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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Mein liebes Tagebuch

Wie geht’s denn nun weiter mit der Honorarerhöhung? Warken hat’s der FAZ verraten: Es soll erstmal über Bürokratieabbau geredet werden. Und dann schaun mer mal. Währenddessen rollt die Schließungswelle im Land weiter, das Apothekensterben wird zur Normalität. Und ja, Zweigapotheken hält das BMG für „geboten“. Aber gegen solche Vorhaben und für die Honorarerhöhung hat die Abda noch Pfeile im Köcher, sprich weitere Eskalationsstufen. Noch mehr Dampf macht dagegen das Ministerium bei der Digitalisierung, die Direktabrechnung ist das neue Zauberwort. Werden bald Rechenzentren überflüssig? Eher nicht. Und was hilft gegen die Online-Versender? Sollten wir da nicht mal über die Länderliste reden und die Niederlande streichen? Die Gerichte haben’s da nicht eilig. Wir wussten es ja, die Länderliste ist nicht mehr als ein Placebo. Ob die makabren Abda-Posts auf Insta gegen den Online-Handel helfen? Show more
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Die Woche vom 7. bis 10. April 2026
12.04.2026, 05:30 Uhr

Für viele Apotheken wird die Luft dünn

Treuhand berechnet Auswirkungen des AMNOG

Berlin (ks). Die Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover hat eine Simulationsrechnung aufgemacht: Danach wird sich das Betriebsergebnis einer "typischen Apotheke" vor Steuern durch die Auswirkungen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) im kommenden Jahr um mehr als 16 Prozent auf rund 61.100 Euro verringern.

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03.10.2010, 22:00 Uhr
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AMNOG-Anhörung: Heftiger Schlagabtausch im Ausschuss

Lob und Tadel für Regierungspläne – Kassen fordern weiterhin Festschreibung des Apothekenabschlags auf 2,30 Euro

Berlin (ks). Die Neujustierung der Großhandelsspanne war bei der öffentlichen Anhörung zum Entwurf des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) am 29. September im Gesundheitsausschuss des Bundestages eher ein Randthema. Weitaus mehr Raum nahmen Fragen rund um die (frühe) Nutzenbewertung von Arzneimitteln ein. Doch auch die Packungsgrößenverordnung und die Mehrkostenregelung kamen während des dreistündigen Hearings zur Sprache.

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03.10.2010, 22:00 Uhr

2060: GKV-Beitrag über 50 Prozent?

KIEL (tmb). Das Fritz-Beske-Institut für Gesundheitssystemforschung (IGSF) in Kiel hat in zwei im September veröffentlichten Schriften Daten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hochgerechnet und Thesen für die langfristige Zukunft der Gesundheitsversorgung in Deutschland abgeleitet. Um die Ausgabendynamik des medizinischen Fortschritts auszugleichen, fordert Prof. Dr. Fritz Beske eine Konzentration der GKV auf ihren Kern.Show more
Fritz-Beske-Institut
29.09.2010, 22:00 Uhr
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Cartoon

29.09.2010, 22:00 Uhr

Pro Generika: Gefahr für die Patientensicherheit

BERLIN (ks). Vor der öffentlichen Anhörung zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) setzten die betroffenen Verbände noch einmal alles daran, ihre Kritik hörbar zu machen. Pro Generika sind vor allem die vorgesehenen Änderungen bei der Aut-idem-Regelung und der Packungsgrößenverordnung ein Dorn im Auge. Mit zwei Gutachten, die der Branchenverband vergangene Woche vorgelegt hat, soll dem Gesetzgeber vor Augen geführt werden, dass beide Regelungen erhebliche negative Auswirkungen auf die Arzneimittelsicherheit und damit auf die Patienten haben würden.Show more
Aut-idem und Packungsgrössen
29.09.2010, 22:00 Uhr
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Koalition will G-BA Beweislast auferlegen

