
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kommt doch das Dispensierrecht im ärztlichen Notdienst?
Ein neuer Entwurf für die Notfallreform sieht ein begrenztes Dispensierrecht für Ärzte in Notarztpraxen von Integrierten Notfallzentren vor. Die zuvor geplanten Versorgungsverträge mit Apotheken sind nicht mehr geplant.Show moreSanacorp verstärkt Engagement in NRW
PLANEGG (sag/daz). Das Apothekerunternehmen Sanacorp verstärkt sein Engagement in Nordrhein-Westfalen. Wie Deutschlands älteste Apothekergenossenschaft bekannt gibt, wird die Vertreterversammlung als wichtigstes Gremium des Unternehmens in diesem Jahr erstmals in Düsseldorf stattfinden. Rund 200 delegierte Apothekerinnen und Apotheker, geladene Standesvertreter, Journalisten und eine Delegation französischer und belgischer Apotheker werden am 19. Juni in Düsseldorf erwartet.Show moreBAH-Projekt „Grünes Rezept“ erfolgreich
BERLIN (ks). Seit einem Jahr versendet der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) grüne Rezeptformulare zur Verordnung nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel an interessierte Ärzte. Diese Woche zog der BAH eine positive Bilanz.Show moreGesundheit als Wachstumsmotor
BERLIN (tmb). Gesundheitsökonomie muss nicht Sparen und Rationieren bedeuten – die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Disziplin kann auch zu ganz anderen Ergebnissen führen und sogar Argumente für verstärkte Investitionen in Gesundheit liefern. In politischen Debatten gehen solche Thesen meist unter, aber die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie bot auf ihrer wissenschaftlichen Jahrestagung am 1. und 2. März in Berlin solche Blicke über den Tellerrand.Show morePriorisierung statt heimlicher Rationierung
BERLIN (tmb). Zeitgemäße Gesundheitsökonomie bedeutet weder eine rein betriebswirtschaftliche Optimierung noch eine gewissenlose Rationierung von Gesundheitsleistungen. Vielmehr bildet die Gesundheitsökonomie eine Voraussetzung für die unvermeidbare gesellschaftliche Auseinandersetzung um die Verteilung knapper Mittel. Dieses Credo zog sich wie ein roter Faden durch die zweite Jahrestagung der Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ) am 1. und 2. März in Berlin und wurde bereits in der Eröffnungsveranstaltung deutlich.Show morevzbv: Prämie ist nicht das Problem
BERLIN (ks). Bei der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält man die derzeitigen "Hahnenkämpfe" in der Gesundheitspolitik für wenig hilfreich. Entscheidend sei nicht, ob man bei der gegenwärtigen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung bleibe oder eine Prämie einführe, erklärte vzbv-Vorstand Gerd Billen am 8. März in Berlin. Er appellierte an die nun eingesetzte Regierungskommission, sich mit "wichtigen Dingen" zu beschäftigen.Show moreMehrwertverträge – ein Modell für die Zukunft?
