
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gesundheitsversorgung wird zum militärischen Angriffsziel
Eigentlich sollte die Resolution 2286 des UN-Sicherheitsrates verhindern, dass die zivile Gesundheitsversorgung im Krieg zum Angriffsziel wird. Diese Forderung konnte zehn Jahre nach ihrer Unterzeichnung nicht eingelöst werden: Die Angriffe auf medizinische Einrichtungen nehmen zu.Show moregesundheitspolitik
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UN-Resolution gescheitert?
06.05.2026, 08:00 Uhr
Schröder: Zur Gesundheitsreform nur Andeutungen
KIEL (tmb). Bei der Festveranstaltung zum dreißigjährigen Bestehen der Informationsstelle der Heilberufe (IdH) in Schleswig-Holstein am 23. März in Kiel stellte Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder Positionen des Bundesgesundheitsministeriums dar. Zu diesem Zeitpunkt äußerte er sich aber noch nicht zu den Plänen für eine neue Gesundheitsreform.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
Bundeskabinett fördert Vogelgrippe-Forschung
BERLIN (ks). Die Bundesregierung verstärkt ihre Anstrengungen zur Erforschung der Vogelgrippe. Das Kabinett beschloss am 22. März ein mit 60 Mio. Euro gefördertes und auf vier Jahre angelegtes Forschungsprogramm zu Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können (Zoonosen). Dazu gehört auch ein Sofort-Forschungsprogramm Influenza des Bundes.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
Schleswig-Holstein: Bittmann tritt zurück
BAD SEGEBERG (tmb). Dr. Klaus Bittmann ist am 20. März von seinem Amt als Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Schleswig-Holstein zurückgetreten. Er zog damit die Konsequenz aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes, der eine Revision von Bittmann nicht zugelassen hatte.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
AOK: Zahl der Krankschreibungen sinkt weiter
BERLIN (ks). Arbeitnehmer bleiben immer seltener wegen einer Erkrankung ihrem Arbeitsplatz fern. Wie der AOK-Bundesverband am 23. März mitteilte, waren die fast zehn Millionen AOK-Mitglieder im vergangenen Jahr im Schnitt 16 Kalendertage krankgeschrieben. 2004 waren es noch 16,4 Tage.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
PKV klagt über sinkende Neuabschlüsse
BERLIN (ks). Die Zahl der Neuzugänge zur privaten Krankenversicherung ist im vergangenen Jahr stark gesunken. Wie der PKV-Verband am 23. März mitteilte, wurden 2005 nur noch 109.400 neue Verträge über eine Vollversicherung abgeschlossen. Das sind 27% weniger als im Jahr 2004 Ų damals waren es noch 149.000. Die Privatkassen führen diese Entwicklung auf die Anhebung der Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2003 zurück.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
WIdO-Studie: GKV wird nicht durch PKV subventioniert
BERLIN (ks). Die Privaten Krankenversicherungen (PKV) und viele niedergelassene Ärzte sind sich einig: Ohne Privatpatienten würde das Gesundheitswesen noch schlechter funktionieren. Nach einer Studie des PKV-Verbandes subventionieren die privaten Kassen durch ihre höheren Arzt-Honorare das System mit jährlich 9,5 Mrd. Euro. Das Wissenschaftliche Institut der Allgemeinen Ortskrankenkassen (WIdO) hält nun dagegen. Es kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass dem GKV-System ohne die PKV potenziell mehr Geld zur Verfügung stünde.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
Steigende Arztzahlen: Immer mehr Ärzte aus Osteuropa
BERLIN (ks). Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Ärzte in Deutschland weiter gestiegen. Nach einer Statistik der Bundesärztekammer waren Ende 2005 307.577 Ärzte berufstätig. Das sind 1142 mehr als Ende 2004. Die steigenden Zahlen stehen auf den ersten Blick im Widerspruch zur Klage der Ärzte um Nachwuchsmangel. Auf den zweiten Blick erklären sie sich durch den Zuzug ausländischer Ärzte.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
Das Ringen um die Reform beginnt
