
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Noch gilt das Wort der Ministerin“
Die Fixumserhöhung auf 9,50 Euro wird kommen – daran glauben sowohl der DAV-Vorsitzende Hans-Peter Hubmann als auch Sebastian Schwintek, Generalbevollmächtigter der Treuhand Hannover. Anderenfalls wäre das Vertrauen in die Politik endgültig zerstörte, sagte Hubmann beim DAV-Wirtschaftsforum.Show moregesundheitspolitik
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DAV-Wirtschaftsforum
05.05.2026, 14:30 Uhr
Arzneiverordnungsreport: Daten kritisch interpretieren
SÜSEL (tmb). Der Arzneiverordnungsreport liefert alljährlich Daten zur Arzneimittelversorgung, die oft als Grundlage für Diskussionen und politische Argumentationen verwendet werden. Geradezu legendär sind die behaupteten möglichen Einsparungen, die mit der Substitution unangemessener Verordnungen erreicht werden könnten. Für Apotheker verdienen aber die Aussagen zur Arzneimitteldistribution mindestens die gleiche kritische Betrachtung.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
Umfrage: Pharmaindustrie hat gutes Image
BERLIN (vfa). Nach einer aktuellen Umfrage von tns Emnid im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) ist das Image der pharmazeutischen Industrie besser als manch einer denken mag: So sehen 83 Prozent der Bevölkerung die Pharmaindustrie als wichtige Zukunftsbranche für den Wirtschaftsstandort Deutschland.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
BAH-Service für Hersteller: Hilfe für Nutzen-Risiko-Bewertung
BONN (hb). Bereits mit der 12. AMG-Novelle waren die "regelmäßig aktualisierten Berichte über die Unbedenklichkeit eines Arzneimittels" (Periodic Safety Update Reports, PSURs) in Deutschland eingeführt worden. Die Regelung trat im April 2005 in Kraft. Anstelle der bislang zumeist produktbezogenen Sicherheitsdaten wird seither eine überwiegend wirkstoffbezogene Nutzen-Risiko-Bewertung unter Einschluss weltweiter Literaturrecherchen gefordert. Über die Auswirkungen sprach die DAZ mit dem zuständigen Abteilungsleiter beim Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), Dr. Elmar Kroth.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
FCKW verschwinden aus Arzneimitteln
BERLIN (ks). Ab dem 1. Januar 2006 dürfen in Arzneimitteln keine Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) mehr verwendet werden. Eine entsprechende Bekanntmachung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Bundesanzeiger ist in der vergangenen Woche erfolgt. Deutschland hat damit als eines der ersten Länder weltweit den Ausstieg bei FCKW in Arzneimitteln vollzogen.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
Arzneimittelrecht: Traditionelle Arzneimittel werden erneut überprüft
BONN (hb). Den traditionell angewendeten, vornehmlich pflanzlichen Arzneimitteln das Überleben im europäischen Binnenmarkt zu sichern, ist eine der Intentionen des revidierten europäischen Arzneimittelrechts, das mit der 14. AMG-Novelle national umgesetzt wurde. Hierzu dient ein neues, erleichtertes Registrierungsverfahren. Über die Chancen und Risiken des Verfahrens konnten sich die Pharmaunternehmen bei einer Veranstaltung von Colloquium pharmaceuticum am 24. November 2005 in Bonn informieren.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
GKV schreibt weiter schwarze Zahlen
BERLIN (ks). Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat in den ersten neun Monaten 2005 einen Überschuss von rund 882 Mio. Euro erzielt. Die Arzneimittelausgaben sind in dieser Zeit auf 18,64 Mrd. Euro gestiegen Ų im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2004 ist dies ein Plus von 19,1 Prozent. Dies gab das Bundesgesundheitsministerium am 2. Dezember bekannt. Ministerin Ulla Schmidt geht davon aus, dass der Überschuss der Kassen zum Jahresende noch steigen wird. Denn im vierten Quartal werden die Beiträge aus Einmalzahlungen (Weihnachtsgeld) verbucht Ų ebenso die zum 1. November gezahlte zweite Tranche des Bundeszuschusses in Höhe von 1,25 Mrd. Euro.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
Spitzenpolitiker mahnen rasche Gesundheitsreform an
BERLIN (ks). Lange haben Union und SPD erklärt, Gesundheitsprämie und Bürgerversicherung seien zwei sich gegenseitig ausschließende Reformkonzepte. Tatsächlich fällt es schwer, sich eine sinnvolle Kombination der beiden Modelle vorzustellen. Doch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kann keine weiteren vier oder gar fünf Jahre warten. Eine Reform der Finanzierungsgrundlagen muss rasch kommen Ų dessen ist sich die große Koalition bewusst. Innerhalb eines halben Jahres will man eine gemeinsame Lösung finden. Spitzenpolitiker beider Parteien zeigten sich am vergangenen Wochenende zuversichtlich, dass dies klappen wird.Show more04.12.2005, 17:13 Uhr
Techniker Krankenkasse: Krankenstand steigt wieder
HAMBURG (ks). Erstmals seit fünf Jahren ist der Krankenstand wieder gestiegen. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) am 28. November mitteilte, sind die Krankschreibungen unter den 2,5 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut vier Prozent auf 3,24 Prozent gestiegen.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Statistik II: Zwei Drittel plagt das Kreuz
(bkk/daz). Zwei Drittel der in Deutschland lebenden Bevölkerung leiden unter Rückenschmerzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des BKK Bundesverbandes unter 4008 ausgewählten Personen ab 14 Jahren. Betroffen sind vor allem Übergewichtige, Ältere und Frauen. Doch auch bei Teenagern sind Rückenschmerzen bereits verbreitet: Vier von zehn haben regelmäßig Probleme mit dem Rücken.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Arzneimittel-Sparpaket: KKH fordert rasche Umsetzung
HANNOVER (ks). Der Vorstandschef der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), Ingo Kailuweit, hat die Bundesregierung aufgefordert, das im Koalitionsvertrag angekündigte Arzneimittel-Sparpaket schon zu Jahresbeginn 2006 in die Tat umzusetzen.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Dem Koalitionsvertrag jetzt Leben einhauchen
BERLIN (ks). In dieser Woche läuft die Arbeit im neuen Parlament richtig an. Am 30. November stand die erste Regierungserklärung der neuen Bundeskanzlerin auf der Tagesordnung Ų für die anschließende Aussprache wurden auch noch die beiden folgenden Sitzungstage eingeplant. Die Bundestagsausschüsse und Arbeitsgruppen zu den unterschiedlichen Fachgebieten haben sich diese Woche ebenfalls konstituiert. Nachdem Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in den vergangenen Tagen manch einem Unionspolitiker zu weit vorgeprescht ist, müssen sich die Gesundheitspolitiker der Regierungsfraktionen nun auf Gemeinsamkeiten besinnen und den Bestimmungen des Koalitionsvertrages Leben einhauchen.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Erste Erfahrungen mit der 14. AMG-Novelle
BONN (hb). Am 6. September ist das 14. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes in Kraft getreten, das der Umsetzung der Revision der europäischen pharmazeutischen Gesetzgebung für Human- und Tierarzneimittel diente. Die Deutsche Gesellschaft für Regulatory Affairs (DGRA) bot ihren Mitgliedern am 22. November Gelegenheit zu einem ersten Erfahrungsaustausch.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Statistik I: Moderater Anstieg der Krankenhauskosten
WIESBADEN (sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mitteilt, betrugen die Kosten der Krankenhäuser für stationäre Behandlung in Deutschland im Jahr 2004 rund 56,2 Mrd. Euro. Das entspricht einem Kostenanstieg um 0,5 Mrd. Euro oder 0,9% gegenüber dem Jahr 2003 (2003 zu 2002: + 1,8%).Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Phagro ergreift Initiative gegen Lieferengpässe
BERLIN (phagro/daz). Um Lieferengpässe bei bestimmen Arzneimitteln abzustellen, hat sich der Bundesverband des Pharmazeutischen Großhandels (Phagro) dazu entschlossen, eigenständig eine konstruktive Lösung zu entwickeln. Die Möglichkeit einer befristeten Vertriebsbindung soll geprüft werden. Nachfolgend die Mitteilung des Phagro hierzu.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
VFA: Acht neue HIV-Arzneimittel in der Pipeline
BERLIN (ks). Bis 2009 wollen forschende Arzneimittelhersteller sieben weitere Medikamente mit neuen Wirkstoffen gegen das HI-Virus verfügbar machen. Diese sollen auch dann noch wirksam sein, wenn die Viren gegen ältere Präparate resistent geworden sind. Ein achtes Präparat soll der Linderung von Schmerzen und Appetitlosigkeit bei Patienten dienen, bei denen Aids ausgebrochen ist.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Apotheker ohne Grenzen: Unsinnige Arzneispenden vermeiden
