
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Spargesetz in Bewegung
Der Entwurf für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist in Bewegung: Unter anderem beim dynamischen Herstellerabschlag wurde nachgefeilt. Doch das ist für die forschenden Pharmaunternehmen „reine Kosmetik“.Show moregesundheitspolitik
politik
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
30.04.2026, 15:40 Uhr
Anpassung: Zu niedrige Festbeträge für Hilfsmittel?
BONN (im). Durch die bundesweite Anpassung der Festbeträge im Hilfsmittelbereich, die im Rahmen des GKV-Modernisierungsgesetzes beschlossen wurde, befürchtet die Industrie erhebliche Qualitätseinbußen im Gesundheitswesen. Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Gesundheitsreform: Keine klare Linie bei der Union
BERLIN (ks). Die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung ist innerhalb der Unionsparteien nach wie vor umstritten. Nicht nur CDU und CSU finden bislang keine gemeinsame Linie Ų nun scheren auch erste CDU-Politiker aus der von der CDU-Parteivorsitzenden vorgegebenen Spur aus: Während Angela Merkel am völlig vom Lohn losgelösten Gesundheitsprämienmodell festhält, will der CDU-Landesvorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, dieses um einen nach Einkommen gestaffelten "Solidarausgleich" ergänzen. Die CSU liebäugelt mit diesem Vorschlag ebenso wie mit dem neuen Modell Bert Rürups, das in eine ähnliche Richtung weist. Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Bürgerversicherung: SPD geht Ende August erneut in Klausur
BERLIN (ks). Die SPD will sich bei einer Klausursitzung Ende August schwerpunktmäßig mit dem Thema Bürgerversicherung beschäftigen. Das kündigte SPD-Chef Franz Müntefering am 12. Juli nach der Sitzung des SPD-Parteivorstandes in Berlin an. Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Gesundheitsreform: SPD will besonders Bedürftige entlasten
BERLIN (ks). Gesundheitspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion planen offenbar die Gesundheitsreform zugunsten von Sozialhilfeempfängern und Kindern an einigen Stellen aufzuweichen. Zur Disposition steht insbesondere die Ausgliederung von OTC-Präparten und Brillen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Heil- und Hilfsmittelversorgung: Gmünder Ersatzkasse will Licht ins Dunkel brin
BERLIN (ks). Heil- und Hilfsmittelverordnungen bilden den viertgrößten Ausgabenblock in der gesetzlichen Krankenversicherung Ų dennoch sind sie bislang kaum untersucht worden. Gründe hierfür sind unter anderem der intransparente Markt und die unübersichtliche Zahl der Anbieter. Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) hat sich nun an die beiden stiefmütterlich behandelten Versorgungsbereiche herangewagt: Vier Wissenschaftler vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen haben in ihrem Auftrag den ersten GEK-Heil- und Hilfsmittelreport erstellt. Eine Erkenntnis der Studie: Wird in der Apotheke ein Hilfsmittel mithilfe des ABDA-Artikelstamms über die Pharmazentralnummer (PZN) abrechnet, so muss dies noch nicht heißen, dass dieses Produkt auch im Hilfsmittelverzeichnis enthalten und damit erstattungsfähig ist.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Ethik und Recht der modernen Medizin: Enquete-Kommission ruft zu Bewerbungen auf
BERLIN (ks). Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" hat dazu aufgerufen, sich um einen Platz in einer öffentlichen Anhörung zu bewerben. Gesucht werden Organisationen, die die Interessen von Patienten und Probanden vertreten und über Erfahrungen aus klinischen Studien berichten können.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Apothekerkammer Berlin zu ABDA-Austritt verurteilt
