
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Iran-Krieg: Abda sieht Arzneimittelversorgung nicht gefährdet
Abda-Präsident Thomas Preis gibt Entwarnung: Bisher gebe es keine Lieferengpässe bei Arzneimitteln infolge des Iran-Krieges. Sollten diese Eintreten, werden es die Apotheken schon richten: So lautet seine Botschaft.Show moreStudie zur elektronischen Gesundheitskarte vorgestellt
Relativ hohe Akzeptanz, aber auch Unwissen bei der Bevölkerung – Skepsis bei den Ärzten
BERLIN (tw). Knapp drei Viertel der Bevölkerung halten die elektronische Gesundheitskarte (eGK) für sinnvoll oder sehr sinnvoll. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Bei TK-Versicherten in den Testregionen lag die Akzeptanz der eGK sogar bei 87 Prozent. Positive Erwartungen haben insbesondere jüngere Befragte, während ältere den erweiterten Funktionen der Karte mit Unsicherheit begegnen. Deutlich kritischer als die Versicherten sehen die Ärzte die Karte: Nur 59 Prozent halten ihre Einführung für sinnvoll, die Mehrheit hat zudem Sicherheitsbedenken. Show moreSäumige Beitragszahler in der GKV
Gesundheitlich schlechter versorgt als Asylbewerber?
BERLIN (tw). In einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung verlangt die Fraktion "Die Linke" Auskünfte zum Ruhen der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung bei säumigen Beitragszahlern und deren mitversicherten Angehörigen. Die Abgeordneten sehen zahlreiche Unklarheiten bezüglich der aktuellen Regelungen und deren Rechtsgrundlage. So ist z. B. unklar, ob den säumigen Versicherten und ihren Ehepartnern Präventionsmaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen finanziert werden. Die Antwort auf die Kleine Anfrage steht noch aus.Show moreStreit um Ärztehonorare
Bayern will Honorarreform stoppen
(ral). Die Honorarreform der Ärzte sorgt weiter für Unruhe. Nachdem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KV) Anfang Februar bereits weitgehende Nachbesserungen gefordert hatte, schaltet sich nun auch Bayern ein. Über eine Bundesratsinitiative will Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) versuchen, die Honorarreform zu stoppen.Show moreUnion will SPD entgegenkommen
BERLIN (ks). Die Union will Schwerstopiatabhängigen nun doch unter staatlicher Aufsicht Zugang zu künstlichem Heroin gewähren – allerdings nur versuchsweise. Die Modellprojekte in sieben deutschen Städten sollen wieder Bundesmittel bekommen, neue Betroffene sollen aufgenommen werden können, ließ der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn vergangene Woche verlauten. Ein entsprechender Antrag solle nun in den Bundestag eingebracht werden.Show moreZweites Konjunkturpaket verabschiedet
BERLIN (ral). Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat das zweite Konjunkturpaket verabschiedet (s. a. DAZ Nr. 5/2009, S. 17). Es ist mit 50 Mrd. Euro das bislang größte konjunkturpolitische Maßnahmenpaket der Bundesrepublik Deutschland. Gesundheitspolitisch ist vor allem die Absenkung des GKV-Beitragssatzes relevant.Show morePilotverfahren gegen „Ratiopharm-Ärzte“ geplant
ULM (ral). Im Jahr 2005 hatte das Magazin "Stern" erstmals über fragwürdige Marketing- und Vertriebsmethoden von Ratiopharm-Außendienstmitarbeitern berichtet. Der Fall gewinnt nun wieder an Aktualität. Wie der "Spiegel" mitteilt, bereitet die Staatsanwaltschaft Ulm derzeit für ein "Pilotverfahren" die Anklage gegen einen Arzt vor, der jahrelang von Ratiopharm Geld und Geschenke erhalten haben soll.Show moreSichere Arzneimittelversorgung
... gefährdet durch die Globalisierung?Vor wenigen Tagen erschien in der New York Times1 ein Artikel, der sich mit der sicheren Arzneimittelversorgung vor dem Hintergrund der Globalisierung beschäftigte und wohl auch deutsche Gesundheitspolitiker nachdenklich stimmen sollte. Er soll im Folgenden referiert und um einige deutsche Spezifika ergänzt werden.Show more
