
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Kürzere Abrechnungszyklen wären sinnvoll“
Das E-Rezept hat das Geschäft der Apothekenrechenzentren verändert. Was heißt das für die vorhandene Infrastruktur und für die Abrechnung an sich? Und sehen die Rechenzentren selbst ihre Zukunft? Die DAZ hat bei Katja Frey, Bereichsleiterin für den Vertrieb, vom ARZ Haan nachgefragt.Show moreNeues vom Netzwerk „hautapotheke.de“
BERLIN (tmb). Zu dem im Jahr 2006 gegründeten Netzwerk "hautapotheke.de" gehören inzwischen 112 Apotheken, die sich besonders für die Beratung bei Hauterkrankungen engagieren. Außerdem führen die beteiligten Apotheken Studien zur Versorgungsforschung durch. Die jüngsten Ergebnisse einer Studie zur Psoriasis wurden bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) am 24. März in Berlin präsentiert.Show moreRöslers Sparkonzept löst geteiltes Echo aus
BERLIN (lk). Es gehört zum politischen Ritual für eine Oppositionspartei, dass die SPD das Sparkonzept von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) reflexartig als "reine Mogelpackung" ablehnt. Aber auch in der pharmazeutischen Industrie stoßen Röslers Pläne auf ein kritisches Echo. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) kritisiert massive staatliche Eingriffe in die Preisgestaltungsfreiheit und sieht damit ein wirtschaftliches Grundrecht bedroht. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) sieht hingegen positive Ansätze.Show moreÄrzte ohne Grenzen sucht Apotheker
(msf/ral). Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sucht dringend Apotheker, die sie bei ihren Auslandsprojekten unterstützt. Wie die Organisation mitteilt, dauern die Einsätze sechs bis neun Monate. Der Aufgabenbereich umfasst das Management von Arzneimitteln und medizinischem Material sowie die Supervision von Mitarbeitern im Umgang mit Arzneimitteln.Show moreOffen über Priorisierung diskutieren
Neue Studie des Fritz Beske-Instituts will Politikern die Realität vor Augen führenBerlin (ks). Die Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist ernst: Während es früher darum ging, die Einnahmen der Kassen nach Bedarf zu verteilen, ist die Frage heute, wie die begrenzten zur Verfügung stehenden Mittel aufgeteilt werden. Für den Kieler Gesundheitswissenschaftler Prof. Fritz Beske ist es daher höchste Zeit, dass in der Politik offen über Priorisierung und Rationierung gesprochen wird.
Show moreRabattverträge: AOK droht Apotheken
Apotheker: ein ungeheuerlicher Affront / LAV: fehlerhaftes AOK-Schreiben / Kein InterviewSTUTTGART (diz). Ein Seriendrohbrief der AOK Baden-Württemberg, verschickt am 15. März an alle Apotheken dieses Bundeslandes, sorgt derzeit für Kopfschütteln, Empörung und Wut unter den Apothekerinnen und Apothekern. Dr. Christopher Hermann, stellvertretender Vorsitzender der AOK Baden-Württemberg und Chefunterhändler für die AOK-Rabattverträge, wirft den Apotheken vor, im vergangenen Jahr erhebliche Verstöße gegen § 129 Abs. 1 SGB V (Abgabe preisgünstiger Arzneimittel, aut idem) begangen zu haben. Den Apotheken wird vorgehalten, exorbitante Summen (bis 50.000 Euro und mehr) an substitutionspflichtigen Arzneimitteln nicht richtig abgerechnet zu haben. Hermann droht den Apotheken Vertragsstrafen und Retaxationen an, wenn sie nicht umgehend "eine vollumfängliche Substitution sicherstellen".
Show moreJanuar 2010: Mehr Rabattverträge, weniger Packungen
Noch immer ist fast jede zweite in der Apotheke abgegebene Arzneimittelpackung rabattiertBerlin (ks). Die Rabattverträge haben in der gesetzlichen Krankenversicherung fest Fuß gefasst: Im Januar 2010 bestanden 9161 Verträge, an denen sämtliche 169 Kassen und 141 Hersteller beteiligt waren. Die Anzahl der Pharmaunternehmen, die mit Krankenkassen kontrahiert hatten, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 44,1 Prozent. Die Anzahl der Rabattverträge nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um das 1,4-Fache (2802 Vereinbarungen) zu.
