
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Kürzere Abrechnungszyklen wären sinnvoll“
Das E-Rezept hat das Geschäft der Apothekenrechenzentren verändert. Was heißt das für die vorhandene Infrastruktur und für die Abrechnung an sich? Und sehen die Rechenzentren selbst ihre Zukunft? Die DAZ hat bei Katja Frey, Bereichsleiterin für den Vertrieb, vom ARZ Haan nachgefragt.Show morepolitik
Ein Gespräch über die Zukunft der Rechenzentren
10.04.2026, 15:50 Uhr
Auch 2005 Milliardenüberschuss erwartet
BERLIN (ks). Nun liegen sämtliche Einzeldaten der gesetzlichen Krankenkassen aus dem vergangenen Jahr vor. Danach haben die Kassen 2004 mit einem Überschuss von 4,02 Milliarden Euro abgeschlossen. Darauf verwies der Sprecher des Bundesgesundheitsminsiteriums Klaus Vater am 17. Juni in Berlin.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Weitere Reformen unumgänglich
BERLIN (ri). Breite Zustimmung fand das Motto der von Gehe initiierten 13. Apotheken-Informationstagung, die am 15. Juni in Berlin stattfand: "Modernisierung des Gesundheitssystems – der Umbau geht weiter". In seiner Einführung betonte Professor Dr. Dieter Benatzky, dass der Umbau bereits eingeleitet und nicht mehr umkehrbar sei.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Weder Bürgerversicherung noch Prämie
KIEL (tmb). Die alljährlich am Vorabend der Kieler Woche stattfindende gesundheitspolitische Diskussion des Kieler Fritz-Beske-Instituts für Gesundheitssystemforschung beschäftigte sich am 17. Juni mit der bevorstehenden Bundestagswahl. Moderiert von Prof. Dr. Fritz Beske analysierten Vertreter der Krankenkassen und Leistungserbringer die Konzepte der Parteien und äußerten nahezu einmütig die Erwartung, es werde weder eine Bürgerversicherung noch ein Gesundheitsprämiensystem eingeführt.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Apotheken finden Testkäufe hilfreich
BERLIN (ks). Bundestagsabgeordneten nahe zu bringen, was Apotheken leisten und was sie bewegt, ist das Ziel der parlamentarischen Abende, die Apothekerkammern und -verbände regelmäßig in Berlin veranstalten. Am 14. Juni luden Kammer und Verband Westfalen-Lippe Abgeordnete ins Apothekerhaus. Am Beispiel der von der Kammer initiierten Testkäufe sowie der Arzneimittelinformationsstellen wurde gezeigt, wie man in Westfalen-Lippe in die pharmazeutische Beratungsoffensive geht.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Der kleine Unterschied – auch bei Arzneimitteln gibt es ihn
Der Arzneimittelreport 2005 der Gmünder Ersatzkasse ist da! Das Erfreuliche an dieser jährlich herauskommenden Studie ist, dass man schon im Voraus weiß, was herauskommt: Nämlich, dass Arzneimittel viel zu teuer sind, dass viel zu viel und meist zu Teueres verordnet wird, dass die forschende Pharmaindustrie vor allem Scheininnovationen herausbringt und die Ärzte unter Marketingdruck der Firmen auswählen. Oh, gäbe es sie nur nicht, die Arzneimittel, möchte man ausrufen, wie gesund könnte unser Gesundheitswesen dann doch sein! Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
PKV setzt auf eigenes Reformkonzept
