
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Warken: „Der Ton wird rauer“
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ verraten, was sie nun nach Veröffentlichung des Berichts der GKV-Finanzkommission vorhat. Unter anderem will sie sich mit Apothekerinnen und Apothekern und anderen Vertretern der Gesundheitsbranche zusammensetzen und über Bürokratieabbau reden.Show more36 Unternehmen bieten für zwölf Wirkstoffe
STUTTGART (ks). Die mittlerweile fünfte AOK-Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattverträgen ist der Kasse zufolge auf breites Interesse in der Pharmaindustrie gestoßen. Bis zum Ende der Angebotsfrist am 7. Juni seien für die zwölf ausgeschriebenen Wirkstoffe insgesamt 36 Angebote eingegangen.Show moreRückzahlung wird umgesetzt
BREMEN (tmb). Die Entscheidung, den Kassenabschlag von 2,30 Euro auf 1,75 Euro zu senken, wird nun auch praktisch umgesetzt. Entsprechende Rechnungen für den April wurden von den Krankenkassen bereits akzeptiert, erklärte der Vorsitzende des Norddeutschen Apothekenrechenzentrums NARZ/AVN, Dr. Jörn Graue, gegenüber der DAZ. Zu den Rechnungen für 2009 und die ersten Monate des Jahres 2010 gibt es hingegen bei den Krankenkassen noch Klärungsbedarf wegen einiger zu übermittelnder Daten.Show moreStada will jede zehnte Stelle abbauen
BAD VILBEL (dpa). Der auf Nachahmermedikamente spezialisierte Pharmahersteller Stada will in den kommenden Jahren etwa jede zehnte Stelle abbauen. Show moreKBV will Screening stärken
BERLIN (ks). Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Krankenversicherte ab35 Jahren einen Anspruch, alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening durchführen
zu lassen. Im ersten Jahr nach der Einführung haben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zufolge etwa 15 Prozent der Berechtigten diese Vorsorgemaßnahme wahrgenommen. Show more
AOK Sachsen-Anhalt hadert mit Apotheken
Rabattverträge sollten besser genutzt werdenBerlin (ks). Die AOK Sachsen-Anhalt bemängelt eine unzureichende Umsetzung der Arzneimittel-Rabattverträge durch manche Apotheken. Die Kasse hat angekündigt, Apothekern, die die Verträge unterlaufen, ab Juni die Rechnungen zu kürzen.
Show moreDie Herausforderungen steigen
ABDA-Spitze zur Zukunft der ApothekeMeran (bra). Die Qualitätsanforderungen an die Apotheken werden steigen – trotz des weiter zunehmenden Ertragsdrucks. Dennoch sehen die ABDA- und BAK-Spitzen optimistisch in die Apothekenzukunft. Sie machten während einer berufspolitischen Diskussionsrunde im Rahmen des Meraner BAK-Fortbildungskongresses deutlich, dass sie auch in dem sich abzeichnenden "Gesetz zur Neuordnung des GKV-Arzneimittelmarktes" (vgl. DAZ Nr. 22, S. 16 ff.) durchaus positive Ansätze sehen.
Show moreJeder Zweite ist übergewichtig
Mikrozensusbefragung des Statistischen BundesamtesBerlin (ks). Im Jahr 2009 waren insgesamt 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland übergewichtig. Bei den Männern waren es 60 Prozent, bei den Frauen 43 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren noch 56 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen übergewichtig. Das zeigen die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung 2009 des Statistischen Bundesamtes. Hier wurden zum vierten Mal Fragen zu Körpergröße und Gewicht gestellt.
Show moreWindeler löst Sawicki ab
MDS-Vize soll neuer IQWiG-Leiter werdenBerlin (ks). Dr. Jürgen Windeler, stellvertretender Geschäftsführer und leitender Arzt beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDS), soll ab September das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) leiten. Einen entsprechenden – einstimmigen – Vorschlag machte vergangene Woche der IQWiG-Stiftungsrat. Am 8. Juni muss dieser noch vom Vorstand des Instituts abgesegnet werden.
Show moreRösler stoppt G-BA
Kassen müssen langwirksame Insulinanaloga Lantus und Levemir vorerst weiter bezahlenBerlin (lk). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) stoppt Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA): Die hochpreisigen Diabetes-Mittel Lantus und Levemir müssen bis auf Weiteres von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.
Show morePick-up-Verbot soll kommen
Referentenentwurf sieht Änderung des § 11a Apothekengesetz vorBerlin (ks). Nur wenige Tage nachdem der Diskussionsentwurf für ein "Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung" kursierte, tauchte bereits ein Referentenentwurf auf. Was im Vorgängerentwurf enthalten war, findet sich auch hier wieder. Hinzu kommt eine wesentliche Änderung: Ein neuer § 11a Apothekengesetz soll Pick-up-Stellen von Versandapotheken unterbinden.
Show morePatientenverfügung – Garant für das Sterben in Würde?
MERAN (ck). Die Ansicht über das Sterben hat sich über die Jahre gewandelt: von einem öffentlichen und natürlichen Ereignis in vormodernen Zeiten hin zu einem versachlichten, medizinisch-technischen Ereignis in unserer modernen Zeit. Dabei, so Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl in seinem Eröffnungsvortrag beim Pharmacon Meran, wünschen sich alle Menschen ein Sterben in Würde, möglichst ohne Schmerzen und Angst.Show morePharmazie erlebbar machen
MERAN (ck). In ihrer Eröffnungsrede auf dem diesjährigen Pharmacon Meran zog Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer, Bilanz: Die Apotheker setzen erfolgreich die Qualitätsoffensive der BAK um. Das Engagement zur Verbesserung der Beratungsqualität in der Offizin dürfe aber nicht nachlassen, so Fink. Dazu gehöre es auch, sich verstärkt um den beruflichen Nachwuchs zu bemühen.Show moreErfahrungen mit der 4. MPG-Novelle
BONN (hb). Am 21. März 2010 ist das 4. Änderungsgesetz zum Medizinproduktegesetz (MPG) in Kraft getreten. Die Neufassung wurde im Wesentlichen veranlasst durch die europäische Richtlinie 2007/47/EG zur Änderung der Medizinprodukterichtlinie und der Richtlinie über aktive Implantate. Das Gesetz führte außerdem Änderungen zur Behebung von Vollzugsproblemen sowie zur Unterstützung des Bürokratieabbaus ein. Bei einer Veranstaltung von Colloquium pharmaceuticum am 19. Mai 2010 in Bonn wurden erste Erfahrungen mit der 4. MPG-Novelle diskutiert.Show more„Pharmazie – genau mein Ding“
BERLIN (abda/hav/diz). Der Tag der Apotheke 2010 findet bundesweit am 17. Juni statt. Er ist der Starttermin für eine Nachwuchsoffensive. Sie soll auf den derzeitigen und prognostizierten Arbeitskräftebedarf in den öffentlichen Apotheken aufmerksam machen.Show moreLiese: „Das wird kein Spaziergang“
BERLIN (lk). Einheitliche Arzneimittelpreise in Europa, das ist das Ziel einer Initiative der deutschen EU-Parlamentarier Jo Leinen (SPD) und Dr. Peter Liese (CDU) im Europäischen Parlament: "Die extremen Preisunterschiede bei innovativen Arzneimitteln in der Europäischen Union sind sozial nicht zu rechtfertigen. Es muss endlich Schluss sein damit, dass deutsche Facharbeiter mit ihren Beiträgen den Millionären in Südeuropa die Arzneimittel subventionieren", fordert der Vize-Chef der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament, Peter Liese, im Gespräch mit der DAZ. Es sei nicht länger hinnehmbar , dass lebenswichtige Medikamente in Deutschland fast doppelt so teuer seien wie in anderen EU-Staaten.Show moreBAH-Kampagne zum Grünen Rezept
BONN (bah/daz). Die Kampagne "Das Grüne Rezept – Das Rezept für eine gute Verbindung" des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) aus dem Jahr 2009 belegte in der Kategorie "Kampagne" des Health Media Award 2010 den 1. Platz.Show moreVorschläge zur Präzisierung der Substitutionspflicht
BERLIN (ks). Die kurzfristigen Sparmaßnahmen für den Arzneimittelsektor hat die Regierungskoalition bereits auf den Weg gebracht – sie sollen zum 1. August in Kraft treten. Doch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) muss sich auch um die Umsetzung der übrigen Maßnahmen des Eckpunktepapiers zur Arzneimittelversorgung kümmern, die zum 1. Januar 2011 wirksam werden sollen. Nun liegt ein erster Diskussionsentwurf für das geplante Gesetz zur Neuordnung des GKV-Arzneimittelmarktes vor. Für Apotheken von Interesse sind insbesondere die vorgesehenen Änderungen in § 129 SGB V – den Regelungen zum Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung. Hier sollen die Voraussetzungen für die Substitutionsverpflichtung des Apothekers präziser gefasst werden.Show moreIndustrie sieht Licht und Schatten
BERLIN (ks). Bei der pharmazeutischen Industrie treffen die ersten konkreteren Vorschläge zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes auf ein geteiltes Echo. Beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und Pro Generika begrüßt man zwar, dass bei Rabattverträgen künftig Kartellrecht anwendbar sein soll. Den Pharma-Mittelstand und die Generikaindustrie sieht man dennoch massiv bedroht.Show moreEuGH bestätigt spanische Apotheken-Regelungen
BERLIN (ks). Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sind die demografischen und geografischen Begrenzungen, die in Asturien (Spanien) bei der Eröffnung neuer Apotheken zu beachten sind, mit dem Gemeinschaftsrecht vereinbar. Zwar stellten die Regelungen eine Beschränkung der Niederlassungsfreiheit dar. Sie seien jedoch gerechtfertigt, soweit sie ermöglichen, dass in Bezirken mit besonderen demografischen Merkmalen die Errichtung einer hinreichenden Zahl von Apotheken nicht verhindert wird.(Urteil des EuGH vom 1. Juni 2010, Rechtssachen C 570/07 und C 571/07)
Show moreMitnahme von BtM auf Auslandsreisen
BONN (ks). Grundsätzlich können Patienten Betäubungsmittel, die ihnen nach den geltenden Bestimmungen ärztlich verordnet wurden, auch auf Reisen ins Ausland mitnehmen. In einer der Dauer der Reise angemessenen Menge gelten sie als persönlicher Reisebedarf. Die Bundesopiumstelle des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert vor Beginn der Reisezeit, was in welchen Ländern zu beachten ist und wo es Probleme geben kann.Show moreBund soll bei Schweinegrippe-Kosten helfen
Zu viel Impfstoff – wer soll zahlen?BERLIN (dpa-afx). Die Bundesländer wollen für die Finanzierung der überflüssigen Schweinegrippe-Impfstoffe Geld vom Bund. "Die Länder haben den Wunsch, die Gespräche mit der Bundesregierung über die Finanzverantwortung und Kostenträgerschaft von nicht veräußerten und nicht verimpften Impfstoffen wieder aufzunehmen und fortzuführen", erklärte letzte Woche ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums. Allerdings sehe sich der Bund bislang in keiner Weise in der Pflicht.
Show moreVertragsärzte: Einkommen kräftig gestiegen
Große Honorarunterschiede zwischen den einzelnen ArztgruppenBerlin (lk). In den letzten Jahren sind die Einkommen der niedergelassenen Ärzte überdurchschnittlich angestiegen: Nach Zahlen des GKVSpitzenverbandes wird jeder Praxisinhaber in diesem Jahr 164.000 Euro nach Abzug aller Praxiskosten erwirtschaften. Das sind 22.000 Euro oder 15 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. Im gleichen Zeitraum stiegen die Bruttoeinkommen der Arbeitnehmer nur um fünf Prozent.
Show moreKKH Allianz schreibt 117 Wirkstoffe aus
Krankenkassen setzen weiter auf RabattverträgeBerlin (ks). Die KKH Allianz hat am 26. Mai im EU-Amtsblatt eine weitere Rabattvertragsausschreibung veröffentlicht. Diesmal werden Vertragspartner für insgesamt 117 Wirkstoffe gesucht. Pro Wirkstoff können bis zu drei Hersteller einen Zuschlag erhalten. Die Deutsche BKK hat indessen bekannt gegeben, dass ihre Rabattverträge über 84 ausgeschriebene Wirkstoffen pünktlich zum 1. Juli starten können.
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