BERLIN (ks). Geht es nach dem Berliner Verwaltungsgericht, so muss die Apothekerkammer Berlin (AK Berlin) aus der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA austreten. Die klagende Apothekerin Ingeborg Simon kann sich darauf berufen, dass Artikel 2 Abs. 1 Grundgesetz Ų das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit Ų sie vor einer pflichtmitgliedschaftlichen Inanspruchnahme schützt. Die Pflichtmitgliedschaft sei nicht zumutbar, weil innerhalb der ABDA ein Demokratiedefizit bestehe, urteilte die 14. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts: Selbstständige Apotheker seien hier im Gegensatz zu angestellten und beamteten Apothekern doppelt repräsentiert. Die Entscheidung fiel bereits am 6. Mai 2004 (siehe DAZ Nr. 20/2004, S. 21). Die schriftlichen Entscheidungsgründe liegen erst jetzt vor. (Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 6. Mai 2004, Az.: VG 14 A 385.98)Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Arzneimittelversandhandel: Viel Lärm um wenig
BERLIN (ks). Der Versandhandel mit Arzneimitteln ist seit dem 1. Januar 2004 in Deutschland erlaubt Ų doch in der Praxis ist seine Bedeutung bislang gering. Denn die gesetzlichen Vorgaben für deutsche Versandapotheken sind eng geknüpft. Insbesondere ist ein Preiswettbewerb bei rezeptpflichtigen Medikamenten nicht möglich Ų das missfällt den potenziellen Versandapothekern. Auch die gesetzlichen Krankenkassen hatten sich mehr erhofft. Die ABDA sieht sich durch den schleppenden Anlauf von Versandapotheken bestätigt: Die öffentliche Apotheke nach dem bekannten Muster sei kaum zu "toppen", erklärte Frank Diener, ABDA-Geschäftsführer für Wirtschaft und Soziales, am 30. Juni in Berlin. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
25 Jahre Versorgungswerk Nordrhein – Rürup: Versorgungswerke sind vorbild
ESSEN (bra). Durch die gelungene Mischung aus Kapitaldeckung und Umlagefinanzierung, durch ihre überlegene Effizienz und ihren regelmäßig höheren Versorgungswert könnten die berufständischen Versorgungswerke Vorbild für die Rentenversicherung insgesamt sein. Sie zu opfern und in der allgemeinen Rentenversicherung aufgehen zu lassen, mache keinerlei Sinn. Dadurch werde die Rentenversicherung weder sicherer noch effizienter, so Regierungsberater Prof. Dr. Bert Rürup am 1. Juli in Essen anlässlich einer Feier zum 25-jährigen Jubiläum des Versorgungswerkes der Apothekerkammer Nordrhein.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Verbraucherschützer: Vorsicht bei Vitaminpräparaten
Hannover (vz/ks). Eine Ende Mai in Kraft getretene Verordnung soll für mehr Transparenz und Verbraucherschutz bei der Flut der angebotenen Präparate zur Nahrungsergänzung sorgen. Für die Verbraucherzentrale Niedersachsen ist dies "ein Schritt nach vorn".Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Grüne und SPD planen höhere Pflegebeiträge für Kinderlose
BERLIN (ks). Fachpolitiker von SPD und Grünen haben sich offenbar darauf geeinigt, den Beitragssatz zur Pflegeversicherung für Kinderlose um 0,25 Prozentpunkte zu erhöhen. Die Fraktionen haben diesen Kompromiss allerdings noch nicht abgesegnet. Dazu wird es voraussichtlich erst nach der parlamentarischen Sommerpause kommen. Die Grünen wollen neben der Belastung der Kinderlosen auch Leistungsverbesserungen vor allem für Demenzkranke beschließen. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Heilmittelwerbegesetz: Hessen für bessere Patienteninformation
WIESBADEN (ks). Nach Bayern setzt sich nun auch Hessen für Änderungen im Heilmittelwerbegesetz ein. Ziel ist es, die Information von Verbrauchern und Patienten über nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel zu verbessern. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Großbritannien: Mehr Werbung für OTC möglich
