Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienplätze für Landapotheker und Landärzte frei
Ohne Einser-Abi Medizin, Zahnmedizin oder Pharmazie studieren – in Mecklenburg-Vorpommern ist das über die Landarzt- bzw. Landapothekerquote möglich. Die Plätze sind gerade ausgeweitet worden. Wie wird das angenommen?Show morepolitik
Mecklenburg-Vorpommern
14.04.2026, 15:30 Uhr
GEK: Gesundheitsreform wirbelt Arzneimittelmarkt auf
BERLIN (ks). Knapp drei Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) zog der Bremer Pharmakologe Prof. Dr. Gerd Glaeske aus der Arzneimitteldatenbank der Gmünder Ersatzkasse (GEK) eine erste Bilanz: In den Arzneimittelmarkt ist Bewegung gekommen Ų zu beobachten sind positive sowie einige negative Auswirkungen. Insgesamt glaubt Glaeske jedoch, dass die Reform die Arzneimittelausgaben 2004 in Grenzen halten wird. Der GEK-Vorstandsvorsitzende Dieter Hebel zeigte sich erfreut über die Entwicklungen im Arzneimittelversand: Für Ende 2004 rechnet er bei seiner Kasse mit einem Umsatzanteil von fünf Prozent.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Kartellrecht und OTC-Preise in der Apotheke (DAZ-Interview)
(hjv). Seit dem 1. Januar 2004 dürfen die OTC-Preise in der Apotheke frei kalkuliert werden. Auch wenn sich die Mehrheit der deutschen Apotheker an die vom Hersteller empfohlenen Abgabepreise hält, kann hier jederzeit ein harter Wettbewerb entstehen. In Kombination mit dem auf vier Apotheken beschränkten Mehrbesitz besteht allerdings auch die Möglichkeit regional jeglichen Wettbewerb zu verhindern oder einen schwächeren Konkurrenten vom Markt zu verdrängen. Es stellt sich die berechtigte Frage, wie das deutsche Kartellrecht hier angewendet wird. Die DAZ hat sich mit Rechtsanwalt Gerhard Pischel zu diesem Thema unterhalten.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
GMG: Ausnahmeliste rezeptfreier Arzneimittel
Bonn (im). Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat am 16. März in Bonn die Ausnahmeliste von nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln beschlossen, die die Kassen künftig weiter erstatten dürfen (siehe auch DAZ-Apotheker Zeitung vom 22. März). Die Liste tritt am ersten April in Kraft. Wir veröffentlichen die Liste in dieser Ausgabe auf Seite 163.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Medikamentenmüll – recyceln oder vermeiden? (Außenansicht)
Das ZDF-Magazin Frontal befasste sich kürzlich mit dem Problem des Medikamentenmülls. Rund 4700 Tonnen Arzneimittel, wurde berichtet, wandern Jahr für Jahr in den Müll. Nach vorliegenden Studien, so Gesundheitsökonom Professor Lauterbach, müsse man davon ausgehen, dass jede fünfte Packung entweder ungeöffnet oder angebrochen auf dem Müll landet, oft mit noch nicht abgelaufenem Verfallsdatum. Das sei ein Verlust von jährlich etwa 4 Milliarden Euro.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Stiftung für Allergieforschung: Europäisches Forschungszentrum eröffnet
BERLIN (bmgs/ks). Eine neue Stiftung soll künftig die Forschung und Lehre im Bereich der Allergien verbessern. Die Europäische Stiftung für Allergieforschung (European Centre for Allergy Research Foundation) Ų angesiedelt in der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie im Universitätsklinikum Charité in Berlin Ų will zudem die Öffentlichkeit besser über Allergien aufklären. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Marion Caspers-Merk eröffnete die neue Einrichtung am 25. März.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Kann sich das Engagement lohnen? (DAZ-Interview)
Die Landesapothekerkammer engagiert sich zusammen mit der Björn Steiger Stiftung dafür, Apotheker als Ersthelfer einzusetzen zur Prävention des plötzlichen Herztodes einzusetzen. Apotheken, die sich hier beteiligen wollen, müssen mit einigen Kosten rechnen. Wir sprachen mit Dr. Günther Hanke, Präsident der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, der dieses Projekt befürwortet.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Elektronische Gesundheitskarte voraussichtlich später
BONN (im). Die gesetzlichen Kassen, die privaten Krankenversicherungen, aber auch die Ärzteschaft und Kliniken bezweifeln den Zeitplan von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in zwei Jahren. Die flächendeckende Verfügbarkeit der Karte samt elektronischem Rezept werde erst nach 2006 möglich sein, erklärten die Spitzenorganisationen in einer gemeinsamen Mitteilung am 26. März in Köln. Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
DAK klebt Plakate gegen „Geiz-ist-geil-Mentalität“
BERLIN (ks). Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse DAK hat eine Kampagne gegen die "Geiz-ist-geil-Mentalität" gestartet. "Gesundheit ist keine Ramsch-Ware für Schnäppchenjäger. Deshalb ist Geiz nicht geil, wenn es um die Gesundheit geht", begründet der DAK-Vorstandsvorsitzende Hansjoachim Fruschki die Kampagne. Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Lutz Bäucker: Strahlemann und Stewens
Man hat es ihm angesehen, wie stolz er ist, der Präsident der Bundesapothekerkammer: Johannes Metzger hatte es geschafft, eine leibhaftige Sozialministerin für die Sache der Apotheker zu gewinnen, sie aufs gemeinsame Podium zu setzen und sogar Sätze sagen zu lassen wie: "Ich bin schon immer ein Fürsprecher der deutschen Apotheke gewesen Ų und werde immer auf ihrer Seite stehen!" Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Barmer Service-Apotheke: Bundesweites Haus- und Serviceapothekenmodell
BERLIN (ks). Im November 2003 schlossen der Deutsche Apotheker Verband (DAV) und die Barmer Ersatzkasse den ersten bundesweiten Hausapotheken-Vertrag ab. Der zunächst für den Jahresbeginn geplante Start des Versorgungsmodells hat sich um drei Monate nach hinten verschoben Ų doch nun geht es los: Der DAV-Vorsitzende Hermann S. Keller und Barmer-Vorstand Klaus H. Richter gaben am 29. März in Berlin den Startschuss für die rund 10 000 Apotheken, die ab dem 1. April an dieser besonderen Versorgungsform teilnehmen. Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Zahl der HIV-Erstdiagnosen in Deutschland steigt
Berlin (ks). Die Gesamtzahl der in Deutschland neu diagnostizierten HIV-Infektionen ist 2003 im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen: 1950 Erstdiagnosen wurden gemeldet. Vor allem bei Männern mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten ist seit zwei Jahren eine Zunahme der Infektionen zu beobachten. Die neuesten Zahlen präsentierte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) Reinhard Kurth am 24. März in Berlin. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), stellte bei dieser Gelegenheit die Ergebnisse einer Wiederholungsbefragung zu AIDS vor. "Wir haben Sorgen", erklärte Kurth, "denn wir sehen eine Trendwende bei der HIV-Infektion".Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Kampf dem Herztod: Apotheker als Ersthelfer
STUTTGART (lak/daz). Am 16. März 2004 startete mit einer gemeinsamen Pressekonferenz in Heilbronn, an der auch die Staatssekretärin im Sozialministerium, Johanna Lichy, und der Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl teilnahmen, das gemeinsame landesweite Projekt "Apotheker als Ersthelfer" der Björn Steiger Stiftung und der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, ein engmaschiges Netz von Stationierungsorten für Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) zu schaffen, um so im Falle des plötzlichen Herztodes das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen professioneller Hilfe zu verkürzen. Sechs Apotheken in Heilbronn sind am Pilotprojekt beteiligt.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Mehr als 1000 Barmer Service-Apotheken in Niedersachsen
HANNOVER (tmb). Ab 1. April bieten über 1000 Apotheken in Niedersachsen den etwa 600 000 Versicherten der Barmer Ersatzkasse in diesem Bundesland ihre Leistungen als Barmer Service-Apotheken an. Die beteiligten Apotheken sind an einem rot-grünen Qualitätssiegel zu erkennen.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
KBV-Kontroverse: Letzte Chance für die Selbstverwaltung?
BERLIN (ks). Zu Beginn des Jahres stand die Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen immer wieder in der Kritik. Die Bundesgesundheitsministerin war unzufrieden mit der Chroniker-Definition und der Fahrtkostenregelung des Bundesausschusses und mahnte Nachbesserungen an. Es war die Sprache von der "letzten Chance" für die Selbstverwaltung. Doch was ist die Alternative im Gesundheitswesen? Ein staatliches System oder ein freier Wettbewerb? Jedes System hat seine Stärken und Schwächen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) glaubt selbstverständlich an die gemeinsame Selbstverwaltung: Würde es sie nicht schon geben, müsste man sie erfinden. Auf einer Veranstaltung der KBV am 25. März in Berlin diskutierten die Beteiligten mit Politikern über die Zukunft der Selbstverwaltung Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Case Management: Praktische Hilfe für den Patienten
FRANKFURT/MAIN (pj). Unter Case Management versteht man die psychosoziale und medizinisch-pflegerische Beratung und Betreuung von Patienten. Für diese oder deren Angehörige ist die öffentliche Apotheke oftmals der erste Anlaufpunkt, da dem Apotheker nicht nur die medizinischen Probleme der Kunden, sondern auch deren soziales Umfeld bekannt sind. So liegt der Schritt nahe, den Apotheker als Koordinator und Lotse bei einer weiterreichenden Betreuung einzusetzen. Wie das in der Praxis aussehen kann, erläuterte Apothekerin Doris Schmid-Sroka von der Firma betapharm, Augsburg, in einem Vortrag auf der Interpharm Frankfurt.Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Zuzahlungsprobleme bei Hilfsmitteln einheitlich lösen
BONN (im). Die Schwierigkeiten bei der Zuzahlung für bestimmte Hilfsmittel Ų z. B. Inkontinenzartikel Ų scheinen noch nicht ausgeräumt zu sein. Darauf und auf andere Probleme bei der Umsetzung des GKV-Modernisierungsgesetzes hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hingewiesen, der ein einheitliches Vorgehen der gesetzlichen Kassen forderte. Der Deutsche Apothekerverband in Berlin bestätigte auf Anfrage, dass beispielsweise das Inkassorisiko bei Hilfsmitteln bei den Leistungserbringern liege und somit auch bei Apotheken, soweit sie diese Produkte abgeben. Show more28.03.2004, 15:59 Uhr
Komitee Forschung Naturmedizin: Phytopharmaka in der Krise
MÜNCHEN (sei). Die Wogen gingen noch hoch, als das Komitee Forschung Naturmedizin am 17. März 2004 in München die vom GMG verursachte neue Lage der Phytotherapie und des Marktes für Phytopharmaka auszuloten versuchte. Hatte doch am vorherigen Abend der Gemeinsame Bundesausschuss die Ausnahmeliste der GKV-erstattungsfähigen nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel veröffentlicht Ų nicht gerade zur Freude vieler Beteiligter dieser Presseveranstaltung.Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Alternative zur Unterschrift: Elektronische Signatur bei BKK
BONN (im). Als erste Organisation aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat der Bundesverband der Betriebskrankenkassen auf der diesjährigen Computermessse CeBIT das Zertifikat für die elektronische Signatur erhalten.Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Die Ausnahmeliste – Reform an der Reform (Außenansicht)
Wie bekannt, werden nicht-rezeptpflichtige Arzneimittel seit Beginn der Gesundheitsreform generell nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Ausnahmen waren entsprechend dem GKV-Modernisierungsgesetz von Anfang an vorgesehen. Sie sind jetzt bekannt gegeben worden. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen (GBA) hat aus der Gruppe der rezeptfreien und somit nicht-erstattungsfähigen Präparate eine Liste mit 36 Wirkstoffen vorgelegt, die auch künftig von den Kassen bezahlt werden. Zu ihnen gehören pflanzliche, homöopathische und anthroposophische Arzneien. Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Telematik: Elektronische Gesundheitskarte „im Zeitplan“
