
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Experten warnen: Folgen des Cannabis-Konsums erst später sichtbar
Hat die Cannabis-Legalisierung keine negativen Auswirkungen auf die Konsumgewohnheiten der Deutschen? Der Ekocan-Bericht legt diesen Schluss nahe. Gesundheitsexperten widersprechen und warnen.Show moreRx-Abgabe ohne Rezept – Betriebserlaubnis weg
BERLIN (ks). Ein Apotheker, der verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept abgegeben hat, muss seine Apothekenbetriebserlaubnis abgeben. Das Verwaltungsgericht (VG) Berlin hat in einem aktuellen Urteil den entsprechenden Widerruf des zuständigen Landesamts bestätigt.(Urteil des VG Berlin vom 19. Mai 2010, Az.: VG 14 K 45.09)Show more
Peter Schmidt muss seinen Posten räumen
BERLIN (ks). Der bisherige Geschäftsführer von Pro Generika, Peter Schmidt, ist am 11. Juni vom Vorstand des Branchenverbandes mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden worden. Auslöser waren Äußerungen Schmidts gegenüber dem "Handelsbatt" zu Rabattverträgen.Show moreHerstellerabschläge: Kassen verzichten vorerst auf Rechnungskürzungen
Apotheken müssen noch nicht für unberechtigt einbehaltene Abschläge herhaltenBerlin (ks). Der GKV-Spitzenverband hat im Streit um ausstehende Herstellerrabatte zumindest zeitweilig eingelenkt: Er hat allen Krankenkassen empfohlen, bis zum 15. Juli "einmalig und unwiderruflich" die zunächst angeratenen Kürzungen von Apothekenrechnungen auszusetzen.
Show moreSolisten treiben Kosten in die Höhe
Barmer GEK: Ja zur Preisregulierung, Nein zur MehrkostenregelungBerlin (ks). Vor allem neue Arzneimittel gegen rheumatische Arthritis und Multiple Sklerose treiben die Medikamentenkosten der Krankenkassen nach oben. Bei der Barmer GEK führen sie die Top 20 der ausgabenstärksten Arzneimittel an. Die Steigerungsraten für alle dieser 20 Präparate bewegten sich 2009 bei der Barmer GEK fast durchweg zwischen 12 und 25 Prozent. Der durchschnittliche Ausgabenzuwachs für Arzneimittel lag dagegen bei 6 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen Barmer GEK Arzneimittel-Report 2010 hervor.
Show moreKlausurtagung soll Sparpaket schnüren
Berlin (lk). Sparen geht vor: Die Gesundheitsexperten der Regierungskoalition wollen auf einer Klausursitzung am 18. und 19. Juni versuchen, den Streit über die Gesundheitsreform auszuräumen. Bei dem Treffen mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) geht es nach AZ-Informationen in erster Linie um weitere Einsparungen auf der GKV-Ausgabenseite und um eine Ausweitung der Praxisgebühr.Show moreDeutsche Apothekendichte im EU-Mittelfeld
Neue "Zahlen, Daten, Fakten" von der ABDABerlin (lk). Die Zahl der Apotheken liegt in Deutschland gemessen an der Bevölkerung im europäischen Mittelfeld. Dies zeigt die aktuelle Broschüre "Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2009" der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). "Die Apothekendichte in Deutschland bleibt konstant und sichert somit die gesetzlich geforderte Arzneimittelversorgung der Bevölkerung ab", betonte die ABDA.
Show morevfa: Forschungsausgaben mit Zwangsrabatt verrechnen
F&E: Viel versprochen, wenig umgesetztBerlin (lk). Zur Stärkung und Sicherung des Wirtschafts- und Forschungsstandortes Deutschland wollen die forschenden Arzneimittelhersteller einen Teil ihrer Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) mit dem Herstellerrabatt verrechnen. Dies forderte letzte Woche der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) anlässlich einer Bundestagsdebatte zum "Bundesbericht Forschung und Innovation 2010".
Show moreKassenabschlag 2010: Es bleibt spannend
Erst zahlten Kassen mit gekürztem Rabatt, nun wollen sie zu 2,30 Euro zurückkehrenHAMBURG (tmb). Die Entwicklung beim Kassenabschlag der Apotheken bleibt weiter spannend. Einerseits haben die Krankenkassen die April-Rechnungen des Norddeutschen Apothekenrechenzentrums NARZ/AVN mit dem neuen Abschlag von 1,75 Euro beglichen. Andererseits werden aus Krankenkassenkreisen Stimmen laut, für 2010 wieder zum früheren Abschlag von 2,30 Euro zurückzukehren.
Show moreJürgen Windeler zum obersten Arzneimittelprüfer berufen
Neuer IQWiG-Chef sieht erhebliches SparpotentialBerlin (ks/lk). Erhebliches Sparpotential im zweistelligen Milliardenbereich sieht der neue Chef des Kölner Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG), Jürgen Windeler, im Gesundheitswesen. "Die Summen, die für ungeeignete Behandlungen ausgegeben werden, sind erheblich", sagte Windeler nach seiner Berufung an die IQWiG-Spitze. Bevor man über die Rationierung medizinischer Leistungen rede, solle man diese Mittel in die richtigen Bahnen lenken, forderte Windeler. Es gebe Einsparpotenziale im "nicht zur einstelligen" Milliardenbereich.
Show moreGKV-Spitzenverband lehnt Pick-up-Verbot ab
Im BMG fanden erste Expertengespräche zum AMNO-Referentenentwurf stattBerlin (lk/ks). Die gesetzlichen Krankenkassen lehnen das von der Regierungskoalition geplante Verbot von Bestell- und Abholstellen für Arzneimittel weiterhin ab: "Für ein Verbot von Pick-up-Stellen wird keine Notwendigkeit gesehen", heißt es in der Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes zu den vergangene Woche abgehaltenen ersten Fachanhörungen zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) im Bundesgesundheitsministerium.
Show moreKohl-Gruppe streicht Stellen
Reaktion auf erhöhten HerstellerabschlagBerlin (ks). Angesichts der Pläne der Bundesregierung, ab 1. August auch für Import-Arzneimittel einen erhöhten Herstellerrabatt einzuführen, hat die saarländische Kohl-Gruppe angekündigt, sich von 150 Mitarbeitern zu trennen. Und dies sei erst ein erster Schritt: von den rund 1000 Arbeitsplätzen im Bereich Pharma seien derzeit insgesamt 500 gefährdet.
Show morePrämie gescheitert – aber Rösler will nicht aufgeben
BERLIN (lk). Für die SPD-Opposition ist die Sache klar: Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) ist nur sieben Monate nach dem Amtsantritt mit seiner Gesundheitspolitik auf ganzer Linie gescheitert: "Er soll seinen Hut nehmen", ätzte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, nachdem die CSU Röslers Prämienmodell auf spektakuläre Art und Weise von Koalitionstisch gewischt hatte. Doch aufgeben will der junge Gesundheitsminister noch nicht. "Ich bin fest überzeugt, dass sich gute Ansätze durchsetzen," setzt der studierte Arzt immer noch auf die Kraft seiner Argumente. Aber das wird schwer. Die CSU beharrt auf ihrem schroffen Nein.Show moreCystus 052 in neuem Gewand kein Arzneimittel?
STUTTGART (du). Die Medizinprodukte Cystus 052 Infektblocker® Tabletten und Cystus 052 Gurgellösung® sind mit Urteil des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 15. März 2010 als zulassungspflichtige Arzneimittel eingestuft worden. Daraufhin hatte das betroffene Unternehmen, Dr. Pandalis Urheimische Medizin, den Vertrieb der Präparate eingestellt. Jetzt präsentiert es mit Cystus 052 Bio Halspastillen ein in der Rezeptur mit Cystus 052 Infektblocker Lutschtabletten identisches neues Produkt. Dieses ist allerdings schon seit Jahren als Lebensmittel im Markt und soll von der Einstufung als Arzneimittel nicht betroffen sein.Show moreDAK weist Spekulationen über Finanznot zurück
BERLIN (ks). Die DAK und der Verband der Ersatzkassen (vdek) haben einen Medienbericht über eine drohende finanzielle Schieflage zurückgewiesen. Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte berichtet, dass konkurrierende Kassen mit einem Minus von 800 Millionen Euro im kommenden Jahr rechnen.Show moreEinigung bei Patientenrechte-Richtlinie erzielt
BERLIN (ks). Die EU-Gesundheitsminister haben am 8. Juni in Brüssel eine Einigung über den Richtlinienvorschlag zur Ausübung von Patientenrechten in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung erzielt. Es ging ein jahrelanger Streit zwischen den Mitgliedstaaten voraus.Show moreSeehofer verlangt von Rösler drastisches Sparkonzept
BERLIN (lk). Begleitet von heftigem Streit in der Koalition hat die Bundesregierung das mit 80 Milliarden Euro größte Sparpaket aller Zeiten geschnürt. Während das Kabinett im Kanzleramt hinter verschlossenen Türen um die Einzelmaßnahmen rang, stritten sich draußen die Koalitionäre in beispielloser Tonlage über die vorerst gescheiterte Gesundheitsreform. Als "Wildsau" verunglimpfte Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) die CSU wegen ihrer Blockade der Gesundheitsreform. Umgehend keilte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt zurück: Die FDP entwickele "sich zur gesundheitspolitischen Gurkentruppe: erst schlecht spielen und dann auch noch rummaulen."Show more36 Unternehmen bieten für zwölf Wirkstoffe
STUTTGART (ks). Die mittlerweile fünfte AOK-Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattverträgen ist der Kasse zufolge auf breites Interesse in der Pharmaindustrie gestoßen. Bis zum Ende der Angebotsfrist am 7. Juni seien für die zwölf ausgeschriebenen Wirkstoffe insgesamt 36 Angebote eingegangen.Show moreRückzahlung wird umgesetzt
BREMEN (tmb). Die Entscheidung, den Kassenabschlag von 2,30 Euro auf 1,75 Euro zu senken, wird nun auch praktisch umgesetzt. Entsprechende Rechnungen für den April wurden von den Krankenkassen bereits akzeptiert, erklärte der Vorsitzende des Norddeutschen Apothekenrechenzentrums NARZ/AVN, Dr. Jörn Graue, gegenüber der DAZ. Zu den Rechnungen für 2009 und die ersten Monate des Jahres 2010 gibt es hingegen bei den Krankenkassen noch Klärungsbedarf wegen einiger zu übermittelnder Daten.Show moreStada will jede zehnte Stelle abbauen
BAD VILBEL (dpa). Der auf Nachahmermedikamente spezialisierte Pharmahersteller Stada will in den kommenden Jahren etwa jede zehnte Stelle abbauen. Show moreKBV will Screening stärken
BERLIN (ks). Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Krankenversicherte ab35 Jahren einen Anspruch, alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening durchführen
zu lassen. Im ersten Jahr nach der Einführung haben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zufolge etwa 15 Prozent der Berechtigten diese Vorsorgemaßnahme wahrgenommen. Show more
AOK Sachsen-Anhalt hadert mit Apotheken
Rabattverträge sollten besser genutzt werdenBerlin (ks). Die AOK Sachsen-Anhalt bemängelt eine unzureichende Umsetzung der Arzneimittel-Rabattverträge durch manche Apotheken. Die Kasse hat angekündigt, Apothekern, die die Verträge unterlaufen, ab Juni die Rechnungen zu kürzen.
Show moreDie Herausforderungen steigen
ABDA-Spitze zur Zukunft der ApothekeMeran (bra). Die Qualitätsanforderungen an die Apotheken werden steigen – trotz des weiter zunehmenden Ertragsdrucks. Dennoch sehen die ABDA- und BAK-Spitzen optimistisch in die Apothekenzukunft. Sie machten während einer berufspolitischen Diskussionsrunde im Rahmen des Meraner BAK-Fortbildungskongresses deutlich, dass sie auch in dem sich abzeichnenden "Gesetz zur Neuordnung des GKV-Arzneimittelmarktes" (vgl. DAZ Nr. 22, S. 16 ff.) durchaus positive Ansätze sehen.
Show moreJeder Zweite ist übergewichtig
Mikrozensusbefragung des Statistischen BundesamtesBerlin (ks). Im Jahr 2009 waren insgesamt 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland übergewichtig. Bei den Männern waren es 60 Prozent, bei den Frauen 43 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren noch 56 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen übergewichtig. Das zeigen die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung 2009 des Statistischen Bundesamtes. Hier wurden zum vierten Mal Fragen zu Körpergröße und Gewicht gestellt.
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