AIDS-Impfstoff-Initiative IAVI, einer gemeinnützigen Forschungsorganisation, die sich für eine schnelle Entwicklung eines HIV-Impfstoffes insbesondere in Entwicklungsländern einsetzt. Der Impfstoffkandidat wurde am 16. Februar im Robert Koch-Institut in Berlin vorgestellt.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Kinderärzte bangen um Versorgung sozial benachteiligter Jugendlicher
BERLIN (ks). Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat die Bundesregierung und die Union aufgefordert, Nachbesserungen am GKV-Modernisierungsgesetz vorzunehmen. Die Kinderärzte bemängeln vor allem, dass gesetzlich versicherte Kinder nur noch bis zur Vollendung ihres 12. Lebensjahrs verschreibungsfreie Arzneimittel erstattet bekommen.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Gesundheitsreform: Zankapfel Praxisgebühr
BERLIN (ks). Die Gesundheitsreform ist bereits seit sieben Wochen in Kraft Ų doch rund läuft es noch immer nicht. Insbesondere die Praxisgebühr erweist sich als hartnäckiger Problemfall. Immer wieder wird ihre Abschaffung gefordert Ų selbst von SPD-Abgeordneten. Bundeskanzler Gerhard Schröder und der designierte SPD-Chef Franz Müntefering wiederholen unterdessen beständig, man werde an der Gesundheitsreform nicht rütteln. Am vergangenen Wochenende hat nun Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt selbst für neue Verwirrung gesorgt.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Sachsen-Anhalt fordert Umformulierung im GMG
BERLIN (ks). Das Land Sachsen-Anhalt hat in der Bundesratssitzung am 13. Februar einen Entschließungsantrag zu Umformulierungen im GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) gestellt. Mit der Entschließung soll die Bundesregierung aufgefordert werden, die Regelungen zur Praxisgebühr und zur Belastungsgrenze so zu formulieren, dass sie dem tatsächlichen gesetzgeberischen Willen der Bundesregierung entspricht. Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Spitzenverbände der Krankenkassen: Neue Festbeträge beschlossen
BERLIN (ks). Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen haben am 13. Februar eine Anpassung der Festbeträge zum 1. April 2004 beschlossen. Damit wurden zugleich die Voraussetzungen für die Aufhebung der Drittellinien im Rahmen der Aut-idem-Regelung geschaffen. Die Spitzenverbände erklärten, mit den neuen Festbeträgen werden die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 400 Mio. Euro pro Jahr sparen.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Arzneimittelpreisverordnung beschäftigt die Staatsanwaltschaft
BONN/BERLIN (ks). Die neue Arzneimittelpreisverordnung beschäftigt nun auch die Staatsanwaltschaft. Seit letzter Woche liegt den Strafverfolgern in Bonn eine Anzeige der Anwaltskanzlei Busse und Miessen wegen des Verdachts des Wuchers bei der Preisgestaltung für Arzneimittel vor. Rechtsanwalt Raimund Wimmer erklärte gegenüber dem "Focus", es sei durch nichts zu rechtfertigen, dass etwa das Beruhigungsmittel Diazepam ratio statt 80 Cent jetzt 9,86 Euro koste. Hermann S. Keller, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), sprach von einer "völlig haltlosen Anzeige gegen ein Instrument zur Kostendämpfung".Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Strukturreformen: GKV könnte mindestens 7,5 Mrd. Euro einsparen
ESSEN (ks). Nicht nur auf der Einnahmen-, sondern auch auf der Ausgabenseite besteht im Gesundheitswesen Reformbedarf. Durch die Beseitigung von Ineffizienzen könnten im gegebenen System jährlich zwischen 7,5 und zehn Mrd. Euro eingespart werden Ų so eine gemeinsame Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung RWI und der Health Care Unternehmensberatung ADMED GmbH, die am 11. Februar vorgestellt wurde. Die Studie schlägt zudem vor, eine neue Zuzahlungsregelung einzuführen und den unbeschränkten Mehr- und Fremdbesitz von Apotheken zuzulassen.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
Begrenzter Mehrbesitz: Keine Prüfung durch externe Verfassungsrechtler
BONN (im). Den begrenzten Mehrbesitz von Apotheken hat die Bundesregierung seinerzeit im Reformprozess nicht durch externe Verfassungsrechtler, sondern durch zwei externe Wirtschaftswissenschaftler überprüfen lassen. Das bestätigte Marion Caspers-Merk vom Bundesgesundheitsministerium (BMGS) vor kurzem im Bundestag. Die Parlamentarische Staatssekretärin wies zugleich darauf hin, dass die Neuregelung sowohl im BMGS selbst als auch von den Verfassungsressorts rechtlich unter die Lupe genommen worden sei. Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
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