
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Heilberufler-Umfrage: Stimmung bei Apothekern am miesesten
Bei Apothekerinnen und Apothekern ist die Stimmung im Vergleich zu anderen Heilberuflern am schlechtesten. Das ergibt eine Umfrage der Stiftung Gesundheit.Show moreGroßhandelsspanne: Ministerium stellt neue Berechnungen an
ABDA und Phagro zeigen sich bei der Anhörung zum AMNOG wenig versöhnlichBerlin (lk). Annäherung im Streit um die Kürzung der Großhandelsmarge: Die im Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) geplante Neuregelung der Großhandelsvergütung wird nochmals überprüft und voraussichtlich zu einem für Großhandel und Apotheken verträglicheren Ergebnis führen. Bei einem gemeinsamen Gespräch der ABDA und des Bundesverbands des pharmazeutischen Großhandels (Phagro) mit dem Bundesgesundheitsministerium am 28. September gab es eine Verständigung, das der im AMNOG geplante Großhandelszuschlag von 1,7 Prozent auf den Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers und 60 Cent Festzuschlag je Packung zu einer zu starken Belastung führt.
Show moreApotheken helfen sparen
Froese macht Apothekenleistungen deutlich
KIEL (tmb). Die Gesetzliche Krankenversicherung wendet für die Leistungen der Apotheken pro Jahr etwa 4 Mrd. Euro auf. Doch die Apotheken erbringen dafür nicht nur die Versorgungsleistung, sondern sie helfen dem System auch noch massiv zu sparen. Auf fast 6 Mrd. Euro beziffert Dr. Peter Froese, Vorsitzender des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein, die Einsparbeiträge der GKV im Arzneimittelbereich, die mit Unterstützung der Apotheken realisiert werden.Show moreAOK Westfalen-Lippe lenkt beim Kassenabschlag ein
Krankenkasse akzeptiert vorläufigen Rabatt für 2010
BREMEN (tmb). Die AOK Westfalen-Lippe hat den neuen vorläufigen Kassenabschlag von 1,75 Euro für die bisherigen und laufenden Abrechnungen im Jahr 2010 akzeptiert. Über dieses Ergebnis der jüngsten Verhandlungen zwischen der AOK Westfalen-Lippe und den Apothekenrechenzentren berichtete der NARZ-Vorsitzende Dr. Jörn Graue am 30. September gegenüber der AZ.Show moreAOK: Clopidogrel nur noch von TAD Pharma
Fünfte Tranche der AOK-Rabattverträge ist in Kraft getreten
Berlin (ks). Zum 1. Oktober sind AOK-Arzneimittelrabattverträge für zwölf weitere Wirkstoffe in Kraft. Umsatzstärkster neuer Wirkstoff ist der Blutgerinnungshemmer Clopidogrel. Für ihn hat TAD Pharma die Zuschläge in allen fünf Gebietslosen erhalten. Eigenen Angaben zufolge hat die AOK-Gemeinschaft allein für diesen Wirkstoff im vergangenen Jahr rund 143 Millionen Euro ausgegeben.Show moreSinghammer: Über Großhandelsmarge noch einmal intensiv beraten
Nach der AMNOG-Anhörung: Der Unionsfraktionsvize im DAZ-TV-Interview
Berlin (lk). Über die geplante Kürzung der Großhandelsmarge wird es weitere intensive Beratungen in der Regierungskoalition geben. Das kündigte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, nach der Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages gegenüber DAZ-TV an: "Ich glaube, wir werden darüber noch einmal sehr intensiv beraten."Show more
easyApotheke: Es geht auch eine Nummer kleiner
Neues Franchise-Konzept für bestehende kleine Apotheken
Berlin (ks). Die easyApotheken zeichnen sich bislang vor allem durch ihren weitflächigen Drogeriecharakter aus. Doch die Discount-Kooperation will künftig auch kleinere Apotheken für sich gewinnen. Mit dem Franchise-Konzept "easyApotheke compact" setzt sie auf den Umbau bestehender Apotheken in Innenstädten und Einkaufspassagen, statt auf einen gänzlichen Neubau.Show moreBecker und Koch legen VSA-Mandate nieder
VSA distanziert sich von "Vorteil24"
BERLIN/MÜNCHEN /diz). Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) und Präsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, sowie Monika Koch, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des DAV und Vorsitzende des Sächsischen Apothekerverbandes, haben am 30. September ihre Vorstandsämter bei der VSA (Verrechnungsstelle Süddeutscher Apotheker) mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Grund sind die unternehmerischen Aktivitäten der VSA, die die Software für ein Apotheken-Pick-up-Modell der niederländischen Montanus-Apotheke stellte. Show moreFür viele Apotheken wird die Luft dünn
Treuhand berechnet Auswirkungen des AMNOGBerlin (ks). Die Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover hat eine Simulationsrechnung aufgemacht: Danach wird sich das Betriebsergebnis einer "typischen Apotheke" vor Steuern durch die Auswirkungen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) im kommenden Jahr um mehr als 16 Prozent auf rund 61.100 Euro verringern.
