

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Man rafft zusammen, wo etwas zusammenzuraffen ist“
Alle reden darüber, wo im GKV-System gespart werden kann. Wie passen da noch die Probleme der Apotheken rein? Darüber diskutierte die DAZ-Redaktion mit dem Gesundheitspolitik-Experten Helmut Laschet.Show more
Neue Variante
BREMEN (tmb). Die Probleme rund um den Herstellerrabatt sind kaum noch überschaubar. Eine neue Variante setzt an der Härtefallregelung gemäß § 130a Absatz 4 SGB V an. Die Firma Bencard Allergie GmbH beruft sich auf diese Regelung und hat angekündigt, den Herstellerrabatt an die Apotheken vorläufig nicht auszuzahlen. Dies äußerte das Norddeutsche Apothekenrechenzentrum (NARZ) am 4. Oktober gegenüber der DAZ.Show moreTeva organisiert Deutschland-Geschäft neu
ULM (dpa). Der israelische Pharmakonzern Teva strukturiert sein Deutschland-Geschäft neu. Nach der Übernahme des Ulmer Generikaherstellers Ratiopharm würden nun drei Standorte geschlossen, teilte der Konzern am 1. Oktober mit.Show moreDPhG-Jahrestagung in Braunschweig eröffnet
BRAUNSCHWEIG (cb). Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft e.V. (DPhG) findet vom 4. bis 7. Oktober in Braunschweig statt. Ihr hochaktuelles Motto: Personalisierte Therapeutika – Traum oder Wirklichkeit?" Bei der heutigen Eröffnung im frisch renovierten Audimax der Universität zeigte sich Tagungspräsidentin Prof. Dr. Christel C. Müller-Goymann hoch erfreut darüber, dass sich rund 600 Teilnehmer aus 16 Ländern für den Kongress angemeldet hatten.Show moreCSU: Gesundheitsfonds nicht für Hartz-IV-Empfänger nutzen
BERLIN (lk). In der Union regt sich Widerstand gegen die von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) geplante Nutzung der Reserve des Gesundheitsfonds zur Finanzierung der Zusatzbeiträge für Hartz-IV-Empfänger. Unions-Vizefraktionschef Johannes Singhammer (CSU) sagte der "Frankfurter Rundschau", die Union lehne das Vorhaben ab: "Es besteht die Gefahr, dass die Mittel dann nicht ausreichen, bis einschließlich 2014 den Sozialausgleich für Geringverdiener zu finanzieren."Show moreAMNOG gefährdet Versorgung und Arbeitsplätze
DÜSSELDORF (cs). In einem gemeinsamen Pressegespräch haben Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, und Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein e.V., die möglichen Auswirkungen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) dargestellt.Show moreWeiterhin 19 Prozent für Arzneimittel – Reform vertagt?
BERLIN (lk). Die Bundesregierung hat die angekündigte Reform der Mehrwertsteuersätze offenbar auf Eis gelegt. Damit schwinden die Aussichten, dass der 19-prozentige Mehrwertsteuersatz für Arzneimittel gesenkt werden könnte.Show moreDexcel: Jetzt auch Rx im Direktvertrieb
BERLIN (ks). Die Dexcel Pharma GmbH verkauft seit dieser Woche auch rezeptpflichtige Arzneimittel direkt an Apotheken. Bisher hatte das Unternehmen nur seine OTC-Produkte direkt vertrieben – aus Kapazitätsgründen, wie es heißt.Show moreSchlagabtausch im Bundestag
BERLIN (ks). Koalition und Opposition haben sich anlässlich der ersten Lesung des GKV-Finanzierungsgesetzes am 30. September im Bundestag einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) warf SPD und Grünen Ungerechtigkeit vor, weil sie ein Milliardendefizit bei den Krankenkassen hinterlassen hätten. Die Opposition wiederum hielt der Regierungskoalition den Ausstieg aus der Solidarität vor.Show moreGroßhandelsspanne: Ministerium stellt neue Berechnungen an
ABDA und Phagro zeigen sich bei der Anhörung zum AMNOG wenig versöhnlichBerlin (lk). Annäherung im Streit um die Kürzung der Großhandelsmarge: Die im Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) geplante Neuregelung der Großhandelsvergütung wird nochmals überprüft und voraussichtlich zu einem für Großhandel und Apotheken verträglicheren Ergebnis führen. Bei einem gemeinsamen Gespräch der ABDA und des Bundesverbands des pharmazeutischen Großhandels (Phagro) mit dem Bundesgesundheitsministerium am 28. September gab es eine Verständigung, das der im AMNOG geplante Großhandelszuschlag von 1,7 Prozent auf den Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers und 60 Cent Festzuschlag je Packung zu einer zu starken Belastung führt.
