
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Selbstständigkeit: Willkommen im goldenen Käfig!?
Obwohl die Zahl der Apotheken zur Übernahme unter anderem demografiebedingt steigt – die Gründergeneration der späten 1980er- bis frühen 2000er-Jahre tritt zunehmend ab – hält sich die Begeisterung der potenziellen Nachfolger in Grenzen. Doch ungeachtet subjektiver Präferenzen: Was spricht für, was gegen eine Selbstständigkeit mit einer oder gar mehreren Apotheken, und welche (Miss-)Erfolgsfaktoren gilt es zu beachten?Show morepolitik
Die eigene Apotheke
10.04.2026, 03:55 Uhr
GSK baut zweites Impfstoffwerk in Dresden
DRESDEN (ks). Das Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline (GSK) scheut den viel bescholtenen Pharmastandort Deutschland offenbar nicht: Für 94,3 Mio. Euro will das britische Unternehmen seine Produktionsstätte für Grippeimpfstoffe in Dresden ausbauen. Bis zur Grippesaison 2008/2009 soll die Jahresleistung für die Herstellung der Impfstoffe verdoppelt werden.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Diabetes und Demenz – Volkskrankheiten der Zukunft
BERLIN (ks). In den kommenden zehn Jahren werden die Menschen in Deutschland zunehmend unter ernährungs- und alterbedingten Erkrankungen wie Diabetes, Übergewicht und Demenz leiden. Zugleich ist mit einem Anstieg von Infektionskrankheiten und einer schweren Grippe-Epidemie zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité unter 100 führenden Forschern aus Industrie und Wissenschaft zum Krankheitsspektrum der Zukunft.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
PKV unterstützt Aids-Aufklärung
BERLIN (ks). Die private Krankenversicherung (PKV) wird künftig die Aids-Präventionsarbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit jährlich 3,4 Mio. Euro unterstützen. Ein entsprechender Vertrag zwischen BZgA und PKV-Verband wurde am 4. August unterzeichnet.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
IQWiG veröffentlicht Nutzenbewertung
KÖLN (iqwig/ks). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG) hat eine erste vorläufige Nutzenbewertung eines Arzneimittels vorgenommen. Wie das Institut am 2. August mitteilte, ist sein Vorbericht zu kurzwirksamen Insulinanaloga für die Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 abgeschlossen und im Internet (www.iqwig.de) einsehbar. Bis zum 28. August können nun Stellungnahmen eingereicht werden.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
Rasterfahndung nach Krebsgenen
HEIDELBERG (dkfz/diz). Ursache von Krebs sind häufig Störungen von Informationswegen, die die Teilung von Zellen regulieren. Ein Forscherteam des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen identifizierte bisher unbekannte Gene, die für die Signalübertragung bei Leukämie und anderen Krebsarten von Bedeutung sind.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
Riesen-Resonanz auf das Apotheken-Team
MÜNCHEN (lub). Das hatte Apotheker Christian Bauer vom Vorstand der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK) nicht erwartet: Auf der Fahrradtour des Bayerischen Rundfunks (BR) von Pfaffenhofen bis Aschaffenburg war das von ihm geleitete Apotheken-Team der "Renner" schlechthin!Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
Klinikärzte protestieren gegen schlechte Arbeitsbedingungen
BERLIN (ks). Rund 2500 Klinikärzte aus dem gesamten Bundesgebiet haben am 5. August in Berlin gegen überlange Arbeitszeiten und schlechte Bezahlung protestiert. Die Kundgebung, zu welcher der Klinikärzte-Verband Marburger Bund (MB) aufgerufen hatte, war der Höhepunkt einer bundesweiten Protestwoche mit Warnstreiks an Unikliniken in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
Lauterbach fordert Positivliste
BERLIN (ks). Der Regierungsberater und SPD-Bundestagskandidat Karl Lauterbach hat in einem Gastbeitrag für "Bild am Sonntag" (Ausgabe vom 7. August) die Einführung einer Positivliste gefordert. Zudem sollte es Apothekern untersagt werden, teure Medikamente abzugeben, für die sie Rabatte von der Industrie erhalten.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
Rückgänge bei Umsätzen und Beschäftigung
BERLIN (ks). Die forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland mussten im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit fast zehn Jahren reale Rückgänge bei Umsätzen und Beschäftigung hinnehmen. Dies geht aus dem Branchenbericht "Statistics 2005" hervor, den der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) am 3. August veröffentlicht hat. Für die VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer ist klar: "Ursächlich hierfür sind die regulatorischen Maßnahmen des GKV-Modernisierungsgesetzes, die vorrangig innovative Arzneimittel treffen."Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
Seehofer kritisiert Preispolitik der Pharmaindustrie
MÜNCHEN (ks). Der Sozialverband VdK fordert einen höheren Solidarbeitrag der Pharmaindustrie zur Konsolidierung des Gesundheitswesens: "Da ist noch Spielraum für mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz, der zur Entlastung der Patienten genutzt werden kann", erklärte der bayerische VdK-Chef Horst Seehofer am 4. August in München.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
Zweifel an der Gesundheitsprämie