(aog/daz). Über einen Monat nach dem Erdbeben leidet die Bevölkerung im Norden Pakistans und den angrenzenden Gebieten noch immer unter den Folgen der verheerenden Naturkatastrophe. Inzwischen steht der Wintereinbruch unmittelbar bevor. Nach der Soforthilfe starten die Apotheker ohne Grenzen (AoG) nun erste mittelfristige Hilfsprogramme. Dabei warnen sie vor unsinnigen Arzneispenden.Show more27.11.2005, 17:13 Uhr
Pharmagroßhandel: Noweda auf unverändert gutem Kurs
ESSEN (tmb). Bei der Generalversammlung der Noweda eG am 23. November in Essen wartete der genossenschaftliche Großhändler erneut mit bemerkenswerten Wachstumsraten beim Umsatz und Gewinn auf (s. a. Bericht in AZ Nr. 48/2005, S. 4).Das Berichtsjahr 2004/2005 ist für das Unternehmen mit dem Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden Dr. Dietrich L. Meyer verknüpft, der mehr als 30 Jahre an ihrer Spitze stand und für seine Erfolge mit der "Günther Büsch-Ehrengabe der Noweda eG" ausgezeichnet wurde.Show more
27.11.2005, 17:13 Uhr
Elektronische Gesundheitskarte: Trier will Testregion werden
BERLIN (ks). Auch Rheinland-Pfalz will bei der Erprobung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) mit dabei sein. Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) warb am 21. November in Berlin für den Trierer Modellversuch "Elektronische Patientenakte".Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Streit um Praxissoftware: Keine DocMorris-Gutscheine vom Arzt
FRANKFURT (zbw/diz). Das Landgericht Koblenz hat mit einem erst jetzt veröffentlichten Urteil (18. Oktober 2005 – 1 HK.O 165/05) einem Vertreiber von Praxissoftware für Ärzte untersagt, ein Programm-Modul zu integrieren, durch das direkt aus der Praxissoftware Gutscheine für die Versandapotheke DocMorris ausgedruckt oder Rezepte direkt an die Versandapotheke weitergegeben werden können.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Justizminister gegen aktive Sterbehilfe
BERLIN (ks). Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (CDU) findet mit seinem Vorstoß zur aktiven Sterbehilfe keine Unterstützung bei seinen Kollegen. Auf der Justizministerkonferenz (JMK) am 18. November in Berlin wurde das Thema Sterbehilfe, Sterbebegleitung und Patientenverfügung zwar diskutiert – eine Arbeitsgruppe zum Thema wollten die Justizminister jedoch nicht einrichten.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Welt-Aids-Tag: Der Schutz vor HIV geht alle an
BERLIN (ks). "Gemeinsam gegen Aids. Wir übernehmen Verantwortung. Für uns selbst und andere" – so lautet das Motto einer Gemeinschaftsaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und der Deutschen AIDS-Stiftung zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Ziel der Aktion ist es, das Thema Aids wieder verstärkt öffentlich zu machen.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Angleichung der Arzthonorare: Kritik an Schmidts Vorstoß
BERLIN (ks). Die Ärzteschaft und der PKV-Verband sind wenig angetan von der Idee der Bundesgesundheitsministerin, die Arzthonorare bei gesetzlich und privat versicherten Patienten anzugleichen. Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) Jörg-Dietrich Hoppe warf Ulla Schmidt und ihrem "Alter Ego Karl Lauterbach" vor, die Freiberuflichkeit der Ärzte zu zerstören und die Weichen endgültig auf eine Staatsmedizin zu stellen. Auch in der Union äußerte man sich kritisch.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
Zahl der HIV-Positiven auf Höchststand
BERLIN (ks). Seit 1981 ist die Immunschwächekrankheit Aids bekannt – doch auch nach einem knappen Vierteljahrhundert medizinischer Forschung steigt die Zahl der HIV-Infizierten mit jedem Jahr an. Ende 2005 werden weltweit rund 40,3 Millionen HIV-Infizierte leben. Etwa 4,9 Millionen Menschen werden sich in diesem Jahr neu angesteckt haben und 3,1 Millionen an Aids verstorben sein. Dies geht aus dem aktuellen Jahresbericht des Aids-Programms der Vereinten Nationen (UNAIDS) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.Show more20.11.2005, 17:13 Uhr
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