
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Kürzere Abrechnungszyklen wären sinnvoll“
Das E-Rezept hat das Geschäft der Apothekenrechenzentren verändert. Was heißt das für die vorhandene Infrastruktur und für die Abrechnung an sich? Und sehen die Rechenzentren selbst ihre Zukunft? Die DAZ hat bei Katja Frey, Bereichsleiterin für den Vertrieb, vom ARZ Haan nachgefragt.Show morepolitik
Ein Gespräch über die Zukunft der Rechenzentren
10.04.2026, 15:50 Uhr
Gericht untersagt Sortis-Partner-Programm
KARLSRUHE (ks). Das Pharmaunternehmen Pfizer darf für seinen Cholesterinsenker Sortis nicht mit dem Versprechen werben, Zuzahlungen, die über den Festbetrag hinausgehen, zurückzuzahlen. Dies hat das Landgericht Karlsruhe am 11. Februar in einem einstweiligen Verfügungsverfahren entschieden (Az.: 14 O 17/05 KfH III). Pfizer will gegen das Urteil Berufung einlegen.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Union für kapitalgedeckte Pflegeversicherung
BERLIN (ks). Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Wolfgang Zöller (CSU), hat sich für die Umstellung der Pflegeversicherung auf eine verpflichtende Privatversicherung ausgesprochen. Auch den anderen Parteien ist klar, dass eine Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung notwendig ist. Dennoch sind die Chancen gering, dass das Projekt vor der Bundestagswahl 2006 angegangen wird.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Integrationsvertrag auf dem Weg in die Praxis
KIEL/HANNOVER (tmb). Der im Dezember abgeschlossene Vertrag zur Integrierten Versorgung zwischen Barmer Ersatzkasse, Hausärzte- und Apothekerverband steht vor seiner ersten großen Bewährungsprobe. Nach der Einigung am Verhandlungstisch gilt es nun, die einzelnen Leistungserbringer mit ins Boot zu bekommen. Die Apotheker können dabei gute Zahlen vorweisen, schwieriger ist es bisher bei den Ärzten. Allerdings bröckelt auch hier die Front der Vertragsgegner. Bei Pressekonferenzen in Hannover und Kiel wurde am 10. und 11. Februar erkennbar, wie die Integrierte Versorgung an Fahrt gewinnt, nicht zuletzt durch den Rückenwind der Politik.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Unabhängige Patienteninformation verbessern
BERLIN (ks). Die unabhängige Verbraucher- und Patienteninformation ist noch nicht ausreichend transparent. Zu diesem Ergebnis kommen die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen in ihrem Abschlussbericht zum Modellvorhaben "Förderung von Einrichtungen zur Verbraucher- und Patientenberatung", den sie am 11. Februar veröffentlicht haben.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Herz-Kreislauf-Erkrankungen Todesursache Nr. 1
WIESBADEN (sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2003 in Deutschland insgesamt 853.946 Personen (396.270 Männer und 457.676 Frauen); dies waren 12.260 Sterbefälle oder 1,5% mehr als im Vorjahr. Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (162.210 Männern und 234.412 Frauen) wurde der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Die besten Infos liefern Apotheker und Arzt
(php/daz). Kranke, aber auch Gesunde, suchen intensiv nach medizinischen Informationen: Dabei nutzen sie sämtliche Informationskanäle wie Internet, Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen und Zeitschriften. Daneben sind auch Apotheker und Ärzte wichtige Quellen für medizinische Informationen. Diese beiden Berufsgruppen schnitten bei einer Untersuchung am Universitätsklinikum Heidelberg hinsichtlich der Zufriedenheit der Patienten am besten ab.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Werbung für Schönheits-OPs bald verboten?
BERLIN (ks) Die Bundesregierung will irreführende und suggestive Werbung für Schönheitsoperationen künftig verbieten. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollen beispielsweise "Vorher-Nachher-Fotos" nicht mehr möglich sein.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Avie: Auf dem Weg zur Kette? (DAZ-Interview)
STUTTGART (ri). Still und leise wird derzeit in einem Pilotprojekt das Apothekenfranchisesystem Avie getestet (siehe auch AZ Nr. 52 vom 20. Dezember 2004, S. 2). Kritiker halten ein Franchisesystem wie Avie für unvereinbar mit dem Apothekenrecht und mit den ordnungspolitischen Vorstellungen, von denen es geprägt ist. Sie befürchten, dass mit der Einführung dieses Systems sowohl die pharmazeutische Verantwortlichkeit wie die Freiberuflichkeit des Apothekers ausgehöhlt werden. Wir baten Joachim Birkle, den Avie-Geschäftsführer, und zwei Vertreter des dahinter stehenden Geldgebers Kohlpharma, Jörg Geller (Mitglied der Geschäftsführung) sowie Thilo Bauroth (Leiter der Rechtsabteilung) zur Diskussion. Ebenfalls an dem Gespräch beteiligt war die Justiziarin der Apothekerkammer Nordrhein, Bettina Mecking.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Ab April neues Hausarztmodell in Hessen
BERLIN (ks). Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und acht Ersatzkassen in Hessen starten zum 1. April ein neues Hausarztmodell. Wie die Vertragspartner bei der Vorstellung am 11. Februar betonten, zeichnet sich das Modell durch bundesweit einmalige Qualitätsstandards aus. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßte das neue Konzept.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Ärzte-Präsident: Gesundheitsreform nicht erfolgreich
BERLIN (ks). Ein gutes Jahr nach In-Kraft-Treten des GKV-Modernisierungsgesetzes ist der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) Jörg-Dietrich Hoppe der Meinung, dass die Reform wenig erfolgreich ist. Die versprochene Qualitätsoffensive sei ebenso ausgeblieben wie die versprochenen Beitragssatzsenkungen, erklärte er in einem Interview mit der "Berliner Zeitung" (Ausgabe vom 14. Februar).Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Referentenentwurf für die 14. AMG-Novelle liegt vor
BONN (hb). Am 8. Februar 2005 hat das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) den bereits seit einiger Zeit erwarteten Referentenentwurf für das 14. Änderungsgesetz zum Arzneimittelgesetz (14. AMG-Novelle) vorgelegt. Er ist auf der Website des Ministeriums abrufbar (www.bmgs.bund.de) und wurde darüber hinaus den beteiligten Verkehrskreisen zur Stellungnahme übersandt.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Razzia in Arztpraxen und Apotheken
BERLIN (ks). Bei einer Polizei-Razzia sind am 1. Februar im Saarland mehrere Arztpraxen, Apotheken und Privathäuser durchsucht worden. Hintergrund ist der Verdacht auf einen groß angelegten Rezeptbetrug zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen. Eine Ärztin, die bereits seit Oktober 2003 in Untersuchungshaft sitzt, hat die Ermittlungsbehörden offenbar auf die Spur gebracht. Die Unterstützung der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) nahmen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht in Anspruch, berichtete das ARD-Magazin "Monitor" am 3. Februar.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Rürup zweifelt an Reformwillen
BERLIN (ks). Der designierte Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrats, Prof. Bert Rürup, hat wenig Hoffnung, dass in den nächsten Jahren eine grundlegende Reform des gesetzlichen Krankenversicherungssystems stattfinden wird. "Wahrscheinlicher ist, dass die heutigen Finanzierungsgrundlagen weiterentwickelt werden", sagte der Regierungsberater in einem Interview mit dem "Spiegel" (Ausgabe vom 5. Februar).Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Deutschland ist Vorbild bei Naturmedizin
LONDON (jr). Britische Apotheker fordern bereits seit Jahren ein Umdenken in Bezug auf den Umgang mit Naturprodukten und alternativen Therapien. Ihre deutschen Kollegen werden als Vorreiter angesehen, wenn es darum geht, die Schulmedizin durch natürliche Heilverfahren sinnvoll zu ergänzen.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Nutzen für die Patienten statt Sparen für die Politik (Kommentar)
Der Streit um tatsächliche oder nur vermeintliche Arzneimittelinnovationen ist längst zum Lieblingsthema der Kritiker im Gesundheitswesen geworden. Nachdem das GMG zunächst die Apotheken mit Versand, Filialen und neuer Preisbildung getroffen hat, scheint nun die Pharmaindustrie mit der Nutzenbewertung der Arzneimittel an der Reihe zu sein. Die Marketingbudgets der Industrie und bis zu sieben Beraterbesuche pro Tag für einen Arzt, wie sie Systemkritiker und Regierungsberater Glaeske ermittelt haben will, stimmen durchaus nachdenklich. Nach Einschätzung von Glaeske bringen viele Innovationen nur einer kleinen Patientengruppe zusätzlichen Nutzen, wie er beim NZW in Hamburg erläuterte. Daher sollten auch nur diese Patienten das teurere Arzneimittel erhalten. Das klingt logisch und vernünftig. Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Die Hilfe geht weiter
MÜNCHEN (gg). Fünf Wochen nach der verheerenden Flut in Südostasien sind die Soforthilfeaktionen nahezu beendet. Jetzt geht es um förderungswürdige mittel- und langfristige Projekte in den betroffenen Ländern. Das Hilfswerk der Bayerischen Apotheker zieht eine erste positive Zwischenbilanz.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
LAK Baden-Württemberg: „Leichter Leben im Ländle“
STUTTGART (lak/ral). Am 26. Januar ist die Aktion "Leichter Leben in Deutschland" nun offiziell auch in Baden-Württemberg gestartet. Staatssekretärin Johanna Lichy unterstrich auf einer von Landesapothekerkammer Baden-Württemberg und Landessozialministerium gemeinsam veranstalteten Pressekonferenz, wie wichtig es ist, Übergewicht auf allen Ebenen zu bekämpfen und verwies in diesem Zusammenhang auf die besonderen Kompetenzen der Apotheker.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Glaeske fordert mehr Transparenz für Arzneimittelnutzen
HAMBURG (tmb). Über ein Jahr nach Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) sind viele Neuerungen, die durch dieses Gesetz eingeführt wurden, noch nicht einmal ansatzweise umgesetzt. Was noch auf den Arzneimittelmarkt und die Apotheken zukommen dürfte, erläuterte Prof. Dr. Gerd Glaeske, Bremen, der zum engen Kreis der gesundheitspolitischen Berater um Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gehört, am 28. Januar beim NZW in Hamburg-Harburg. Hauptanliegen ist für Glaeske die Nutzenbewertung neuer Arzneimittel.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Die onkologische Pharmazie ist europaweit etabliert
HAMBURG (tmb). Vom 28. bis 30. Januar fand in Hamburg-Harburg der 13. onkologisch-pharmazeutische Fachkongress NZW statt. Die Veranstaltung, die ursprünglich als Norddeutscher Zytostatika-Workshop bekannt wurde, ist inzwischen zu einer Zusammenkunft onkologisch tätiger Pharmazeuten auf europäischer Ebene herangewachsen. Bereits zum dritten Mal fanden in diesem Rahmen auch der englischsprachige NZW Europe und eine eigene Veranstaltung für PTA statt. Insgesamt informierten sich über 600 Teilnehmer über die Zytostatikazubereitung und viele Aspekte der onkologischen Therapie.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Sawicki-Institut „kein automatischer Sparmotor“
BONN (hb) Bilanzen werden in diesen Tagen ein Jahr nach Inkrafttreten des GMG vielerorts und aus verschiedenen Blickwinkeln gezogen. Zahlen zu den bereits erzielten Einsparungen kommen auf den Tisch, und mit Zahlen bezüglich der zu erwartenden Ausgabenrückgänge der GKV wird jongliert. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) lud am 27. Januar 2005 nach Bonn zum Gedankenaustausch ein. Mit besonderer Aufmerksamkeit wurden dabei die Ausführungen des Leiters des noch jungen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Prof. Dr. Peter Sawicki, bedacht.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
KBV setzt auf unabhängige Praxissoftware
BERLIN (ks). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will sich für eine neutrale Arzneimittel-Datenbank in Arztpraxen einsetzen. Der KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Köhler erkläre in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" (Ausgabe vom 31. Januar), es werde gerade eine Software erarbeitet, die in das Praxisverwaltungssystem integriert werden soll.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Schweim übernimmt neuen Lehrstuhl (DAZ-Interview)
BONN (hb). Zum Jahresbeginn 2005 hat der vormalige Präsident des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte Prof. Dr. Harald Schweim den Lehrstuhl für Drug Regulatory Affairs (DRA) an der Universität Bonn übernommen. Es handelt sich um die erste Professur in diesem Spezialfach in ganz Europa. Die DAZ fragte Professor Schweim nach den zukünftigen Schwerpunkten und Zielen seiner Arbeit.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
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