
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
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Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
Praxissoftware: DocMorris-Gutscheine vom Arzt sind tabu
KOBLENZ (ks). Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz hat einem Unternehmen untersagt, in seine Praxissoftware ein Programmmodul zu integrieren, mit dessen Hilfe ein Arzt seinen Patienten Gutscheine für die Versandapotheke DocMorris ausdrucken kann. Nach Auffassung der Richter verleitet dieses Angebot Ärzte zu einem wettbewerbswidrigen Verstoß gegen das berufsrechtliche Verbot, Patienten ohne hinreichenden Grund an eine bestimmte Apotheke zu überweisen. Das OLG bestätigte damit in der Berufungsinstanz die vorangegangene Eilentscheidung des Landgerichts Koblenz. (Urteil des OLG Koblenz vom 14. Februar, Az.: 4 U 1680/05)Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Osteoporose in Deutschland: Unterversorgung belastet Patienten und Gesundheitssy
BERLIN (ks). Rund ein Viertel der über 50-Jährigen in Deutschland leidet unter Osteoporose Ų das sind mehr als 7,8 Millionen Menschen. Die wenigsten dieser Patienten werden allerdings adäquat behandelt. Die Folge sind häufig kostenintensive Frakturen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle BONE-EVA-Studie des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES). Die Studie wurde auf Basis von Daten der Gmünder Ersatzkasse aus dem Jahr 2003 erarbeitet und erhebt den Anspruch zum ersten Mal ein vollständiges Bild der Epidemiologie, Therapie und der Kosten der Osteoporose in Deutschland zu zeichnen.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Besonders im Osten fehlen Ärzte
BERLIN (ks/kbv). Nach aktuellen Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ist 2005 die Zahl der Hausärzte erneut gesunken. Deutlich zeigt sich diese Entwicklung im Osten des Landes: Hier nahm die Zahl der Hausärzte um 1,5 Prozent ab.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
IQWiG-Arzneimittelbewertung: Kurzwirksame Insulinanaloga sind nicht besser
BERLIN (ks). Derzeit existieren keine überzeugenden Belege für eine Überlegenheit kurzwirksamer Insulinanaloga gegenüber Humaninsulin bei der Behandlung des Typ 2 Diabetes mellitus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), der am 15. Februar veröffentlicht wurde. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) warf dem Institut vor, es bewerte Arzneimittel zu sehr aus theoretischer Sicht und verliere dabei den einzelnen Patienten und seine Situation aus den Augen.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
GKV-Arzneimittelausgaben: Barmer meldet starken Kostenanstieg
BERLIN (ks). Auch im Januar 2006 sind die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel weiter nach oben geklettert. Eckart Fiedler, Vorstandschef der Barmer Ersatzkasse, erklärte, im ersten Monat des neuen Jahres habe seine Kasse rund 13 Prozent mehr für Arzneimittel ausgegeben als im Januar 2005. Dem "Tagesspiegel" (Ausgabe vom 20. Februar) sagte er, dass auch andere Kassen Steigerungen "im weit zweistelligen Bereich" verzeichneten. Insgesamt müsse die GKV mit einem Anstieg von 13 bis 14 Prozent rechnen.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Stiftung Rufzeichen Gesundheit: Mit Aufklärung gegen das metabolische Syndrom
MÜNCHEN (bf). Das metabolische Syndrom bedroht als typisches Erscheinungsbild der Wohlstandsgesellschaft die Bevölkerung westlicher Industriestaaten. Die Stiftung Rufzeichen Gesundheit, die der Münchner Verleger und Inhaber des Wort & Bild Verlages Rolf Becker ins Leben gerufen hat, will das öffentliche Bewusstsein für dieses Krankheitsbild schärfen.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Arzneimittelspargesetz in der Kritik: „So wird es nicht funktionieren“
BERLIN (ks). Der Bundestag hat am 17. Februar das Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung (AVWG) verabschiedet. Nun muss das Gesetz nur noch den Bundesrat passieren, dann kann es zum 1. April in Kraft treten. Vertreter der Regierungsfraktionen betonten anlässlich der letzten Lesung im Bundestag erneut die Notwendigkeit, für Einsparungen im Arzneimittelbereich zu sorgen. Opposition und Industrie kritisierten das neue Spargesetz.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Krankenversicherung: Regierung will Nichtversicherten helfen
BERLIN (ks) Die Bundesregierung will Bürgern, die ihren Krankenversicherungsschutz verloren haben, eine Rückkehrmöglichkeit zur jeweiligen Versicherung ermöglichen. Dieses Thema werde bei der anstehenden Reform des Gesundheitswesens aufgegriffen, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Großbritannien: Apothekenketten weiter auf dem Vormarsch
(jr). Neue Statistiken der britischen Regierung zum Apothekenmarkt in England und Wales belegen die anhaltende Verdrängung unabhängiger Apotheken durch Branchenriesen wie Lloydspharmacy, Boots oder Alliance Pharmacy. Im Jahr 2005 gehörten bereits 54 Prozent aller Apotheken zu Ketten mit mehr als fünf Filialen.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Praxistipp: Analyse von Betriebskennzahlen, Kundenzufriedenheit und Standort
Die Konsequenzen des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) sind noch nicht vollständig abschätzbar, sie lassen aber keinen Zweifel offen, dass kaufmännische Fragestellungen für den Apotheker an Bedeutung gewinnen. Schon das GMG hat durch die Freigabe der OTC-Preise, die Möglichkeit von Filialapotheken und das Aufkommen des Versandhandels im Internet maßgeblich zu einer Verschiebung der Erfolgsfaktoren der Apotheke beigetragen.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Arzneitherapie älterer Patienten: Australische und britische Erfahrungen nutzen
BERLIN (cb). Wie können Apotheker und Angehörige anderer Gesundheitsberufe künftig besser zusammenarbeiten, um die Sicherheit der medikamentösen Therapie bei älteren, multimorbiden Patienten zu erhöhen? Dies war die zentrale Frage, die von Fachleuten aus Deutschland, Australien und Großbritannien auf einem von der ABDA veranstalteten Symposium am 7. Februar in Berlin diskutiert wurde.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Neue Festbeträge: Kassen sparen drei Milliarden
BERLIN (ks). Durch die Festsetzung neuer und die Anpassung bestehender Festbeträge für verschreibungspflichtige Arzneimittel werden die gesetzlichen Krankenkassen im laufenden Jahr rund 3,2 Mrd. Euro einsparen. Diese Berechnungen der GKV-Spitzenverbände basieren auf der bislang geltenden Festbetragsregelung. Etwaige weitere Einsparungen durch das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz sind dabei nicht berücksichtigt.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Versandhandel II: AOK setzt Versicherte unter Druck
OFFENBACH (hav/daz). Die finanziell schwer angeschlagene AOK Hessen sucht nach Möglichkeiten, ihren Haushalt zu sanieren. Jetzt haben die AOK-Manager den Versandhandel mit Arzneimitteln entdeckt, um angeblich Geld zu sparen.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Versandhandel I: Ärztenetz kooperiert mit Zur Rose
(ral). Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, das Gesundheitsnetzwerk Viersen (GNV) und die Zur Rose Versandapotheke haben eine Vereinbarung geschlossen, die vorsieht, dass die 53 im GNV zusammengeschlossenen Ärzte ihre Patienten auf die Bestellmöglichkeit von verordneten Arzneimitteln bei der Zur Rose Versandapotheke hinweisen. Nach Auffassung von Kammer und Verband Nordrhein ist diese Vereinbarung illegal.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Schmidt will Kinder nicht über Steuern versichern