BERLIN (ks/dpa). Die Regierungskoalition steht abermals in der Kritik, sich zu sehr von der Pharmalobby beeinflussen zu lassen. Im Mittelpunkt steht dabei ein weiterer Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen zum geplanten Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarkts (AMNOG). Danach soll der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) neue Arzneimittel über seine Richtlinien nur dann von der Verordnung ausschließen können, "wenn deren Unzweckmäßigkeit erwiesen ist" (oder es wirtschaftlichere Behandlungsmethoden gibt).Show more
Unzweckmässigkeit von Arzneimitteln
29.09.2010, 22:00 Uhr

Ballast: Beratungsaufwand in Apotheken ist überschaubar

BERLIN (ks). Die Rabattverträge und die Pläne der Regierungskoalition zu ihrer Weiterentwicklung sorgen nach wie vor für viel Unruhe. Einige Krankenkassen erregen sich, dass sie bei Vertragsabschlüssen künftig dem Kartellrecht unterliegen sollen, die Generika-Branche sähe die Verträge am liebsten abgeschafft. Auch der Patientenbeauftragte der Bundesregierung ist mit der Entwicklung der Verträge nicht ganz zufrieden.Show more
Rabattverträge
29.09.2010, 22:00 Uhr

Hoffmann: Nachbesserungen beim AMNOG notwendig

BERLIN (diz). Deutlich unzufrieden mit der Ausgestaltung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) zeigte sich Hans-Georg Hoffmann, Vorsitzender des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH). In seiner Eröffnungsansprache zur Jahreshauptversammlung des BAH am 22./23.September in Berlin stellte er heraus, dass das AMNOG eher eine Anhäufung dirigistischer Maßnahmen sei als eine echte Gesundheitsreform.Show more
BAH-Jahresversammlung
29.09.2010, 22:00 Uhr

Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit 2011

FRANKFURT (mpr/ral). Vom 2. bis 9. Juli 2011 finden die 32. Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit statt. Austragungsort ist im nächsten Jahr Las Palmas auf Gran Canaria. Show more
Zum Vormerken
29.09.2010, 22:00 Uhr

30 Jahre Switch: Woher? – Wohin?

BERLIN (bah/daz). "30 Jahre Switch: Woher? – Wohin?" – unter diesem Motto beleuchtete eine Podiumsdiskussion auf der Jahresversammlung des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 23. September in Berlin die Entwicklung der Selbstmedikation der letzten 30 Jahre und was die Entlassung von rezeptpflichtigen Arzneimitteln aus der Verschreibungspflicht (Switch) für die Zukunft bedeutet.Show more
BAH-Jahresversammlung
29.09.2010, 22:00 Uhr

Arzneimittel-Informationen

BERLIN (ks). Der Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlamentes hat die umstrittenen Vorschläge von Ex-Industriekommissar Günter Verheugen zur Arzneimittelinformation in wesentlichen Bereichen abgeändert. Wie der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion EVP-Christdemokraten, Peter Liese (CDU), mitteilte, sollen nun statt der Information – oder gar Werbung – durch die pharmazeutische Industrie die unabhängige Information von Patienten und die Prüfung der Information durch Behörden im Vordergrund stehen.Show more
Europäisches Parlament
29.09.2010, 22:00 Uhr

Visionen zum künftigen Gesundheitswesen

DÜSSELDORF (cs). Die AG Zukunft des Gesundheitswesens diskutierte mit etwa 200 Interessierten am 22. September 2010 in Düsseldorf Lösungsansätze und Weichenstellungen für eine flächendeckende medizinische Versorgung angesichts des demografischen Wandels. Neun Experten stellten in Kurzvorträgen die Chancen und Möglichkeiten vor.Show more
Die AG Zukunft des Gesundheitswesens
29.09.2010, 22:00 Uhr

Bonuszahlung auf Rezepteinlösung

STUTTGART (diz). Versandapotheken wollen es jetzt wissen: Mycare gewährt 1,50 Euro Bonus pro verordnetem Arzneimittel, Mönters Versandapotheke Aliva tritt mit einem Bonus von 3 Euro an. Verrechnet wird der Bonus beim Kauf von OTC-Arzneimitteln. Ist das vor dem Hintergrund des jüngsten Urteils des Bundesgerichtshofs zulässig?Show more
Versandapotheken
29.09.2010, 22:00 Uhr

BVKA kämpft für ortsnahe Versorgung aus einer Hand

STUTTGART (du). Die Genehmigung von Arzneimittelversorgungsverträgen über Distanzen von 180 Kilometern und mehr durch einige Behörden hat der Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker (BVKA) zum Anlass genommen, eine öffentliche Diskussion über die unterschiedliche Verwaltungspraxis in den Ländern zu fordern. Er sieht die im § 14 Apothekengesetz vorgeschriebene ortsnahe Versorgung aus einer Hand in Gefahr. Auf Anfrage der DAZ machte die ABDA deutlich, dass es hilfreich wäre, wenn die obersten Landesbehörden, orientiert an einem aus der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung resultierenden Näheprinzip, Maßstäbe vereinbaren würden, die in der Regel nicht überschritten werden sollten.Show more
Klinikversorgung
29.09.2010, 22:00 Uhr

Apotheken-Pick-up – oder: Wie man Löcher in den Deich gräbt ...

29.09.2010, 22:00 Uhr

Viele Details in der Diskussion

ROSTOCK (tmb). Die Beratungen zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) befinden sich in der "heißen Phase". Den Apotheken drohen teilweise existenzgefährdende Einbußen, aber entschieden ist noch nichts, denn das letzte Wort liegt beim Bundestag. Umso interessierter verfolgten die Teilnehmer beim Wirtschaftsseminar des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 24. September in Rostock die Vorträge zu diesem wichtigen Thema.Show more
AMNOG
29.09.2010, 22:00 Uhr

Neue Buchreihe: Beratung kann man lernen!

STUTTGART (diz). Beratung ist zum A und O in der Apotheke geworden. Die Gesellschaft erwartet von einer guten Apothekerin, einem guten Apotheker, aber auch von PTAs, dass sie den Patienten, den Apothekenkunden fachlich kompetent beraten. Testberichte und Pseudo-Customer-Tests zeigen allerdings immer wieder, dass es hier mitunter noch Nachholbedarf gibt. Oft liegt es nicht am Wissen der Apothekerin, des Apothekers, der PTA, sondern an der patientengerechten Kommunikation. Eine vollkommen neuartige Buchreihe aus dem Deutschen Apotheker Verlag kann hier eine Hilfestellung bieten: "Ich berate gerne!". Wir sprachen mit Apothekerin Iris Milek, Programmplanerin des Deutschen Apotheker Verlags, über diese neue Reihe.Show more
Interview mit Programmplanerin Iris Milek
29.09.2010, 22:00 Uhr

Wohin steuert der VSA-Tanker?

MÜNCHEN (diz). Im Markt der Rezeptabrechner macht sich Unruhe breit. Seit Kurzem versucht ein Softwarehaus, an diesem Markt zu partizipieren. Deutschlands größter apothekereigener Rezeptabrechner, die VSA in München, war vor einigen Jahren den anderen Weg gegangen und kaufte zu ihrem Kerngeschäft der Rezeptabrechnung Apothekensoftwarehäuser hinzu. Wir sprachen mit dem Vorstandsvorsitzenden der VSA GmbH, Karl-August Beck, wie sich die Softwaresparte seines Unternehmens entwickelt. Wir wollten auch wissen, wie die seit mehreren Jahren angekündigte Neuentwicklung Jump vorankommt und wie sich die Mitgliederzahlen beim Tanker VSA entwickeln. Das Interview führte DAZ-Chefredakteur Peter Ditzel.Show more
DAZ-Interview mit VSA-Chef Beck
29.09.2010, 22:00 Uhr

