
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Phagro: EU-Stellungnahme interessengeleitet und sachlich unzutreffend
Die Bundesregierung will EU-Arzneimittelversendern und ihren Logistikdienstleistern mehr Pflichten bei der Temperaturkontrolle auferlegen. Der EU-Kommission gehen die geplanten Maßnahmen aber zu weit. Dem widerspricht nun der Großhandelsverband Phagro. Er fordert die Bundesregierung auf, die geplanten Änderungen konsequent umzusetzen.Show moregesundheitspolitik
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Temperaturkontrolle im Versandhandel
24.04.2026, 14:00 Uhr
EU-Chemikalienreform REACH: Besserer Schutz vor Alltagsgiften gefordert
BERLIN (ks). Kommende Woche soll das Europäische Parlament über eines der größten Legislativprojekte der EU entscheiden: Die neue Chemikalien-Verordnung REACH. Während die Lobby der chemischen Industrie gegen das Regelwerk mobil macht, fordern die Bundesärztekammer (BÄK), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und Greenpeace eine rasche Umsetzung der Verordnung.Vertreter der drei Organisationen machten sich am 8. November in Berlin für eine Reform stark, die den Gesundheits- und Verbraucherschutz stärkt. Sie betonten, dass die Anforderungen an Chemieunternehmen, Informationen über die Sicherheit ihrer Chemikalien zu liefern, nicht noch weiter reduziert werden dürften.
Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Statistik 2004: Herz-Kreislauf-Erkrankung häufigste Todesursache
WIESBADEN (sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2004 in Deutschland insgesamt 818.271 Personen (383.388 Männer und 434.883 Frauen); dies waren 35.675 Sterbefälle oder 4,2% weniger als im Vorjahr. Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (152.468 Männer und 216.004 Frauen) wurde – wie auch schon in den Vorjahren – der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst.Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Integrierte Versorgung: Weitere BKKen erstatten Homöopathie
BONN (ks). Mittlerweile übernehmen zwölf gesetzliche Krankenkassen im Rahmen eines Vertrags zur Integrierten Versorgung die Kosten für homöopathische Behandlungen. Sie erstatten zwar nicht die Kosten für die Arzneimittel, zahlen aber den beteiligten Ärzten und Apothekern ein Honorar für ihre Beratungsleistungen.Show more06.11.2005, 17:13 Uhr
Appell des BVDA: Weitere Ertragseinbußen sind nicht zu verkraften
(bvda/ral). Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Apotheker (BVDA), Otto Späth, hat an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und weitere maßgebliche Gesundheitspolitiker den Appell gerichtet, den Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen nach weiteren Einsparungen im Arzneimittel-bereich nicht Rechnung zu tragen.Show more06.11.2005, 17:12 Uhr
DIHK-Chef: Leistungen müssen gekürzt werden
BERLIN (ks). Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun, ist überzeugt, dass die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gekürzt werden müssen. Zudem müssten sich Rentner stärker an der Finanzierung der GKV beteiligen. Show more06.11.2005, 17:12 Uhr
Koalitionsverhandlungen: Union und SPD vertagen Gesundheitsreform
BERLIN (ks). Über eine gemeinsame Gesundheitsreform werden Union und SPD wohl erst im kommenden Jahr entscheiden. Der bayerische Staatskanzleichef Erwin Huber (CSU) sagte am Rande der Koalitionsverhandlungen am 7. November in Berlin, der Bereich Gesundheit werde zwar nicht komplett aus den Koalitionsverhandlungen ausgeklammert, über Strukturveränderungen werde man "aber sicherlich weiter beraten müssen" – voraussichtlich im Jahr 2006.Show more06.11.2005, 17:12 Uhr
Arzneimittelfälschungen: Internet als größter Risikofaktor
BONN (hb). Das Thema "Arzneimittelfälschungen" scheint immer drängender zu werden. Der Lehrstuhl für Drug Regulatory Affairs (DRA) der Universität Bonn veranstaltete daher mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Drug Regulatory Affairs (DGRA), der Deutschen Gesellschaft für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) sowie des Wissenschafts- und Wirtschaftsdienstes des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 13. und 14. Oktober ein Symposium zu diesen Fragen.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Gesetzliche und private Kassen: Ärzte gegen Angleichung
BERLIN (ks). Die Bundesärztekammer (BÄK) hält nichts davon, die Systeme der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung einander anzugleichen. Auch die Versicherungspflichtgrenze will sie unangetastet lassen. Entsprechenden Überlegungen aus der SPD erteilte die Standesvertretung der Ärzteschaft damit eine Absage.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Homöopathischer Wirkungsnachweis: „Wirkung ohne Molekül“
(chb/daz). Unter der Überschrift "Die Wunder" berichtet die Zeitschrift "Laborjournal" in ihrer Oktober-Ausgabe über eine bereits 2003 in Leipzig durchgeführte Arbeit, die einen Beitrag zum Wirkungsnachweis der Homöopathie leisten wollte. Die Arbeit wurde seinerzeit mit dem "Hans Heinrich Reckeweg-Preis" ausgezeichnet. Der Grund für den Bericht im Laborjournal: Unabhängige Experten stellten methodische Fehler in dieser Arbeit fest und brachten Anfang des Jahres den Vorgang beim Dekan der Uni Leipzig vor. Die Autoren der Arbeit räumen nun Fehler bei der Versuchsdurchführung und Auswertung ein.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Koalitionsgespräche: Zähe Verhandlungen
BERLIN (ks). Die Koalitionsverhandlungen zur Gesundheitspolitik sind auch in der vergangenen Woche nur schleppend vorangegangen. Am 28. Oktober befassten sich die Unterhändler der Arbeitsgruppe Gesundheit erneut mit den steigenden Arzneimittelausgaben. Während es an Spekulationen über die Gesprächsinhalte nicht mangelte, ließen konkrete Lösungen auf sich warten. CDU-Chefin Angela Merkel kündigte an, dass alle Arbeitsgruppen ihre Zwischenergebnisse am 2. November - nach DAZ-Redaktionsschluss - bekannt geben würden.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Steigende Arzneimittelausgaben: An Erklärungen mangelt es nicht
BERLIN (ks). Für die steigenden Ausgaben der gesetzlichen Kassen für Arzneimittel will niemand verantwortlich sein. Auch die pharmazeutische Industrie wird nicht müde, zu erklären, dass die jüngsten Steigerungen kein Drama sind. Dabei beklagen die Hersteller generischer Präparate, dass noch immer zu wenige Generika verordnet werden – die forschenden Firmen sind hingegen der Auffassung, dass den Patienten zu wenige Innovationen zu Gute kommen.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
DPhG-Statement: Homöopathie wirkt, aber nicht die homöopathische Arznei
Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) hat sich nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Diskussionen um die Homöopathie mit dieser alternativen Therapierichtung befasst und nachfolgendes Statement dazu verfasst.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Krankenkassen: Apothekenvergütung soll um zwei Euro sinken
BERLIN (diz). Die gesetzlichen Krankenkassen fordern kurzfristige Sparmaßnahmen, ansonsten müssten die Beiträge in 2006 steigen. Eine dieser Maßnahmen soll die Senkung der Packungsvergütung von 8,10 Euro auf 6,10 Euro sein. Der Rabatt von zwei Euro ist davon unberührt.Show more30.10.2005, 17:12 Uhr
Barmer setzt weiter auf Präsenzapotheke (DAZ-Interview)
hvj | Während es seitens der deutschen Apotheker vermehrt kritische Stimmen zum Barmer Hausarzt-/Hausapothekenvertrag gibt (s. DAZ Nr. 38/2005, S. 40), sind solche Töne von den Verantwortlichen der Barmer Ersatzkasse derzeit nicht zu hören. Werden die Bedenken der Apothekerschaft geteilt oder ignoriert? Sieht man sich auf dem richtigen Weg? Und wohin führt diese erste sektorübergreifende Patientenversorgung? Die DAZ hat sich mit Detlef Böhler, Abteilungsleiter ambulante ärztliche und zahnärztliche Versorgung der Barmer und Mitinitiator dieser ersten integrierten Versorgungsform, unterhalten.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Keine Taler fürs Rezepteinlösen
lak | Am 20. Oktober hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main durch Urteil entschieden, dass bei der Abgabe von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln keine „Bonustaler” gewährt werden dürfen. Dies stelle einen Verstoß gegen die Arzneimittelpreisverordnung dar. Wie die LAK Hessen in ihrem Newsletter „Recht” mitteilt, hat das Gericht damit die vorausgehende Entscheidung des Landgerichts Hanau vom 31. August 2004 bestätigt.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Noch kein Durchbruch in der Gesundheitspolitik
BERLIN (ks) | Die Koalitionsverhandlungen zur Gesundheitspolitik haben vergangene Woche im kleinen Kreis begonnen. In einer Arbeitsgruppe versucht ein Dutzend Gesundheitsexperten der Union und der SPD unter der Führung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und dem Unions-Fraktionsvize Wolfgang Zöller, Gemeinsamkeiten zu finden. Bei der großen Koalitionsrunde am 24. Oktober stand allerdings zunächst der Haushalt auf dem Arbeitsplan. Über etwaige Zwischenerfolge in gesundheitspolitischen Fragen schwiegen sich die Parteispitzen am Montagabend aus.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Gehe COMvent 2005: Commitment-Apotheken zeigen Marke
KÖLN (ral) | Die Bedeutung von Marken für die Zukunft der Apotheke war das zentrale Thema der Gehe COMvent 2005, dem Jahrestreffen der Gehe-Apothekengruppe Commitment. Rund 800 Apothekerinnen und Apotheker nahmen am vergangenen Samstag an der Veranstaltung im Kölner Palladium teil. Erstmals hatten sie dort die Gelegenheit, sich über die bereits vor einem Jahr auf der COMvent in Berlin angekündigte Marke "gesund leben" im Gesamtkonzept zu informieren.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Apothekerverband Schleswig-Holstein: Große Koalition in Bund und Land
KIEL (tmb) | Eine SPD-Gesundheitsministerin in einer großen Koalition, wie sie künftig für den Bund erwartet wird, gibt es bereits auf Landesebene. Dr. Gitta Trauernicht, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, stellte im Rahmen der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein am 22. Oktober in Kiel ihre Sicht der Gesundheitspolitik auf Bundesebene und ihre Vision des Gesundheitsstandortes Schleswig-Holstein dar.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
Der G-BA auf dem Prüfstand
BERLIN (ks) | Seit bald zwei Jahren haben Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ein Mitspracherecht. Auch wenn sie nach wie vor keine Entscheidungsbefugnis haben – kaum einer zweifelt, dass ihre Mitarbeit in der Selbstverwaltung die Diskussion belebt und für mehr Transparenz sorgt. Einigen Experten geht das Mitspracherecht aber nicht weit genug. Für Ruth Schimmelpfeng-Schütte, Vorsitzende Richterin am Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen in Celle, ist es ein „Gebot der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie”, dass Versicherte mit Entscheidungskompetenz in die Arbeit des G-BA eingebunden werden. Zugleich zweifelt die Richterin an der Normsetzungsbefugnis des Selbstverwaltungsgremiums.Show more23.10.2005, 16:12 Uhr
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