BERLIN (ks). Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt sind vorüber. Sowohl die Union als auch die SPD sehen sich und die große Koalition im Bund durch den Wahlausgang bestätigt. Nun wird es jedoch ernst für die Berliner Regierungsmannschaft. In den nun anstehenden Verhandlungen zur Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung muss sie ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Gesucht wird ein dritter Weg jenseits von Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie, bei dem beide Parteien ihr Gesicht wahren können. Klar ist schon jetzt: Auf diesem Weg liegt eine Reihe von Stolpersteinen.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
30.000 Ärzte demonstrieren in Berlin
BERLIN (ks). Rund 30.000 Ärzte aus ganz Deutschland haben am 24. März in Berlin für den Erhalt ihrer Freiberuflichkeit, eine angemessene Vergütung und Bürokratieabbau im Gesundheitswesen demonstriert. Im Mittelpunkt der Proteste stand zudem die im Arzneimittel-Spargesetz (AVWG) vorgesehene Bonus-Malus-Regelung. Zudem drohten die Niedergelassenen mit einem Ausstieg aus dem System der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen).Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
Leichter leben in Deutschland: Gesund Abnehmen mit der Apotheke
MÜNCHEN (rs). Die bundesweite Aktion "Leichter Leben in Deutschland" (LliD) ist Anfang März in eine neue Runde gestartet. Bereits 2005 haben Ų unterstützt von einzelnen Landesapothekerkammern Ų rund 1000 deutsche Apotheken über 116.000 abnehmwillige Patienten mit Ernährungsberatung, Seminaren und entsprechenden Produkten begleitet. In diesem Jahr werden nun noch höhere Teilnehmerzahlen erwartet.Show more19.03.2006, 17:16 Uhr
Biotechnologische Arzneimittel: „Biosimilars“ ante portas
ULM (bf). Der Markt für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel boomt. Die Kosten für das Gesundheitswesen sind immens. Doch schon bald laufen zahlreiche Patente ab, der Weg für "Biogenerika", genauer gesagt "Biosimilars", wäre damit frei. Allerdings sind die Entwicklungskosten auch für generische biotechnologische Medikamente hoch, Produktionsprozess und Zulassungsprozedere weit komplexer und schwieriger als bei chemisch definierten Wirkstoffen. Wie bei einem von ratiopharm veranstalteten Pressegespräch am 8. März zu hören war, wird das Einsparpotenzial daher auf "lediglich" 15 bis 20 Prozent geschätzt.Angesichts der hohen Preise wäre das dennoch eine enorme finanzielle Entlastung.
Show more19.03.2006, 17:16 Uhr
45 Jahre Mutterpass: In der Schwangerenvorsorge ist Deutschland Spitze
BERLIN (ks). Vor 45 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der ältesten organisierten Präventionsmaßnahme: 1961 wurde in Deutschland der Mutterpass eingeführt. Neun von zehn Frauen nehmen heute das Angebot der Schwangerenvorsorge wahr Ų kein anderes Präventionsangebot trifft auf eine so breite Akzeptanz. Dieser Erfolg lässt sich auch messen: Im europäischen Vergleich belegt Deutschland mittlerweile einen Spitzenplatz, wenn es um die Prävention von Komplikationen während der Schwangerschaft geht.Show more19.03.2006, 17:16 Uhr
Insulinanaloga: IQWiG weist Vorwürfe zurück
BERLIN (ks). Die Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu kurzwirksamen Insulinanaloga für Typ-2-Diabetiker steht nach wie vor in der Kritik. Das Institut beklagt nun, dass Patienten und Ärzte in manchen Medien-Berichten falsch informiert werden Ų unter anderem durch Aussagen industrienaher Experten. Daher hat es einen Katalog mit Fragen und Antworten erarbeitet, der Klarheit in den zentralen Aspekten schaffen soll.Show more19.03.2006, 17:16 Uhr
Hartmannbund ruft zum Ausstieg aus DMP-Verträgen auf
BERLIN (ks). Die Ärzteschaft protestiert weiterhin gegen die Gesundheitspolitik der großen Koalition. Der Vorsitzende des Hartmannbundes Dr. Kuno Winn hat die niedergelassenen Mediziner nun dazu aufgerufen, aus den Disease-Managment-Programmen (DMP) auszusteigen. Die Chroniker-Programme seien lediglich ein "Goldesel für die Kassen" Ų für die Ärzte bliebe nur ein immenser bürokratischer Aufwand. Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) ist man empört: Der Aufruf sei "ein Versuch, das Wohl der chronisch Kranken der Interessenpolitik eines Verbandes unterzuordnen".Show more19.03.2006, 17:16 Uhr
Defizit der Pflegekassen wird kleiner
BERLIN (ks). Das Defizit der sozialen Pflegeversicherung ist im vergangenen Jahr deutlich geschrumpft. Wie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) am 9. März bekannt gab, lag das Minus Ende 2005 bei 360 Mio. Euro. Im Vorjahr war es mit 820 Mio. Euro noch mehr als doppelt so hoch. Die Union bekräftigte, dass das vergleichsweise gute Finanzergebnis nicht über die Notwendigkeit einer Reform dieses Sozialversicherungszweiges hinwegtäuschen dürfe.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Großbritannien: Ruf nach dem Apotheker
LONDON (jr). Im Bemühen, die Kosten des Gesundheitswesens zu senken, übertrug das britische Gesundheitsministerium die Versorgung von Patienten mit Medizinalsauerstoff von Apotheken auf Anbieter der freien Wirtschaft. Nach landesweiten Engpässen, die bereits Tote forderten, verlangen Patienten nun den Service aus der Apotheke zurück.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Parlamentarischer Abend: Apotheker übernehmen ökonomische Verantwortung
BERLIN (ks). Die Apotheker sind für die steigenden Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel nicht verantwortlich. Sie sind jedoch bereit, mehr ökonomische Verantwortung für eine wirtschaftliche Arzneimittelversorgung zu übernehmen. Diese Botschaft übermittelten die Präsidenten des Landesapothekerverbandes (LAV) und der Landesapothekerkammer (LAK) Baden-Württemberg den Bundestagsabgeordneten, die am 8. März zu einem parlamentarischen Abend in Berlin erschienen waren.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
BMG weist Spekulationen um Reform-Eckpunkte zurück
BERLIN (ks). Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) ist man verärgert: Seit dem vergangenen Wochenende berichten die Medien detailliert über ein Modell zur Reform der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Danach sollen sich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihre Berater auf ein Mischmodell aus Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie verständigt haben. Es sieht vor, dass die Versicherten künftig zusätzlich zu den Beiträgen eine "kleine Kopfpauschale" zu entrichten haben. Ministeriumssprecher Klaus Vater bezeichnete die Presseberichte am 13. März als "Vermutungen" und "Herumgerätsel" Ų was zu lesen ist, sei "im Wesentlichen falsch".
Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
GKV-Spitzenverbände schlagen neue Festbeträge vor
BERLIN (ks). Auch wenn das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) nicht planmäßig zum 1. April in Kraft treten kann: Die GKV-Spitzenverbände bereiten sich bereits aktiv auf seine Umsetzung vor. Am 13. März gaben sie bekannt, dass sie alle festgesetzten Festbeträge vor dem Hintergrund des Gesetzentwurfs überprüft haben. Die Spitzenverbände schlagen vor, bei 330 Festbetragsgruppen die Festbeträge anzupassen, um den neuen gesetzlichen Kriterien zur Festbetragshöhe zu genügen.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Bundesrat bremst Arzneimittelspargesetz aus
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat das Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung (AVWG) vorerst gestoppt: Am 10. März beschloss die Mehrheit der unionsgeführten Bundesländer, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Die Ländervertreter verlangen zum einen, die so genannte Bonus-Malus-Regelung zu streichen. Zum anderen widersprechen sie den Neuregelungen bei den Festbeträgen. Der Bundestag kann das Gesetz zwar auch ohne die Zustimmung des Bundesrats beschließen Ų ein planmäßiges Inkrafttreten zum 1. April ist jedoch nicht mehr möglich.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
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