
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
politik
Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
Hilfe für Benin
(ral). Das Erdbeben in Pakistan bewegt derzeit weltweit die Medien. Wie so oft geraten angesichts solcher Katastrophen andere hilfebedürftige Regionen in den Hintergrund. Dass sie nicht vergessen sind, zeigt die unter der Federführung von Apotheker Dr. Gebhard Link, Fußgönheim, privat organisierte Hilfsaktion für das afrikanische Benin.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Das neue Kabinett steht
BERLIN (ks). Einen Monat nach der Bundestagswahl steht nun fest, wer der künftigen schwarz-roten Regierung angehören wird. Die CDU-Chefin und designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte am 17. Oktober in Berlin die Kabinettsmitglieder der CDU vor. Wer neben Super-Wirtschaftsminister Edmund Stoiber als zweiter Mann für die CSU in die Regierung einziehen wird, wurde bereits am Sonntag bekannt: Nicht nur zu Merkels Verdruss wird ihr Widersacher in Sachen der Gesundheitsprämie, Horst Seehofer, künftig das Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft leiten.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Pharmaindustrie rechtfertigt sich
BERLIN (ks). Bei den Verbänden der pharmazeutischen Industrie ist der Arzneiverordnungs-Report (AVR) kritisch aufgenommen worden. Auch wenn der Report anerkennt, dass die Industrie im vergangenen Jahr einen erheblichen Sparbeitrag geleistet hat – die errechneten Wirtschaftlichkeitspotenziale halten die Verbände für wirklichkeitsfremd. Auf die Kritik der AVR-Herausgeber an den Marketingmethoden der Pharmahersteller gingen die Verbände nicht ein.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Getrübte Freude trotz Milliarden-Einsparungen
BERLIN (ks). Auf den ersten Blick ist die Botschaft des diesjährigen Arzneiverordnungs-Reports (AVR) erfreulich: Noch nie konnten die Arzneimittelausgaben so sehr gesenkt werden wie 2004. Auch das alljährlich berechnete Einsparpotenzial ist erheblich gesunken: Die AVR-Autoren beziffern es auf 2,9 Mrd. Euro – 2003 waren es noch 4,5 Mrd. Euro. Doch an diesen Zahlen konnte sich bei der Vorstellung des aktuellen Arzneiverordnungs-Reports am 14. Oktober in Berlin niemand so recht erfreuen. Denn 2005 schnellen die Ausgaben für Medikamente wieder nach oben. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt macht hierfür die Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen verantwortlich.Show more16.10.2005, 16:12 Uhr
Kreislauferkrankungen weiter Haupttodesursache
WIESBADEN (sba/ks). Im Jahr 2003 wurde bei fast jedem zweiten Verstorbenen der Tod durch eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems ausgelöst: 162.210 Männer und 234.412 Frauen verstarben infolge einer solchen Erkrankung. Das sind 2844 Todesfälle mehr als noch im Jahr zuvor (+ 0,7 Prozent). Dies teilte das Statistische Bundesamt am 5. Oktober mit.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
AOK will Ärzte aufs Land schicken
BERLIN (ks). Erst kürzlich hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wieder vor einem Ärztemangel gewarnt - insbesondere in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Ein Pflichtjahr für junge Ärzte in den unterversorgten ländlichen Gebieten, wie es die AOK vorgeschlagen hat, lehnen die Ärzteverbände jedoch ab.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Auftakt für eine engere Zusammenarbeit
KRAKAU (diz). Mit einer so großen Resonanz hatten die Veranstalter nicht gerechnet: Rund 600 Apothekerinnen und Apotheker aus Polen und etwa 130 aus Deutschland nahmen am 1. Polnisch-Deutschen Apothekerkongress, der vom 9. bis 12. Oktober in Krakau stattfand, teil.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Große Nachfrage nach Neuraminidasehemmern
FRANKFURT (ims). Seit einigen Wochen werden immer wieder Warnungen vor einer bevorstehenden weltweiten Grippeepidemie laut. Immer mehr Bürger decken sich zur Vorsorge mit antiviralen Medikamenten, so genannten Neuraminidasehemmern, ein. Wie IMS Health am 11. Oktober mitteilte, stieg die Abgabe dieser Arzneimittel im August 2005 deutlich an.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Wiesenauer: „Homöopathie ist besser als Placebo!“
(diz). Die Homöopathie ist erneut in die Kritik von Wissenschaftlern und Verbraucherschützern geraten. Eine Schweizer Meta-Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Wirkung der Homöopathie allein auf dem Placeboeffekt beruht, Autoren der Stiftung Warentest zählen die Homöopathie aus ähnlichen Gründen zu den "wenig geeigneten" Heilmethoden. Wir fragten bei Deutschlands Homöopathie-Papst Dr. Markus Wiesenauer nach, was er dieser Kritik an der Homöopathie entgegensetzen kann.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
KBV präsentiert „politisches Sofortprogramm“
BERLIN (kbv/ks). In der kommenden Legislaturperiode wird die Bundesregierung aller Voraussicht nach erneut die Strukturen im Gesundheitswesen auf den Prüfstand stellen. Auch die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) werden mit Veränderungen rechnen müssen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat daher bereits vor der Regierungsbildung Vorschläge unterbreitet, wie die vertragsärztliche Tätigkeit flexibilisiert werden könnte.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Arzneimittelausgaben doch nicht gesunken?
DRESDEN (ks). Anders als beim Deutschen Apothekerverband ist man beim BKK-Landesverband Ost nicht der Ansicht, dass das Wachstum der GKV-Arzneimittelausgaben im August gebremst worden sei. Axel Wald, der Vorstandsvorsitzende des BKK-Landesverbandes Ost, sieht durch den Ausgabenanstieg vielmehr die Beitragssatzstabilität der Kassen gefährdet.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
Grünes Licht für schwarz-rote Koalitionsverhandlungen
BERLIN (ks). Der Weg für Angela Merkel ist frei: Nach wochenlangem Ringen um die Regierungsbildung haben sich die Spitzen von Union und SPD darauf geeinigt, dass die CDU-Chefin Kanzlerin einer großen Koalition werden soll. Am Abend des 9. Oktober fanden Merkel, der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber, SPD-Chef Franz Müntefering und Noch-Bundeskanzler Gerhard Schröder so weit zueinander, dass sie in der kommenden Woche die Koalitionsverhandlungen aufnehmen wollen. Einigkeit wurde auch über die Aufteilung der Ministerposten erzielt. Klar ist nun: Das Gesundheitsressort bleibt in den Händen der Sozialdemokraten - und alles deutet darauf hin, dass Ulla Schmidt im Amt bleibt.Show more09.10.2005, 16:12 Uhr
"Forschung ist die beste Medizin": VFA-Kampagne geht in Phase II
BERLIN (ks). Im Sommer letzten Jahres startete der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) eine Informationskampagne zur innovativen Arzneimittelforschung. Nachdem zunächst Forscher und Forschung im Mittelpunkt der Zeitungsanzeigen und TV-Spots standen, treten seit letztem Sonntag Patienten ins Zentrum der Kampagne.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Friese: Apothekermangel verhindern
(hvj). Auf dem Deutschen Apothekertag wurde von der Apothekerkammer Westfalen-Lippe ein Antrag eingebracht, der die ABDA auffordert, sich für die Lösung des Problems "Mangel an Apothekerinnen and Apothekern für die Arzneimittelversorgung in der öffentlichen Apotheke" einzusetzen. Die DAZ hat sich mit dem Präsidenten der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Hans-Günther Friese, hierzu unterhalten.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Apotheker fordern mehr Studienplätze
KÖLN (tmb). Die Hochschule ist der Schlüssel zur künftigen Berufspraxis der Apotheker. Wie viele Pharmazeuten wie gut und mit welchen Inhalten ausgebildet werden, wird auch die Gestaltungsmöglichkeiten der Apotheken prägen. Die Apothekertagsanträge zur Apothekerausbildung verdienen daher große Aufmerksamkeit - in diesem Jahr ging es um mehr und besser ausgestattete Studienplätze und erneut um das Bachelor-Master-Konzept.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Ausgabensteigerung leicht rückläufig
BERLIN (ks). Die gesetzlichen Krankenkassen haben im August 2005 knapp 1,9 Mrd. Euro für Arzneimittel ausgegeben. Diese Summe liegt mehr als 100 Mio. Euro unter den Ausgaben der beiden Vormonate Juli und August. Dies teilte die ABDA am 29. September in Berlin mit.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Ein Baustein zum Wirkmechanismus von ASS
LISSABON (diz). Acetylsalicylsäure (ASS), der Wirkstoff von Aspirin, ist auf Stickstoffmonoxid (NO) angewiesen, um seine antiinflammatorische Wirkung zu entfalten. Dr. Derek W. Gilroy von der Abteilung für Klinische Pharmakologie und Therapeutik des Rayne Instituts, London, erhielt für seine Arbeiten zu diesem Thema den von der Bayer Healthcare AG gestifteten und mit 10.000 Euro dotierten Internationalen Aspirin-Preis, der in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben wurde.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Rabatte sind rechtens
HAMBURG (tmb). Über die Zulässigkeit von Rabatten und die angeblichen Intentionen des Gesetzgebers bei der Formulierung der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) hört man die unterschiedlichsten Auffassungen. Orientierung bietet ein Urteil des Landgerichts Hamburg, in dem die gängigen Rabatte der Hersteller an Apotheken für rechtens und mit der neuen Preisbildung für vereinbar erklärt wurden. Doch zeigt das Urteil auch Grenzen auf.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
NOWEDA-Chef Hollmann: „Wind vor der Hoftür“
(diz). In den letzten Wochen und Monaten kursierten immer wieder Gerüchte über eine mögliche Fusion der beiden apothekereigenen Pharmagroßhandlungen NOWEDA und Sanacorp. Während man auf Seiten der Sanacorp diesem Gedanken seit einiger Zeit offen gegenüber steht, sieht man dies bei der NOWEDA vorsichtig gesagt skeptisch. Wir sprachen mit den neuen Vorstandsvorsitzenden der NOWEDA eG, Diplom-Kaufmann Wilfried Hollmann, was an den Fusionsgerüchten und anderen kursierenden Mutmaßungen dran ist.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Heil- und Hilfsmittel unter Beobachtung
BERLIN (ks). Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Heil- und Hilfsmittel sind in den vergangenen Jahrzehnten so stark gestiegen wie in sonst keinem Bereich. Bezogen auf ihren relativen Anteil an den GKV-Gesamtausgaben erhöhten sie sich in den alten Bundesländern von 1970 bis 2003 um rund 200 Prozent. Von 1991 bis 2003 stieg der Ausgabenanteil im gesamten Bundesgebiet um 42,6 Prozent. Was es damit auf sich hat, zeigt der neue Heil- und Hilfsmittelreport der Gmünder Ersatzkasse (GEK), der am 28. September in Berlin vorgestellt wurde.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Annäherung in der Gesundheitspolitik
BERLIN (ks). Kaum einer zweifelt noch daran, dass in Berlin künftig eine große Koalition aus SPD und Union das Sagen haben wird. Die Nachwahl am 2. Oktober in Dresden brachte erwartungsgemäß keine neue Sicht auf die Dinge. Die Sondierungsgespräche laufen und Bundeskanzler Gerhard Schröder ist mittlerweile erstmals von seinem unbedingten Führungsanspruch abgerückt. Auch in der Gesundheitspolitik finden erste Annäherungsversuche statt. Schon jetzt ist klar, dass man in der kommenden Legislaturperiode weder eine Bürgerversicherung noch ein Prämienmodell in der Krankenversicherung einführen wird. Nachgedacht wird hingegen über Kompromisse wie das Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags und weitere Strukturreformen.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
PHOENIX verlangt Energiekostenzuschuss
(diz/pho). Ende September traf bei Kunden des Pharmagroßhändlers PHOENIX ein Schreiben ein, mit dem der Großhändler ankündigt, ab 1. Oktober "zur Sicherstellung der Logistikleistung" pro Anlieferung einen "Energiekostenzuschuss" in Höhe von 0,98 Euro zu berechnen.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
PKV treibt Gesundheitskosten nach oben
BERLIN (ks). Das System der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat sich bewährt: Ihm ist es zu verdanken, dass sich in Deutschland ein hochleistungsfähiges Gesundheitssystem ohne Wartezeiten für alle entwickeln konnte - und das bei relativ stabilen Kosten. Das Krankheitsrisiko zu privatisieren ist daher keine Alternative. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Wirtschaft und Soziales (WISO), die am 27. September in Berlin vorgestellt wurde.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
BAH-Jahrestagung: Die Zukunft des Arzneimittelmarktes ist ungewiss
BERLIN (ks). Mit der Aussicht auf eine große Koalition aus Union und SPD im Bund können sich die meisten Akteure im Gesundheitswesen offenbar mehr oder weniger anfreunden. Eine große Finanzreform erwartet kaum jemand - gefragt sind eher kleine Schritte. Im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Arzneimittelmarktes haben Krankenkassen und Leistungserbringer allerdings teilweise unterschiedliche Erwartungen an die künftige Regierung. Dies wurde bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 28. September in Berlin deutlich.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung