
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Diese Woche hat Vertrauen zerstört: der Kassenabschlags-Hammer, der die kleine Honorarerhöhung für die Apotheken deutlich schmälert. Dazu noch immer keine offizielle Zusage für die Fixumserhöhung, für die sich die Apothekerschaft wohl letztlich noch bedanken muss – hätte schlimmer kommen können. Warkens Reformpläne sind ein „Volltreffer“, der neben Apotheken auch Versicherte und die Industrie schmerzt, während die Ärzteschaft meinte, die Einsparungen seien „durchaus angemessen“ – so gut muss es einem erstmal gehen. Und dann sollen die Ärzte in bestimmten Fällen auch noch das Dispensierrecht bekommen. Solche Wochen wie diese braucht man nicht.Show more„Schweinegrippe“ – die Pandemiegefahr wächst
(du). Das Auftreten eines neuen Influenzavirus in Mexiko hat der Angst vor einer Influenza-Pandemie neuen Auftrieb gegeben. Das Virus hat inzwischen seinen Weg nicht nur in die USA und nach Kanada gefunden, sondern auch nach Europa. Es scheint das Potenzial für eine Pandemie zu haben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist alarmiert. Sie hat soeben die bislang geltende Phase 3 der sechs Phasen umfassenden WHO- Pandemie-Warnung auf Phase 4 erhöht.Show moreDocMorris-Apotheke hätte nie eröffnet werden dürfen
Die AZ berichtete / Bild-Zeitung greift Kiefer-Arbeit auf(az). Unter der Überschrift "Richter kritisiert DocMorris-Vergabe" greift die Saarland-Ausgabe der "Bild" vom 22. April die in der AZ 17 referierte Studie des Verwaltungsrichters Kiefer auf, die zu dem Schluss kam, dass die Betriebserlaubnis für die Saarbrücker DocMorris-Apotheke nicht rechtens war.
Show moreVDPP: Kein Sondervertriebsweg für die Pille
Aber Abschläge vom Apothekenhonorar(vdpp/az). Der Vorschlag der SPD, hormonelle Verhütungsmittel für bestimmte Personen außerhalb von Apotheken abzugeben, um damit Kosten einzusparen, dürfte nur wenige Erfolgsaussichten haben. Dennoch: er liegt auf dem Tisch, die Betroffenen, so auch die Apotheker, müssen sich damit befassen. Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat diesem Antrag bereits eine deutliche Absage erteilt. Jetzt meldet sich auch der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) zu Wort, der sich ebenfalls gegen diesen Antrag stellt. Der VDPP hat nach eigenen Angaben rund 130 Mitglieder.
Show moreGesundheitsfonds: Staat muss einspringen
KKH-Allianz fordert Verzicht auf RückzahlungspflichtBerlin (ks). Gesundheitsministerin Ulla Schmidt rechnet durch die tiefe Rezession in Deutschland mit erheblichen Mindereinnahmen des Gesundheitsfonds. Der von den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten prognostizierte stärkere Einbruch bei Beschäftigung und Löhnen "beeinflusst natürlich die Beiträge der Arbeitnehmer, die in den Gesundheitsfonds fließen", sagte sie gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" (Ausgabe vom 24. April). Treten die Vorhersagen tatsächlich ein, würden sich die Beitragsausfälle auf über drei Milliarden Euro belaufen.
Show moreDas Apotheken-A ist konkurrenzlos
IfH-Studie zeigt: Andere Apothekenmarken sind Verbrauchern kaum ein BegriffKöln (ks). Verbraucher halten das klassische Apotheken-A ganz überwiegend für ein "vollkommen ausreichendes" Markenzeichen einer Apotheke. Darüber hinausgehende Logos werden dagegen kaum wahrgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der am Kölner Institut für Handelsforschung (IfH) angesiedelten Forschungsstelle für Arzneimitteldistribution durchgeführte Befragung von 230 Verbrauchern.
Show moreVersandapothekenregister ist online
DIMDI-Prüfsiegel soll für Transparenz sorgen – ABDA: nur ein "Feigenblatt"Berlin (ks). Seit dem 21. April ist das Versandapothekenregister des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) online. Parallel wurde ein Sicherheitslogo eingeführt, das alle in Deutschland zugelassenen Versandapotheken auf ihrer Webseite verwenden können. Das Anklicken des Logos führt direkt zum DIMDI-Register. Gesundheitsstaatssekretär Rolf Schwanitz (SPD) appellierte an alle Versandapotheken, die sich noch nicht für die Datenbank registriert haben, das neue Instrument zu nutzen.
