
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
Regierungsentwurf Gesundheitsreform: Feilen bis zum letzten Moment
BERLIN (ks). Auch am vergangenen Dienstagvormittag saßen die Fachpolitiker der großen Koalition noch über dem Entwurf zum GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. Sie feilten an Formulierungen und bemühten sich, die letzten strittigen Punkte zu klären. Am Nachmittag des 23. Oktober Ų nach Redaktionsschluss der DAZ Ų sollte das Werk so weit fertiggestellt sein, dass die Fraktionen von SPD und Union darüber abstimmen konnten.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Industrie und IQWiG auf Konfrontationskurs
BERLIN (ks). Seit einem Jahr befasst sich das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) unter anderem mit der Nutzenbewertung von Arzneimitteln. Vor allem die forschende Industrie begleitete diese Arbeit von Anfang an mit kritischem Auge. Immer wieder wurden IQWiG-Leiter Dr. Peter Sawicki und seiner Mannschaft mangelnde Transparenz und die Nichteinhaltung internationaler Standards vorgehalten. Auf einem Symposium des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) am 18. Oktober in Berlin verteidigte Sawicki die Arbeit seines Instituts.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
G-BA: Acomplia ist ein Lifestyle-Arzneimittel
BERLIN (ks). Der seit Anfang des Jahres zur Behandlung von übergewichtigen Patienten zugelassene Wirkstoff Rimonabant darf nicht mehr zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden. Nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. Oktober ist das Präparat Acomplia von Sanofi-Aventis den so genannten "Lifestyle-Arzneimitteln" zuzuordnen.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Wolf: Genau der richtige Zeitpunkt für die Demo (DAZ-Interview)
(diz). Jetzt wird doch noch demonstriert Ų für eine bessere Gesundheitsreform. In einer gemeinsamen Aktion haben sich nun Kammern und Verbände entschlossen, ihrem Unmut über das Gesetzesvorhaben der Bundsregierung in vier Demos auf der Straße Luft zu machen. Veranstalter der Demos sind die Landesorganisationen gemeinsam mit der Apothekengewerkschaft Adexa, federführend sind die Kammern und Verbände Sachsen, Bayern, Nordrhein und Hamburg. Die ABDA unterstützt die Landesorganisationen mit Aktionsmaterialien, Entwürfen etc., ist selbst aber nicht der Veranstalter. Wir sprachen mit ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf über die geplanten Demos.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Leberschaden durch Cimicifuga in USA nicht bewiesen
STUTTGART (cae). Ein Gericht im US-Bundesstaat Nebraska hat die Schadensersatzklage einer Patientin, die behauptet hatte, durch die regelmäßige Einnahme eines Cimicifuga-Präparates eine schwere Hepatitis erlitten zu haben, abgewiesen. Im Prozessverlauf war offenkundig geworden, dass das medizinische Gutachten, auf das sich die Klage stützte, irreführend war.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Hochschulförderung: Gewinner der Exzellenzinitiative ermittelt
(daz/bmb). In der ersten Förderrunde der Exzellenzinitiative wurden die Ludwig-Maximilians-Universität in München, die Technische Universität München und die Universität Karlsruhe als Spitzenuniversitäten ausgewählt. Das hat am 13. Oktober in Bonn der Bewilligungsausschuss mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik einstimmig beschlossen. Ebenfalls werden 18 Graduiertenschulen, 17 Exzellenzcluster und 3 Zukunftskonzepte gefördert.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Apothekenmitarbeiter demonstrieren gegen Gesundheitsreform
(tmb). ADEXA Ų die Apothekengewerkschaft wird im November vier Demonstrationen veranstalten, in denen die Apothekenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ihre Sorgen über die geplante Gesundheitsreform öffentlich äußern.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Nichtraucherschutz – überall, nur nicht bei uns? (DAZ-Interview)
(daz). Nachdem sich im Sommer zunächst eine breite Zustimmung zu einem generellen Rauchverbot abgezeichnet hatte, rückte man zu Herbstbeginn schon wieder davon ab. Stattdessen setzt man weiterhin auf Freiwilligkeit und Eigeninitiative und präsentiert nun Detailverbote zum Schutz von Kindern, beispielsweise in der Wohnung und im Auto. Die DAZ sprach mit Prof. Dr. Klaus Heilmann, der sich als Arzt und Risikoforscher auch intensiv mit dem Risiko des Rauchens beschäftigt hat.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Apothekerkammer Hamburg: Risiko Schnäppchenjagd
HAMBURG (tmb). Der Preiskampf in Hamburger Apotheken geht in die nächste Runde. Nach Erfolgsmeldungen der Parmapharm warnte die Apothekerkammer Hamburg eindringlich vor dem Risiko der Schnäppchenjagd in der Arzneimittelversorgung.Show more15.10.2006, 16:20 Uhr
Kurzwirksame Insulinanaloga: Rabattverträge sollen Verordnungsfähigkeit sicher
(du). Seit dem 1. Oktober dürfen nach Inkraftreten des G-BA-Beschlusses kurzwirksame Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes nur noch in begründeten Ausnahmefällen zu Lasten der GKV verordnet werden, solange sie teurer als kurzwirksame Humaninsuline sind. Allerdings enthält die Arzneimittelrichtlinie eine Rabattöffnungs–klausel, die eine weitere Erstattung durch Abschluss von Rabattverträgen ermöglichen soll, auch wenn die Preise offiziell nicht gesenkt werden.Show more15.10.2006, 16:20 Uhr
Experten-Hearing zur Gesundheitsreform: Anhörung trotz Boykott
BERLIN (ks). Am 16. Oktober hat trotz des Boykotts vieler Verbände eine erste Anhörung zum Referentenentwurf des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes (GKV-WSG) stattgefunden. Weder die Spitzenverbände der Krankenkassen, noch die ABDA oder die großen Ärzteverbände waren bei der ganztägigen Veranstaltung zugegen. Franz Knieps, Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium, erklärte im Anschluss, das Gespräch sei "sehr konstruktiv verlaufen" Ų trotz einer "Vielzahl kritischer Stimmen".Show more15.10.2006, 16:20 Uhr
Jeder Zweite hat schon einmal die Kasse gewechselt
BERLIN (ks). Seit zehn Jahren können gesetzlich Krankenversicherte ihre Kasse frei wählen. Fast die Hälfte der GKV-Mitglieder hat sich in dieser Zeit bereits einmal entschieden, die Kasse zu wechseln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), die am 12. Oktober 2006 veröffentlicht wurde.Show more15.10.2006, 16:20 Uhr
Gesundheitskompromiss: Kritische Stimmen in der SPD-Fraktion
BERLIN (ks). Nachdem es um die kritischen Unions-Ministerpräsidenten ruhiger geworden ist, wird immer deutlicher, dass in der SPD-Fraktion erhebliche Zweifel an der Gesundheitsreform bestehen. Nach Angaben des SPD-Gesundheitsexperten Wolfgang Wodarg werden mindestens 35 Abgeordnete der Fraktion dem Kompromiss nicht zustimmen. Das meldete die "Welt" am 17. Oktober.Show more15.10.2006, 16:20 Uhr
FDP beantragt aktuelle Stunde: Streit um Zuzahlungsobergrenze für Krebspatiente
BERLIN (ks). Die FDP hat für den 18. Oktober eine aktuelle Stunde im Bundestag beantragt. "Sowohl die jetzt bekannt gewordenen weiteren finanziellen Belastungen der Beitragszahler und Patienten als auch die Farce der Anhörung zur Gesundheitsreform sollen dabei zur Aussprache kommen", kündigte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Jürgen Koppelin, am 17. Oktober in Berlin an.Show more15.10.2006, 16:20 Uhr
Union, SPD, FDP und Linke für Fremd- und Vielbesitzverbot
Am 28. September fand im Deutschen Bundestag eine für Apothekerinnen, Apotheker und Apothekenmitarbeiter historische Debatte statt. In ihrer 54. Sitzung befassten sich die Parlamentarier ausführlich und auf bemerkenswertem Niveau mit den gesundheitspolitischen und rechtlichen Hintergründen des in Deutschland (und in den meisten europäischen Ländern geltenden) Fremd- und Vielbesitzverbotes bei Apotheken. Ausgangspunkt der Debatte war ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Ų im politischen Windschatten des Saarbrücker Falles Hecken/DocMorris Ų für eine Abschaffung des deutschen Approbationsgebots für Apothekeninhaber plädierte. Daraus wurde jedoch nichts. Im Gegenteil: In seltener Einmütigkeit sprachen sich Wolf Bauer (CDU/CSU), Daniel Bahr (FDP), Marlies Volkmar (SPD), Frank Spieth (Die Linke/PDS) und Margit Spielmann (SPD) dafür aus, das bestehende Fremd- und Vielbesitzverbot bei Apotheken zu erhalten. Der Grünen-Antrag wurde an die Ausschüsse für Gesundheit, für Wirtschaft und Technologie und für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz überwiesen.Aufgrund ihrer Bedeutung dokumentieren wir die Debatte des Bundestages im Wortlaut.
Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
DPhG-Jahrestagung 2006: Marburg – der Wissenschaft verbunden
MARBURG (cb). Ihre diesjährige Jahrestagung veranstaltete die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) gemeinsam mit der Tschechischen und der Ungarischen Pharmazeutischen Gesellschaft als "Joint Meeting" in Marburg. Vom 4. bis 7. Oktober trafen sich etwa 580 Teilnehmer zum regen Erfahrungsaustausch in der altehrwürdigen Universitätsstadt. Wir berichten heute über die Eröffnungsveranstaltung, in der nächsten Ausgabe der DAZ folgt der Bericht über den wissenschaftlichen Teil der Tagung, den "Nachmittag der Offizinpharmazie" und die Ehrungen und Preisverleihungen.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Unions-Ministerpräsidenten: Bekenntnis zum Gesundheitskompromiss
BERLIN (ks). Nachdem sich die Spitzen der großen Koalition in der vergangenen Woche auf einen Kompromiss bei den streitigen Punkten der Gesundheitsreform einigen konnten, liegt nunmehr der 4. Arbeitsentwurf für das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV (GKV-WSG) vor. Die Einigung im Koalitionsausschuss hat allerdings nach wie vor nicht für Ruhe in den Regierungsparteien gesorgt. Zu Wochenbeginn war man jedoch bemüht, wieder einen geschlossenen Eindruck zu vermitteln.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Stiftung Warentest: Handbuch Selbstmedikation neu aufgelegt
BERLIN (ks). Die Stiftung Warentest hat 2000 Medikamente bewertet und die Ergebnisse in der stark erweiterten Neuauflage des "Handbuchs Selbstmedikation" veröffentlicht. Neu aufgenommen wurden Medikamente, die seit 2004 nicht mehr zu Lasten der GKV verordnet werden dürfen und nun ohne Rezept in der Apotheke gekauft werden müssen. 35 Prozent der Bewertungen lauten "wenig geeignet".Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Erstattungsfähigkeit von Analoginsulin: Lilly Deutschland schließt Rabattvertr
BERLIN (ks). Der Arzneimittelhersteller Lilly Deutschland hat mit der Deutschen BKK und der Techniker Krankenkasse (TK) die ersten Direktverträge zu kurzwirksamen Analoginsulinen geschlossen. Wie die Vertragspartner am 5. Oktober bekannt gaben, kann den Versicherten beider Kassen das Präparat Humalog auch weiterhin auf Kassenrezept verordnet werden.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Apothekerkammer Hamburg: Kampfpreise gefährden Qualitätsstandards
HAMBURG (tmb). Die Apothekerkammer Hamburg hat sich in einer Pressemitteilung gegen die geplante Umwandlung der Arzneimittelpreisverordnung für verschreibungspflichtige Arzneimittel in eine Höchstpreisregelung gewandt.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Einstweilige Verfügung: DocMorris darf Ärzte nicht mehr umgarnen
SAARBRÜCKEN (ks). DocMorris ist erneut von einem deutschen Gericht in die Schranken gewiesen worden. Diesmal geht es um das offensive Werbeverhalten der holländischen Internetapotheke gegenüber Ärzten. Das Landgericht Saarbrücken verbot DocMorris per einstweiliger Verfügung vom 29. September, Anschreiben zu versenden, in denen Ärzte aufgefordert werden, DocMorris-Patientenbroschüren zu bestellen. Auch das Werben mit Bonizahlungen für Patienten im selben Anschreiben wurde vom Gericht beanstandet. (Beschluss des LG Saarbrücken vom 29. September 2006, Az.: 7I O 103/06)Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Apothekerkammer Nordrhein klärt über Reformfolgen auf
(ral). Die Apotheker in Nordrhein machen gegen die geplante Gesundheitsreform mobil. Wie die Apothekerkammer Nordrhein in einer Pressemitteilung schreibt, wollen sie in einem ersten Schritt mit Plakaten und Handzetteln darauf aufmerksam machen, welche Konsequenzen für die Apotheke vor Ort und ihre Patienten entstehen würden, sollten die Eckpunkte der Gesundheitsreform Realität werden.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
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