Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studienplätze für Landapotheker und Landärzte frei
Ohne Einser-Abi Medizin, Zahnmedizin oder Pharmazie studieren – in Mecklenburg-Vorpommern ist das über die Landarzt- bzw. Landapothekerquote möglich. Die Plätze sind gerade ausgeweitet worden. Wie wird das angenommen?Show morepolitik
Mecklenburg-Vorpommern
14.04.2026, 15:30 Uhr
Razzia in Arztpraxen und Apotheken
BERLIN (ks). Bei einer Polizei-Razzia sind am 1. Februar im Saarland mehrere Arztpraxen, Apotheken und Privathäuser durchsucht worden. Hintergrund ist der Verdacht auf einen groß angelegten Rezeptbetrug zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen. Eine Ärztin, die bereits seit Oktober 2003 in Untersuchungshaft sitzt, hat die Ermittlungsbehörden offenbar auf die Spur gebracht. Die Unterstützung der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) nahmen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht in Anspruch, berichtete das ARD-Magazin "Monitor" am 3. Februar.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Rürup zweifelt an Reformwillen
BERLIN (ks). Der designierte Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrats, Prof. Bert Rürup, hat wenig Hoffnung, dass in den nächsten Jahren eine grundlegende Reform des gesetzlichen Krankenversicherungssystems stattfinden wird. "Wahrscheinlicher ist, dass die heutigen Finanzierungsgrundlagen weiterentwickelt werden", sagte der Regierungsberater in einem Interview mit dem "Spiegel" (Ausgabe vom 5. Februar).Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Deutschland ist Vorbild bei Naturmedizin
LONDON (jr). Britische Apotheker fordern bereits seit Jahren ein Umdenken in Bezug auf den Umgang mit Naturprodukten und alternativen Therapien. Ihre deutschen Kollegen werden als Vorreiter angesehen, wenn es darum geht, die Schulmedizin durch natürliche Heilverfahren sinnvoll zu ergänzen.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Nutzen für die Patienten statt Sparen für die Politik (Kommentar)
Der Streit um tatsächliche oder nur vermeintliche Arzneimittelinnovationen ist längst zum Lieblingsthema der Kritiker im Gesundheitswesen geworden. Nachdem das GMG zunächst die Apotheken mit Versand, Filialen und neuer Preisbildung getroffen hat, scheint nun die Pharmaindustrie mit der Nutzenbewertung der Arzneimittel an der Reihe zu sein. Die Marketingbudgets der Industrie und bis zu sieben Beraterbesuche pro Tag für einen Arzt, wie sie Systemkritiker und Regierungsberater Glaeske ermittelt haben will, stimmen durchaus nachdenklich. Nach Einschätzung von Glaeske bringen viele Innovationen nur einer kleinen Patientengruppe zusätzlichen Nutzen, wie er beim NZW in Hamburg erläuterte. Daher sollten auch nur diese Patienten das teurere Arzneimittel erhalten. Das klingt logisch und vernünftig. Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Die Hilfe geht weiter
MÜNCHEN (gg). Fünf Wochen nach der verheerenden Flut in Südostasien sind die Soforthilfeaktionen nahezu beendet. Jetzt geht es um förderungswürdige mittel- und langfristige Projekte in den betroffenen Ländern. Das Hilfswerk der Bayerischen Apotheker zieht eine erste positive Zwischenbilanz.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
LAK Baden-Württemberg: „Leichter Leben im Ländle“
STUTTGART (lak/ral). Am 26. Januar ist die Aktion "Leichter Leben in Deutschland" nun offiziell auch in Baden-Württemberg gestartet. Staatssekretärin Johanna Lichy unterstrich auf einer von Landesapothekerkammer Baden-Württemberg und Landessozialministerium gemeinsam veranstalteten Pressekonferenz, wie wichtig es ist, Übergewicht auf allen Ebenen zu bekämpfen und verwies in diesem Zusammenhang auf die besonderen Kompetenzen der Apotheker.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Glaeske fordert mehr Transparenz für Arzneimittelnutzen