BERLIN (ks). Die Hersteller neuer Arzneimittel sind darauf eingestellt, dass Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler in ihrem Marktsegment Hand anlegen wird, um die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen im Zaum zu halten. Beide Seiten reden von Vertragsverhandlungen, die ermöglicht werden sollen. Noch mangelt es an konkreten Vorschlägen Röslers – doch es ist absehbar, dass diese den forschenden Unternehmen nicht gänzlich gefallen werden.Show moreAktionsbündnis will Situation der Betroffenen verbessern
BERLIN (ks). Das vom Bundesministerium für Gesundheit ins Leben gerufene Aktionsbündnis für Menschen mit seltenen Erkrankungen (NAMSE) hat diese Woche seine Gründungsveranstaltung abgehalten. "Das Bündnis soll ausgehend von bereits bestehenden Strukturen und anhand europäischer Erfahrungen Vorschläge für einen nationalen Aktionsplan für seltene Erkrankungen erarbeiten", erklärte Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler.Show moreLandessozialgericht bestätigt Sortis-Festbetrag
BERLIN (ks). Nach mehrjährigem Rechtsstreit um die Rechtmäßigkeit einer Festbetragsfestsetzung für das Arzneimittel Sortis haben sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und der GKV-Spitzenverband auch in zweiter Instanz erfolgreich gegen die Firma Pfizer durchgesetzt. Wie der G-BA mitteilte, kam das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (LSG) zu der Überzeugung, dass die Einordnung des Cholesterinsenkers in die Festbetragsgruppe der Statine rechtmäßig war (Az.: L 9 KR 351/09). Eine Revision zum Bundessozialgericht ist möglich.Show moreSachsen-Anhalt: Grippeimpfstoffe gibt es künftig nur noch aus einer Apotheke
Sachsen-Anhalts Kassen sehen sich als Vorreiter in der neuen AusschreibungsweltBerlin (ks). In Sachsen-Anhalt soll in der kommenden Grippesaison ab Herbst 2010 nur noch eine Apotheke die Ärzte mit dem nötigen Grippeimpfstoff versorgen. Erstmals haben sich sämtliche Kassen des Bundeslandes zusammengetan und die Impfstoffversorgung europaweit ausgeschrieben – am 15. Februar erteilten sie ihren Zuschlag.
Show moreWill Haniel Celesio verkaufen?
Handelsblatt spekuliert über denkbare Entwicklungen im Haniel-KonzernSTUTTGART (diz). Da die Familie Merckle die Pharmagroßhandlung Phoenix voraussichtlich nicht verkaufen muss, könnte Haniel-Chef Jürgen Kluge die Chance nutzen, und das mehrheitlich zum Haniel-Konzern gehörende Unternehmen Celesio verkaufen. Diesen Gerüchten geht das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 4. März nach. Mögliche Kaufinteressenten könnten demnach der US-Pharmahändler McKesson sein oder der US-amerikanische Gesundheitsdienstleister Medco. Dieser steht bereits mit einem Bein auf dem europäischen Kontinent: Vor zwei Jahren hat er die niederländische Versandapotheke Europa Apotheek übernommen.
Show moreHess verteidigt Position des G-BA
Basis für Werteentscheidung bleibt umstrittenBERLIN (tmb). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) steht im System der Gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland im Mittelpunkt aller Entscheidungen über die Erstattungsfähigkeit von Therapieverfahren und Arzneimitteln (siehe auch Beitrag in DAZ 2010, Nr. 9, S. 61). Dabei ist das Gremium vielfältiger Kritik ausgesetzt, auch aus den Reihen von Ökonomen. Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie am 2. März in Berlin bot daher für den unabhängigen Vorsitzenden des G-BA, Dr. Rainer Hess, eine Gelegenheit auf die Argumente der Ökonomen – auch aus der DGGÖ – einzugehen.
Show moreGesundheitsförderung mit medizinischer Versorgung gleichstellen
Prävention hilft später Kosten sparen und erhöht die LebensqualitätHANNOVER (gis/az). Prävention und Gesundheitsförderung müssen den gleichen Stellenwert bekommen wie die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Das war der Tenor beim 3. Präventionskongress des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung (bvpg) am 22. Februar in Hannover. 200 Teilnehmer aus allen Bereichen des Gesundheitswesens waren in die niedersächsische Hauptstadt gekommen.
Show moreRabattverträge: spectrum K plant die zweite Runde
Diesmal sollen rund 130 Wirkstoffe ausgeschrieben werdenBerlin (ks). Die von spectrum K für 80 Krankenkassen in die Wege geleiteten Rabattverträge sind erst diesen Monat angelaufen. Nun plant das BKK-Gemeinschaftsunternehmen bereits die nächste Ausschreibung. Diesmal werden für rund 130 Wirkstoffe Rabattpartner in der Industrie gesucht.
Show moreAuch private Kassen wollen auf die Kostenbremse treten
Steigende Kosten für ärztliche Behandlung und ArzneimittelBerlin (lk). Bisher waren Ausgabenexplosionen und Kostendämpfung bei den privaten Krankenkassen so gut wie kein Thema. Im Gegenteil: Privatversicherer warben damit, dass ihre Kunden ohne Rücksicht auf die Kosten stets modernste Medizin erhalten. Nun will auch der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) massiv auf die Kostenbremse treten. Die Ausgaben für die ärztliche Versorgung und für Arzneimittel steigen seit Jahren überdurchschnittlich und deutlich stärker als in der GVK: "Der Kostenanstieg der letzten Jahre kann sich dauerhaft so nicht ausweiten," sagte PKV-Direktor Dr. Volker Leienbach am 4. März in Berlin. Für die privaten Krankenkassen forderte er größeren Verhandlungsspielraum über Arzthonorare und Arzneimittelpreise.
Show moreWeniger Packungen, weniger Einkommen
2010 startet mit einem Rückgang bei den ArzneimittelausgabenBerlin (ks). Zu Jahresbeginn ist von einer Ausgabenexplosion im Arzneimittelsektor nichts zu spüren. Die forschenden Pharmaunternehmen (vfa) meldeten, dass der Umsatz mit den Krankenkassen im Januar 2010 bei rund 2,5 Mrd. Euro und damit 1,4 Prozent unter dem des Vergleichsmonats des Vorjahres gelegen habe. Die Entwicklung in den einzelnen Regionen läuft dabei unterschiedlich. So sind die GKV-Ausgaben für Medikamente in Rheinland-Pfalz dem zuständigen Apothekerverband zufolge sogar um 7,5 Prozent gesunken. In Hessen blieben sie nahezu gleich. Drastisch zurückgegangen ist in beiden Bundesländern die Zahl der zulasten der GKV abgegebenen Packungen.
Show moreÄrztezahl steigt, Apothekenzahl hinkt hinterher
Von Klaus G. Brauer und Uwe HüsgenShow moreUnabhängige Patientenberatung als Regelleistung
BERLIN (ks). Nach zehnjähriger Förderphase durch die gesetzlichen Krankenkassen läuft Ende dieses Jahres das Modellvorhaben zur unabhängigen Patienten- und Verbraucherberatung aus. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU) kündigte an, zügig Vorschläge zu unterbreiten, wie die unabhängige Beratung auf der Basis des Bestehenden zur Regelleistung gestaltet werden kann.Show moreWeitere Compliance-Probleme festgestellt
BONN (bah/ral). Das Marktforschungsinstitut IMS Health untersucht im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH), ob Arzneimittel-Rabattverträge einen Einfluss auf die Therapiequalität und den Versorgungsalltag von Patienten haben. Wie bereits für Lipidsenker, Antidepressiva und Insuline wurden nun auch für die Anwendungsgebiete Osteoporose und Funktionsstörungen der Schilddrüse Compliance-Probleme festgestellt.Show moreVier Tonnen Arznei- und Nahrungsmittel für Kinder in Haiti
(hba). Die Hilfe für die Menschen in Haiti geht weiter: Etwa vier Tonnen Arznei- und Hilfsmittel sowie spezielle Kindernährmittel sandte "Apotheker helfen e.V. – Hilfswerk der Bayerischen Apotheker" Ende Februar auf die Karibikinsel. Die gespendeten Hilfsgüter kommen vor allem Säuglingen und Kindern zugute.Show moreStada mit höherem Gewinn
BERLIN (ks). Der Pharmahersteller Stada hat seinen Gewinn nach vorläufigen Ergebnissen im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Daher hat der Vorstand beschlossen, eine Dividende von 0,55 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 0,52 Euro) auszuschütten. Dem Geschäftsjahr 2010 blickt der Vorstand insgesamt positiv entgegen.Show moreBÄK legt überarbeitete Richtlinien vor
BERLIN (ks). Die Bundesärztekammer hat ihre überarbeiteten Richtlinien zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger vorgelegt. Die Novellierung war aufgrund des mittlerweile verabschiedeten Gesetzes zur Substitution schwerst Opiatabhängiger mit Diamorphin sowie geänderter Regelungen zur Vertretung im Urlaubs- oder Krankheitsfall und zur Verschreibung von Substitutionsmitteln an Wochenenden und Feiertagen nötig geworden.Show moreRechtliches
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