
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Höherer Kassenabschlag ab 1. Januar 2027
Morgen soll das Bundeskabinett das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschließen. Ein neuer Entwurf sieht weiterhin einen Kassenabschlag von 2,07 Euro vor – allerdings erst ab 1. Januar 2027. Abda-Präsident Preis sieht die Koalition „kurz vor dem Wortbruch“.Show moreGrünes Licht für AOK-Rabattverträge
Im Schulterschluss mit DAVBerlin (tw/ks). Nun sind auch die letzten rechtlichen Hürden genommen: Am 1. Juni starten die neuen AOK-Rabattverträge für alle 63 ausgeschriebenen Wirkstoffe; ihre Laufzeit beträgt zwei Jahre. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Fritz Becker, sagte der AOK die Unterstützung der Apotheker bei der Umsetzung der Verträge zu.
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Auf und den Homepages der Mitgliedsapotheken ist als Thema der Woche bereitgestelltShow more„Frauen sollten mehr über den Tellerrand schauen“
DÜSSELDORF (hb). Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Pharmazeutinnen Verbandes (dpv) am 5. April 2009 in Düsseldorf wurde Apothekerin Annette Dunin von Przychowski einstimmig zur neuen Vorsitzenden des dpv gewählt. Die Neuwahl war erforderlich, nachdem die bisherige Vorsitzende Karin Wahl ihr Amt Ende 2008 aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte und aus dem Vorstand ausgeschieden war. In einem Interview mit der Deutschen Apotheker Zeitung gab Annette Dunin von Przychowski einen Einblick in ihre Schwerpunkte für das neue Amt.Show moreSpäth: Wie wir aus der Krise kommen
FRANKFURT (diz). Mit Prof. Dr. Lothar Späth, einst Ministerpräsident von Baden-Württemberg und danach Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender der Jenoptik AG, hatte die Pharmagroßhandlung Anzag einen versierten Politiker, Wirtschafts- und Medienfachmann für das 2. Anzag Apotheker-Forum am 2. Mai in Frankfurt gewinnen können. Unter der Überschrift "Krisenzeiten sind Unternehmerzeiten – Visionen für morgen" versuchte Späth den 200 Apothekerinnen und Apothekern Mut zu machen: Es gibt ein Leben nach der Krise.Show moreÄrzte müssen „Schweinegrippe“-Fälle melden
BERLIN (ks). Seit dem 3. Mai müssen Ärzte Verdachtsfälle, Erkrankungen und Todesfälle aufgrund der Neuen Grippe (Influenza A/H1N1, sogenannte Schweinegrippe oder Amerikanische Grippe) den Gesundheitsämtern melden. Eine entsprechende Ausdehnung der Arztmeldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz hat die Bundesregierung beschlossen. Die neue Meldepflicht gilt für ein Jahr.Show moreDAK schließt Rabattverträge über drei Wirkstoffe
BERLIN (ks). Die DAK hat in Kooperation mit der HEK, hkk, Hamburg Münchener Krankenkasse und IKK Hamburg neue Rabattverträge für drei Wirkstoffe abgeschlossen. Ausgeschrieben waren insgesamt 18 Wirkstoffe, für die die Rabattverträge zum 1. Mai starten sollten – bei 15 von ihnen bestehe jedoch "noch keine abschließende Rechtsklarheit", so die DAK.Show moreMehr Drogentote, weniger rauchende Jugendliche
BERLIN (ks). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), hat am 4. Mai den aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung vorgestellt. Sorge bereitet ihr der übermäßige Alkoholkonsum unter Jugendlichen. Dagegen freut sich Bätzing darüber, dass die Zahl der rauchenden Jugendlichen weiter sinkt. An die Adresse des Koalitionspartners CDU/CSU richtete die Drogenbeauftragte die Forderung, ihre Blockadehaltung in drogenpolitischen Fragen aufzugeben.Show moreZehn Jahre Studiengang Drug Regulatory Affairs
BONN (hb). Ein Erfolgsmodell feiert sein erstes großes Jubiläum. Im Jahr 1999 hoben die Deutsche Gesellschaft für Regulatory Affairs (DGRA) und die Universität Bonn den weiterbildenden Studiengang "Drug Regulatory Affairs" aus der Taufe. Seither haben 454 Teilnehmer den Studiengang in Bonn absolviert, und das Interesse der Experten auf diesem Fachgebiet ist ungebrochen.Show moreSchätzerkreis: Dem Fonds fehlen knapp 3 Mrd. Euro
BERLIN (ks). Auch die gesetzliche Krankenversicherung bekommt die Wirtschaftskrise deutlich zu spüren. Der GKV-Schätzerkreis am Bundesversicherungsamt (BVA) geht davon aus, dass ihre Beitragseinnahmen im laufenden Jahr um ca. 2,9 Mrd. geringer ausfallen werden, als das Gremium im Oktober 2008 noch erwartet hatte.Show moreJede zwanzigste OTC-Packung kommt im Versand
Neue Daten zum Versandanteil im SelbstmedikationsmarktBerlin (ks). Fast 48 Millionen Packungen OTC-Arzneimittel sowie Produkte des Rand- und Ergänzungssortiments wurden im Jahr 2008 über Versandapotheken verkauft – das entspricht einem Anteil von 5,2 Prozent am gesamten Apothekenabsatz dieser Produkte. Zu diesem Ergebnis kommt der "Nielsen Mailtrack Pharma".
Show moreApothekentest zieht weite Kreise
Frölich weist ABDA-Vorwürfe zurück – ABDA kündigt weitere Stellungnahme anBerlin (ks). Die Beratungsqualität von Apotheken stand schon mehrmals im Fokus von Fernsehreportagen. Der am 23. April ausgestrahlte Beitrag in der Sendung ZDF.reporter zieht jedoch in bislang unbekannter Weise Kreise. Der emeritierte Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie der Medizinischen Hochschule Hannover, Prof. Jürgen Frölich, hatte für den Beitrag die Beratungsqualität von 30 Apotheken getestet und wusste daraufhin nichts Gutes zu berichten. Die ABDA hielt ihm vor, Verbraucher durch Falschinformationen zu verunsichern. Doch Frölich weist diese Anschuldigungen zurück.
Show moreOriginal-Biopharmazeutika behaupten sich
Biosimilars haben es schwerer als GenerikaBerlin (ks). In den letzten anderthalb Jahren kamen erste Nachahmerpräparate von gentechnisch hergestellten Originalpräparaten auf den Markt. Den Anfang machten im Oktober 2007 Epoetin alpha-Präparate. Im November 2008 folgten dann Nachahmer von Filgrastim. Doch diese sogenannten Biosimilars wirbeln den Markt noch nicht so sehr auf, wie es Generika beim Ablauf von Patenten klassisch chemischer Arzneimittel vermögen. Dies zeigen aktuelle Marktdaten von Insight Health.
Show moreKKH-Allianz schreibt Rabatt-verträge für acht Wirkstoffe aus
Verträge sollen zwei Jahre laufenBerlin (ks). Die KKH-Allianz hat am 29. April eine Bekanntmachung über die Vergabe eines öffentlichen Auftrags im Supplement zum Europäischen Amtsblatt veröffentlicht: Sie will für acht Wirkstoffe Arzneimittelrabattverträge gemäß § 130a Abs. 8 SGB V abschließen.
Show moreAnzag: Erfolgreich in Osteuropa
Direktbelieferung der Industrie nimmt weiter zuBerlin (az). Der Pharmagroßhändler Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) hat seinen Konzernumsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009 (1. September 2008 bis 28. Februar 2009) um 2,9 Prozent auf 1,98 Mrd. Euro gesteigert. Wie das Unternehmen am 30. April mitteilte, erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern um 14,5 Mio. auf 18,2 Mio. Euro. Die Beteiligungen der Anzag in den osteuropäischen Arzneimittelmärkten sorgten dabei für einen positiven Einfluss.
Show moreNeugestaltung der Großhandelsspannen: Gegenwind für den Phagro
Konkretisierende Änderungsanträge zur AMG-Novelle angekündigtBerlin (ks). Am 6. Mai wird im Gesundheitsausschuss des Bundestages die öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) stattfinden. In dem dreistündigen Hearing wird es auch um die geplante Neugestaltung der Großhandelsspannen gehen. Die von der Bundesregierung aufgenommenen Vorschläge des Bundesverbands des pharmazeutischen Großhandels – Phagro – gefallen nicht jedem.
Show moreAOK-Verträge: Nur noch acht Zuschläge stehen aus
Umsatzstärkster Wirkstoff Omeprazol in trockenen TüchernBerlin (ks). Die laufende Arznei-Rabattrunde der AOK ist kurz vor dem Ziel: Am 29. April verkündete die AOK, sie habe Zuschläge für weitere sechs der insgesamt 63 ausgeschriebenen Wirkstoffe und Wirkstoffgruppen erteilen können. Auch der Vertrag über den im AOK-System umsatzstärksten Wirkstoff Omeprazol ist nun unter Dach und Fach. Nur acht Wirkstoffe hängen noch in der Luft – aber AOK-Verhandlungsführer Christopher Hermann sieht das noch bestehende Zuschlagsverbot auch hier in Kürze fallen.
Show moreHilfe für Entwicklungsländer
Kirchen und Pharmaindustrie fordern mehr Engagement von der PolitikBerlin (ks). Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) und der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) haben die Politik aufgefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen und verstärkt dafür zu sorgen, dass sich die Gesundheitssituation in Entwicklungsländern verbessert. Am 29. April stellten sie dazu die gemeinsame Stellungnahme "Gesundheit in Entwicklungsländern" vor.
Show morePatientencoaching statt Rabattverträge
DGbG beklagt fragwürdige Kosten-Nutzen-RelationBerlin (ks). Die zahlreichen neuen Rabattverträge, die in Kürze vor allem auf AOK-Versicherte zukommen, werden nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für bürgerorientierte Gesundheitsversorgung (DGbG) e.V. die Arzneimittelversorgung erheblich beeinträchtigen. "Rabattverträge führen zur Verunsicherung der Patienten und gefährden deren Therapietreue" ließ die Gesellschaft vergangene Woche verlauten. Zudem erforderten die Verträge einen hohen Aufwand bei der Umsetzung.
Show moreStarker Zuwachs bei patentgeschützten Arzneimitteln
BERLIN (ks). Im Jahr 2008 wurden in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Arzneimittel mit einem Umsatz von 26,7 Mrd. Euro verordnet – 1,4 Mrd. Euro mehr als 2007 (+ 5,5%). Obwohl die Preise sanken, verteuerte sich die durchschnittliche Verordnung um 3% – denn der Trend zu teuren Arzneimitteln setzte sich fort. Gleichzeitig stieg die Zahl der verordneten Packungen um 2,4% an. Dies zeigen die vorläufigen Ergebnisse des GKV-Arzneimittelindex im Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO).Show moreVisionen für ein intelligenteres Gesundheitssystem
BERLIN (ks). Die Diskussionen um die Zukunft des Gesundheitswesens ranken sich noch immer vornehmlich um Kostenaspekte. Dabei ist es höchste Zeit, den Fokus auf Qualität und eine sektorübergreifende Versorgung zu legen, bei der der Patient endlich im Zentrum steht. Diese Auffassung äußerten jedenfalls die Teilnehmer des 4. Berliner Roche Forums am 22. April in Berlin. Unter dem Motto "Vom Kästchendenken zur Systemintelligenz" diskutierten hier Unternehmer, Gesundheitsökonomen, Patienten- und Ärztevertreter sowie Politiker Visionen für das Gesundheitssystem.Show moreRechtliches
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