Show moreApotheken helfen sparen
Froese macht Apothekenleistungen deutlich
KIEL (tmb). Die Gesetzliche Krankenversicherung wendet für die Leistungen der Apotheken pro Jahr etwa 4 Mrd. Euro auf. Doch die Apotheken erbringen dafür nicht nur die Versorgungsleistung, sondern sie helfen dem System auch noch massiv zu sparen. Auf fast 6 Mrd. Euro beziffert Dr. Peter Froese, Vorsitzender des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein, die Einsparbeiträge der GKV im Arzneimittelbereich, die mit Unterstützung der Apotheken realisiert werden.Show moreAOK Westfalen-Lippe lenkt beim Kassenabschlag ein
Krankenkasse akzeptiert vorläufigen Rabatt für 2010
BREMEN (tmb). Die AOK Westfalen-Lippe hat den neuen vorläufigen Kassenabschlag von 1,75 Euro für die bisherigen und laufenden Abrechnungen im Jahr 2010 akzeptiert. Über dieses Ergebnis der jüngsten Verhandlungen zwischen der AOK Westfalen-Lippe und den Apothekenrechenzentren berichtete der NARZ-Vorsitzende Dr. Jörn Graue am 30. September gegenüber der AZ.Show moreAOK: Clopidogrel nur noch von TAD Pharma
Fünfte Tranche der AOK-Rabattverträge ist in Kraft getreten
Berlin (ks). Zum 1. Oktober sind AOK-Arzneimittelrabattverträge für zwölf weitere Wirkstoffe in Kraft. Umsatzstärkster neuer Wirkstoff ist der Blutgerinnungshemmer Clopidogrel. Für ihn hat TAD Pharma die Zuschläge in allen fünf Gebietslosen erhalten. Eigenen Angaben zufolge hat die AOK-Gemeinschaft allein für diesen Wirkstoff im vergangenen Jahr rund 143 Millionen Euro ausgegeben.Show moreSinghammer: Über Großhandelsmarge noch einmal intensiv beraten
Nach der AMNOG-Anhörung: Der Unionsfraktionsvize im DAZ-TV-Interview
Berlin (lk). Über die geplante Kürzung der Großhandelsmarge wird es weitere intensive Beratungen in der Regierungskoalition geben. Das kündigte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, nach der Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages gegenüber DAZ-TV an: "Ich glaube, wir werden darüber noch einmal sehr intensiv beraten."Show more
easyApotheke: Es geht auch eine Nummer kleiner
Neues Franchise-Konzept für bestehende kleine Apotheken
Berlin (ks). Die easyApotheken zeichnen sich bislang vor allem durch ihren weitflächigen Drogeriecharakter aus. Doch die Discount-Kooperation will künftig auch kleinere Apotheken für sich gewinnen. Mit dem Franchise-Konzept "easyApotheke compact" setzt sie auf den Umbau bestehender Apotheken in Innenstädten und Einkaufspassagen, statt auf einen gänzlichen Neubau.Show moreBecker und Koch legen VSA-Mandate nieder
VSA distanziert sich von "Vorteil24"
BERLIN/MÜNCHEN /diz). Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) und Präsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, sowie Monika Koch, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des DAV und Vorsitzende des Sächsischen Apothekerverbandes, haben am 30. September ihre Vorstandsämter bei der VSA (Verrechnungsstelle Süddeutscher Apotheker) mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Grund sind die unternehmerischen Aktivitäten der VSA, die die Software für ein Apotheken-Pick-up-Modell der niederländischen Montanus-Apotheke stellte. Show moreFür viele Apotheken wird die Luft dünn
Treuhand berechnet Auswirkungen des AMNOGBerlin (ks). Die Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover hat eine Simulationsrechnung aufgemacht: Danach wird sich das Betriebsergebnis einer "typischen Apotheke" vor Steuern durch die Auswirkungen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) im kommenden Jahr um mehr als 16 Prozent auf rund 61.100 Euro verringern.
Show moreAMNOG-Anhörung: Heftiger Schlagabtausch im Ausschuss
Lob und Tadel für Regierungspläne – Kassen fordern weiterhin Festschreibung des Apothekenabschlags auf 2,30 Euro
Berlin (ks). Die Neujustierung der Großhandelsspanne war bei der öffentlichen Anhörung zum Entwurf des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) am 29. September im Gesundheitsausschuss des Bundestages eher ein Randthema. Weitaus mehr Raum nahmen Fragen rund um die (frühe) Nutzenbewertung von Arzneimitteln ein. Doch auch die Packungsgrößenverordnung und die Mehrkostenregelung kamen während des dreistündigen Hearings zur Sprache.Show more2060: GKV-Beitrag über 50 Prozent?
KIEL (tmb). Das Fritz-Beske-Institut für Gesundheitssystemforschung (IGSF) in Kiel hat in zwei im September veröffentlichten Schriften Daten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hochgerechnet und Thesen für die langfristige Zukunft der Gesundheitsversorgung in Deutschland abgeleitet. Um die Ausgabendynamik des medizinischen Fortschritts auszugleichen, fordert Prof. Dr. Fritz Beske eine Konzentration der GKV auf ihren Kern.Show morePro Generika: Gefahr für die Patientensicherheit
BERLIN (ks). Vor der öffentlichen Anhörung zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) setzten die betroffenen Verbände noch einmal alles daran, ihre Kritik hörbar zu machen. Pro Generika sind vor allem die vorgesehenen Änderungen bei der Aut-idem-Regelung und der Packungsgrößenverordnung ein Dorn im Auge. Mit zwei Gutachten, die der Branchenverband vergangene Woche vorgelegt hat, soll dem Gesetzgeber vor Augen geführt werden, dass beide Regelungen erhebliche negative Auswirkungen auf die Arzneimittelsicherheit und damit auf die Patienten haben würden.Show moreKoalition will G-BA Beweislast auferlegen
BERLIN (ks/dpa). Die Regierungskoalition steht abermals in der Kritik, sich zu sehr von der Pharmalobby beeinflussen zu lassen. Im Mittelpunkt steht dabei ein weiterer Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen zum geplanten Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarkts (AMNOG). Danach soll der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) neue Arzneimittel über seine Richtlinien nur dann von der Verordnung ausschließen können, "wenn deren Unzweckmäßigkeit erwiesen ist" (oder es wirtschaftlichere Behandlungsmethoden gibt).Show moreBallast: Beratungsaufwand in Apotheken ist überschaubar
BERLIN (ks). Die Rabattverträge und die Pläne der Regierungskoalition zu ihrer Weiterentwicklung sorgen nach wie vor für viel Unruhe. Einige Krankenkassen erregen sich, dass sie bei Vertragsabschlüssen künftig dem Kartellrecht unterliegen sollen, die Generika-Branche sähe die Verträge am liebsten abgeschafft. Auch der Patientenbeauftragte der Bundesregierung ist mit der Entwicklung der Verträge nicht ganz zufrieden.Show moreHoffmann: Nachbesserungen beim AMNOG notwendig
BERLIN (diz). Deutlich unzufrieden mit der Ausgestaltung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) zeigte sich Hans-Georg Hoffmann, Vorsitzender des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH). In seiner Eröffnungsansprache zur Jahreshauptversammlung des BAH am 22./23.September in Berlin stellte er heraus, dass das AMNOG eher eine Anhäufung dirigistischer Maßnahmen sei als eine echte Gesundheitsreform.Show moreRechtliches
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