
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Aiwanger: „Apotheke ohne Apotheker darf nicht zum Regelfall werden“
Die Apothekenreform ist noch im Fluss. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nutzt die Zeit, Nachbesserungen anzumahnen: Die persönliche Beratung vor Ort dürfe nicht geschwächt, hingegen müsse das seit Jahren unveränderte Packungsfixum endlich angepasst werden.Show moreStanding ovations für Paralympioniken
Damit hatte keiner der Delegierten auf dem diesjährigen Deutschen Apothekertag gerechnet. Die ABDA unterbrach ihre politische Diskussionsrunde und präsentierte drei Medaillengewinner der Paralympics, die wenige Stunden zuvor von Peking zurückgekehrt waren. Hintergrund dieser Showeinlage war das Engagement der ABDA für den Behindertensport und das Sponsoring der deutschen paralympischen Mannschaft in Peking.Show moreLiberalisierung kann Probleme nicht lösen
Die Liberalisierung der Arzneimittelversorgung ist kein Patentrezept zur Lösung der Probleme im Gesundheitswesen. Das zeigt ein Blick über den Gartenzaun nach Norwegen und in die USA. In Norwegen wird die Arzneimittelversorgung nach der Marktliberalisierung im Jahr 2001 von drei großen vertikal integrierten Apothekenketten dominiert, die vor allem zahlungskräftige Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren im Visier haben. Ein Preiswettbewerb findet nicht statt. In den USA ist der Gesundheitsmarkt der am schnellsten wachsende Markt mit Steigerungsraten bei Arzneimittelpreisen, die die Inflationsrate um das Zwei- bis Dreifache übersteigen.Show moreMehr Geld für das Gesundheitsministerium
BERLIN (ks). Seit vergangener Woche ist die parlamentarische Sommerpause offiziell zu Ende. In der ersten Sitzungswoche des Bundestags stand der Haushalt 2009 zur Debatte. Den Haushaltsplan des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) nutzten am 18. September Vertreter der Regierungs- und Oppositionsfraktionen zum gesundheitspolitischen Schlagabtausch. Thematisiert wurde dabei auch die Arzneimittelversorgung.Show moreADA weigert sich nicht
MÜNSTER (ada). "Die Tarifverhandlungen sind weder gescheitert noch hat der ADA sich geweigert, an den Verhandlungstisch zu kommen", entgegnet Theo Hasse, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Deutscher Apotheken (ADA), zu den jüngsten Darstellungen von Adexa – Die Apothekengewerkschaft. Dies seien, so Hasse, "Verdrehungen von Tatsachen". Bereits am 28. Juli 2008 habe der ADA zu dem Thema "Tarifverhandlungen am Verhandlungstisch" zu den "gebetsmühlenartig verbreiteten falschen Darstellungen der Adexa" Stellung genommen.Show moreAlte und neue Baustellen
Im seinem Bericht beschrieb ABDA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Seitz, wie sich die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die deutschen Apotheken im zurückliegenden Jahr entwickelt haben. Er gab aber auch Hinweise auf künftige berufspolitische Themen wie die angestrebte Senkung des Kassenabschlages, einen Musterprozess gegen Null-Retaxationen und Anforderungen an eine praxisgerechte Telematik.Show moreViele Alte und Kranke – viel Arbeit für Apotheken
Wir werden älter und weniger. Chronisch Kranke leben dank des Fortschritts immer länger. Für die Apotheken wird es daher in Zukunft reichlich Arbeit geben. Doch die Veränderungen werden so groß, dass auch neue Strukturen nötig sind. Zudem bleibt die Frage: Wer soll das bezahlen? – Beim ersten Arbeitskreis des Apothekertages wurde klar, was dies für die Apotheken langfristig bedeuten kann: neue Leistungen, neue Vergütungskonzepte, mehr Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen – und wohl noch mehr Kostendruck im solidarisch finanzierten Gesundheitssystem.Show moreDie inhabergeführte Apotheke überzeugt
Im Arbeitskreis "Arzneimittelversorgung", dem letzten Tagesordnungspunkt der diesjährigen Hauptversammlung, diskutierten Vertreter der Parteien und der Apothekerschaft miteinander. Wie schon bei der Eröffnung des Deutschen Apothekertages, hatten die Politiker viele warme Worte für die Apotheker übrig. Ausnahmsweise bot nicht die Vertreterin der Grünen die größte Reibungsfläche, sondern der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.Show moreApotheker engagieren sich für die Organspende
BERLIN (ks). Derzeit warten der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zufolge etwa 12.000 schwer kranke Deutsche auf ein Spenderorgan. Jeden Tag sterben drei von ihnen, weil es nicht genug Spender gibt. Mit Unterstützung der Apotheken sollen nun im Rahmen der Aktion "Leben schenken" mehr Menschen dazu bewegt werden, einen Organspendeausweis auszufüllen.Show more„Ein Apothekertag der Klarheit“
Ein Bericht der DAZ-Redaktion
"Wir hatten einen Apothekertag der Klarheit" resümierte ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf in seinen Schlussworten, "Klarheit in einer Zeit, in der Klarheit dringend gebraucht wird, denn wir stehen vor grundsätzlichen Entscheidungen." Der Apothekertag sei auch richtungweisend gewesen. Man habe Positionen deutlich benannt. Und es sei ein Apothekertag der Einigkeit gewesen über das, was die Apotheker wollen und nicht wollen und was man von der Politik einfordere, beispielsweise beim Thema Versandhandel, beim Thema politische Verlässlichkeit und klarer Rechtslage und beim Thema Einführung des Medikationsmanagements. Man habe außerdem Einigkeit erreicht über das, was man von sich selbst einfordere, wo die Apotheker selbst hinwollen, als aktiver Partner für kranke Menschen.
Show moreEs gibt noch immer Einsparpotenzial
BERLIN (ks). Auch wenn die Generikapreise purzeln: Die Herausgeber des alljährlich im Herbst erscheinenden Arzneiverordnungsreports (AVR) attestieren deutschen Arzneimitteln im internationalen Vergleich weiterhin Hochpreisigkeit: Hätte man hierzulande englische Generikapreise, ließen sich jährlich 3,4 Mrd. Euro sparen, erklärte der Heidelberger Pharmakologe Prof. Ulrich Schwabe bei der Vorstellung des aktuellen AVR am 23. September in Berlin. Doch auch ohne englische Preise beziffert er das Einsparpotenzial im Arzneimittelmarkt auf insgesamt rund 2,9 Mrd. Euro.Show moreBereit zu mehr Verantwortung
ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf machte bei der Vorstellung des Lageberichts deutlich, dass in der aktuellen Situation, in der viele Entscheidungen anstehen und die Gesundheitslandschaft in Bewegung gerät, für die Apotheker sehr viel auf dem Spiel steht: "Es gilt die großen Weichen für die pharmazeutische Versorgung der kommenden Jahre und Jahrzehnte zu stellen". Die Apotheker seien bereit, eine unabhängige Arzneimittelversorgung zu ermöglichen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Sie benötigten dazu jedoch einen klaren Rechtsrahmen und eine langfristige Planungssicherheit.Show moreRatiopharm-Zwillinge werben jetzt für DocMorris
BERLIN (ks). Die einst aus der Ratiopharm-Werbung bekannten Zwillingsschwestern Folke Schmidt und Gyde Schäfke sind wieder als Werbeträger für Arzneimittel im Geschäft: Seit Neuestem lächeln sie auf der DocMorris-Homepage, in den neuen DocMorris-Katalogen und bei speziellen Apotheken-Aktionen. Für das kommende Jahr sollen zudem TV-Spots angedacht sein.Show moreRechtliches
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