Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer stoppt den privaten Arzneimittelverkauf?
Im vergangenen Jahr hat die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker ein ausdrückliches Verbot des privaten Weiterverkaufs von Arzneimitteln eingefordert. Was ist aus diesem Anliegen geworden?Show moreSeltene Erkrankungen – ein häufiges Problem
HAMBURG (tmb). Als seltene Erkrankungen gelten die etwa 7000 so genannten orphan diseases, von denen weniger als fünf von 10.000 Personen betroffen sind. Angesichts der Vielzahl dieser Erkrankungen ergibt das jedoch etwa vier Millionen Patienten in Deutschland. Um dieses häufige Problem der seltenen Erkrankungen ging es beim sechsten Eppendorfer Dialog am 8. Juli im Hamburger Uni-Klinikum.Show moreApotheker stehen hoch in der Gunst
BERLIN (tw/daz). Die Verbraucher in Europa schätzen Apotheken. Sie sind für sie feste Anlaufstelle und kompetente Entscheidungsinstanz für die Behandlung kleinerer Beschwerden. Dies zeigen die Ergebnisse einer Studie von TNS Healthcare zur Gesundheitsfürsorge in Europa.Show moreStückelung hat viele Gesichter
BERLIN (tmb). Der erste Aufschrei war groß, aber der Blick in die Praxis zeigt, wie vielschichtig das Problem ist: Stückelung hat viele Aspekte. Einer davon ist die kuriose Preisbildung, die bei der Abgabe von Kleinpackungen und der Taxierung größerer Packungen zusätzliche Erträge generiert. Durch die plötzliche große Aufmerksamkeit für diese Vorgehensweise werden aber auch andere Formen der Stückelung diskreditiert, die aus dem Blickwinkel der Versorgung wichtig sein können.Show moreMehr Vernetzung bei der Organspende
BERLIN (ks). In Deutschland sollen mehr Menschen zur Organspende bewegt werden und die Koordination der Organentnahme effizienter werden. Dazu haben jetzt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium Leitlinien verabschiedet.Show moreHersteller und AOK bleiben auf Konfrontationskurs
BERLIN (ks). Die Frage, ob und wann wirkstoffgleiche Arzneimittel, deren Indikationsbereiche nicht identisch sind, ausgetauscht werden können, sorgt schon seit einiger Zeit für erhitzte Diskussionen. Am 20. Juli traten Vertreter der vier großen Pharmaverbände vor die Presse, um ein Rechtsgutachten zu präsentieren, das ihre restriktive Auslegung der gesetzlichen Aut-idem-Regelung – §129 Abs. 1 SGB V – stützt. Die AOK konterte prompt und hielt den Verbänden "unnötige Panikmache" vor. Beim Deutschen Apothekerverband (DAV) hält man sich derzeit mit dezidierten Aussagen zurück – auch wenn die Apotheker im Zentrum der Problematik stehen.Show moreFDA will Fälschungssicherheit erhöhen
Diamorphin-Regelversorgung frühestens ab Januar 2010
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GEK strebt Fusion an
Was die Stückelungs-Debatte über Wettbewerb lehrt
Weniger Packungen, moderater Umsatzzuwachs
Ersatzkassen fordern Rückkehr zur Parität
Pfizer darf Wyeth kaufen
BfArM stuft Cystus052-Präparate als Arzneimittel ein
Markus Söder ist Schirmherr des Präventionspreises
Wer will noch die eCard?
HAMBURG/STUTTGART (tmb). Das Megaprojekt der elektronischen Gesundheitskarte (eCard) hängt gegenüber seinem ursprünglichen Zeitplan schon um viele Jahre zurück. Statt Lösungen tauchen immer wieder neue Probleme auf. In die Schlagzeilen gerät die eCard in jüngster Zeit primär durch Pannenmeldungen. Das Bündnis "Stoppt die e-Card!" hat bis zum 15. Juli über 677.000 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt. Ist die Stimmung unter den Beteiligten gedreht?
Es reicht!
Celesio im Kaufrausch
Berlin (tw). Der Pharmahandelskonzern Celesio setzt mit dem am 16. Juli bekannt gegebenen Kauf des belgischen Großhändlers Laboratoria Flandria NV seine Übernahmestrategie fort. Mit dieser Akquisition wollen die Stuttgarter ihr bestehendes Netzwerk im Nachbarland ergänzen. "Celesio ist nun der zweitgrößte Pharmagroßhändler in Belgien", kommentiert der Vorstandsvorsitzende Fritz Oesterle. Die belgischen Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen.
Rabatte bleiben ungewiss
Berlin (ks). Die Apotheker fordern von den Krankenkassen mehr Transparenz bei den Arzneimittelausgaben. "Solange Kassen nicht ihre tatsächlichen Einsparungen bei Arzneimitteln veröffentlichen, sorgt die Veröffentlichung alter und intransparenter Zahlen für Verwirrung unter Beitragszahlern", erklärte letzte Woche Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).
Stückelung: Ministerium hakt nach
Berlin (ks). Nachdem das TV-Magazin "Report" vor zwei Wochen berichtet hatte, die Stückelung verordneter Arzneimittel-Großpackungen sei in Apotheken gängige Praxis, will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) dieser Angelegenheit nun auf den Grund gehen. In einem Schreiben an den Deutschen Apothekerverband (DAV), den GKV-Spitzenverband und die Herstellerverbände, bittet es um entsprechende Stellungnahmen.
TK schreibt 89 Wirkstoffe aus
Berlin (ks). Bislang hatte nur die AOK in großem Stil Arzneimittelrabattverträge ausgeschrieben. Nun zieht die Techniker Krankenkasse (TK) nach: Sie sucht für 89 Wirkstoffe Rabattpartner. Die europaweite Ausschreibung nach § 130a Abs. 8 SGB V wurde am 15. Juli im Supplement zum Europäischen Amtsblatt veröffentlicht.
Kosten-Nutzen-Bewertung soll 2010 starten
Berlin (ks). Im nächsten Jahr will das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die lange erwarteten ersten Kosten-Nutzen-Bewertungen von Arzneimitteln vorlegen. In Vorbereitung hierzu hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 16. Juli eine Ergänzung seiner Verfahrensordnung beschlossen.
Schweinegrippe: Impfung für Apotheker
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Nicht alltagstauglich
Pannen und Pleiten
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