Hannover (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat keinen Zweifel, dass die elektronische Gesundheitskarte wie geplant zum 1. Januar 2006 bundesweit eingeführt werden kann. Allein durch das elektronische Rezept könnten die Krankenkassen jährlich eine Milliarde Euro einsparen, sagte die Ministerin am 22. März auf der CeBIT in Hannover. Dort nahm sie vom Industriekonsortium bIT4health den Entwurf der Rahmenarchitektur für die Telematik-Infrastruktur entgegen. Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Gehe-Bilanzpressekonferenz: Europageschäft boomt, Deutschland schwächelt
STUTTGART (ri). Zum 17. Mal in Folge gelang es dem Stuttgarter Pharmagroßhändler Celesio AG das Ergebnis des Vorjahres zu übertreffen. Der Konzern erzielte im Wirtschaftsjahr 2003 einen Umsatz von 18,5 Milliarden Euro. Um Wechselkurse bereinigt, entspricht dies einem Zuwachs von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei erwirtschaftete der Konzern 81 Prozent seines Umsatzes im Ausland. Laut Geschäftsbericht, der anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Celesio AG am 18. März 2004 in Stuttgart an die Journalisten ausgegeben wurde, wuchs der Umsatz des Gehe Pharmahandels 2003 um vier Prozent auf 3483,8 Millionen Euro und lag damit leicht unter den durchschnittlichen Wachstumswerten.Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Schiedsspruch zu aut idem: Auswahl unter den drei Preisgünstigsten
}(daz/bah). Ab 1. April darf der Apotheker bei einer Aut-idem-Verordnung unter den drei preisgünstigsten Arzneimitteln auswählen. Wie der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) berichtet, hat die Schiedsstelle für die Arzneimittelversorgung am 17. März 2004 durch einen Schiedsspruch für den Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung eine Aut-idem-Substitutionsregelung getroffen, die für die Zeit vom 1. April 2004 bis zum Inkrafttreten eines neuen Rahmenvertrages Anwendung findet. Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Krankenkassentag: Ministerin fordert sinkende Kassenbeiträge
BERLIN (ks). Zehn Wochen nach Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) lud Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zum 1. Krankenkassentag in ihr Ministerium. Obwohl der Termin recht kurzfristig anberaumt war, kamen viele hochrangige Vertreter der gesetzlichen Kassen am 18. März nach Berlin, um gemeinsam mit der Ministerin eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Schmidt appellierte erneut an die Kassen, Einsparungen durch die Reform in Beitragssatzsenkungen umzusetzen.Show more21.03.2004, 16:58 Uhr
Europäisches Arzneimittelrecht: EU-Rat beschließt Revision
BERLIN (ks/bmgs). Die zwölfte Novelle des Arzneimittelgesetzes ist noch nicht in Kraft Ų da kündigt sich bereits die nächste Neuerung an: Der Rat der Europäischen Union hat die Revision der europäischen pharmazeutischen Gesetzgebung beschlossen. Dabei geht es insbesondere um eine Anpassung der Regelungen für die Arzneimittelzulassung in Europa Ų dies soll der Sicherung der Pharmastandorte in Europa dienen. Die Ausfertigung der europäischen Regelungen ist für Ende März vorgesehen; sie treten nach Verkündung im Amtsblatt in Kraft. Die Umsetzung des europäischen Rechts wird weitere Änderungen des AMG und des Heilmittelwerbegesetzes erfordern.Show more14.03.2004, 16:58 Uhr
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