AOK-Rabattverträge sollen zum 1. Juni starten
(ral). Der 1. März als Stichtag für die neuen AOK-Rabattverträge ist endgültig passé. Laut einer Pressemitteilung vom 20. Februar geht die AOK mittlerweile davon aus, dass sie zum 1. Juni mit der Umsetzung der Arzneirabattverträge 2009/2010 beginnen kann. Die Arzneimittelhersteller wurden gebeten, ihre Angebote bis zum 2. Mai 2009 zu verlängern. Bis dahin seien alle anhängigen Verfahren entschieden, so die AOK.Show moreÄnderung der Rechtsvorschriften beschlossen
BERLIN (ral). Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung medizinprodukterechtlicher Vorschriften beschlossen. Der Gesetzentwurf dient unter anderem der Umsetzung europarechtlicher Vorgaben. Außerdem soll die Patientensicherheit bei der Anwendung von Medizinprodukten weiter optimiert werden.Show moreSachsen „kauft“ Medizinernachwuchs
BERLIN (tw). Um der medizinischen Unterversorgung in strukturschwachen Regionen entgegenzuwirken, wurde in Sachsen ein Programm zur "Studienbeihilfe" für Medizinstudenten an deutschen Universitäten entwickelt. Das Programm startet rückwirkend zum 1. Oktober 2008 und sieht eine finanzielle Förderung von bis zu 50 Studierenden vor, die sich im Gegenzug dazu verpflichten, für einen bestimmten Zeitraum als Hausarzt in strukturschwachen Gebieten zu arbeiten.Show moreMilliardenschäden durch Betrug im Gesundheitswesen
KKH deckt 2008 über 1000 Fälle auf
Hannover (ks). Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) sieht beim Kampf gegen Betrug und Manipulation im Gesundheitswesen weiterhin großen Handlungsbedarf. "Gerade auch angesichts steigender Kosten im Gesundheitswesen ist es alarmierend, dass die Krankenkassen jährlich um Milliarden Euro betrogen und dadurch ihre Versicherten unnötig belastet werden", sagte Vorstandschef Ingo Kailuweit am 18. Februar anlässlich einer KKH-Fachtagung zum Betrug im Gesundheitswesen in Hannover. Schätzungen zufolge führt kriminelles Fehlverhalten bei den Kassen zu jährlichen Schäden zwischen sechs und 20 Mrd. Euro.Show moreDas Warten auf die AOK-Rabattverträge
Der Ernst der neuen AOK-Rabattverträge beginnt für Apotheken voraussichtlich im Mai
Berlin (ks). Der 1. März rückt näher – doch dass die neuen AOK-Rabattverträge wie geplant zu diesem Stichtag sämtlich wirksam werden, ist mittlerweile ausgeschlossen. Das bestätigte Karl-Heinz Schönbach vom AOK-Bundesverband am 18. Februar in Berlin. Zugleich stellte er klar, dass die AOK um einen vertrauensvollen Umgang und einen kontinuierlichen Dialog mit allen Beteiligten – insbesondere den Apothekern – bemüht ist. Das ist auch nötig, denn auf die Apotheken kommt mit dem Start der Verträge erneut viel unbezahlte Erklärungsarbeit zu.Show moreCheckliste zur Kassenwahl
BMG und Verbraucherschützer wollen Wettbewerb anregen
Berlin (ks). Das Bundesgesundheitsministerium hat zusammen mit der Stiftung Warentest und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine Informationskampagne zum Servicewettbewerb der Krankenkassen gestartet. Im Mittelpunkt steht dabei eine Karte im Format eines Personalausweises. Auf dieser finden sich aus Sicht der Initiatoren wichtige Kriterien zum Service- und Leistungswettbewerb der gesetzlichen Krankenkassen.Show moreAnzag behauptet sich
Großhändler zählt auf selbstständige Apotheken
Frankfurt (az). Die Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) hat sich trotz Wirtschaftskrise und schwieriger Marktverhältnisse im Geschäftsjahr 2008 als einer der führenden Pharmagroßhändler in Deutschland behauptet. Dies erklärte der Anzag-Vorstandsvorsitzende Thomas Trümper auf der Hauptversammlung am 17. Februar in Frankfurt. Gegenüber dem Vorjahr habe das Unternehmen seinen Konzernumsatz um 3,5 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro steigern können. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist allerdings von 30,9 Mio. Euro auf 10,9 Mio. Euro gesunken.
