
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show more30 Parteien zugelassen
WIESBADEN (destat/ral). Wie Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes und Bundeswahlleiter, mitteilt, hat der Bundeswahlausschuss am 10. April 2009 in öffentlicher Sitzung 30 Parteien und sonstige politische Vereinigungen mit gemeinsamen Listen für alle Bundesländer zur Europawahl am 7. Juni 2009 zugelassen.Show moreKassen in Bedrängnis
BERLIN (ks). Am vergangenen Osterwochenende haben mehrere Kassenvorstände vor einem erneuten Milliardendefizit in der gesetzlichen Krankenversicherung gewarnt. Nachdem die Krankenkassen seit dem Jahr 2004 schwarze Zahlen schreiben, blicken die Funktionäre angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise nun weit weniger optimistisch in die Zukunft.Show moreDas regulierte Chaos
KIEL (tmb). Beim Apothekerverband Schleswig-Holstein häufen sich die Meldungen über Ärger bei der Hilfsmittelversorgung. Doch die Probleme bestehen offenbar bundesweit. Die Hilfsmittelversorgung gilt schon lange als bürokratisch überreguliert. Dies traf bisher überwiegend die Leistungserbringer bei der Abrechnung. Doch spätestens mit den Ausschreibungen für Hilfsmittel sind die Patienten die Hauptleidtragenden.Show moreNeugefasste Arzneimittel-Richtlinie verkündet
(az/bah). Im Bundesanzeiger Nr. 49 wurde am 31. März 2009 die Neufassung der Arzneimittel-Richtlinie (neue Abkürzung: AM-RL) verkündet. Die Richtlinie regelt gemäß § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 SGB V die Verordnung von Arzneimitteln durch die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte mit dem Ziel einer bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Versorgung der Versicherten.Show morePrävention – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
(daz). Das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) und die DAZ schreiben einen Präventionspreis aus. Was steckt dahinter, was erwarten sich die Initiatoren? Wir stellten fünf Fragen an Margit Schlenk, Sprecherin des WIPIG-Direktoriums.Show moreMehr eigenverantwortliche Gesundheitsfürsorge
NEUSS (hb). Unter dem Motto "Gesundheit – das neue Konsumgut" fand am 31. März 2009 das erste Health Community Forum von Johnson & Johnson Consumer Healthcare Deutschland statt. Am neuen Standort des Unternehmens in Neuss diskutierten Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über die Chancen, mehr eigenverantwortliche Gesundheitsfürsorge in der Bevölkerung zu realisieren.Show moreLänder fordern Korrekturen am Bürgerentlastungsgesetz
BERLIN (ks). Der Bundesrat begrüßt die von der Bundesregierung geplanten steuerlichen Entlastungen der Bürger bei den Krankenversicherungsbeiträgen grundsätzlich. In seiner am 3. April beschlossenen umfangreichen Stellungnahme zum Gesetzentwurf fordert er jedoch, dass das neue Konzept Bürger mit einem niedrigen und mittleren Einkommen nicht schlechter stellen darf.Show moreMehr Patientenschutz bei Medizinprodukten
BERLIN (ks). Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung medizinprodukterechtlicher Vorschriften muss nach Ansicht des Bundesrates in zahlreichen Punkten korrigiert werden. Mit dem Gesetz sollen vor allem europarechtliche Vorgaben umgesetzt und die Patientensicherheit bei der Anwendung von Medizinprodukten verbessert werden.Show moreCSU fordert Neustart in der Gesundheitspolitik
BERLIN (ks). Mit Horst Seehofer als bayerischem Ministerpräsidenten und Markus Söder als Gesundheitsminister hat die Gesundheitspolitik in der CSU erheblichen Aufwind bekommen. Befeuert wird dieser durch den Unmut der bayerischen Ärzte über die Honorarreform. Am 3. April hat der Parteivorstand bei seiner Klausur im oberfränkischen Kloster Banz das neunseitige Positionspapier "Für eine solidarische und menschliche Medizin" beschlossen. Darin fordert die CSU einen "Neustart" in der Gesundheitspolitik.Show moreNeue Ausgabe von Pharmeuropa
BERLIN (mo). Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Pharmeuropa© , Vol. 21.2, April 2009 enthält 22 europäische Monographie-Entwürfe (einer davon befindet sich im Prozess der Internationalen Harmonisierung) und fünf Illustrierungen für Pulverdrogen, die bis zum 30. Juni 2009 zur Diskussion gestellt werden. Nutzer des Arzneibuchs können auf den Monographie-Inhalt Einfluss nehmen.Show moreCelesio: „Verkrampfte Attacken und Anfeindungen“
STUTTGART (cr). Es hat lange gedauert, aber jetzt hat Celesio doch reagiert. In einem Schreiben nimmt Matthias Kleinert, Director Corporate Communication and External Affairs, zu unserem Beitrag "Fremdbesitz: Celesio/Admenta versuchen Tatsachen zu schaffen" Stellung. Urteilen Sie selbst!Show moreApotheker genießen Verbrauchervertrauen
STUTTGART (ks). Die Menschen in Deutschland und ganz Europa bringen weiterhin den Feuerwehrleuten das größte Vertrauen entgegen. Auf Platz zwei folgen die Piloten. Dies geht aus der Studie "European Trusted Brands 2009" hervor, die das Magazin Reader’s Digest am 7. April vorgestellt hat. Auch die Apotheker haben im Ranking um das größte Verbrauchervertrauen erneut gut abgeschnitten.Show moreAbsage an Rx-Versandverbot