(jr). Seit dem 30. Juni unterliegen Werbemaßnahmen für OTC-Produkte im Vereinigten Königreich nur noch wenigen Restriktionen. Die Apotheker begrüßen die Entscheidung der Regierung, zumal da als Sekundäreffekt die Verschiebung zahlreicher verschreibungspflichtiger Medikamente in den OTC-Bereich erwartet wird. Bereits im Jahr 2003 gab die britische Regierung bekannt, die unzähligen den OTC-Markt hemmenden Werberestriktionen zum Großteil aufheben zu wollen. Pharmaindustrie wie Apotheker begrüßten die Ankündigung, ohne ihre Skepsis an einer raschen Umsetzung der Pläne zu verbergen.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Urlaub im Ausland: Verschriebene Betäubungsmittel dürfen mitreisen
BONN (BfArM/ks). Wer etwa zur Behandlung starker Schmerzen Betäubungsmittel verordnet bekommt, muss auf diese bei Auslandsreisen grundsätzlich nicht verzichten. Darauf hat die Bundesopiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 2. Juli in Bonn hingewiesen.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Jeder sechste Euro im Gesundheitswesen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
WIESBADEN (sb/daz). Im Jahr 2002 entstanden in Deutschland nach der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen Kosten in Höhe von 35,4 Mrd. Euro. Das entsprach rund einem Sechstel oder 16% der gesamten Krankheitskosten im Jahr 2002 in Höhe von 223,6 Mrd. Euro. 31,1 Mrd. Euro Krankheitskosten waren durch Krankheiten des Verdauungssystems bedingt, 25,2 Mrd. Euro durch Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und Bindegewebes und 22,4 Mrd. Euro durch psychische und Verhaltensstörungen.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Jeder Wert hat seinen Preis – für Arzneimittel scheint dies nicht zu gelt
Arzneimittel haben wie alle Qualitätsgüter ihren Preis. Aber sind sie ihren Preis auch wert? Und, sind sie es, die an der Kostenexplosion im Gesundheitswesen immer wieder Schuld tragen? Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), der in diesem Jahr auf 50 Jahre erfolgreiche Verbandstätigkeit zurückblicken kann, hat aus diesem Anlass vom "Institut für Demoskopie Allensbach" eine repräsentative Bevölkerungsbefragung über "Wert und Preis von Arzneimitteln" durchführen lassen (siehe auch DAZ Nr. 27/2004, S. 24). Die Umfrage erbrachte sehr klare, wenn auch nicht unbedingt überraschende Ergebnisse. Sie geht von dem richtigen Ansatz aus (und ist deshalb relevant), dass man nicht über die Kosten von Arzneimitteln sprechen kann, ohne ihren Nutzen zu berücksichtigen. In der öffentlichen Diskussion spielen aber meist nur die Kosten (und die Risiken) eine Rolle.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Ersatzkassen: Hausarztmodell in Nord-Württemberg
BONN (im). Die Ersatzkassen wollen Anfang Oktober in Nord-Württemberg ein Hausarztmodell starten, nachdem die AOK ein solches Programm bereits für Sachsen-Anhalt im Juli angekündigt hat. Die Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg und der Landesverband der Ersatzkassen haben sich auf Eckpunkte geeinigt, die jetzt in einen Vertrag gegossen werden. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Weltdrogentag: Cannabiskonsumenten immer häufiger therapiebedürftig
BERLIN (ks). Zum Weltdrogentag am 26. Juni hat das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) eine Studie über cannabisbezogene Störungen veröffentlicht. Danach hat der Konsum von Cannabis in den letzten Jahren in Deutschland stark zugenommen Ų und damit auch die Therapiebedürftigkeit der Konsumenten. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin im BMGS, Marion Caspers-Merk, bezeichnete den Trend als "besorgniserregend".Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
VSA-Unternehmensgruppe: Jump – mit einem Sprung in die Zukunft
