Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Thüringen: Gemeinsam gegen Rezeptfälschungen
In Thüringen wollen sich Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitswesens nicht damit abfinden, dass die Schäden durch Rezeptfälschungen zunehmen. Gemeinsam machen sie nun einen Vorschlag, wie dem entgegen getreten werden kann.Show moreWas ändert sich zum 1. Januar 2010?
BERLIN (ks). Zu Beginn des neuen Jahres sind im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie der Pflegeversicherung eine überschaubare Anzahl von Neuerungen in Kraft getreten. So zeigen auch einige Regelungen des 2007 erlassenen GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes erst jetzt ihre volle Wirkung – etwa bei der Kasseninsolvenz und in der Hilfsmittelversorgung.Show moreKassenabschlag sinkt auf 1,75 Euro
BERLIN (tmb). Im Jahr 2009 war jede betriebswirtschaftliche Planung für die deutschen Apotheken eine Rechnung mit einer großen Unbekannten – dem Kassenabschlag. Doch am 21. Dezember, also ganz knapp vor dem Jahreswechsel, kam die lang erwartete Nachricht: Die Schiedsstelle für die Festlegung des Kassenabschlages setzte den Krankenkassenrabatt für das Jahr 2009 rückwirkend auf 1,75 Euro pro Packung fest. Zuvor hatte der Abschlag 2,30 Euro betragen.Show moreLandesverbände fusionieren
BERLIN (ks). Die BKK-Landesverbände Niedersachsen-Bremen und Ost haben sich zum 1. Januar 2010 zum bundesweit größten BKK-Landesverband zusammengeschlossen. Der neue Verband betreut eigenen Angaben zufolge in sieben Bundesländern 3,2 Millionen BKK-Versicherte.Show moreFünf Unis sind in der Pharmazie spitze
STUTTGART (ral). Welche Hochschulen zeichnen sich durch eine besonders gute Forschungsleistung aus? Das wird regelmäßig im CHE-Forschungsranking ermittelt. Zur Spitzengruppe in der Pharmazie zählten bereits bei der letzten Erhebung die Universitäten Heidelberg, Frankfurt a. M. und Saarbrücken. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr Tübingen und München.Show moreTransparenz gefordert
Der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) und der Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VDÄÄ) haben anlässlich einer Meldung des Instituts für Qualität und Wirtschaflichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) um die Veröffentlichung der folgenden Stellungnahme gebeten:Show moreArzneimittel der besonderen Therapierichtungen
BONN (hb). Mit zwei weiteren Diaologveranstaltungen am 3. und 4. November 2009 in Bonn, dieses Mal zu den Arzneimitteln der besonderen Therapierichtungen, setzte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte seine Tradition des Gesprächsaustausches mit der pharmazeutischen Industrie fort.Show moreWie geht es mit der Pharmazeutischen Betreuung weiter?
Schwarz-Gelb setzt auf verstärkte Preisverhandlungen
BERLIN (ks). Der gesundheitspolitische Sprecher der Union, Jens Spahn, sieht die Regierungskoalition im Arzneimittelbereich vor schweren Aufgaben: Gesetzlich Versicherte sollten weiterhin unmittelbaren Zugang zu innovativen Medikamenten haben – zugleich sollten die Kassen aber keine überzogenen Preise zahlen müssen, "bei denen der Hersteller grinsend am längeren Hebel sitzt".Show moreKein Nutzen für nicht insulinpflichtige Diabetiker
BERLN (ks). Es gibt keinen Beleg dafür, dass nicht insulinpflichtige Patienten mit Typ-2-Diabetes von einer Zuckerselbstmessung profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem am 14. Dezember veröffentlichten Abschlussbericht zu Urin- und Blutzuckerselbstmessung bei Diabetes mellitus Typ 2.Show moreAnschub für die Pharmazeutische Betreuung
BERLIN (diz). Neben der Beschaffung und Abgabe der Arzneimittel gehören heute die Beratung und Information der Kunden und Patienten in der Apotheke zu den Kernaufgaben des Apothekers. Königsdisziplin im Rahmen der Beratung und Information ist die Pharmazeutische Betreuung zur Optimierung der Arzneimitteltherapie. Seit den1990er Jahren treten die Berufsorganisationen der deutschen Apothekerinnen und Apotheker dafür ein, die Pharmazeutische Betreuung im Berufsbild des Apothekers stärker zu verankern. Zu diesem Zweck wurde 1998 die Förderinitiative Pharmazeutische Betreuung (FI PB e.V.) als eingetragener Verein gegründet. Seitdem bemühte sich die FI, die Pharmazeutische Betreuung mit zahlreichen Projekten zu fördern und zu etablieren. Ronald Schreiber, Präsident der Landesapothekerkammer Thüringen, ist Ende November zum neuen Vorsitzenden der FI PB e.V. gewählt worden – für uns ein Anlass, die Förderinitiative kurz vorzustellen.Show moreB12-Salbe darf nicht mehr Regividerm heißen
STUTTGART (du). Die Regeneratio Pharma GmbH und Mavena Health Care AG haben Ärger mit dem Namen Regividerm. Kurz nach der Einführung der umstrittenen Vitamin-B12-Salbe wurde Hersteller und Vertreiber die Nutzung des Namens Regividerm vom Inhaber der Marke "Reviderm" untersagt. Ab Februar 2010 soll das Medizinprodukt unter neuem Namen firmieren.Show moreKritik an der neuen Gesundheitskarte reißt nicht ab
BERLIN (ks). Die Regierungskoalition hat bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) bereits einen Gang zurückgeschaltet – doch die Gegner des umstrittenen Projektes fordern weiterhin den Stopp des im Oktober begonnen Rollouts in der Region Nordrhein.Show moreMindestabsatzgarantie sorgt für Rekord-Rabatte
BERLIN (ks). Eine weitere Variante der Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattverträgen ist geglückt: Die GWQ ServicePlus AG – ein Unternehmen von Betriebskrankenkassen – hat Partner für seine 44 ausgeschriebenen Wirkstoffe gefunden. Die Frist zur Einleitung von Nachprüfungsverfahren verstrich vergangene Woche ungenutzt, hieß es am 15. Dezember aus dem Unternehmen. Bei der GWQ freut man sich über Rabatte von durchschnittlich 70 Prozent.Show moreUnmut über Sonderweg in Baden-Württemberg
STUTTGART (du). Nach langem Ringen steht jetzt endlich ein nichtadjuvantierter Influenza-A/H1N1-Spaltimpfstoff der Firma CSL Biotherapies für die Impfung von Schwangeren zur Verfügung. Wie der Impfstoff zu den Gynäkologen kommt, ist Sache der Länder. In der Regel wird auf bewährte Systeme unter Einbeziehung von pharmazeutischem Großhandel und Apotheke zurückgegriffen. In Baden-Württemberg sorgt allerdings die vorgesehene Verteilung über den Fahrdienst der Laborärzte unter Umgehung des bewährten Vertriebswegs Apotheke für Unmut.Show moreVitalsana-Gutscheine unzulässig
STUTTGART (ks). Der Versandapotheke Vitalsana, einer Tochter der Drogeriekette Schlecker mit Sitz in den Niederlanden, ist es künftig verboten, 3-Euro-Gutscheine für rezeptpflichtige Arzneimittel an ihre Kunden auszugeben oder einzulösen.Show moreGlaube kann Berge versetzen – oder eine Klinik darauf bauen
BERLIN (tw). Das Hospital Diospi Suyana ist eine hochmoderne Klinik. Es verfügt über vier mit modernster Technik ausgestattete Operationssäle, zwölf freundlich eingerichtete Sprechzimmer, ein großes Labor, einen Intensivbereich mit fünf Betten, eine Endoskopie-Abteilung mit sechs Videoendoskopen, einen radiologischen Bereich mit CT und digitalem Röntgen, ein Bettenhaus mit 60 Betten sowie eine gut sortierte Apotheke. Die Infrastruktur der Klinik erstreckt sich über eine Fläche von 3,5 Hektar Land, eine Dentalklinik ist gerade im Bau. Ein modernes Haus wie jedes andere könnte man denken – und doch ist das Hospital Diospi Suyana ganz anders.Show more„Nicht erprobt, wenig praxistauglich und potenziell gefährlich!“
Baden-Württemberg hat sich bei der Impfstoffverteilung für Schwangere für einen Sondervertriebsweg unter Umgehung von Großhandel und Apotheken entschieden. Gesundheitsämter koordinieren die Verteilung des Impfstoffs unter den Gynäkologen, wobei sie bei Bedarf auf den Fahrdienst der Laborärzte zurückgreifen. Offizielle Gespräche mit Apothekern soll es vor der Entscheidung nicht gegeben haben. Gegenüber der DAZ äußert der Präsident der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, Dr. Günther Hanke, absolutes Unverständnis für die Wahl dieses nicht erprobten Sondervertriebswegs und weist auf wichtige Sicherheitsprobleme hin.Show moreDyckmans fordert Ausweiskontrolle für unter 25-Jährige
BERLIN (ks). Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingewiesen werden, steigt beständig an. Wie das Bundesgesundheitsministerium am 15. Dezember bekannt gab, wurden 2008 rund 25.700 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren stationär behandelt. Das entspricht einer Steigerung um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit der Ersterhebung im Jahr 2000 (9500 Kinder und Jugendliche) sind die Alkoholvergiftungen damit um 170 Prozent gestiegen.Show moreWerbung für Medizinprodukte – eine Gratwanderung
BONN (hb). Um die feinen rechtlichen Verästelungen bei der Ausbietung von Medizinprodukten und allgemeine Trends im modernen Lebensmittel-Marketing ging es bei der diesjährigen Mitgliederversammlung von Integritas – Verein für lautere Heilmittelwerbung e.V. am 3. Dezember 2009 in Bonn-Bad Godesberg.Show moreDeutsches Gesundheitssystem: Teurer Durchschnitt
OECD legt neue internationale Vergleichsstudie vorBerlin (ks). Das deutsche Gesundheitssystem ist im internationalen Vergleich leistungsfähig und sichert für nahezu die ganze Bevölkerung die Versorgung. Allerdings ist es auch sehr teuer. Dafür sorgen unter anderem hohe Kosten für Krankenhausbetten, Medikamente, Ärztehonorare und Verwaltungskosten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Gesundheit auf einen Blick" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Show moreKassenabschlag: Neuer Erörterungstermin vor Weihnachten
Schiedsstelle trifft nach BMG-Intervention keine EntscheidungBerlin (ks). Die Verhandlungen zur Anpassung des Kassenabschlags der Apotheken ziehen sich weiter in die Länge. Wider Erwarten hat die Schiedsstelle unter dem unparteiischen Vorsitzenden Dr. Rainer Daubenbüchel Anfang letzter Woche kein Ergebnis vorlegen können. Stattdessen wurde für den 21. Dezember ein neuer Erörterungstermin anberaumt.
Show moreDocMorris plant neues Markenpartner-Konzept
Verstärkter Fokus auf Eigenmarken und WellnessBerlin (ks). Ursprünglich hatte Celesio-Chef Fritz Oesterle das Ziel, Deutschland bis Ende 2011 mit 500 DocMorris-Markenpartner-Apotheken zu übersäen. Vergangenen Oktober erklärte er dann, dass es erst 2015 so weit sein werde. Nun soll das Konzept überarbeitet werden. Anfang nächsten Jahres soll das "Rundum-sorglos-Paket" vorgestellt werden.
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