Show moreLauterbach gegen Fixhonorar
SPD-Politiker prognostiziert: FDP-Gesundheitsminister wird Apotheken verschonenBerlin (diz/ks). Da war er wieder, der Mann mit der Fliege: Karl Lauterbach (SPD) wandte sich am 24. März in der Sendung "Unter den Linden spezial" im Sender Phoenix gegen eine fixe Pauschalvergütung für Apotheker. Eine fixe Vergütung verteure die Arzneimittel, wie er an einem Billigarzneimittel vorrechnete. Jens Spahn (CDU) hielt dagegen: Teure Arzneimittel werden durch dieses System wesentlich günstiger.
Show moreSPD: Großhandelsrabatte abschöpfen
Berlin (ks). Die SPD-Bundestagsfraktion will die Arzneiausgaben der Krankenkassen senken. Dazu hat sie vergangene Woche ein Paket aus kurz- und langfristigen Maßnahmen vorgelegt. Unter anderem will die Fraktion die Rabatte des Großhandels an Apotheken abschöpfen. Dies soll durch Festsetzung eines fixen Großhandelszuschlags in der Arzneimittelpreisverordnung geschehen. Insgesamt sollen die Maßnahmen den Kassen Einsparungen von bis zu 4 Mrd. Euro pro Jahr bringen, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Karl Lauterbach.Show moreAusgaben für Arzneimittel im Januar leicht gesunken
BERLIN (lk). Im Januar 2010 haben die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland für Arzneimittel und Impfstoffe 2,314 Mrd. Euro ausgegeben. Dies entspricht einem Rückgang um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zu diesem Ergebnis ist jetzt das Marktforschungsunternehmen IMS Health gekommen. Rechnet man die Impfstoffe aus den Gesamtausgaben heraus, so fiel der Rückgang mit nur einem Prozent geringer aus.Show moreModellversuch soll im Sommer starten
MÜNSTER (avwl/ral). "Mindestens ein Zehntel der Arzneimittel aus dem Internet ist gefälscht", warnt Dr. Klaus Michels, Vorsitzender des Apothekerverbands Westfalen-Lippe. Apotheker und Arzneimittelhersteller wollen den Fälschern das lukrative Handwerk legen oder wenigstens erschweren und ein Erkennungssystem für Arzneimittelverpackungen entwickeln. Im Sommer soll ein Modellversuch starten.Show moreSöder sorgt mit PR-Gag erneut für Streit
BERLIN (lk). PR-Gag oder ernsthaftes CSU-Gegenkonzept zu den Plänen von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP)? Jedenfalls sorgt Bayerns Landesgesundheitsminister Markus Söder (CSU) mit seinem überraschenden Vorstoß erneut für Streit – in der Regierungskoalition, aber auch zwischen der CSU in München und den Statthaltern in Berlin.Show moreUnion bleibt bei Rabattverträgen kritisch
BERLIN (ks). Die Gesundheitsexperten von CDU und CSU haben die Vorschläge der CDU-Politiker Jens Spahn und Michael Hennrich für eine Reform der Arzneimittelpreisfindung miteinander abgestimmt und überarbeitet. In einem gemeinsamen Papier äußern sie weiterhin Bedenken gegen die Folgewirkungen von Rabattverträgen. Zugleich werden die Verträge als wichtiges Wettbewerbselement gewürdigt, das aber überarbeitet werden müsse.Show moreEine bedeutende Reform
BERLIN (ks). US-Präsident Barack Obama hat es trotz aller Widrigkeiten geschafft: In der Nacht auf den 22. März hat das US-Repräsentantenhaus seine Gesundheitsreform gebilligt. Ein Jahr hatte Obama um sein ambitioniertes Projekt gerungen. Auch wenn er einige Kompromisse eingehen musste – letztlich konnte er einen Sieg "für das amerikanische Volk" und den "gesunden Menschenverstand" verkünden.Show moreApothekenneueröffnungen und Ausbau von Franchise
STUTTGART (diz). Celesio zieht für 2009 ein positives Fazit: Trotz schwerster Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit sei das Geschäft operativ stabil und robust gewesen, so Celesio-Vorstandsvorsitzender Dr. Fritz Oesterle auf der Bilanzpressekonferenz am 23. März in Stuttgart. Der Konzernumsatz stieg um1,6 Prozent auf rund 21,5 Milliarden Euro. Im Apothekengeschäft wolle man sich in den nächsten Jahren auf "organisches Wachstum" und "auf kapitalschonende Neueröffnungen" konzentrieren.Show more
Untaugliche Schnellschüsse
BERLIN (ks). Bei den Pharmaverbänden treffen die Vorschläge der Union für kurzfristige Sparmaßnahmen und Reformen im Arzneimittelmarkt auf wenig Verständnis. "Ein Mischsystem aus wettbewerblichen und staatsinterventionistischen Instrumenten wird unser Gesundheitssystem nicht zukunftsfähig machen", erklärte VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer. Die Vorschläge zur Entschärfung der Rabattverträge sind aus Sicht des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) dagegen ein richtiger Ansatz.Show moreFlächendeckende Apothekenversorgung kaputt sparen – nicht mit ADEXA
Mehr Fortbildungen denn je
BERLIN (ks). Im Jahr 2009 war Apothekern die Fortbildung wichtiger als je zuvor: Nach Angaben der Bundesapothekerkammer (BAK) wurden bei den von den Landesapothekerkammern angebotenen Veranstaltungen 119.000 Teilnehmer registriert. Das ist ein Plus von rund sechs Prozent im Vergleich zu 2008.Show moreFSA: Selbstkontrolle wirkt
Pharmaindustrie gibt sich ethisch und transparentBerlin (ks). Die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) hatte im Jahr 2009 mit deutlich weniger Beanstandungen zu tun als in den Jahren zuvor: 30 Verfahren wurden eröffnet, 19 hiervon sind bereits abgeschlossen, elf noch offen. Dies geht aus dem aktuellen Jahresbericht 2009 des Vereins hervor. Der FSA führt die sinkende Zahl der Beanstandungen darauf zurück, dass sich die Regelungen des FSA-Kodex zunehmend etablieren.
Show moreGKV-Spitzenverband: Handelsmargen gehören auf den Prüfstand
GKV-Chefin Doris Pfeiffer hält die Apothekendichte in Deutschlands Städten für zu hochBerlin (lk/ks). Die Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Doris Pfeiffer, will die Margen im Arzneimittelhandel auf den Prüfstand stellen und die Zahl der Apotheken senken: "In Deutschland haben wir sehr viele Apotheken. Es geht mir um eine Diskussion über die Vertriebswege für Arzneimittel, auch über die Zahl der Apotheken", sagte Pfeiffer in Interview mit der AZ. Das Hauptproblem bestehe vor allem in den Ballungsgebieten. Aber auch auf dem Lande habe "niemand ein Problem, eine Apotheke zu finden".
Show moreAOK Baden-Württemberg droht Apotheken
Abmahnaktion wegen angeblicher Nichterfüllung der RabattverträgeSTUTTGART (diz). Die AOK Baden-Württemberg verschickte in der vergangenen Woche ein Abmahnschreiben an zahlreiche baden-württembergische Apotheken. Die AOK wirft den Apotheken vor, keine "vollumfängliche Substitution" bei den Rabattverträgen sichergestellt und damit die gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt zu haben. Sie droht mit Verwarnung, Vertragsstrafen und sogar Ausschluss von der Versorgung der Versicherten.
Show moreGKV-Arzneimittelausgaben: Treiber und Bremser
Von Klaus G. Brauer und Uwe HüsgenZwischen 1995 und 2008 sind die GKV-Arzneimittelausgaben je Versichertem um 72,6% gestiegen. Stärkster Ausgabentreiber war die Mehrwertsteuer (siehe Abb. 1). Durch zweimalige Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes (von 15% auf 16% und weiter auf 19%) wuchs die Mehrwertsteuer, die der Staat aus den GKV-Arzneimittelausgaben abschöpfte, um 112,4%. Im gleichen Zeitraum 1995 bis 2008 stieg der Wertschöpfungsanteil der Arzneimittelhersteller um 99,1%, der der Apotheken aber nur um 20,5%. Der Wertschöpfungsanteil des Pharmagroßhandels lag 2008 sogar 22,4% unter dem Ausgangswert von 1995.
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