BERLIN (ks). Der Vorschlag einiger Unions- und SPD-Politiker, die Krankenversicherung für Kinder über Steuern zu finanzieren, trifft bei Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt auf Skepsis. Diese "als eine Art kleinster gemeinsamer Nenner ins Gespräch gebrachte" Maßnahme könne bestenfalls für ein, zwei Jahre Luft geben, sagte sie in einem Interview mit dem "Tagesspiegel" (Ausgabe vom 13. Februar). Es sei jedoch der Wille da, zu einem vernünftigen Kompromiss zu kommen, der länger trägt.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
AVWG: Barrabatte bei OTCs auch weiterhin möglich
BERLIN (ks). Die Gesundheitspolitiker der Regierungsfraktionen haben sich Ende vergangener Woche doch noch auf Änderungen am Gesetzentwurf zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung (AVWG) verständigen können. So sollen Krankenkassen ihren Versicherten die Zuzahlung erlassen können, wenn besonders günstige Festbetragsarzneimittel verordnet werden. Barrabatte beim Einkauf von OTC-Arzneimitteln soll es auch weiterhin geben.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Eröffnung des Pharmacon Davos: Von Rechten, Pflichten und verhaltenem Optimismu
DAVOS (ck). Die Präsidentin der Bundesapothekerkammer Magdalene Linz zog in ihrer Eröffnungsrede zur 36. BAK-Fortbildungsveranstaltung in Davos ein erstes Fazit aus dem überraschenden Wahlausgang 2005 und der großen Regierungskoalition, die nun zügig ihre Arbeit aufgenommen hat. Das Ergebnis ist ein Entwurf des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG), der einfach unpraktikabel sei. Neben dieser Kritik lenkte Linz in ihrer Rede die Aufmerksamkeit wieder auf die "basics" des Berufes, auf Rechte und Pflichten, die sich aus dem Umgang mit der besonderen Ware Arzneimittel ergeben.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Länder wollen höhere Hürden für Kassenfusionen
BERLIN (ks). Noch immer existieren in Deutschland über 250 gesetzliche Krankenkassen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärt seit langem, dass diese Zahl viel zu hoch sei. Doch Fusionen von Krankenkassen werden künftig wohl noch schwerer: Der Bundesrat will die Voraussetzungen für Zusammenschlüsse verschärfen.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Risikostrukturausgleich: PKV mit Lauterbach im Clinch
BERLIN (ks). Würden die Privaten Krankenversicherungen (PKV) in den Risikostrukturausgleich (RSA) der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einbezogen, so könnten der GKV zusätzliche Mehreinnahmen von fast 10 Mrd. Euro zufließen. Die Versicherungsbeiträge für privat Versicherte würden sich dann allerdings um rund 100 Euro pro Monat erhöhen. Diese Rechnung machte der SPD-Bundestagsabgeordnete Prof. Karl Lauterbach zu Wochenbeginn auf. Der PKV-Verband warf dem Gesundheitsökonomen vor, falsche Berechnungen angestellt zu haben.Show more12.02.2006, 17:22 Uhr
Große Koalition will sich Lobbyisten vom Leib halten
BERLIN (ks). Die Fraktionschefs von Union und SPD, Volker Kauder und Peter Struck, setzen bei der anstehenden Gesundheitsreform auf ein abgestimmtes Vorgehen der Partei- und Fraktionsführungen. Kauder hält nichts davon, dass die Koalitionspartner zunächst eigene Konzepte erarbeiten. Ein "dritter Weg" zwischen Bürgerversicherung und Gesundheitspauschale könne nur gemeinsam gefunden werden. Struck betonte erneut, dass grundsätzliche Fragen zunächst im kleinen Kreis der Spitzenpolitiker abgestimmt werden sollen, ehe sie in der Öffentlichkeit diskutiert werden.Show more05.02.2006, 17:22 Uhr
Eckpunkte für ein modernes Vertragsarztrecht
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will im Recht der Vertragsärzte aufräumen. Dazu hat sie ein Eckpunktepapier vorgelegt, das erhebliche Eingriffe in die Selbstverwaltung vorsieht. Künftig soll es Ärzten aber auch möglich sein, eine zweite Praxis zu eröffnen und andere Ärzte anzustellen. Ziel ist es, neue Möglichkeiten für junge Ärzte zu schaffen, die das Risiko einer Praxisgründung nicht auf sich nehmen wollen Ų vor allem auch in den neuen Bundesländern.Show more05.02.2006, 17:22 Uhr
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