HAMBURG (tmb). Über ein Jahr nach Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) sind viele Neuerungen, die durch dieses Gesetz eingeführt wurden, noch nicht einmal ansatzweise umgesetzt. Was noch auf den Arzneimittelmarkt und die Apotheken zukommen dürfte, erläuterte Prof. Dr. Gerd Glaeske, Bremen, der zum engen Kreis der gesundheitspolitischen Berater um Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gehört, am 28. Januar beim NZW in Hamburg-Harburg. Hauptanliegen ist für Glaeske die Nutzenbewertung neuer Arzneimittel.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Die onkologische Pharmazie ist europaweit etabliert
HAMBURG (tmb). Vom 28. bis 30. Januar fand in Hamburg-Harburg der 13. onkologisch-pharmazeutische Fachkongress NZW statt. Die Veranstaltung, die ursprünglich als Norddeutscher Zytostatika-Workshop bekannt wurde, ist inzwischen zu einer Zusammenkunft onkologisch tätiger Pharmazeuten auf europäischer Ebene herangewachsen. Bereits zum dritten Mal fanden in diesem Rahmen auch der englischsprachige NZW Europe und eine eigene Veranstaltung für PTA statt. Insgesamt informierten sich über 600 Teilnehmer über die Zytostatikazubereitung und viele Aspekte der onkologischen Therapie.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Sawicki-Institut „kein automatischer Sparmotor“
BONN (hb) Bilanzen werden in diesen Tagen ein Jahr nach Inkrafttreten des GMG vielerorts und aus verschiedenen Blickwinkeln gezogen. Zahlen zu den bereits erzielten Einsparungen kommen auf den Tisch, und mit Zahlen bezüglich der zu erwartenden Ausgabenrückgänge der GKV wird jongliert. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) lud am 27. Januar 2005 nach Bonn zum Gedankenaustausch ein. Mit besonderer Aufmerksamkeit wurden dabei die Ausführungen des Leiters des noch jungen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Prof. Dr. Peter Sawicki, bedacht.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
KBV setzt auf unabhängige Praxissoftware
BERLIN (ks). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will sich für eine neutrale Arzneimittel-Datenbank in Arztpraxen einsetzen. Der KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Köhler erkläre in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" (Ausgabe vom 31. Januar), es werde gerade eine Software erarbeitet, die in das Praxisverwaltungssystem integriert werden soll.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Schweim übernimmt neuen Lehrstuhl (DAZ-Interview)
BONN (hb). Zum Jahresbeginn 2005 hat der vormalige Präsident des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte Prof. Dr. Harald Schweim den Lehrstuhl für Drug Regulatory Affairs (DRA) an der Universität Bonn übernommen. Es handelt sich um die erste Professur in diesem Spezialfach in ganz Europa. Die DAZ fragte Professor Schweim nach den zukünftigen Schwerpunkten und Zielen seiner Arbeit.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Union will Organspende fördern
BERLIN (ks). In Deutschland werden immer weniger Organe gespendet. Sowohl die Zahl der Postmortalspenden als auch die Zahl der Lebendspenden ist im vergangenen Jahr rückläufig gewesen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf ein Große Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hervor. Die Union fordert bessere Rahmenbedingungen für die Kliniken und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Soll ein Staatssekretär WTO-Klage abwenden?
BERLIN (ks). Die von der forschenden Pharmaindustrie heftig kritisierten Festbeträge für patentgeschützte Medikamente beschäftigen offenbar auch Politiker in den USA. Wie die "Welt" (Ausgabe vom 29. Januar) berichtete, soll der Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS), Klaus Theo Schröder, im Februar zu Gesprächen mit Regierungsvertretern, Kongressabgeordneten und Chefs amerikanischer Pharmakonzerne in die USA reisen.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Patientenvertreter verschaffen sich Gehör
BERLIN (ks). Mehr Patientenorientierung ist eines der erklärten Ziele der Gesundheitsreform. Deshalb finden sich seit Januar 2004 auch Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Sie sind zwar nicht stimmberechtigt, haben aber eine beratende Funktion – und die nehmen sie auch wahr. Nach einem Jahr der Zusammenarbeit zogen sie am 27. Januar in Berlin eine weitgehend positive Bilanz.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
VFA: Jumbogruppen sind „schwere Bürde“
BERLIN (ks). Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) kann die Befürchtung, in diesem Jahr werde es zu massiven Preissteigerungen bei Medikamenten kommen, nicht teilen. "Die behauptete Preistreiberei der Pharmaindustrie gibt es definitiv nicht", sagte VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer am 28. Januar in Berlin.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Der Krankenhausapotheker am Patientenbett (DPhG-Statement)
(dphg). Die Fachgruppe Klinische Pharmazie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) bezieht im nachfolgenden Statement Stellung zu zukunftsorientierten Versorgungsstrukturen in deutschen Krankenhäusern, insbesondere zu patientenorientierten Dienstleistungen durch Apotheker in der Arzneimitteltherapie. Ausgangspunkt ist die geplante Änderung des Apothekengesetzes, mit der die Arzneimittelversorgung im Krankenhaus dereguliert werden soll.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Regierung will Konsequenzen beraten
BERLIN (ks). Die im Zuge der Gesundheitsreform vorgenommene Tabaksteuererhöhung hat dem Bund statt der erhofften Mehreinnahmen von mehr als einer Mrd. Euro sinkende Einnahmen beschert. Wie aus dem jüngsten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums vom 31. Januar hervorgeht, nahm der Fiskus aus der Tabaksteuer im vergangenen Jahr 13,63 Mrd. Euro ein – 464 Mio. Euro weniger als 2003.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
DAK kooperiert mit „Zur Rose“
BERLIN (ks). Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse DAK kooperiert mit der im Dezember 2004 ins Versandgeschäft eingestiegenen Apotheke "Zur Rose" in Halle. Die Kasse wirbt bei ihren Versicherten mit niedrigen Preisen und Einkaufsgutscheinen für Bestellungen bei der Versandapotheke.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
GKV-Versicherte gingen 2004 seltener zum Arzt
BERLIN (ks). Die im vergangenen Jahr mit der Gesundheitsreform eingeführte Praxisgebühr von zehn Euro hat dazu geführt, dass 2004 weniger Menschen zum Arzt gegangen sind. Die Behandlungsfälle gingen über das Gesamtjahr um 8,7 Prozent zurück. Die Praxiskontakte haben sich hingegen nur um 2,9 Prozent reduziert. Dies gab das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) am 24. Januar bekannt.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Pfizer: Umgestellte Sortis-Patienten häufig unterdosiert
BERLIN (ks). Walter Köbele, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland, bleibt im Disput um die Einordnung von Atorvastatin (Sortis) in eine Festbetragsgruppe mit anderen Statinen hart. Die Studienlage belege klar, dass Sortis – insbesondere für Patienten mit akutem Koronarsyndrom und andere Hochrisikopatienten – ohne Alternative sei. Kritisch betrachtet das Unternehmen die Umstellung von Sortis-Patienten auf andere Cholesterinsenker. Diese würden in der Regel unterdosiert verabreicht, die Patienten damit schlechter versorgt.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Kanzler will nicht an Festbeträgen rütteln
BERLIN (ks). Das Gespräch zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Spitzenvertretern der forschenden Pharmaindustrie am 24. Januar in Berlin hat in Kernfragen der Festbetragsregelung keine Annäherung gebracht. Der Sprecher der Bundesregierung, Béla Anda, betonte im Anschluss an das Treffen, an dem auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement teilgenommen hatten, dass der Dialog mit der forschenden Industrie fortgesetzt werde. Er werde "von beiden Seiten als fruchtbar angesehen". Die Industrievertreter zeigten sich hingegen enttäuscht über den Ausgang des Gesprächs.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Novartis: Rekordergebnis trotz Umsatzeinbruch
BASEL (rw). Während sich die Pharmasparte von Novartis am Markt behaupten konnte, mussten die Sandoz Pharmaceuticals (Generika) einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen. Die Geschäftsergebnisse der deutschen Novartis-Gesellschaften wurden traditionell am Vorabend der Bilanzpressekonferenz des Novartis-Konzerns vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Dr. Emmanuel Puginier, präsentiert.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
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