BPI: Industrie kein Kostentreiber
Arzneiausgaben steigen politisch motiviert
Berlin (ks). Nach aktuellen Daten von IMS Health sind die GKV-Arzneimittelausgaben im vergangenen Jahr um rund 6% auf 25,8 Milliarden Euro angestiegen; Einsparungen aus Rabattverträgen und Patientenzuzahlungen sind in dieser Rechnung nicht berücksichtigt. Ursächlich für den Anstieg waren vor allem die 2007 erfolgte Mehrwertsteuererhöhung sowie die höheren Kosten für Impfleistungen. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) appellierte an die Politik, anzuerkennen, dass es nicht die Industrie war, die die Ausgaben in die Höhe trieb.