BERLIN (ks). Die privaten Krankenversicherer sehen sich durch die derzeit diskutierten Reformoptionen Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie bedroht. Beide Modelle könnten die PKV an den Rand drängen. Auf seiner Mitgliederversammlung am 15. Juni in Berlin ging der Verband in die Offensive und legte ein eigenes Reformkonzept für das Krankenversicherungssystem vor.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Schmidt weist Kritik am zusätzlichen Beitrag zurück
BERLIN (ks). Ab dem 1. Juli wird von gesetzlich Krankenversicherten ein zusätzlicher Beitragssatz von 0,9 Prozent erhoben. Dadurch werden die Arbeitgeber um 0,45 Prozent entlastet. Die Einnahmen aus dem zusätzlichen Beitrag fließen den Krankenkassen zu, ohne dass dabei eine Verknüpfung mit einzelnen Leistungen besteht. Darauf wies das Bundesgesundheitsministerium vergangene Woche hin.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Seehofer plädiert für weitere Strukturreformen
BERLIN (ks). Der CSU-Vizevorsitzende Horst Seehofer will die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) baldmöglichst weiteren Strukturreformen unterziehen. Dies betonte er am 15. Juni auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin. Gemeinsam mit der SPD-Hoffnungsträgerin für Gesundheit und Soziales, Andrea Nahles, diskutierte Seehofer dort über die Zukunft der Sozialen Sicherungssysteme.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Holländer und Briten dürfen nach Deutschland versenden
BERLIN (bmgs/ks). Versandapotheken, die in Holland und im Vereinigten Königreich angesiedelt sind, dürfen Arzneimittel nach Deutschland versenden. Diese Feststellung hat das Bundesgesundheitsministerium getroffen und am 21. Juni in einer Übersicht im Bundesanzeiger veröffentlicht.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Gesetzgeber bestimmt nun Rabattanpassungen
BERLIN (ks). Im Rahmen der 14. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG-Novelle) hat der Bundestag am 16. Juni beschlossen, die Anpassungsvorschrift für den 2-Euro-Rabatt (§ 130 Abs. 1 a SGB V) zu streichen. Damit wurde dem Anliegen der Apothekerschaft und der Krankenkassen Rechnung getragen, nicht mehr über etwaige Nachzahlungen verhandeln zu müssen. Zur Sicherung der für das zweite Halbjahr 2005 beschlossenen Rabattverringerung von zwei auf 1,85 Euro wird die Neuregelung jedoch erst am 1. Januar 2006 in Kraft treten.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Erstattungsausschluss ab zwölf bleibt
BERLIN (ks). Für die Beurteilung, ob ein rezeptfreies Arzneimittel zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden darf, bleibt es bei der Altersgrenze von zwölf Jahren. Einen Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, diese Grenze auf 18 Jahre anzuheben, hat der Bundestag am 17. Juni mit den Stimmen der Regierungskoalition abgelehnt.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Arbeitslose bekommen mehr Arzneimittel verordnet
HAMBURG (ks). Während im vergangenen Jahr das durchschnittliche Gesamtverordnungsvolumen an Arzneimitteln deutlich zurückgegangen ist, haben Arbeitslose 2004 im Schnitt 20 Prozent mehr Medikamente verschrieben bekommen als Berufstätige. Dies geht aus dem Gesundheitsbericht hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) am 13. Juni veröffentlicht hat.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Wo bleibt die honorierte Wirtschaftlichkeit?
Wer hätte das gedacht: 750.000 (ca. 10%) der Barmer Versicherten haben sich in 16.000 Hausapotheken (ca. 73%) der deutschen Apotheken eingeschrieben. Macht durchschnittlich über 45 Stammkunden für jede teilnehmende Hausapotheke. Den Initiatoren muss man Respekt zollen, denn mit solchen Zahlen hatte wohl kaum jemand gerechnet.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Zur Rose: Positive Bilanz dank Gutscheinen
HALLE (zur Rose/ks). Die Versandapotheke Zur Rose aus Halle zieht nach einem halben Jahr Geschäftsbetrieb eine positive Bilanz. Wie das Unternehmen am 10. Juni mitteilte, konnten seit Dezember letzten Jahres 25.600 Kunden gewonnen werden, von denen ein Drittel bereits regelmäßig bestellt. Einen Teil des Erfolges führt die Versandapotheke auf den Einsatz ihrer umstrittenen 5-Euro-Gutscheine zurück.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Umstrittene Verpachtung im Behörden-Nirwana
BONN (im). Der merkwürdige Fall der Genehmigung einer Filialapotheke im bayerischen Coburg durch thüringische Behörden scheint nach dem Kauf der Apotheke rechtlich abgeschlossen zu sein. Die bayerische Landesapothekerkammer hatte vergeblich versucht, mit ihren Bedenken bei den Aufsichtsbehörden durchzudringen.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Barmer mit Hausapothekenmodell auf Erfolgskurs
MÜNCHEN (hvj). Nach Angaben der Barmer Krankenkasse haben sich deutschlandweit über eine halbe Million Versicherte in das erste überregionale Hausarzt-/Hausapothekenmodell eingeschrieben. Auch wenn die Kritik seitens der Apotheker noch nicht verstummt ist, hat sich die Mehrzahl der deutschen Apotheken zur Teilnahme entschlossen. Über 40 Barmer-Versicherte kommen so durchschnittlich auf jede Barmer Hausapotheke. Es stellt sich die Frage, ob sich solch neue Versorgungsmodelle zur Standardversorgung entwickeln können. Die DAZ hat sich mit Detlef Böhler, einem der verantwortlichen Initiatoren bei der Barmer Ersatzkasse, unterhalten.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Wenn der Pseudocustomer kommt
Elf Uhr an einem Dienstagmorgen, leicht bedeckter Himmel, es ist trocken, aber für Mai eindeutig zu kalt. Ich stehe in einer belebten Einkaufsstraße im Norden einer nordrhein-westfälischen Stadt: Bäckereien, Schlecker und Rossmann, eine Bank, Boutiquen, ein Friseur neben einem Bestattungsunternehmen, Lebensmitteldiscounter, kleine Restaurants und Kneipen. Die Düsseldorfer "Kö" ist es nicht gerade, aber ein heruntergekommenes Viertel auch nicht. Zwei Konkurrenten sind in unmittelbarer Nähe zu "meiner" Apotheke, die sich in einem Eckhaus befindet und deren Leiter sie später selbst als "normale kleine Apotheke" bezeichnen wird. Diese Apotheke wird heute von einer Testkäuferin, die eine Apothekenkundin spielt (Pseudocustomer), unangemeldet besucht. Ich habe die Gelegenheit, den Besuch als unerkannte DAZ-Korrespondentin zu verfolgen.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Viele Gesundheitspolitiker kandidieren nicht mehr
BERLIN (ks). FDP und SPD werden in der kommenden Legislaturperiode auf einige ihrer gesundheitspolitischen Experten verzichten müssen. Neben dem FDP-Politiker Dr. Dieter Thomae (64) werden die SPD-Abgeordneten Gudrun Schaich-Walch (59), Klaus Kirschner (65), Horst Schmidbauer (65) und Fritz Schösser (58) nicht mehr kandidieren.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Bundestag berät Anhebung der Altersgrenze
BERLIN (ks). Eine Reihe von Experten hat sich in einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses dafür ausgesprochen, rezeptfreie Medikamente für Jugendliche bis 18 Jahre wieder in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufzunehmen. Als Verfechter der bestehenden Regelung, die für die Erstattungsfähigkeit eine Altersgrenze von zwölf Jahren bestimmt, trat der Bremer Arzneimittelexperte und Regierungsberater Gerd Glaeske auf.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Ministerium erwartet auch 2005 Überschuss