Show moreBanzer für die inhabergeführte Apotheke
Antrittsbesuch beim neuen hessischen Gesundheitsminister(hav/az). Der neue hessische Gesundheitsminister Jürgen Banzer (CDU) unterstützt die Position der inhabergeführten Apotheke. Dies konnten die Vertreter des Hessischen Apothekerverbands, Dr. Peter Homann, Jürgen Schneider und HAV-Pressesprecherin Kirsten Müller-Kuhl in einem ersten Gespräch mit dem neuen hessischen Gesundheitsminister am 17. April 2009 in Wiesbaden erfahren.
Show moreViel Unterstützung für „Stoppt die eCard“
Aktionsbündnis will die Öffentlichkeit besser über Gefahren aufklärenBerlin (ks). Zu einem Stopp des Rollouts der elektronischen Gesundheitskarte in Nordrhein sowie einer völligen Neukonzeption des gesamten Projektes hat am 23. April in Berlin das Aktionsbündnis "Stoppt die eCard" aufgerufen. Unterstützung erhielten die 47 in dem Bündnis vereinten Organisationen von den gesundheitspolitischen Sprechern der FDP- und der Links-Fraktion im Bundestag, Daniel Bahr und Frank Spieth. Zudem hat das Bündnis in Arztpraxen und online bereits mehr als 630.000 Unterschriften gegen die eCard gesammelt.
Show moreUnion und SPD wollen Regelung zur Pille
Neuer Weg für sozial benachteiligte Frauen gesuchtBerlin (ks). Der geplante Änderungsantrag der SPD-Bundestagsfraktion zur anstehenden Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG), nach dem sozial benachteiligte Frauen orale Kontrazeptiva auch in Gesundheitsämtern und anerkannten Beratungsstellen erhalten sollten, wird vom Koalitionspartner CDU/CSU nicht mitgetragen. Vom Tisch ist das Thema damit allerdings nicht.
Show moreGroßes Interesse an Sonderaktionen
Baden-Württemberger schätzen ihre ApothekenStuttgart (lav/az). Die Menschen in Baden-Württemberg bewerten ihre Apotheken mit einer durchschnittlichen Schulnote von 2,4. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Telefonumfrage des Meinungsforschungsunternehmens infas unter 3372 Bundesbürgern ab 16 Jahren, darunter 440 Befragte aus Baden-Württemberg.
Show moreUAW-Meldungen jetzt auch via Internet
(bfarm/pei). Am 21. April 2009 haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ein Online-Erfassungssystem für Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen freigeschaltet. Angehörige der Gesundheitsberufe, die bisher über solche Verdachtsfälle per Brief oder Fax an die Zulassungsbehörden berichtet haben, können damit nun auch direkt über das Internet an das BfArM und an das PEI melden.Show moreABDA warnt vor Sondervertriebsweg für die Pille
BERLIN (ks). Gesundheitspolitiker der SPD wollen Schwangerschaftsverhütungsmittel teilweise aus der Apothekenpflicht entlassen. Frauen, die sich etwa in besonderen finanziellen Notlagen befinden, sollen die Pille auch in den Gesundheitsämtern oder Beratungsstellen erhalten können. Dies sieht der Entwurf eines Änderungsantrags zur anstehenden Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG) vor, der vergangene Woche auch an die Medien herausgegeben wurde. Die ABDA warnte eindringlich vor einem derartigen Sondervertriebsweg.Show moreVivesco will und kann keine Kette werden
FRANKFURT (diz). Die zum Pharmagroßhändler Andreae Noris Zahn AG (Anzag) gehörende Apothekenkooperation vivesco kann in diesem Jahr auf ihr fünfjähriges Bestehen zurückblicken. Mit rund 1100 Mitgliedsapotheken gehört diese Kooperation zu den großen Apothekenverbünden. Auf dem Zukunftsprogramm steht der Wunsch nach Aufbau einer Markenpräsenz, zumindest regional. Herausgestellt wird der Erhalt der inhabergeführten Apotheke. Die Kooperation soll als Bollwerk gegen mögliche Ketten aufgebaut werden. Wir sprachen mit den beiden Geschäftsführern der vivesco-Kooperation, Armin Hirth und Thomas Hofmann.Show moreAOK erteilt weitere Zuschläge
BERLIN (ks). Mittlerweile hat die AOK für insgesamt 49 ihrer 63 ausgeschriebenen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen Zuschläge erteilt. Aufgrund der Aufteilung in fünf Gebietslosen wurden insgesamt 245 Einzelverträge geschlossen. Für die neuen Rabattverträge hat die AOK bislang 19 Vertragspartner.Show moreStrategien gegen Antibiotika-Resistenzen
BERLIN (ks). Krankenhausinfektionen und resistente Krankheitserreger sind in ganz Europa ein ernstes Problem. Die tschechische EU-Ratspräsidentschaft hat sich das Thema daher auf die Agenda gesetzt. Vergangene Woche trafen sich die EU-Gesundheitsminister in Prag, um zu diskutieren, wie man die Patientensicherheit erhöhen kann. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, stellte in diesem Rahmen die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) vor.Show moreMedikamente und DNA-Tests im Netz in der Kritik
LONDON (pte/ral). Für besorgniserregend hält das britische Nuffield Council on Bioethics den Einsatz des Internets und neuer Technologien zur Revolutionierung des Gesundheitswesens. Das unabhängige Kollegium erklärt in einer Pressemitteilung, dass Online-Verkäufe von Medikamenten sowie von privaten DNA-Tests und Scans Patienten einem Risiko aussetzen können. Seine Sprecher fordern eine stärkere Regulierung und haben eine entsprechende Diskussion in Gang gesetzt.Show moreFür ein besseres gegenseitiges Verständnis
BERLIN (ks). Die Apothekerkammer Berlin (AKB) und der Berliner Landesverband des Verbands der Krankenhausapotheker (ADKA) wollen zu einem besseren gegenseitigen Verständnis von öffentlichen und Krankenhausapothekern beitragen. In gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen sollen Probleme thematisiert werden, die beide Seiten gleichermaßen betreffen, teilte die AKB am 17. April mit.Show moreApotheker verschaffen sich in Straßburg Gehör
BERLIN (ks). Nicht nur aus Sicht der Pharmazeuten gibt es gute Gründe die Apothekenstruktur in Deutschland zu erhalten. Auch christdemokratische Abgeordnete des Europäischen Parlaments wertschätzen, dass Apotheken die Arzneimittelversorgung der Bürger flächendeckend und rund um die Uhr sicherstellen sowie wichtige Beratung im Dienste der Patienten leisten. Dies zeigte eine Anhörung, die die EPP-ED-Fraktion im Europäischen Parlament in der vergangenen Woche organisiert hat.Show moreMachen Sie mit beim Fotowettbewerb
BERLIN (abda/daz). Der "Tag der Apotheke" am 18. Juni 2009 steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Von klein auf in besten Händen". Die ABDA ruft alle Apothekenmitarbeiter zu einem Fotowettbewerb zum Thema "Kinder in der Apotheke" auf.Show moreGlaxo und Pfizer kooperieren
BERLIN (ks). Die Pharmakonzerne GlaxoSmithKline (GSK) und Pfizer haben angekündigt, ihr Geschäft mit HIV-Medikamenten zu bündeln. Geplant sei ein gemeinsames Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten gegen das Immunschwächevirus spezialisiert, teilte GSK am 16. April mit. Das britische Unternehmen soll mit 85 Prozent die Mehrheit der Geschäftsanteile halten. Auf Pfizer kommen 15 Prozent.Show moreApotheker wollen unabhängig bleiben
(av/daz). Im November 2008 hat das Institut für Handelsforschung, Köln, im Auftrag des Apothekerverbandes Nordrhein e. V. eine Befragung der Mitglieder des Apothekerverbandes Nordrhein durchgeführt. An der Mitgliederbefragung haben sich über 840 Apothekenleiterinnen und -leiter beteiligt. Damit wurde eine Rücklaufquote von 41% erzielt. Erstmalig wurden bei der Mitgliederbefragung auch gezielt Einschätzungen zur Bedeutung und Zukunft des Apothekerberufes sowie Bewertungen zum Apothekenmarkt abgefragt. Die Auswertung der Ergebnisse liegt nun vor und wird hiermit auszugsweise veröffentlicht.Show moreAlles gesund und bunt bei parmapharm?
BIELEFELD (diz). Ende dieser Woche steht bei der Apothekenkooperation parmapharm, deren Apotheken sich mit dem "Gesund ist bunt"-Logo schmücken, die Gesellschafterversammlung an. Diese Kooperation will sich in Richtung Premium-Apotheken profilieren. Als Marketingstrategie wird eine Kernsortimentsstrategie forciert, bei der sich die Apotheken auf ein ausgewähltes Arzneimittelsortiment konzentrieren. Außerdem führte parmapharm im vergangenen Jahr als eine der ersten Kooperationen Eigenmarken in den Handel ein. Wir unterhielten uns im Vorfeld der Gesellschafterversammlung mit den beiden Geschäftsführern Thomas Worch und Frank Stuhldreier.Show more20 Jahre Festbeträge
BERLIN (ks). Seit 20 Jahren gibt es im deutschen Gesundheitssystem Erstattungsobergrenzen für Arzneimittel, die sogenannten Festbeträge. Sie haben sich als das verlässlichste Kostendämpfungsinstrument in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erwiesen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse verhalfen die Festbeträge den Kassen in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu mehr als 30 Milliarden Euro Einsparungen.Show moreRechtliches
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