Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Franziska Scharpf einstimmig im Amt bestätigt
Franziska Scharpf bleibt Kammerpräsidentin in Bayern. Bei der konstituierenden Sitzung der Bayerischen Landesapothekerkammer am heutigen Dienstag in München wurde sie im Amt bestätigt. Alle Anwesenden gaben ihr ihre Stimme.Show morepolitik
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Konstituierende Sitzung der BLAK
30.06.2026, 10:00 Uhr
Anhörung zur Gesundheitsreform: Viel Expertenkritik an geplanten Neuregelungen
BERLIN (ks). Die öffentlichen Anhörungen zur Gesundheitsreform sind am vergangenen Dienstag zu Ende gegangen.26 Stunden lang befragten die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestages Verbände und Einzelsachverständige zu den geplanten Neuregelungen im GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG). Am 13. November stand die medizinische Versorgung auf der Tagesordnung. Die Große Koalition bekam nur selten ein Lob für ihre Vorhaben zu hören. Kritik hagelte es hingegen von allen Seiten.
Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Aktion: Apotheker beraten auf der Straße
DÜSSELDORF (ak/daz). Einen ungewöhnlichen Service boten am 10. November 2006 die Mitarbeiter der 2536 Apotheken in Nordrhein. Sie verlegten unter dem Motto "5 vor 12" ihren Arbeitsplatz vor die Apotheke, um Gesundheitstipps zur kalten Jahreszeit zu geben.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Generikamarkt: Teva will Aktien zurückkaufen
JERUSALEM (tmb). Der israelische Pharmakonzern Teva hat im dritten Quartal einen Nettogewinn von 606 Millionen US-Dollar erwirtschaftet und damit den Vergleichswert aus dem Vorjahresquartal von 267 Millionen US-Dollar weit übertroffen. Das Unternehmen kündigte ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 600 Millionen US-Dollar an.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Medikamentenabhängigkeit – weit verbreitet, aber wenig beachtet
BERLIN (ks). Medikamentenabhängigkeit ist in Deutschland mittlerweile ähnlich weit verbreitet wie Alkoholabhängigkeit. Nach einer aktuellen Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind schätzungsweise 1,4 bis 1,9 Millionen Bundesbürger betroffen. Rund eine Million von ihnen ist abhängig von Benzodiazepinen. Für die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), sind dies alarmierende Zahlen: "Es muss mehr dafür getan werden, um die Betroffenen zu erreichen und ein öffentliches Bewusstsein für die Problematik zu schaffen", forderte sie anlässlich einer DHS-Tagung am 13. November in Dresden.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Protestkundgebungen: Gegen das Apothekenvernichtungsgesetz
(diz). Die Welle der Apotheker-Protestkundgebungen läuft auf vollen Touren. Nach Leipzig, München und in dieser Woche Düsseldorf findet in der nächsten Woche die vierte und vorerst letzte Demonstration gegen das "GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz" in Hamburg statt. Knapp 30.000 Apotheker und Apothekenangestellte sind bis jetzt auf die Straße gegangen, um ihren Unmut dagegen lautstark kundzutun.Show more12.11.2006, 17:21 Uhr
Rexrodt von Fircks-Stiftung: Apotheker helfen Kindern
(ilm). Unter dem Motto "Gemeinsam gesund werden" unterstützt das Deutsche Grüne Kreuz e. V. mit Hilfe der Apothekerschaft ein Projekt der Rexrodt von Fircks-Stiftung, das Müttern, die an Brustkrebs erkrankt sind, die Möglichkeit gibt, gemeinsam mit ihren Kindern an einer Rehabilitationsmaßnahme im Anschluss an die Ersttherapie teilzunehmen. Das Besondere daran: Auch die Kinder werden in das Behandlungskonzept während und nach dem Aufenthalt einbezogen.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
AOK schreibt Rabattvereinbarungen aus
(bah/diz). Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKs) haben mit gleichlautendem Schreiben vom 31. Oktober 2006 Arzneimittel-Hersteller angeschrieben mit der Bitte, Angebote über Rabattverträge abzugeben. Berücksichtigt werden Angebote, bei denen der Apothekenverkaufspreis abzüglich des Rabatts unter dem Preis des derzeit günstigsten Produkts des Wirkstoffs liegt. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller hat gegen dieses Vorgehen Beschwerde beim Bundeskartellamt eingelegt.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Ministerium warnt Kassen vor übertriebener Bei
BERLIN (ks). Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen rechnen bis zum Jahr 2009 mit einem Anstieg des durchschnittlichen Kassenbeitrags um bis zu zwei Prozentpunkte. Die Vorstandsvorsitzende des Ersatzkassenverbandes VdAK/AEV, Doris Pfeiffer, erklärte am 6. November in Berlin, dass bereits im kommenden Jahr eine Anhebung um 0,6 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent nötig werde. Das Bundgesundheitsministerium warnte die Kassen vor übertriebenen Beitragserhöhungen: "Die finanzielle Lage der Kassen rechtfertigt keine großen Schlucke aus den Beitragspullen", erklärte Ministeriumssprecher Klaus Vater .Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Gesundheitsreform: Konsequenzen in Zahlen
HANNOVER (tmb). Niedersachsens Apotheker befürchten Arbeitsplatzverluste in großem Ausmaß durch die geplante Gesundheitsreform. "Kommt das Gesetz so wie geplant, ist es mit der wohnortnahen flächendeckenden Arzneimittelversorgung vorbei," erklärt Heinz-Günter Wolf, ABDA-Präsident und –Vorsitzender des Landesapothekerverbandes (LAV) Niedersachsen.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz: Kassen, Ärzte und Kliniken vereint gegen die R
BERLIN (ks). Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben am 6. November in einer gemeinsamen Pressekonferenz vor den Folgen der Gesundheitsreform gewarnt: Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf werde das bewährte System der Selbstverwaltung zerschlagen und durch zentralistische wettbewerbsfeindliche Strukturen ersetzt, erklärten die Organisationen in der Pause zwischen den ersten beiden Anhörungsblöcken zur Gesundheitsreform.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
dm-Drogerien dürfen Bestell- und Abholservice für Arzneimittel unterhalten
DÜSSELDORF/MÜNSTER (ovg/daz). Der 13. Senat des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster hat mit Urteil vom 7. November 2006 entschieden, dass dm-Drogerien einen Bestell- und Abholservice für Arzneimittel in Zusammenarbeit mit einer Versandhandelsapotheke unterhalten dürfen.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz: Der Verhandlungsmarathon hat begonnen
BERLIN (ks). Am 6. November haben die Anhörungen zur Gesundheitsreform im Gesundheitsausschuss des Bundestages begonnen. In einem ersten Themenblock ging es um die vorgesehenen Änderungen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Am Nachmittag stand die Neuorganisation der Selbstverwaltung auf der Tagesordnung. Die Gesundheitspolitiker der Bundestagsfraktionen bekommen die Kritik der Organisationen des Gesundheitswesens nun in konzentrierter Form zu hören und zu lesen. Allein die schriftliche Stellungnahme der GKV-Spitzenverbände umfasst 687 Seiten.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Ein schwarzer Tag (Kommentar)
Der 7. November 2006 ist ein "dies ater", wie die Lateiner sagten, ein "schwarzer Tag" für die deutsche Apotheke. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass es zulässig ist, wenn dm-Drogerien einen Bestell- und Abholservice für Arzneimittel in Zusammenarbeit mit einer Versandhandelsapotheke unterhalten. Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Arbeitgeber darf Krankenkasse nicht vorschreiben
BAD HOMBURG (ks). Ein Unternehmer darf seinen Angestellten nicht vorschreiben, bei welcher Krankenkasse sie Mitglied zu sein haben. Die Wettbewerbszentrale erstritt vor dem Landgericht Nürnberg ein Urteil, das einem Arbeitgeber untersagt, bereits in den Arbeitsverträgen die Mitgliedschaft in der AOK Bayern festzuschreiben.(Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 5. Oktober 2006, Az: 1HK O 7031/06).
Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Anwendungsbeobachtungen: Wenig Erkenntnis für viel Geld
BERLIN (ks). Anwendungsbeobachtungen, in denen neue Arzneimittel nach ihrer Zulassung in der Praxis getestet werden, erfüllen nur selten die Kriterien der evidenzbasierten Medizin. Die gesetzlichen Krankenkassen kosten sie jedoch viel Geld, das besser angelegt werden könnte. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 29. Oktober vorgestellte Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG).Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Apotheker – angekommen im Kartellrecht
HERTEN (tmb). Ein Apotheker im westfälischen Herten wurde vom Oberlandesgericht Düsseldorf wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht zu einer Geldbuße von 15.000 Euro verurteilt (siehe auch unseren Bericht in DAZ Nr. 43/2006, S. 24). Daraus ergeben sich für Apotheker viele Fragen, welche Beschränkungen ihnen das Kartellrecht auferlegt, was alles als rechtswidrige Absprache ausgelegt werden kann und worüber sie überhaupt noch miteinander sprechen können.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Parmapharm: Selektive Preisstrategie contra Discount
HAMBURG (tmb). Der Preiskampf unter Hamburger Apotheken hat ein großes Medienecho ausgelöst. Doch was hat 35 Hamburger Parmapharm-Apotheker zu ihrer Preisoffensive bewogen und wie erleben sie selbst die Konsequenzen? Die DAZ fragte nach und erfuhr Hintergründe ihrer Strategie.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Reform des Vertragsarztrechts: Der Arztberuf soll flexibler werden
BERLIN (ks). Am 27. Oktober fand die erste Lesung des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes (WSG) im Deutschen Bundestag statt. Daneben fasste das Parlament weitere gesundheitspolitische Beschlüsse. Insbesondere verabschiedete es das Gesetz zur Änderung des Vertragsarztrechts (VAÄG). Dieses soll mehr Flexibilität in den Arztberuf bringen und der Unterversorgung in ländlichen Gebieten entgegenwirken. Zugleich sieht es eine Regelung zum Schuldenabbau der gesetzlichen Krankenkassen vor.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Großbritannien: Britische Parlamentarier schlagen Alarm
LONDON (jr). Pfizers Ankündigung, verschreibungspflichtige Medikamente in Großbritannien nur noch über den Großhändler UniChem zu vertreiben, führt nicht nur unter Apothekern zu lautstarken Protesten. Inzwischen formieren sich auch Parlamentarier gegen die Kooperation, während die britische Wett–bewerbsbehörde eine erste Vorprüfung ankündigte.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Insulinanaloga: Streit um Rabattverträge
BERLIN (ks). Mit den Insulinanaloga tut sich der G-BA weiterhin schwer: Obwohl mittlerweile eine Reihe von Krankenkassen Rabattverträge geschlossen haben, um ihren Versicherten die Versorgung mit Insulinanaloga zu sichern, sollen Ärzte auf die Verordnung dieser Präparate verzichten. Der G-BA-Vorsitzende Dr. Rainer Hess begründete diese Empfehlung mit der Intransparenz der Rabattverträge. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) reagierte darauf mit einer Klarstellung: Ärzte könnten darauf vertrauen, dass diese Verträge den Vorgaben des G-BA entsprechen.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
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