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat am 3. April zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) Stellung genommen. Dem Plenum lagen dabei eine Reihe von Änderungsanträgen vor. Sie kamen zum größten Teil aus den zuständigen Unterausschüssen, aber auch aus einzelnen Bundesländern. Die Anträge zur Einschränkung des Arzneimittelversandhandels wurden vom Plenum nicht angenommen.Show more„hauptsache prävention!“
WIPIG – Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen und die DAZ – Deutsche Apotheker Zeitung machen einen weiteren Vorstoß in Richtung Prävention. Ab dem 2. April 2009 schreiben beide Organisationen gemeinsam einen bundesweiten Präventionspreis aus.Show moreVon klein auf in besten Händen
BERLIN (ks). Der diesjährige "Tag der Apotheke" wird am 18. Juni stattfinden und sich der Kindergesundheit widmen. Unter dem Motto: "Von klein auf in besten Händen" werden Apotheker über Besonderheiten bei der Arzneimitteltherapie von Kindern und Präventionsmöglichkeiten aufklären.Show moreErkältungswelle stützt Apothekenmarkt
Schwacher Start 2009Berlin (tw). Die Daten von IMS Health zur Entwicklung des Apothekenmarkts für die ersten zwei Monate 2009 zeigen insgesamt einen schwachen Start. Umsatz und Absatz der Apothekeneinkäufe bei Großhandel und Pharmafirmen liegen knapp unter dem Vorjahr. Der gleiche Trend zeigt sich bei der Abgabe in der Apotheke. Durch die positive Entwicklung bei OTC-Produkten – vor allem wegen der Erkältungswelle Anfang des Jahres – blieb ein Umsatzeinbruch aber aus.
Show moreNeuer Posten für Wasem
Gesundheitsökonom wacht über RSA-WeiterentwicklungBerlin (tw). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat Prof. Dr. Jürgen Wasem zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs beim Bundesversicherungsamt ernannt. Der Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen wird diese Funktion für die kommenden drei Jahre ausüben.
Show moreIm Dickicht der Zuzahlungen
Gesundheitsforscher Fitz Beske fordert klarere RegelungenBerlin (ks). Viele gesetzlich Krankenversicherte klagen über Zuzahlungsregelungen, die sich beständig ausweiten und immer unübersichtlicher werden. Das Kieler Fritz Beske Institut für Gesundheitssystemforschung (IGSF) hat nun die deutschen Zuzahlungsregelungen unter die Lupe genommen und vergleichbaren Regeln im europäischen Ausland gegenübergestellt. Beskes Fazit: "Zuzahlungen gibt es in allen Industrienationen, aber gerade in Deutschland sind die Regelungen und ihre Auswirkungen nahezu unübersehbar". Er fordert daher modifizierte klare Regeln.
Show moreEuropäischer Gerichtshof hat kein Problem mit Preisstopps
Entscheidung zur Auslegung der Transparenzrichtlinie für Arzneimittelpreise
Berlin (ks). Ein EU-Mitgliedstaat kann Preisstopps oder andere Kostensenkungsmaßnahmen für Arzneimittel anordnen, wenn er dabei die Vorgaben der Transparenzrichtlinie für die Preisfestsetzung von Arzneimitteln (RL 89/105/EWG) einhält. Dann kann er sogar mehrmals im Jahr Preisstopps verfügen – vorausgesetzt er hat zuvor auf Basis objektiver und nachprüfbarer Daten eine Ausgabenschätzung vorgenommen, die dies rechtfertigt. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit Urteil vom 2. April entschieden
(Rs. C 352/07 u. a.).
Bundesrat: Keine Mehrheit für Anträge zu Versandhandel und Pick-up-Stellen
Empfehlungen des Gesundheitsausschusses zurückgewiesenBerlin (ks/diz). Der Bundesrat hat sich in seiner Plenarsitzung am 3. April mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) befasst. Die zuständigen Ausschüsse der Länderkammer hatten zuvor eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen, die der Bundesrat in seiner Stellungnahme zu dem nicht zustimmungspflichtigen Gesetzentwurf berücksichtigen sollte – darunter auch jene, den Arzneimittelversand auf OTC-Präparate zu beschränken. Schleswig-Holstein brachte dagegen am 1. April noch einen Antrag zur Regelung von Pick-up-Stellen ein. Beide Bemühungen blieben jedoch letztlich erfolglos.
Show moreHände weg von Ketten!
IfH-Studie zeigt: Kettenapotheken bringen keine nennenswerten betriebswirtschaftlichen VorteileHamburg (diz). Haben Ketten irgendwelche Vorteile für unser Apothekensystem oder ist die Zusammenarbeit von Apotheken in Kooperationen ausreichend? Nach Untersuchungen des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln, ergibt sich, dass den inhabergeführten Apotheken eine gute Effizienz und ein Höchstmaß an Effektivität bescheinigt werden kann. Ein deutlicher Vorteil zu Apothekenketten lässt sich nicht erkennen, im Gegenteil: Overheadkosten von Kettensystemen führen zu einer Verschlechterung der ökonomischen Situation. So riet Dr. Andreas Kaapke, Geschäftsführer des IfH, in seinem Vortrag auf der Interpharm: Hände weg von Ketten! Sie gefährden die Errungenschaften des heutigen Systems ohne wirkliche Vorteile zu bieten.
Show moreRechtliches
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