MÜNCHEN (diz). Die Unternehmensgruppe der Verrechnungsstelle Süddeutscher Apotheken (VSA), zu der mittlerweile auch die Softwarehäuser CSE, Stahl und Wabe gehören, entwickelt sich trotz Beitragssatzsicherungsgesetz und GMG weiter positiv. Wie auf der 23. ordentlichen Vertreterversammlung des Förderungsvereins der Süddeutschen Apotheken e.V. (FSA) und der 23. ordentlichen Gesellschafterbeiratssitzung der VSA GmbH am 23. Juni 2004 in München zu erfahren war, rüstet sich das Unternehmen mit der Apothekensoftware "Jump", die für nahezu alle VSA-Kunden nutzbar sein soll, für die Zukunft.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Analgetika-Verbrauch in Deutschland konstant
INGELHEIM (pj). Im Rahmen eines internationalen Analgetika-Monitorings wird von Boehringer Ingelheim der Schmerzmittelverbrauch in verschiedenen Ländern beobachtet und ausgewertet. Die dazu notwendigen Daten werden für Deutschland vom Institut für medizinische Diagnostik (IMS) geliefert. Wie im Rahmen eines Pressegesprächs am 19. Juni bekannt gegeben wurde, liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Schmerzmitteln in Deutschland seit Jahren bei rund 46 Tabletten pro Kopf, im internationalen Vergleich liegen wir damit im unteren Drittel.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
P. DitzelMut zur Zukunft
Der Sächsische Apothekerverband, die Sächsische Landesapothekerkammer und die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft, Landesgruppe Sachsen, hatten am 26. und 27. Juni 2004 zum 2. Sächsischen Apothekertag nach Torgau eingeladen. Die Ansprache des sächsischen Kammerpräsidenten Friedemann Schmidt skizzierte das Thema des Sächsischen Apothekertags: Mut zur Zukunft heißt Mut zur Veränderung. Monika Koch, Vorsitzende des Sächsischen Apothekerverbands, erklärte, warum die Wahl auf Torgau gefallen war: es zählt zu den eindrucksvollsten Renaissancestädten Deutschlands, reich an Geschichte, außerdem findet zur Zeit in Torgau die zweite sächsische Landesausstellung "Glaube und Macht" statt.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Großbritannien: Hoffnungsträger Apotheke
LONDON (jr). Der Gesundheitszustand der britischen Bevölkerung wird im Vereinigten Königreich mit Sorge betrachtet. Im Kampf gegen Fettleibigkeit, Diabetes, Geschlechtskrankheiten und zunehmenden Nikotinkonsum ruft die Regierung nun die Apotheker des Landes auf, eine führende Rolle bei der Problembewältigung zu übernehmen. Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
AOK Sachsen-Anhalt startet erstes Hausarztmodell
BERLIN (ks). Die AOK Sachsen-Anhalt bietet als erste Krankenkasse ein landesweites Hausarztmodell an. Das gemeinsame Projekt von AOK, Hausärzteverband und Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen-Anhalt startet am 1. Juli 2004. Für die Teilnehmer koordiniert deren Hausarzt alle medizinischen Behandlungen, Therapien oder Pflegeleistungen.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
50 Jahre BAH: Weiterhin auf Erfolgskurs
BONN (diz). Der mitgliederstärkste Branchenverband der Deutschen Arzneimittelhersteller, der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), feierte am 24. Juli 2004 in der "La Redoute", Bonn, sein 50-jähriges Bestehen. In Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste aus den Reihen seiner Mitglieder, aus der Politik, Wissenschaft, von Behörden und Medien stellte der BAH-Vorsitzende Johannes Burges neben einem historischen Rückblick Perspektiven und Visionen der künftigen Verbandsarbeit vor. Dr. Guido Westerwelle, Bundesvorsitzender der FDP, setzte sich in seiner Grußrede für eine marktwirtschaftliche Gesundheits- und Sozialpolitik in einer freien und fairen Gesellschaft ein.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
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