Bahr: Das AMNOG ist kein „Pharma-Beglückungspaket“

BERLIN (ks). Für Daniel Bahr (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), ist der Dialog über das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) "noch nicht in der Endphase". Vor der Anhörung im Gesundheitausschuss sei nicht nach der Bundestags-Beschlussfassung – auch beim AMNOG gelte das Strucksche Gesetz, sagte Bahr auf der BAH Jahresversammlung am 22. September in Berlin.Show more
BAH-Jahresversammlung
29.09.2010, 22:00 Uhr

Kaesbach: AMNOG ist ein „Pharma-Beglückungspaket“

BERLIN (diz). Mit der Ausgestaltung der jetzigen Gesundheitsreform der Bundesregierung zeigte sich Wolfgang Kaesbach, Leiter der Abteilung Arzneimittel beim GKV-Spitzenverband, nicht zufrieden. In seinem Vortrag auf der Jahreshauptversammlung des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 22. September in Berlin machte er deutlich, dass die Reform "durchaus industriegewogen" sei und eher einem "Pharma-Beglückungspaket" entspreche. Die geplanten Maßnahmen werden kaum zu Einsparungen bei den Arzneimittelausgaben führen, so Kaesbach.Show more
BAH-Jahresversammlung
29.09.2010, 22:00 Uhr

Gesundheitsnahrung und Pharma-Lebensmittel

ZÜRICH (diz). Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé sieht große Erfolgschancen in Nahrungsmitteln, die zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten dienen können. Für diesen Bereich der Gesundheitsernährung, die zwischen Nahrung und Pharma angesiedelt ist, gründete Nestlé eine eigene Tochtergesellschaft, die Nestlé Health Science S.A. sowie das Nestlé Institute of Health Science. Dies teilte das Unternehmen am 27. September mit. Das neue Unternehmen soll seine Tätigkeit am 1. Januar 2011 aufnehmen.Show more
Nestlé Health Science gegründet
29.09.2010, 22:00 Uhr

Umstrittener Herstellerrabatt

Nächste Runde im Rabattstreit eröffnet

BREMEN (tmb). Der lange Streit um die richtige Höhe des Herstellerrabattes für einige Arzneimittel geht in eine neue Runde. Ein Krankenkassenrechenzentrum hat auf der Grundlage der Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes erste Belastungen bei der Abrechnung von Präparaten mit umstrittenem Rabatt angekündigt. Damit werden Belastungen der Apotheken immer wahrscheinlicher.

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26.09.2010, 22:00 Uhr

Neue Probleme beim Kassenabschlag für 2010

Einzelne Kassen kürzen Abrechnungen

HAMBURG (tmb). Bei der Umsetzung des Schiedsspruches zum Kassenabschlag gibt es neue Probleme. Die AOK Westfalen-Lippe habe die Arzneimittelabrechnungen für April und Mai 2010 in der Juli-Abrechnung um die Differenz von 55 Cent pro Packung zwischen dem alten und dem neuen Abschlag gekürzt, heißt es in einem Rundschreiben des Hamburger Apothekervereins. Daraufhin würden die Rechenzentren die Apotheken voraussichtlich mit der Rabattdifferenz belasten müssen.

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26.09.2010, 22:00 Uhr

Einmal drohende Insolvenz und einmal Erfolg

Unterschiedliche Entwicklungen bei ausstehenden Herstellerabschlägen

BREMEN (tmb). Im Zusammenhang mit Problemen der Rechenzentren beim Eintreiben von Herstellerabschlägen ergibt sich eine neue Entwicklung. Von drei Herstellern mit ausstehenden Herstellerabschlägen steht einer offenbar vor der Insolvenz, ein anderer hat dagegen inzwischen bezahlt.

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26.09.2010, 22:00 Uhr

ABDA: Hände weg vom Großhandelszuschlag

Stellungnahme der ABDA zur AMNOG-Anhörung

Berlin (lk). Die ABDA hat die Bundesregierung in ihrer Stellungnahme zum AMNOG-Gesetzentwurf aufgefordert, auf die Kürzung der Großhandelsmargen zulasten der Apotheken zu verzichten: "Die Umstellung ist weder notwendig noch sinnvoll. Zudem würden nicht die pharmazeutischen Großhandlungen, sondern ausschließlich die Apotheken belastet, und zwar in einem völlig unverhältnismäßigen Ausmaß".
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26.09.2010, 22:00 Uhr

„Das Einsparvolumen ist unrealistisch“

Phagro-Chef Trümper hält die geplante Kürzung der Großhandelsspanne für verfassungswidrig

FRANKFURT (diz). Das Ministerium lässt nicht locker: 400 Millionen Euro sollen auf der Ebene des pharmazeutischen Großhandels und der Apotheken eingespart werden. Dass dies ein unrealistischer Betrag ist, machte Dr. Thomas Trümper, Vorsitzender des Bundesverbandes des pharmazeutischen Großhandels (Phagro), in einem AZ-Exklusivinterview deutlich. Käme, wie vorgesehen, eine Margenkürzung beim Großhandel, müsste dies über eine Rabattkürzung an die Apotheken weitergereicht werden. Trümper forderte die Apotheker auf, gemeinsam gegen die geplanten Sparmaßnahmen zu kämpfen. Ein Ansatz: Die von der Bundesregierung geplante Kürzung der Großhandelsspanne ist nach Ansicht des Phagro verfassungswidrig, da damit Beträge abgeschöpft werden, die überwiegend bei nicht-rezeptpflichtigen Arzneimitteln und im Randsortiment erwirtschaftet werden – Sortimentsbereiche, die nicht zulasten der GKV abgegeben werden.

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26.09.2010, 22:00 Uhr

ABDA macht mobil gegen Sparmaßnahmen

Berlin (lk). Mit einer breiten Öffentlichkeitskampagne startet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) ab der kommenden Woche in über 21.000 Apotheken Protestaktionen gegen die von der Bundesregierung geplanten Sparmaßnahmen im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG). Dazu erhalten die Apotheken von der ABDA Plakate, Postkarten, Aufkleber, Flyer-Blöcke und Anstecker, mit denen sie ihre Kunden, aber auch lokale Politiker auf die Sparmaßnahmen und deren Konsequenzen für die Arzneimittelversorgung aufmerksam machen sollen.Show more
26.09.2010, 22:00 Uhr

AOK bangt um Rabattverträge

Hermann: Die AOK hat den Generika-Schlafwagen-Wettbewerb auf die ICE-Spur gebracht

Berlin (ks). Die AOK sieht die Rabattverträge durch die Pläne der Bundesregierung zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes massiv bedroht. Letzte Woche ging Dr. Christopher Hermann, Vize-Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg und Chefverhandler für die AOK-Rabattverträge, mit einigen Unterstützern in Berlin vor die Presse. Dabei appellierte er an den Gesetzgeber, "das einzige funktionierende marktwirtschaftliche Instrument" im Arzneimittelbereich zu erhalten und einen "Rückfall in oligopolistische Strukturen" zu verhindern.

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26.09.2010, 22:00 Uhr

Viel Kritik an Rösler-Reform

GKV-Finanzierungsgesetz vom Kabinett beschlossen

Berlin (ks). Das Bundeskabinett hat am 22. September den Entwurf des GKV-Finanzierungsgesetzes beschlossen. Das bedeutet für Versicherte und Arbeitgeber höhere Beiträge. Gesundheitsminister Philipp Rösler muss nun aushalten, was seine Amtsvorgänger ebenfalls einstecken mussten: von allen Seiten hagelt es Kritik.

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26.09.2010, 22:00 Uhr
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