Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Die nächsten nötigen Schritte
Die Fixumserhöhung wird nur bestehende Löcher stopfen können, auf Dauer wird sie nicht reichen. Das zeigt der jüngste Wirtschaftsbericht des Deutschen Apothekerverbands. Was es nun braucht, schreibt DAZ-Redakteur Thomas Müller-Bohn in seinem Editorial für die neue Ausgabe der Deutschen Apotheker Zeitung.Show moregesundheitspolitik
politik
Das Editorial der DAZ Nr. 20
13.05.2026, 15:30 Uhr
Weitere Zuschläge für 69 Wirkstoffe erteilt
BERLIN (daz/aok). Mehr als drei Monate vor dem geplanten Start der AOK-Rabattverträge für die Jahre 2010 bis 2012 haben die AOKs nun für fast alle der insgesamt 87 ausgeschriebenen Wirkstoffe Verträge abgeschlossen. Am 23. Dezember meldete die Kasse, dass weitere 344 Einzelverträge für 69 Wirkstoffe in den fünf Gebietslosen geschlossen werden konnten.Show moreAOK-Rabattverträge 2010 bis 2012
06.01.2010, 23:00 Uhr
Patienten-Verband sieht medizinische Versorgung in Gefahr
BERLIN (kl). Angesichts des wachsenden Ärztemangels hat der Allgemeine Patienten-Verband Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) aufgefordert, für einen regionalen Ausgleich des Angebotes an Hausärzten zu sorgen. "Sonst gerät die medizinische Versorgung der Patienten vor allem in ländlichen und ärmeren Regionen in Deutschland ernsthaft in Gefahr", äußerte der Präsident des Allgemeinen Patienten-Verbandes, Christian Zimmermann, gegenüber der Deutschen Apotheker Zeitung. Besonders betroffen vom Ärztemangel seien ältere und sozial schwächere Patienten.Show moreÄrztemangel
06.01.2010, 23:00 Uhr
Wer soll dafür bezahlen?
STUTTGART (abda/diz). Die Verhandlungen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – ABDA mit den Herstellerverbänden über die Kostenübernahme für die Entsorgung von Altarzneimitteln sind gescheitert. Wie ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf gegenüber dem "Spiegel" erklärte, "brauchen wir schnell eine politische Lösung", wenn die Arzneimittelhersteller ihrer Verantwortung nicht mehr gerecht werden wollten.Show moreAltarzneimittelentsorgung
06.01.2010, 23:00 Uhr
Arzneilieferservice – mit Direktabrechnung
STUTTGART (diz). Privatpatienten, die bei der Allianz versichert sind und ihre Rezepte bei der Europa Apotheek Venlo einreichen, müssen ihre Arzneimittel nicht mehr vorfinanzieren. Die Krankenversicherung rechnet direkt mit der Europa Apotheek ab und erhält von der Versandapotheke dafür "besonders günstige Konditionen". Die damit verbundene Kostenersparnis helfe der Versicherung, die "Beiträge langfristig bezahlbar zu halten".Show morePrivate Allianz-Krankenversicherung
06.01.2010, 23:00 Uhr
2009 brachte 37 Medikamente mit neuen Wirkstoffen
BERLIN (ks). Im vergangenen Jahr hat die forschende Pharmaindustrie eigenen Angaben zufolge 37 Medikamente mit neuen Wirkstoffen auf den Markt gebracht. Auch für 2010 erwartet die Branche zahlreiche neue Arzneimittel.Show moreForschende Pharmaunternehmen
06.01.2010, 23:00 Uhr
Einschätzung zu Arzneilieferverträgen geändert?
KASSEL (tmb). Das Bundessozialgericht entschied am 17. Dezember 2009 einen Retaxationsfall zugunsten eines Apothekers. Obwohl der Apotheker die Verfälschung von Verordnungen nicht erkannt hatte, wurden Forderungen einer AOK in sechsstelliger Höhe zurückgewiesen. Denn die Krankenkasse hatte ihrerseits eine Prüfpflicht verstreichen lassen (Aktenzeichen B 3 KR 13/08 R). Die Entscheidung könnte über den Einzelfall hinaus bedeutsam werden, weil das Gericht eine Modifizierung seiner Rechtsprechung zu den Beziehungen zwischen Krankenkassen und Apotheken angedeutet hat.Show moreBundessozialgericht
06.01.2010, 23:00 Uhr
G-BA beschließt Therapiehinweise
BERLIN (ks). Bei der Verordnung von Arzneimitteln mit dem Lipidsenker Ezetimib (Ezetrol® und Inegy®) und dem Antihypertensivum Aliskiren (Rasilez®) müssen Ärzte künftig verbindliche Therapiehinweise beachten. Einen entsprechenden Beschluss fasste am 17. Dezember der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA).Show moreEzetimib und Aliskiren
06.01.2010, 23:00 Uhr
Was ändert sich zum 1. Januar 2010?
BERLIN (ks). Zu Beginn des neuen Jahres sind im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie der Pflegeversicherung eine überschaubare Anzahl von Neuerungen in Kraft getreten. So zeigen auch einige Regelungen des 2007 erlassenen GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes erst jetzt ihre volle Wirkung – etwa bei der Kasseninsolvenz und in der Hilfsmittelversorgung.Show moreNeue Regelungen
06.01.2010, 23:00 Uhr
Kassenabschlag sinkt auf 1,75 Euro
BERLIN (tmb). Im Jahr 2009 war jede betriebswirtschaftliche Planung für die deutschen Apotheken eine Rechnung mit einer großen Unbekannten – dem Kassenabschlag. Doch am 21. Dezember, also ganz knapp vor dem Jahreswechsel, kam die lang erwartete Nachricht: Die Schiedsstelle für die Festlegung des Kassenabschlages setzte den Krankenkassenrabatt für das Jahr 2009 rückwirkend auf 1,75 Euro pro Packung fest. Zuvor hatte der Abschlag 2,30 Euro betragen.Show moreKrankenkassenrabatt
06.01.2010, 23:00 Uhr
Landesverbände fusionieren
BERLIN (ks). Die BKK-Landesverbände Niedersachsen-Bremen und Ost haben sich zum 1. Januar 2010 zum bundesweit größten BKK-Landesverband zusammengeschlossen. Der neue Verband betreut eigenen Angaben zufolge in sieben Bundesländern 3,2 Millionen BKK-Versicherte.Show moreBKK
06.01.2010, 23:00 Uhr
Fünf Unis sind in der Pharmazie spitze
STUTTGART (ral). Welche Hochschulen zeichnen sich durch eine besonders gute Forschungsleistung aus? Das wird regelmäßig im CHE-Forschungsranking ermittelt. Zur Spitzengruppe in der Pharmazie zählten bereits bei der letzten Erhebung die Universitäten Heidelberg, Frankfurt a. M. und Saarbrücken. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr Tübingen und München.Show moreCHE-Forschungsranking
06.01.2010, 23:00 Uhr
Transparenz gefordert
Der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) und der Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VDÄÄ) haben anlässlich einer Meldung des Instituts für Qualität und Wirtschaflichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) um die Veröffentlichung der folgenden Stellungnahme gebeten:Show moreVDPP und VDÄÄ
16.12.2009, 23:00 Uhr
Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen
BONN (hb). Mit zwei weiteren Diaologveranstaltungen am 3. und 4. November 2009 in Bonn, dieses Mal zu den Arzneimitteln der besonderen Therapierichtungen, setzte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte seine Tradition des Gesprächsaustausches mit der pharmazeutischen Industrie fort.Show moreBfArM-Dialogveranstaltung
16.12.2009, 23:00 Uhr
Wie geht es mit der Pharmazeutischen Betreuung weiter?
Drei Fragen an Ronald Schreiber
16.12.2009, 23:00 Uhr
Schwarz-Gelb setzt auf verstärkte Preisverhandlungen
BERLIN (ks). Der gesundheitspolitische Sprecher der Union, Jens Spahn, sieht die Regierungskoalition im Arzneimittelbereich vor schweren Aufgaben: Gesetzlich Versicherte sollten weiterhin unmittelbaren Zugang zu innovativen Medikamenten haben – zugleich sollten die Kassen aber keine überzogenen Preise zahlen müssen, "bei denen der Hersteller grinsend am längeren Hebel sitzt".Show moreArzneimittelausgaben
16.12.2009, 23:00 Uhr
Kein Nutzen für nicht insulinpflichtige Diabetiker
BERLN (ks). Es gibt keinen Beleg dafür, dass nicht insulinpflichtige Patienten mit Typ-2-Diabetes von einer Zuckerselbstmessung profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem am 14. Dezember veröffentlichten Abschlussbericht zu Urin- und Blutzuckerselbstmessung bei Diabetes mellitus Typ 2.Show moreIQWiG zur Blutzuckerselbstmessung
16.12.2009, 23:00 Uhr
Anschub für die Pharmazeutische Betreuung
BERLIN (diz). Neben der Beschaffung und Abgabe der Arzneimittel gehören heute die Beratung und Information der Kunden und Patienten in der Apotheke zu den Kernaufgaben des Apothekers. Königsdisziplin im Rahmen der Beratung und Information ist die Pharmazeutische Betreuung zur Optimierung der Arzneimitteltherapie. Seit den1990er Jahren treten die Berufsorganisationen der deutschen Apothekerinnen und Apotheker dafür ein, die Pharmazeutische Betreuung im Berufsbild des Apothekers stärker zu verankern. Zu diesem Zweck wurde 1998 die Förderinitiative Pharmazeutische Betreuung (FI PB e.V.) als eingetragener Verein gegründet. Seitdem bemühte sich die FI, die Pharmazeutische Betreuung mit zahlreichen Projekten zu fördern und zu etablieren. Ronald Schreiber, Präsident der Landesapothekerkammer Thüringen, ist Ende November zum neuen Vorsitzenden der FI PB e.V. gewählt worden – für uns ein Anlass, die Förderinitiative kurz vorzustellen.Show moreFörderinitiative
16.12.2009, 23:00 Uhr
B12-Salbe darf nicht mehr Regividerm heißen
STUTTGART (du). Die Regeneratio Pharma GmbH und Mavena Health Care AG haben Ärger mit dem Namen Regividerm. Kurz nach der Einführung der umstrittenen Vitamin-B12-Salbe wurde Hersteller und Vertreiber die Nutzung des Namens Regividerm vom Inhaber der Marke "Reviderm" untersagt. Ab Februar 2010 soll das Medizinprodukt unter neuem Namen firmieren.Show moreStreit um Markenname
16.12.2009, 23:00 Uhr
Kritik an der neuen Gesundheitskarte reißt nicht ab
BERLIN (ks). Die Regierungskoalition hat bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) bereits einen Gang zurückgeschaltet – doch die Gegner des umstrittenen Projektes fordern weiterhin den Stopp des im Oktober begonnen Rollouts in der Region Nordrhein.Show moreAktionsbündnis "Stoppt die E-Card"
16.12.2009, 23:00 Uhr
Mindestabsatzgarantie sorgt für Rekord-Rabatte
BERLIN (ks). Eine weitere Variante der Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattverträgen ist geglückt: Die GWQ ServicePlus AG – ein Unternehmen von Betriebskrankenkassen – hat Partner für seine 44 ausgeschriebenen Wirkstoffe gefunden. Die Frist zur Einleitung von Nachprüfungsverfahren verstrich vergangene Woche ungenutzt, hieß es am 15. Dezember aus dem Unternehmen. Bei der GWQ freut man sich über Rabatte von durchschnittlich 70 Prozent.Show moreRabattverträge
16.12.2009, 23:00 Uhr
Unmut über Sonderweg in Baden-Württemberg
STUTTGART (du). Nach langem Ringen steht jetzt endlich ein nichtadjuvantierter Influenza-A/H1N1-Spaltimpfstoff der Firma CSL Biotherapies für die Impfung von Schwangeren zur Verfügung. Wie der Impfstoff zu den Gynäkologen kommt, ist Sache der Länder. In der Regel wird auf bewährte Systeme unter Einbeziehung von pharmazeutischem Großhandel und Apotheke zurückgegriffen. In Baden-Württemberg sorgt allerdings die vorgesehene Verteilung über den Fahrdienst der Laborärzte unter Umgehung des bewährten Vertriebswegs Apotheke für Unmut.Show moreImpfstoffverteilung für Schwangere
16.12.2009, 23:00 Uhr
Vitalsana-Gutscheine unzulässig
STUTTGART (ks). Der Versandapotheke Vitalsana, einer Tochter der Drogeriekette Schlecker mit Sitz in den Niederlanden, ist es künftig verboten, 3-Euro-Gutscheine für rezeptpflichtige Arzneimittel an ihre Kunden auszugeben oder einzulösen.Show moreOLG Stuttgart
16.12.2009, 23:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung