
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Preis: „Höheres Fixum ohne Wenn und Aber“
Abda-Präsident Thomas Preis begrüßt zwar, dass Nina Warken an der Fixumserhöhung für Apotheken festhält – dass sie es aber über einen höheren Kassenabschlag gleich wieder hinunterschrauben will, sei inakzeptabel. Preis warnt vor weiteren Apothekenschließungen.Show moreBesetzung von Spitzenposten im BMG löst Wirbel aus
Rösler holt PKV-Vize ins Ministerium – Opposition empörtBerlin (lk). Mit reflexartiger Empörung reagiert die SPD-Opposition auf den Wechsel des stellvertretenden PKV-Direktors Christian Weber als politischer Chefbeamter ins Bundesgesundheitsministerium (BMG). Aber auch Politiker beim Koalitionspartner CDU/CSU rümpfen die Nase.
Show moreSaarland: Apotheken sollen weiter Altarznei annehmen
Staatssekretär: Bisheriges Modell hat sich bewährtSaarbrücken (ks). Der saarländische Gesundheits-Staatssekretär Sebastian Pini (FDP) wendet sich mit der "dringlichen Bitte" an die Apotheken, weiterhin Altarzneimittel von ihren Kunden anzunehmen. Hintergrund ist, dass es seit letztem Sommer in Deutschland kein flächendeckendes System zur Entsorgung mehr gibt und die Verhandlungen zwischen ABDA und Pharmaindustrie für eine Nachfolgelösung vorerst gescheitert sind. Einige Apotheken nehmen daher keine Altarzneimittel mehr an.
Show moreLG Hamburg: Die Normgröße ist entscheidend
Auslegung der Aut-idem-Regel bleibt umstrittenBerlin (ks). Das Landgericht (LG) Hamburg bleibt dabei: Für die Abgabefähigkeit von Arzneimitteln im Rahmen von aut idem – insbesondere im Zusammenhang mit Rabattverträgen – soll es ausreichen, wenn die verordnete und die abgegebene Packung zur selben Kategorie nach der Packungsgrößenverordnung gehören. Die in § 129 Abs. 1 SGB V genannte "identische Packungsgröße" erfordere keine numerische Identität.
Show moreDeutliches Umsatzplus im letzten Quartal
Insight Health: Umsatzwachstum nur im Bereich der verschreibungspflichtigen ArzneimittelBerlin (ks). Zum Jahresende 2009 konnte der Apothekenmarkt starke Zuwächse verzeichnen: Nachdem das Umsatzplus nach dem ersten Halbjahr noch bei 1,4 Prozent lag, belief es sich im Gesamtjahr auf 3,7 Prozent. Das ist ein Zuwachs von knapp 900 Mio. auf rund 24,7 Mrd. Euro – Basis sind dabei die Abgabepreise der pharmazeutischen Unternehmer (ApU). Das Wachstum erreicht somit fast das Niveau der Vorjahre, in denen es bei 4,3 (2008) bzw. 4,4 Prozent (2007) lag.
Show moreAnzag: Mehr Umsatz dank Rückgang im Direktgeschäft
Pharmagroßhändler vermeldet UmsatzzuwächseBerlin (ks). Trotz Wirtschaftskrise vermeldet die Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010 eine Steigerung ihres Konzernumsatzes um 6,4 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro. Insbesondere freut sich der Pharmagroßhändler über einen Rückgang der Direktbelieferungen der Apotheken durch die Industrie.
Show moreRabattverträge bestens umgesetzt
Hohe Erfüllungsquote in HamburgHAMBURG (tmb). Die Apotheken sind sehr erfolgreich in ihren Bemühungen zur Umsetzung der Rabattverträge. Dies zeigt eine Erhebung der Rabatterfüllungsquote anhand einer Stichprobe von 373 Hamburger Apotheken für den Oktober 2009. Demnach erreichen 90 Prozent der Apotheken eine Rabatterfüllungsquote von mindestens 85 Prozent.
Show moreAnalgetika-Großpackungen auf Rezept?
Sachverständigenausschuss will nur noch Analgetika-Kleinpackungen für die SelbstmedikationStuttgart (du). Geht es nach den Vorstellungen des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht, dann werden rezeptfrei erhältliche Großpackungen für Analgetika wie Aspirin bald der Vergangenheit angehören. Unter der Maßgabe, die Arzneimittelsicherheit zu erhöhen und das Risikobewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen, könnten ab dem 1. Juli 2010 viele Analgetika nur noch in Kleinpackungen von maximal 20 Tabletten erhältlich sein. Voraussetzung ist jedoch, dass der Gesetzgeber die Arzneimittelverschreibungsverordnung entsprechend der Empfehlung ändert und die Änderungsverordnung den Bundesrat passiert.
Show moreKartellrecht: Kommission prüft Absprachen
Patentvergleichsvereinbarungen zwischen Pharmaunternehmen unter der LupeBerlin (ks). Die Europäische Kommission will Vereinbarungen nachgehen, in denen Originalpräparatehersteller Generikaunternehmen eine Entschädigung zusagen, wenn diese die Markteinführung eines Generikums verschieben. Dazu hat sie sich am 12. Januar mit entsprechenden Auskunftsverlangen an verschiedene Pharmafirmen gewandt.
Show moreAusschluss von Insulinanaloga rechtens
Sozialgericht Berlin weist Klagen gegen Richtlinien-Beschluss des G-BA zurück
Berlin (ks). Nach zwei Urteilen des Sozialgerichts (SG) Berlin ist es nicht zu beanstanden, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seinen Arzneimittelrichtlinien einen Verordnungsausschluss für kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung von Typ 2-Diabetikern vorgenommen hat. Das Gericht wies die Klagen zweier betroffener Hersteller – Sanofi-Aventis und Lilly Pharma – damit nun auch im Hauptsacheverfahren zurück.
(Urteile vom 12. Januar, Az.: S 83 KA 588/07; S 83 KA 221/08)
Bekenntnis zu Beratungskompetenz und Qualität
Hamburger Erklärung unterzeichnetHAMBURG (tmb). Die Hamburger Apotheker bekennen sich zu einer qualitativ hochwertigen, unabhängigen Beratung – und die Politik des Stadtstaates erkennt die große Bedeutung dieser Leistung an. Dies sind die beiden zentralen Inhalte der "Hamburger Erklärung zur Beratung in Apotheken", die am 13. Januar in der Hansestadt unterzeichnet wurde.
Show moreNeue Vertragsgrundlage für Spezialrezepturen
BERLIN (tmb). Für die Neufassung der Anlage 3 zur Hilfstaxe, die die Preisbildung für parenterale Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln regelt, wurde das Unterschriftsverfahren eingeleitet. Der GKV-Spitzenverband und der Deutsche Apothekerverband hatten sich kurz vor Weihnachten auf eine Neuregelung geeinigt (siehe DAZ Nr. 1, 2010, S. 20), aber wegen der Feiertage noch keine Unterschriften geleistet. Der Vertrag soll nun ohne Übergangsregelung rückwirkend zum 1. Januar in Kraft treten.Show moreKBV wirbt erneut für Wirkstoffverordnung
BERLIN (ks). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) macht sich für eine bessere Arbeitsteilung zwischen Ärzten und Apothekern in der Arzneimittelverordnung stark. Diese Woche legte sie ihre gesundheitspolitischen Vorschläge zur Neuausrichtung der ambulanten medizinischen Versorgung vor. Darin plädiert die KBV erneut für Wirkstoffverordnungen, bei denen dem Apotheker die Auswahl des Arzneimittels überlassen bleibt.Show moreRösler holt PKV-Vize Weber ins Gesundheitsministerium
BERLIN (lk). PKV-Vize Christian Weber wechselt an die Schaltstelle des Bundesgesundheitsministeriums: Als Leiter der Grundsatzabteilung erhält der 53-jährige bisherige stellvertretende Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) damit maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der geplanten Gesundheitsreform. Gut zwei Monate nach Amtsantritt schließt Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit dieser Personalie den Umbau des Ministeriums ab.Show moreIfH kritisiert Sachverständigenrat
KÖLN (ral). Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland hat in seinem Jahresgutachten 2009/2010 das Fremd- und Mehrbesitzverbot von Apotheken kritisiert. Nach Ansicht der Sachverständigen würden Apothekenketten den Wettbewerb bei der Distribution von Arzneimitteln stimulieren und so zur Effizienzsteigerung beitragen. Das Institut für Handelsforschung (IfH) ist anderer Meinung.Show moreStatistik: Was Krankheiten kosten
BERLIN (ks). Im Jahr 2006 wurden für die Gesundheit der Deutschen pro Kopf durchschnittlich 2870 Euro ausgegeben – das entspricht einer Summe von insgesamt 236 Mrd. Euro. Zudem gingen bei der erwerbstätigen Bevölkerung im Alter zwischen 15 bis 64 Jahren rund vier Millionen Erwerbstätigkeitsjahre durch Arbeitsunfähigkeit, Invalidität oder vorzeitigen Tod verloren. Dies geht aus der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes hervor.Show moreNeue Ausgabe von Pharmeuropa
(mo). Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Pharmeuropa© , Vol. 22.1, Januar 2010 enthält 25 europäische Monographie-Entwürfe, die bis zum 31. März 2010 zur Diskussion gestellt werden. Nutzer des Arzneibuchs können auf den Monographie-Inhalt Einfluss nehmen.Show moreAkdÄ fordert transparentere Arzneimittel-Informationen
BERLIN (ks). Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, fordert mehr Transparenz und verlässlichere Informationen über Arzneimittel. Er moniert, dass die Informationen zu neuen Arzneimitteln zu häufig von der Industrie kommen.Show moreBarmer GEK rechnet mit Zusatzbeiträgen auf breiter Front
BERLIN (lk). Millionen Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen müssen sich auf Zusatzbeiträge einstellen: Die neue Vorsitzende der Barmer GEK, Birgit Fischer, hält angesichts knapper Kassen die Erhebung auf breiter Front für unvermeidbar. "Über kurz oder lang werden ihn alle Kassen erheben müssen, weil der Gesundheitsfonds unterfinanziert ist", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".Show moreNeuer Name: European Medicines Agency
LONDON (ck). Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hat seit dem 8. Dezember 2009 einen neuen Namen: Nach einer internen Umstrukturierung heißt sie nun offiziell European Medicines Agency, abgekürzt EMA. Auch das Logo wurde verändert.Show moreDocMorris hat keinen Anspruch auf Rückerstattung
KASSEL (daz). Die niederländische Versandapotheke DocMorris hat nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 17. Dezember 2009 keinen Anspruch auf Rückerstattung des sechsprozentigen Herstellerrabatts (Az.: B 3 KR 14/08 R). Doch wenn alles glatt läuft, kann DocMorris bald dem geänderten Rahmenvertrag nach § 129 Abs. 2 SGB V beitreten – mit der Folge, dass die Pharmahersteller ihren gesetzlichen Rabatt auch der holländischen Apotheke erstatten müssen.Show moreDefizit der Sozialkassen geringer
IfW: Arbeitsmarkt 2009 stabiler als erwartetBerlin (lk). Das Defizit der Sozialkassen fällt offenbar geringer aus als wegen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise befürchtet. Nach Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für das "Handelsblatt" beträgt die Finanzierungslücke der gesetzlichen Krankenkassen statt der erwarteten 4 Mrd. Euro nur 1,4 Mrd. Auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) benötigt danach weniger Staatshilfe. Grund sind die günstigen Trends auf dem Arbeitsmarkt.
Show moreBarmer GEK stellt sich gegen Gesundheitsminister Rösler
Größte deutsche Kasse plant Rabattverträge im großen StilBerlin (lk/ks). Seit Jahresbeginn ist die frisch fusionierte "Barmer GEK" Deutschlands größte gesetzliche Krankenkasse. An ihrer Spitze steht die frühere SPD-Landtagsabgeordnete und Gesundheitsministerin Nordrhein-Wesfalens, Birgit Fischer. Von den Reformplänen des Bundesgesundheitsministers Philipp Rösler (FDP) hält sie wenig: Eine Umstellung der Kassenfinanzierung auf eine Kopfpauschale sei ein "Rückwärtstrend und eine Verabschiedung aus dem Solidarsystem".
Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung