Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Die nächsten nötigen Schritte
Die Fixumserhöhung wird nur bestehende Löcher stopfen können, auf Dauer wird sie nicht reichen. Das zeigt der jüngste Wirtschaftsbericht des Deutschen Apothekerverbands. Was es nun braucht, schreibt DAZ-Redakteur Thomas Müller-Bohn in seinem Editorial für die neue Ausgabe der Deutschen Apotheker Zeitung.Show moregesundheitspolitik
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Das Editorial der DAZ Nr. 20
13.05.2026, 15:30 Uhr
BAH: Kein erhöhter Zwangsabschlag für OTC
BAH-Vorsitzender schreibt an RöslerBerlin (ks). Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) setzt sich dafür ein, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel vom geplanten erhöhten Zwangsrabatt auszunehmen. Der BAH-Vorsitzende wandte sich mit einem entsprechenden Schreiben an Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) sowie an Gesundheitspolitiker der Regierungsfraktionen.
Show more11.04.2010, 22:00 Uhr
Verbraucherzentrale empfiehlt Wechsel der Kasse
DÜSSELDORF (vz/daz). Immer mehr klamme Kassen bitten ihre Versicherten mit einem monatlichen Zusatzbeitrag zur Kasse. Seit Einführung des Gesundheitsfonds im letzten Jahr können gesetzliche Krankenkassen bis zu einem Prozent des Bruttoeinkommens von ihren Mitgliedern verlangen, wenn sie mit dem Geld aus dem Fonds nicht auskommen. Hierbei gibt es einige Spielräume, die nicht immer zum Vorteil der Versicherten genutzt werden.Show moreZusatzbeiträge der Krankenkassen
07.04.2010, 22:00 Uhr
Rösler und Union: Zugang zum Medizinstudium erleichtern
BERLIN (lk). Mit einer Lockerung des Numerus clausus für das Medizinstudium wollen Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und die Union dem wachsenden Ärztemangel in ländlichen Gebieten entgegentreten. "Wir begrüßen die Vorschläge und sollten uns in der Koalition noch vor der Sommerpause auf Eckpunkte einigen", unterstützte der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn einen entsprechenden Vorschlag Röslers vom Osterwochenende. Rösler hatte unter anderem vorgeschlagen, den Zugang zum Ärzteberuf durch eine Abschaffung des Numerus clausus für das Medizinstudium zu erleichtern.Show moreÄrztemangel
07.04.2010, 22:00 Uhr
CDU-Mittelstand gegen Preisstopp
BERLIN (lk). Die CDU-Mittelstandsvereinigung lehnt den von der Regierungskoalition angekündigten Preisstopp für Arzneimittel ab. "Mit der Einführung von weiteren Mindestlöhnen wie im Pflegebereich oder staatlichen Preisvorschriften auf dem Pharmamarkt wird die Regierung ihre bürgerlichen Wähler in Nordrhein-Westfalen bestimmt nicht erreichen", sagte Dr. Josef Schlarmann, Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, dem "Hamburger Abendblatt" (Ausgabe vom 6. April).Show moreArzneimittel
07.04.2010, 22:00 Uhr
Gericht untersagt Zuzahlungserstattung
BERLIN (ks). Das Landgericht Cottbus hat einer Apotheke in Brandenburg untersagt, für eine Zuzahlungserstattung über den Partnerverein Viva Vita e. V. zu werben. Die Richter teilten die Auffassung der klagenden Wettbewerbszentrale, dass § 78 AMG i. V. m. der Arzneimittelpreisverordnung tangiert wird, wenn ein Apotheker die Zuzahlung erlässt.Show moreZuzahlungs-Partnerverein
07.04.2010, 22:00 Uhr
Resolution gegen Substitution bei topischen Dermatika
KÖLN (tmb). Die Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) hat in einer Resolution deutlich gemacht, dass wirkstoffidentische topische Dermatika nicht substituierbar sind. Im Sinne der Therapiesicherheit und der therapeutischen Verantwortung fordert die GD, den Solitärstatus topischer Dermatika anzuerkennen, die Nicht-Substituierbarkeit im einschlägigen Rahmenvertrag zu verankern, keine Tranchen austauschbarer Darreichungsformen für diese Arzneimittel zu bilden und diese Arzneimittel nicht in Rabattverträgen auszuschreiben (siehe Kasten).Show moreGesellschaft für Dermopharmazie
07.04.2010, 22:00 Uhr
Preisunterschiede machen Kassenkunden wieder mobil
BERLIN (lk). Über 400.000 Mitglieder haben in den letzten Tagen und Wochen ihrer gesetzlichen Krankenkasse den Rücken gekehrt. Die Erhebung von Zusatzbeiträgen hat eine regelrechte Wechselkarawane in Bewegung gesetzt. Eine "Abstimmung mit den Füßen" gab es schon vor der Einführung des Gesundheitsfonds, als die Beitragsunterschiede noch größer waren als heute.Show moreZusatzbeitrag
07.04.2010, 22:00 Uhr
Bundesversicherungsamt: Keine Pleitewelle bei Kassen
BERLIN (lk). Trotz der explosionsartig gestiegenen Zahl von abwandernden Versicherten stehen vom Mitgliederschwund betroffene gesetzliche Krankenkassen nicht vor der Insolvenz. Das Bundesversicherungsamt hat entsprechende Spekulationen zurückgewiesen. Zwar sei es seit der jüngsten Gesundheitsreform rein formal möglich, dass auch Krankenkassen Insolvenz anmelden müssten. "Doch das wäre das allerletzte Mittel", sagte eine Sprecherin des Bundesversicherungsamts. "Bevor das passiert, würden die Kassen gezwungen, mit anderen Anbietern zu fusionieren."Show moreKrankenkassen-Zusatzbeitrag
07.04.2010, 22:00 Uhr
Müller (CDU): Kein Geld für Kopfpauschale vorhanden
BERLIN (lk). Erneut hat sich mit dem saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller (CDU) ein führender CDU-Politiker klar gegen die Einführung einer Kopfpauschale ausgesprochen: Wegen der riesigen Haushaltslöcher sei die Einführung von Kopfpauschalen in der Krankenversicherung derzeit nicht finanzierbar.Show moreGesundheitsprämie
07.04.2010, 22:00 Uhr
„Das Apothekenpersonal ist der Warenveredler“
BERLIN (ks). Wer behauptet, unter Apotheken herrscht kein Wettbewerb, täuscht sich gewaltig. Zumeist sind die, die derartige Kritik äußern auch jene, die zu viele Apotheken beklagen. Doch was ist es anderes als Wettbewerb, wenn in einer Geschäftsstraße zehn oder mehr Apotheken zu finden sind? Hier ist Profil gefordert, um Kunden für sich zu gewinnen und zu halten. Welche Strategien und Konzepte nötig und möglich sind, um auch in Zukunft zu bestehen, zeigte Dr. Andreas Kaapke vom Institut für Handelsforschung (IfH) am 25. März bei einem berufspolitischen Dialog der Apothekerkammer Berlin auf.Show moreZukunftsstrategien
31.03.2010, 22:00 Uhr
Neue Rabattverträge starten am 1. April
BERLIN (ks). Zum 1. April läuft die vierte Staffel der AOK-Rabattverträge an: 80 weitere Wirkstoffe füllen nun das Rabattkontingent der Ortskrankenkassen auf – darunter die Blockbuster Fentanyl, Glibenclamid und Pantoprazol. Die neuen Verträge mit 26 Unternehmen laufen bis Ende März 2012. Zusammen mit der im Juni 2009 gestarteten dritten Tranche sind nunmehr 143 Wirkstoffe rabattiert und damit der generische Markt im Wesentlichen abgedeckt. Grund genug für die AOK, erneut die Erfolgsgeschichte der Rabattverträge zu beschwören.Show moreAOK-Rabattverträge
31.03.2010, 22:00 Uhr
Becker: Umsetzung der Rabattverträge gefährdet
STUTTGART (lav/diz). Unmittelbar vor dem Start der neuen AOK-Rabattverträge über 80 weitere Wirkstoffe zum 1. April hat die AOK Baden-Württemberg rund 2000 Apothekenleiter angeschrieben und ihnen vorgeworfen, die bisherigen Rabattverträge nur unzureichend erfüllt zu haben. Angemahnt wurden durch die AOK unter anderem auch viele Apotheken, bei denen die Umsetzungsquoten zwischen 70 und 90 Prozent lagen, (siehe hierzu auch den Beitrag in der AZ 13/14 vom 29. März).Show moreAOK-Drohschreiben
31.03.2010, 22:00 Uhr
Gesundheitsökonomische Herausforderungen
BERLIN (tmb). Die aktuellen gesundheitsökonomischen Entwicklungen führen zu großen Herausforderungen bei der Nutzenbewertung dermatologischer Produkte. Zudem bleibt es dringend, die Anerkennung topischer Dermatika als nicht austauschbare Solitärprodukte zu erreichen, doch fachfremde politische Entscheider können diesen speziellen Sonderfall oft nicht nachvollziehen.Show moreGesellschaft für Dermopharmazie
31.03.2010, 22:00 Uhr
Apotheker für Leistungswettbewerb
DAMP (tmb). Am 27. und 28. März veranstaltete die Apothekerkammer Schleswig-Holstein erstmals einen Apothekertag. Bereits in vielen Jahren zuvor fand in Damp der bewährte Fortbildungskongress der Kammer statt, der diesmal um einen politischen Teil erweitert wurde. Zentrale politische Aussagen des ersten Schleswig-Holsteinischen Apothekertages waren ein Bekenntnis des Kammerpräsidenten für Wettbewerb in der Leistung und ein auffallend deutliches Votum für die Apotheke vor Ort durch den Vorsitzenden des Patientenombudsvereins. Die anerkennenden und aufmunternden Worte des Patientenschützers trugen wesentlich zur guten Stimmung bei der Veranstaltung bei.Show moreSchleswig-Holsteinischer Apothekertag
31.03.2010, 22:00 Uhr
Apotheker und Ärzte gemeinsam gegen Darmkrebs
DÜSSELDORF (avnr/ral). Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebstodesursache. Jährlich erkranken über 73.000 Menschen daran, rund 26.000 sterben. Die Krankheit könnte durch gezielte Früherkennung oft verhindert werden. Leider nehmen zu wenige Menschen das Angebot der Früherkennung wahr. Der Apothekerverband Nordrhein e.V., die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein und die Stiftung Lebensblicke – Früherkennung Darmkrebs wollen die Situation verbessern und haben eine gemeinsame Aufklärungs- und Informationskampagne zur Darmkrebsfrüherkennung gestartet. Plakate und Flyer in den 12.500 Arztpraxen und 2300 Apotheken in Nordrhein machen auf die Aktion aufmerksam.Show moreAufklärungs- und Informationskampagne
31.03.2010, 22:00 Uhr
PKV auf der Suche nach mehr Effizienz
BERLIN (ks). Nicht nur die gesetzlichen Krankenkassen klagen über steigende Arzneimittelkosten – den privaten Versicherern geht es nicht viel besser. Allerdings war hier bislang die Datenlage rar; detailliert nach Leistungsbereichen aufgeschlüsselte Ausgaben ließen sich kaum finden. Nun hat das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP) eine Publikation zur Arzneimittelversorgung Privatversicherter 2008 vorgelegt. Die Erkenntnis: Kein anderer Posten steigt in der PKV so stark wie der Arzneimittelbereich – die Privaten sind gefragt, sich zu überlegen, wo sie Einsparpotenziale finden und nutzen können.Show moreArzneimittelausgaben
31.03.2010, 22:00 Uhr
Koalition einigt sich auf Eckpunkte
BERLIN (ks). Während die Regierungskoalition bei der künftigen Finanzierung der GKV noch um eine gemeinsame Linie ringt, ist sie sich bei den im Koalitionsvertrag angekündigten Änderungen in der Arzneimittelversorgung bereits über Eckpunkte einig. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und Vertreter der Fraktionen von Union und FDP präsentierten am 26. März die Ergebnisse ihrer Verhandlungen.Show moreArzneimittelpreisbildung
31.03.2010, 22:00 Uhr
250.000 Versicherte wechseln die Krankenkasse
BERLIN (lk). Die Ankündigung von elf Krankenkassen, Zusatzbeiträge zu erheben, hat zu einer Flucht der Versicherten zu günstigeren Kassen geführt. 250.000 Mitglieder wechselten bereits ihre Kasse oder stellten zumindest Wechselanträge. Krankenkassen, die bisher keinen zusätzlichen Beitrag angekündigt haben, erleben einen Ansturm. Nach einer Umfrage des Berliner "Tagesspiegel" profitierte vor allem die Techniker Krankenkasse (TK) mit 130.000 neuen Mitgliedern vom Wechselboom.Show moreZusatzbeitrag
31.03.2010, 22:00 Uhr
Neues vom Netzwerk „hautapotheke.de“
BERLIN (tmb). Zu dem im Jahr 2006 gegründeten Netzwerk "hautapotheke.de" gehören inzwischen 112 Apotheken, die sich besonders für die Beratung bei Hauterkrankungen engagieren. Außerdem führen die beteiligten Apotheken Studien zur Versorgungsforschung durch. Die jüngsten Ergebnisse einer Studie zur Psoriasis wurden bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) am 24. März in Berlin präsentiert.Show moreGesellschaft für Dermopharmazie
31.03.2010, 22:00 Uhr
Röslers Sparkonzept löst geteiltes Echo aus
BERLIN (lk). Es gehört zum politischen Ritual für eine Oppositionspartei, dass die SPD das Sparkonzept von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) reflexartig als "reine Mogelpackung" ablehnt. Aber auch in der pharmazeutischen Industrie stoßen Röslers Pläne auf ein kritisches Echo. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) kritisiert massive staatliche Eingriffe in die Preisgestaltungsfreiheit und sieht damit ein wirtschaftliches Grundrecht bedroht. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) sieht hingegen positive Ansätze.Show moreEckpunkte zur Arzneimittelversorgung
31.03.2010, 22:00 Uhr
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