BERLIN (ks). Sowohl der Chef der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler, als auch der Vorstandsvorsitzende der DAK, Herbert Rebscher, erklärten in der vergangenen Woche, dass die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in diesem Jahr mit Mindereinnahmen von vier Milliarden Euro rechnen müsse. Das Bundesgesundheitsministerium geht hingegen davon aus, dass die Kassen auch 2005 einen Überschuss erwirtschaften werden.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Sorge um zunehmenden grauen Markt
FRANKFURT (hb). Zweifellos ist es in den letzten Jahren um den Problemkreis Parallel- und Reimporthandel deutlich ruhiger geworden. Die rund 15 maßgeblichen deutschen Importunternehmen haben ihre Position im Markt gefestigt, last but not least begünstigt durch die diesbezüglichen Erstattungsregelungen. Dabei scheint die rechtliche Situation bei weitem noch nicht ausreichend konsolidiert zu sein, wie bei einer Veranstaltung von Colloquium Pharmaceuticum am 31. Mai 2005 in Frankfurt deutlich wurde.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Wir brauchen kalkulierbare Rahmenbedingungen
Die vergangenen zwei Jahre waren für die Apotheken alles andere als einfach. Das wurde auch auf dem Bayerischen Apothekertag deutlich, der vom 3. bis 5. Juni in Füssen stattgefunden hat. Ständig sich verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen machten und machen es schwer, zukunftsorientiert zu arbeiten, Investitionen zu tätigen und neue Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen. Dennoch war der Grundtenor des Apothekertags durchaus optimistisch und insbesondere von großem Wohlwollen gegenüber der Landesregierung geprägt, die in Füssen durch Dr. Werner Schnappauf, Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, vertreten wurde. Wie bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, erhoffen sich die bayerischen Apotheker, allen voran der 1. Vorsitzende des Bayerischen Apothekerverbands, Gerhard Reichert, und Johannes M. Metzger, Präsident der Bayerischen Landesapothekerkammer, auch für die Zukunft den Rückhalt durch "ihre" Regierung. Darüber hinaus forderten sie auf dem Apothekertag vor allem besser kalkulierbare Rahmenbedingungen.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Viel Arbeit für Petitionsausschuss
BERLIN (ks). Die Anfragen und Beschwerden an den Petitionsausschuss des Bundestags haben auch 2004 zugenommen. 17.999 Eingaben wurden an den Ausschuss herangetragen (+15%), 15.565 davon wurden in 2004 abschließend behandelt. Sie betrafen vor allem die Gesundheitsreform und Hartz IV.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Union setzt weiter auf Freiberuflichkeit
BERLIN (hvj). Zehn Jahre lang wurde die Gesundheitspolitik der CDU/CSU-Fraktion mit dem Namen Horst Seehofer verbunden. Unter seiner Verantwortung wurde auch im Jahr 2003 das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG), das einschneidende Veränderungen im Apothekensystem mit sich brachte, mitgetragen. Die Ankündigung des Bundeskanzlers, Neuwahlen anzustreben, und ein eventueller Regierungswechsel im September werfen bei vielen Apothekern die Frage auf, welche Richtung von einer CDU/CSU-dominierten Regierungskoalition eingeschlagen würde. Steht ein weiterer Liberalisierungsschub an, bleibt es bei den bisherigen Änderungen oder gibt es eventuell sogar Korrekturen am GMG? Auch wenn ein Regierungsprogramm von CDU/CSU erst zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen werden soll, hat sich die Deutsche Apotheker Zeitung schon einmal mit Wolfgang Zöller, Gesundheitssprecher der CDU/CSU-Fraktion und stellvertretender Fraktionsvorsitzender für den Bereich Gesundheit und soziale Sicherung, unterhalten.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
EU will Patentlaufzeit für Kinderarznei verlängern
LUXEMBURG (ks). Die Europäische Union (EU) will sich verstärkt für eine bessere Arzneimitteltherapie für Kinder einsetzen. Der EU-Gesundheitsministerrat sprach sich am 3. Juni in Luxemburg für die Förderung gesicherter Erkenntnisse in diesem Bereich aus. Darüber hinaus beschloss das Gremium, die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten im gemeinsamen Kampf gegen Übergewicht, Bewegungsmangel und HIV/Aids zu verbessern.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung