
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Abda-Petition knackt Viertelmillion
Von Bayern bis Niedersachsen: 255.000 Unterzeichner einer Abda-Petition fordern die sofortige Erhöhung des Apothekenhonorars und eine jährliche Anpassung. Reicht das, um die Politik zum Handeln zu bewegen, oder bleibt es bei der symbolischen Geste?Show moregesundheitspolitik
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„Apothekensterben stoppen – Koalitionsvertrag jetzt umsetzen“
30.04.2026, 09:30 Uhr
AOK schreibt Rabattvereinbarungen aus
(bah/diz). Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKs) haben mit gleichlautendem Schreiben vom 31. Oktober 2006 Arzneimittel-Hersteller angeschrieben mit der Bitte, Angebote über Rabattverträge abzugeben. Berücksichtigt werden Angebote, bei denen der Apothekenverkaufspreis abzüglich des Rabatts unter dem Preis des derzeit günstigsten Produkts des Wirkstoffs liegt. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller hat gegen dieses Vorgehen Beschwerde beim Bundeskartellamt eingelegt.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Ministerium warnt Kassen vor übertriebener Bei
BERLIN (ks). Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen rechnen bis zum Jahr 2009 mit einem Anstieg des durchschnittlichen Kassenbeitrags um bis zu zwei Prozentpunkte. Die Vorstandsvorsitzende des Ersatzkassenverbandes VdAK/AEV, Doris Pfeiffer, erklärte am 6. November in Berlin, dass bereits im kommenden Jahr eine Anhebung um 0,6 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent nötig werde. Das Bundgesundheitsministerium warnte die Kassen vor übertriebenen Beitragserhöhungen: "Die finanzielle Lage der Kassen rechtfertigt keine großen Schlucke aus den Beitragspullen", erklärte Ministeriumssprecher Klaus Vater .Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Gesundheitsreform: Konsequenzen in Zahlen
HANNOVER (tmb). Niedersachsens Apotheker befürchten Arbeitsplatzverluste in großem Ausmaß durch die geplante Gesundheitsreform. "Kommt das Gesetz so wie geplant, ist es mit der wohnortnahen flächendeckenden Arzneimittelversorgung vorbei," erklärt Heinz-Günter Wolf, ABDA-Präsident und –Vorsitzender des Landesapothekerverbandes (LAV) Niedersachsen.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz: Kassen, Ärzte und Kliniken vereint gegen die R
BERLIN (ks). Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben am 6. November in einer gemeinsamen Pressekonferenz vor den Folgen der Gesundheitsreform gewarnt: Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf werde das bewährte System der Selbstverwaltung zerschlagen und durch zentralistische wettbewerbsfeindliche Strukturen ersetzt, erklärten die Organisationen in der Pause zwischen den ersten beiden Anhörungsblöcken zur Gesundheitsreform.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
dm-Drogerien dürfen Bestell- und Abholservice für Arzneimittel unterhalten
DÜSSELDORF/MÜNSTER (ovg/daz). Der 13. Senat des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster hat mit Urteil vom 7. November 2006 entschieden, dass dm-Drogerien einen Bestell- und Abholservice für Arzneimittel in Zusammenarbeit mit einer Versandhandelsapotheke unterhalten dürfen.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz: Der Verhandlungsmarathon hat begonnen
BERLIN (ks). Am 6. November haben die Anhörungen zur Gesundheitsreform im Gesundheitsausschuss des Bundestages begonnen. In einem ersten Themenblock ging es um die vorgesehenen Änderungen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Am Nachmittag stand die Neuorganisation der Selbstverwaltung auf der Tagesordnung. Die Gesundheitspolitiker der Bundestagsfraktionen bekommen die Kritik der Organisationen des Gesundheitswesens nun in konzentrierter Form zu hören und zu lesen. Allein die schriftliche Stellungnahme der GKV-Spitzenverbände umfasst 687 Seiten.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Ein schwarzer Tag (Kommentar)
Der 7. November 2006 ist ein "dies ater", wie die Lateiner sagten, ein "schwarzer Tag" für die deutsche Apotheke. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass es zulässig ist, wenn dm-Drogerien einen Bestell- und Abholservice für Arzneimittel in Zusammenarbeit mit einer Versandhandelsapotheke unterhalten. Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Arbeitgeber darf Krankenkasse nicht vorschreiben
BAD HOMBURG (ks). Ein Unternehmer darf seinen Angestellten nicht vorschreiben, bei welcher Krankenkasse sie Mitglied zu sein haben. Die Wettbewerbszentrale erstritt vor dem Landgericht Nürnberg ein Urteil, das einem Arbeitgeber untersagt, bereits in den Arbeitsverträgen die Mitgliedschaft in der AOK Bayern festzuschreiben.(Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 5. Oktober 2006, Az: 1HK O 7031/06).
Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Anwendungsbeobachtungen: Wenig Erkenntnis für viel Geld
BERLIN (ks). Anwendungsbeobachtungen, in denen neue Arzneimittel nach ihrer Zulassung in der Praxis getestet werden, erfüllen nur selten die Kriterien der evidenzbasierten Medizin. Die gesetzlichen Krankenkassen kosten sie jedoch viel Geld, das besser angelegt werden könnte. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 29. Oktober vorgestellte Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG).Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Apotheker – angekommen im Kartellrecht
HERTEN (tmb). Ein Apotheker im westfälischen Herten wurde vom Oberlandesgericht Düsseldorf wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht zu einer Geldbuße von 15.000 Euro verurteilt (siehe auch unseren Bericht in DAZ Nr. 43/2006, S. 24). Daraus ergeben sich für Apotheker viele Fragen, welche Beschränkungen ihnen das Kartellrecht auferlegt, was alles als rechtswidrige Absprache ausgelegt werden kann und worüber sie überhaupt noch miteinander sprechen können.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Parmapharm: Selektive Preisstrategie contra Discount
HAMBURG (tmb). Der Preiskampf unter Hamburger Apotheken hat ein großes Medienecho ausgelöst. Doch was hat 35 Hamburger Parmapharm-Apotheker zu ihrer Preisoffensive bewogen und wie erleben sie selbst die Konsequenzen? Die DAZ fragte nach und erfuhr Hintergründe ihrer Strategie.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Reform des Vertragsarztrechts: Der Arztberuf soll flexibler werden
BERLIN (ks). Am 27. Oktober fand die erste Lesung des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes (WSG) im Deutschen Bundestag statt. Daneben fasste das Parlament weitere gesundheitspolitische Beschlüsse. Insbesondere verabschiedete es das Gesetz zur Änderung des Vertragsarztrechts (VAÄG). Dieses soll mehr Flexibilität in den Arztberuf bringen und der Unterversorgung in ländlichen Gebieten entgegenwirken. Zugleich sieht es eine Regelung zum Schuldenabbau der gesetzlichen Krankenkassen vor.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Großbritannien: Britische Parlamentarier schlagen Alarm
LONDON (jr). Pfizers Ankündigung, verschreibungspflichtige Medikamente in Großbritannien nur noch über den Großhändler UniChem zu vertreiben, führt nicht nur unter Apothekern zu lautstarken Protesten. Inzwischen formieren sich auch Parlamentarier gegen die Kooperation, während die britische Wett–bewerbsbehörde eine erste Vorprüfung ankündigte.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Insulinanaloga: Streit um Rabattverträge
BERLIN (ks). Mit den Insulinanaloga tut sich der G-BA weiterhin schwer: Obwohl mittlerweile eine Reihe von Krankenkassen Rabattverträge geschlossen haben, um ihren Versicherten die Versorgung mit Insulinanaloga zu sichern, sollen Ärzte auf die Verordnung dieser Präparate verzichten. Der G-BA-Vorsitzende Dr. Rainer Hess begründete diese Empfehlung mit der Intransparenz der Rabattverträge. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) reagierte darauf mit einer Klarstellung: Ärzte könnten darauf vertrauen, dass diese Verträge den Vorgaben des G-BA entsprechen.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Gesundheitsreform: Steuerzuschuss für die GKV könnte steigen
BERLIN (ks). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht einer Erhöhung des Steuerzuschusses an die gesetzliche Krankenversicherung offen gegenüber. "Für 2007 plädiere ich Ų wenn wir sicher wissen, was Hartz IV kostet, und dann noch Geld übrig haben Ų für einen etwas höheren Steuerzuschuss zur Krankenversicherung als bisher geplant", sagte Merkel in einem Interview mit dem Magazin "Focus" vom 30. Oktober.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Hamburger Preiskämpfe: Jetzt kommt die Bestpreis-Garantie
HAMBURG (daz/pm). In der deutschen Apothekenlandschaft hat ein Preiskrieg begonnen, der zum Teil abstruse Formen angenommen hat (siehe auch Editorial in DAZ Nr. 42/2006). Nachdem die parmapharm-Apotheken die Preise für OTC-Präparate drastisch gesenkt haben, zieht jetzt die Kooperation "Partner-Apotheken" mit einer Bestpreis-Garantie nach.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Pfizer will Systemveränderung: Big Brother
(daz/phagro). Die Arzneimittelversorgung in Deutschland durch den herstellerneutralen vollversorgenden Großhandel ist für Apotheken und Patienten effizient, kostengünstig und sicher. Der amerikanische Pharmariese Pfizer wolle nun am liebsten den Großhandel europaweit ausschalten und die Gesundheitsreform sei dabei auch noch behilflich, teilte der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels e.V. Ų Phagro Ų in Berlin mit.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Ministerrat billigt EU-Verordnung zu Kinderarzneien
BERLIN (ks). Der Ministerrat der Europäischen Kommission hat am 23. Oktober den Verordnungsentwurf zu Kinderarzneimitteln unverändert angenommen. Die Verordnung soll für mehr zugelassene Medikamente für Kinder und Jugendliche sorgen. Nun muss das Europäische Parlament noch abschließend zustimmen. In Kraft treten soll die neue Verordnung Anfang 2007.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Cumarin in Zimt: Gefährliches Weihnachtsgebäck?
(du). Verbraucherzentralen und Behörden warnen vor dem unkontrollierten Verzehr von Zimt-haltigen Lebensmitteln, weil tolerierbare Cumarin-Grenzwerte in vielen Fällen deutlich überschritten werden. Cumarin wirkt in hohen Dosen hepatotoxisch und kanzerogen. Die Verbraucherzentralen fordern unter anderem ein Verbot der Verwendung von Cumarin-haltigem Zimt in Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln. Zimt-Präparate für Diabetiker müssten als Arzneimittel eingestuft werden.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
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