Show moreZwei neue Wirkstoffe im Zweitmeinungsverfahren
Kostensenkungsinstrument kommt nur langsam in Fahrt
Berlin (ks). Die Verordnung der Wirkstoffe Ambrisentan und Treprostinil zur Behandlung verschiedener Formen des Lungengefäßhochdrucks (pulmonal arterielle Hypertonie, PAH) zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung ist künftig von der zusätzlichen ärztlichen Bewertung von hierfür besonders qualifizierten Ärzten abhängig. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 18. Februar in Berlin.Show moreÄrzte starten Faxaktion gegen E-Card
In der Rollout-Startregion lässt der Widerstand nicht nach
BERLIN (tw). In Nordrhein formiert sich ärztlicher Widerstand gegen den Basisrollout der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Die Initiative "Stoppt die E-Card" hat eine Faxaktion gestartet, in der niedergelassene Mediziner gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein, dem nordrhein-westfälischen und dem Bundesgesundheitsministerium ihren vorläufigen Verzicht auf ein onlinefähiges Lesegerät für die Karte erklärten. Show moreZukunftsvision Bundes-AOK
Rheinland-pfälzischer AOK-Chef fordert mittelfristig die Fusion aller Ortskrankenkassen
Berlin (tw). Unter dem Druck des Gesundheitsfonds kommt es zunehmend zu Fusionen insbesondere kleinerer Betriebskrankenkassen. In einem Interview mit der Rhein-Zeitung befürwortete der Landeschef der AOK in Rheinland-Pfalz, Walter Bockemühl, auch für die AOK eine Fusion zur Bundeskasse. Show moreApobank sieht sich gut aufgestellt
Genossenschaftsbank gewinnt Mitglieder und trotzt der Krise
Düsseldorf (ks). Trotz der anhaltenden Finanzkrise sieht sich die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) gut aufgestellt. Wie die Bank am 18. Februar bekannt gab, erzielte sie nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr einen Bilanzgewinn von 60 Mio. Euro, im Vorjahr waren es allerdings noch 113 Mio. Euro. Die Dividende, die an die mehr als 100.000 Genossenschaftsmitglieder ausgeschüttet wird, bleibt mit 6% auf Vorjahresniveau.Show moreKassenbeiträge werden besser absetzbar
Berlin (ks). Ab 1. Januar 2010 sollen Versicherte ihre Aufwendungen zur Kranken- und Pflegeversicherung in einem größeren Umfang als bisher steuerlich absetzen können. Dafür soll das sogenannte Bürgerentlastungsgesetz sorgen, dessen Entwurf das Bundeskabinett am 18. Februar beschlossen hat. Die Bürger sollen so um rund 9,3 Milliarden Euro jährlich entlastet werden. Show moreNoch überwiegt die Zufriedenheit
BERLIN (ks). Zwei von fünf Deutschen meinen, dass die Qualität der Gesundheitsversorgung in den vergangenen Jahren schlechter geworden ist. Dennoch sind die Bürgerinnen und Bürger überwiegend zufrieden mit dem bestehenden System: 85 Prozent beurteilen die Gesundheitsversorgung in ihrer Region mit mindestens "gut", jeder Vierte hält sie sogar für "sehr gut". Allerdings fühlen Privatpatienten sich besser betreut als Kassenpatienten.Show more„DocMorris hat sich gelohnt“
BERLIN (ks). Nach 21 Jahren Wachstum muss der Stuttgarter Pharmahandelskonzern Celesio für 2008 mit einem Gewinnrückgang rechnen. Vorstandschef Fritz Oesterle gibt sich dennoch zuversichtlich. Er ist auch knapp zwei Jahre nach der Übernahme der holländischen Versandapotheke DocMorris überzeugt, dass sich dieser Kauf gelohnt hat – selbst wenn die von ihm stets beschworene Liberalisierung auf dem deutschen Apothekenmarkt nicht kommen sollte.Show moreRechtliches
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