BERLIN (ks). Die Union hat es nicht leicht, den Wählern ihr Reformkonzept für eine solidarische Gesundheitsprämie schmackhaft zu machen. Eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass weite Teile der Bevölkerung das Modell der Bürgerversicherung für gerechter halten. Auch wächst die Skepsis, was die Finanzierbarkeit einer solchen Pauschale betrifft. Eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass das Reformmodell der Union jährlich Steuerzuschüsse von fast 15 Mrd. Euro erfordert.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
Verzicht von Krankenhausambulanzen auf Zuzahlung ist rechtswidrig
Köln (daz). Die Praxis von Krankenhausambulanzen, auf die Erhebung der Arzneimittelzuzahlung bei Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu verzichten, verstößt gegen sozial- wie auch wettbewerbsrechtliche Vorschriften. Zu diesem Ergebnis kommt ein vom Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Internistischen Onkologen (BNHO) in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
BKK-Chef Schmeinck: Schluss mit Rabattgeschacher
BERLIN (ks). Nachdem ihre Ausgaben für Arzneimittel im vergangenen Jahr um zehn Prozent zurückgegangen waren, müssen die gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr wieder deutliche Steigerungen hinnehmen. Im 1. Quartal 2005 war der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) über diese Entwicklung noch nicht besorgt – doch auch im 2. Quartal sind die Steigerungsraten beachtlich. BKK-Chef Wolfgang Schmeinck forderte die Ärzteschaft auf, hierfür Verantwortung zu übernehmen und die Verhandlungen mit den Kassen wieder aufzunehmen. Zudem kritisierte er die Praxis der Naturalrabatte in Apotheken.Show more07.08.2005, 16:10 Uhr
„Das Fremdbesitzverbot fällt in fünf Jahren“
BAD HOMBURG (sem/diz). Es gibt zu viele Apotheken, in fünf Jahren wird es rund 4000 Apotheken weniger geben, außerdem fällt das Fremdbesitzverbot in drei bis fünf Jahren – das sind Kernaussagen einer Befragung der Sempora-Consulting von Marktteilnehmern.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Krankenhaus-Qualitätsberichte ab sofort im Internet abrufbar
BERLIN (ks). Wer wissen möchte, welches Krankenhaus in seiner Umgebung auf die Behandlung eines bestimmten Krankheitsbildes spezialisiert ist oder wie oft ein Krankenhaus bestimmte Operationen durchgeführt hat, kann dies ab sofort im Internet recherchieren. Seit dem 1. August sind auf der Homepage https://www.g-qb.de alle Qualitätsberichte von zugelassenen Krankenhäusern in Deutschland einzusehen.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
In Deutschland wird weiter für Zigaretten geworben
BERLIN (ks). Seit dem 1. August gilt ein EU-weites Tabakwerbeverbot: Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Internet und Groß-Sportereignisse wie die Formel 1 sollen künftig frei von Tabakwerbung sein. Deutschland hat die EU-Vorgaben allerdings noch nicht in nationales Recht umgesetzt – die unionsregierten Länder wollten einem Gesetzentwurf aus dem Verbraucherministerium nicht zustimmen und so darf hierzulande vorerst weiter für den blauen Dunst geworben werden. Zudem klagt die Bundesrepublik gegen die europäische Regelung. Sie ist der Auffassung, dass der EU in diesem Bereich die Zuständigkeit fehlt.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Pfizer will Direktlieferung forcieren
KARLSRUHE (diz). Seit wenigen Wochen macht ein Papier der Pfizer Pharma GmbH, Deutschland, von sich reden, mit dem der deutsche Ableger des weltgrößten Pharmaunternehmens ein Modell zur Apothekendirektbelieferung forciert. Mit diesem Modell will das Unternehmen die in seinen Augen "fragmentierte Beschaffungskette in der deutschen Arzneimittelversorgung" mit dem Risiko von Arzneimittelfälschungen zum Vorteil der Patientensicherheit verbessern. Aus Sicht der Apotheke und des pharmazeutischen Großhandels könnte das Papier allerdings der Startschuss zu einer Umstrukturierung der Lieferstrukturen und der Logistikwege sein.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Streit um steigende Arzneimittelausgaben
BERLIN (ks). Die steigenden Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben in den vergangenen Tagen für einigen Wirbel gesorgt – einmal wieder findet das bekannte "Schwarzer-Peter-Spiel" zwischen Kassen, Ärzten, Herstellern und Politik statt. Da die GKV-Ausgaben für Medikamente im ersten Halbjahr 2005 um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen sind, prognostizieren die Kassen nun Beitragserhöhungen. Verantwortlich für den Kostenanstieg seien insbesondere Ärzte und Industrie – doch die weisen solche Vorwürfe zurück.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Die Versorgungssicherheit soll verbessert werden
(diz). Der Vorstoß von Pfizer stößt bei Apothekern und Pharmagroßhändlern auf Skepsis und Unverständnis. Warum will das Unternehmen zurück zur Direktbelieferung? Warum will das Unternehmen eine vollkommene Transparenz über den Warenfluss und alle wirtschaftlichen Daten? Was bezweckt das Unternehmen wirklich mit diesem Papier? Wir sprachen mit Michael Klein, Geschäftsführer Recht & Corporate Affairs der Pfizer Deutschland GmbH.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Apotheker sehen grün
LONDON (jr). In England und Wales traten zum 16. Juli neue Sondermüllbestimmungen in Kraft. Für die Apotheker bedeutet dies erstmals, Abfälle trennen zu müssen. Die Regelungen stoßen auf wenig Gegenliebe, da sie mit zusätzlichem Zeitaufwand und Kosten verbunden sind.Show more24.07.2005, 16:10 Uhr
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