
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Aiwanger: „Apotheke ohne Apotheker darf nicht zum Regelfall werden“
Die Apothekenreform ist noch im Fluss. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nutzt die Zeit, Nachbesserungen anzumahnen: Die persönliche Beratung vor Ort dürfe nicht geschwächt, hingegen müsse das seit Jahren unveränderte Packungsfixum endlich angepasst werden.Show moreApotheker auf Platz 3
(hav/ral). Apotheker werden geschätzt und gelten als vertrauenswürdig. Das hat die Anfang der Woche veröffentlichte Studie "European Trusted Brands 2010" ergeben, die für das Magazin Reader's Digest erstellt wurde. Demnach liegen Apotheker nach Feuerwehrleuten und Piloten auf Platz 3 der Vertrauenswürdigkeit.Show moreAOK: Fast 400 Mio. Euro gespart
AOK will 2010 eine halbe Milliarde Euro mit Rabattverträgen sparenStuttgart (ks). Fast 400 Millionen Euro hat das AOK-System im letzten Jahr allein durch Rabattverträge gespart. Diese Zahl nannte vergangene Woche Christopher Hermann, Vorstandsvize der AOK Baden-Württemberg und bundesweiter Verhandlungsführer der AOK-Arznei-Rabattverträge.
Show moreHessens Gesundheitsminister will Apothekenstruktur erhalten
Banzer: Verbot von Pick-up-Stellen kommt – Apotheker garantieren sichere und hochwertige ArzneimittelversorgungBerlin (lk). Für ein rasches Verbot von Pick-up-Stellen hat sich der neue hessische Gesundheitsminister Jürgen Banzer im Interview mit der Apotheker Zeitung ausgesprochen: "Die Klarheit im Arzneimittelbezug ist ein ganz wesentlicher Aspekt des Verbraucherschutzes. Ich unterstütze energisch ein Verbot von Pick-up-Stellen." Außerdem lehnte der CDU-Politiker eine Lockerung des geltenden Mehr- und Fremdbesitzverbotes klar ab. "Ich werde am Mehr- und Fremdbesitzverbot nicht rütteln lassen." Unmissverständlich lehnte Banzer zudem einen radikalen Umbau der Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen mit einem Kopfprämienmodell ab.
Show moreDGB-Kommission arbeitet an Gesundheitsreform
Berlin (ks). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat eine Reformkommission eingesetzt, die Vorschläge für ein "solidarisches Gesundheitssystem" erarbeiten soll. Das Gremium versteht sich als Alternative zur Regierungskommission. Am 10. März nahm die DGB-Kommission in Berlin ihre Arbeit auf.Show moreGKV-Finanzen 2009: Kassen im Plus, Fonds im Minus
Insgesamt ergibt sich für die GKV ein Defizit von 1,4 Milliarden EuroBerlin (ks). Die gesetzlichen Krankenkassen haben im letzten Jahr einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro erzielt. Der Gesundheitsfonds schloss sein erstes Jahr jedoch mit einem Minus von 2,48 Milliarden Euro ab. Dies geht aus dem vorläufigen Jahresabschluss 2009 hervor, den das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 10. März vorgelegt hat.
Show moreGesundheit und Geld – eine problematische Beziehung?
BERLIN (tmb). Ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Tagen voller Wissenschaft und Politik rund um die Gesundheitsökonomie bot die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ) am 1. und 2. März in Berlin den etwa 300 Teilnehmern. Das Motto "money meets medicine” hob die Diskrepanz zwischen medizinisch machbaren und finanzierbaren Leistungen hervor. Doch bei der Tagung ging es um differenzierte wissenschaftliche Betrachtungen und nicht um plakative Thesen.Show moreNotizen aus Haiti
(aog/ral). Apothekerin Petra Lange aus Essen war vom 7. bis zum 25. Februar 2010 im Einsatz in Haiti. Pharmazeutische Fachkompetenz ist rar – neben der Arbeit für das Team von LandsAid unterstützte die 27-Jährige nach Kräften andere Teams. Sie schreibt aus Port au Prince:Show moreBVA teilt Bedenken des Bundeskartellamts nicht
BERLIN (ks). Das Bundesversicherungsamt (BVA) hält es nicht für rechtswidrig, dass neun gesetzliche Krankenkassen Ende Januar gemeinsam in einer Pressekonferenz verkündet haben, einen Zusatzbeitrag von monatlich acht Euro erheben zu wollen. Das Bundeskartellamt hatte dagegen Bedenken gegenüber diesem gemeinsamen Vorgehen angemeldet.Show moreKein Präventionsgesetz
BERLIN (ks). Die Bundesregierung wird den in der vergangenen Legislaturperiode vom Bundesgesundheitsministerium erarbeiteten Entwurf für ein Präventionsgesetz nicht weiterverfolgen. Stattdessen will sie eine sogenannte Präventionsstrategie entwickeln. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervor.Show moreRöslers Geheimcoup verärgert Gesundheitspolitiker der Union
BERLIN (lk). Kaum liegen seine Pläne auf dem Tisch, da hagelt es Kritik von allen Seiten: Die Gesundheitspolitiker von CDU und CSU fühlen sich übergangen, die pharmazeutische Industrie an den Pranger gestellt. Und die SPD-Opposition hält sowieso nichts davon. Die Pläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) zur Senkung der Arzneimittelpreise sorgen wie erwartet für Streit in der Koalition, noch bevor über sie beraten wurden.Show moreKKH-Allianz schließt Verträge über 64 Wirkstoffe
BERLIN (ks). Die KKH-Allianz hat den erfolgreichen Abschluss ihrer jüngsten Ausschreibung für Rabattverträge verkündet:Show moreKassen 2009 mit Milliarden-Plus
BERLIN (lk). Trotz höherer Ausgaben haben die gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr einen Milliardenüberschuss erzielt. Nach DAZ-Informationen übertrafen die Einnahmen der Kassen aus dem Gesundheitsfonds die Leistungsausgaben für die rund 70 Millionen Versicherten um 1,07 Mrd. Euro. Eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums sagte gegenüber der DAZ, die Zahlen würden derzeit noch "auf Plausibilität" geprüft. Im Jahr 2008 hatten die gesetzlichen Krankenkassen noch einen Überschuss von 1,4 Mrd. Euro erzielt.Show moreSanacorp verstärkt Engagement in NRW
PLANEGG (sag/daz). Das Apothekerunternehmen Sanacorp verstärkt sein Engagement in Nordrhein-Westfalen. Wie Deutschlands älteste Apothekergenossenschaft bekannt gibt, wird die Vertreterversammlung als wichtigstes Gremium des Unternehmens in diesem Jahr erstmals in Düsseldorf stattfinden. Rund 200 delegierte Apothekerinnen und Apotheker, geladene Standesvertreter, Journalisten und eine Delegation französischer und belgischer Apotheker werden am 19. Juni in Düsseldorf erwartet.Show moreBAH-Projekt „Grünes Rezept“ erfolgreich
BERLIN (ks). Seit einem Jahr versendet der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) grüne Rezeptformulare zur Verordnung nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel an interessierte Ärzte. Diese Woche zog der BAH eine positive Bilanz.Show moreGesundheit als Wachstumsmotor
BERLIN (tmb). Gesundheitsökonomie muss nicht Sparen und Rationieren bedeuten – die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Disziplin kann auch zu ganz anderen Ergebnissen führen und sogar Argumente für verstärkte Investitionen in Gesundheit liefern. In politischen Debatten gehen solche Thesen meist unter, aber die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie bot auf ihrer wissenschaftlichen Jahrestagung am 1. und 2. März in Berlin solche Blicke über den Tellerrand.Show morePriorisierung statt heimlicher Rationierung
BERLIN (tmb). Zeitgemäße Gesundheitsökonomie bedeutet weder eine rein betriebswirtschaftliche Optimierung noch eine gewissenlose Rationierung von Gesundheitsleistungen. Vielmehr bildet die Gesundheitsökonomie eine Voraussetzung für die unvermeidbare gesellschaftliche Auseinandersetzung um die Verteilung knapper Mittel. Dieses Credo zog sich wie ein roter Faden durch die zweite Jahrestagung der Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ) am 1. und 2. März in Berlin und wurde bereits in der Eröffnungsveranstaltung deutlich.Show morevzbv: Prämie ist nicht das Problem
BERLIN (ks). Bei der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält man die derzeitigen "Hahnenkämpfe" in der Gesundheitspolitik für wenig hilfreich. Entscheidend sei nicht, ob man bei der gegenwärtigen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung bleibe oder eine Prämie einführe, erklärte vzbv-Vorstand Gerd Billen am 8. März in Berlin. Er appellierte an die nun eingesetzte Regierungskommission, sich mit "wichtigen Dingen" zu beschäftigen.Show moreMehrwertverträge – ein Modell für die Zukunft?
BERLIN (ks). Die Hersteller neuer Arzneimittel sind darauf eingestellt, dass Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler in ihrem Marktsegment Hand anlegen wird, um die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen im Zaum zu halten. Beide Seiten reden von Vertragsverhandlungen, die ermöglicht werden sollen. Noch mangelt es an konkreten Vorschlägen Röslers – doch es ist absehbar, dass diese den forschenden Unternehmen nicht gänzlich gefallen werden.Show moreAktionsbündnis will Situation der Betroffenen verbessern
BERLIN (ks). Das vom Bundesministerium für Gesundheit ins Leben gerufene Aktionsbündnis für Menschen mit seltenen Erkrankungen (NAMSE) hat diese Woche seine Gründungsveranstaltung abgehalten. "Das Bündnis soll ausgehend von bereits bestehenden Strukturen und anhand europäischer Erfahrungen Vorschläge für einen nationalen Aktionsplan für seltene Erkrankungen erarbeiten", erklärte Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler.Show moreLandessozialgericht bestätigt Sortis-Festbetrag
BERLIN (ks). Nach mehrjährigem Rechtsstreit um die Rechtmäßigkeit einer Festbetragsfestsetzung für das Arzneimittel Sortis haben sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und der GKV-Spitzenverband auch in zweiter Instanz erfolgreich gegen die Firma Pfizer durchgesetzt. Wie der G-BA mitteilte, kam das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (LSG) zu der Überzeugung, dass die Einordnung des Cholesterinsenkers in die Festbetragsgruppe der Statine rechtmäßig war (Az.: L 9 KR 351/09). Eine Revision zum Bundessozialgericht ist möglich.Show moreRechtliches
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