Show moreAMNOG-Anhörung: Heftiger Schlagabtausch im Ausschuss
Lob und Tadel für Regierungspläne – Kassen fordern weiterhin Festschreibung des Apothekenabschlags auf 2,30 Euro
Berlin (ks). Die Neujustierung der Großhandelsspanne war bei der öffentlichen Anhörung zum Entwurf des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) am 29. September im Gesundheitsausschuss des Bundestages eher ein Randthema. Weitaus mehr Raum nahmen Fragen rund um die (frühe) Nutzenbewertung von Arzneimitteln ein. Doch auch die Packungsgrößenverordnung und die Mehrkostenregelung kamen während des dreistündigen Hearings zur Sprache.Show more2060: GKV-Beitrag über 50 Prozent?
KIEL (tmb). Das Fritz-Beske-Institut für Gesundheitssystemforschung (IGSF) in Kiel hat in zwei im September veröffentlichten Schriften Daten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hochgerechnet und Thesen für die langfristige Zukunft der Gesundheitsversorgung in Deutschland abgeleitet. Um die Ausgabendynamik des medizinischen Fortschritts auszugleichen, fordert Prof. Dr. Fritz Beske eine Konzentration der GKV auf ihren Kern.Show morePro Generika: Gefahr für die Patientensicherheit
BERLIN (ks). Vor der öffentlichen Anhörung zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) setzten die betroffenen Verbände noch einmal alles daran, ihre Kritik hörbar zu machen. Pro Generika sind vor allem die vorgesehenen Änderungen bei der Aut-idem-Regelung und der Packungsgrößenverordnung ein Dorn im Auge. Mit zwei Gutachten, die der Branchenverband vergangene Woche vorgelegt hat, soll dem Gesetzgeber vor Augen geführt werden, dass beide Regelungen erhebliche negative Auswirkungen auf die Arzneimittelsicherheit und damit auf die Patienten haben würden.Show moreKoalition will G-BA Beweislast auferlegen
BERLIN (ks/dpa). Die Regierungskoalition steht abermals in der Kritik, sich zu sehr von der Pharmalobby beeinflussen zu lassen. Im Mittelpunkt steht dabei ein weiterer Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen zum geplanten Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarkts (AMNOG). Danach soll der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) neue Arzneimittel über seine Richtlinien nur dann von der Verordnung ausschließen können, "wenn deren Unzweckmäßigkeit erwiesen ist" (oder es wirtschaftlichere Behandlungsmethoden gibt).Show moreBallast: Beratungsaufwand in Apotheken ist überschaubar
BERLIN (ks). Die Rabattverträge und die Pläne der Regierungskoalition zu ihrer Weiterentwicklung sorgen nach wie vor für viel Unruhe. Einige Krankenkassen erregen sich, dass sie bei Vertragsabschlüssen künftig dem Kartellrecht unterliegen sollen, die Generika-Branche sähe die Verträge am liebsten abgeschafft. Auch der Patientenbeauftragte der Bundesregierung ist mit der Entwicklung der Verträge nicht ganz zufrieden.Show moreHoffmann: Nachbesserungen beim AMNOG notwendig
BERLIN (diz). Deutlich unzufrieden mit der Ausgestaltung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) zeigte sich Hans-Georg Hoffmann, Vorsitzender des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH). In seiner Eröffnungsansprache zur Jahreshauptversammlung des BAH am 22./23.September in Berlin stellte er heraus, dass das AMNOG eher eine Anhäufung dirigistischer Maßnahmen sei als eine echte Gesundheitsreform.Show more30 Jahre Switch: Woher? – Wohin?
BERLIN (bah/daz). "30 Jahre Switch: Woher? – Wohin?" – unter diesem Motto beleuchtete eine Podiumsdiskussion auf der Jahresversammlung des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 23. September in Berlin die Entwicklung der Selbstmedikation der letzten 30 Jahre und was die Entlassung von rezeptpflichtigen Arzneimitteln aus der Verschreibungspflicht (Switch) für die Zukunft bedeutet.Show moreArzneimittel-Informationen
BERLIN (ks). Der Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlamentes hat die umstrittenen Vorschläge von Ex-Industriekommissar Günter Verheugen zur Arzneimittelinformation in wesentlichen Bereichen abgeändert. Wie der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion EVP-Christdemokraten, Peter Liese (CDU), mitteilte, sollen nun statt der Information – oder gar Werbung – durch die pharmazeutische Industrie die unabhängige Information von Patienten und die Prüfung der Information durch Behörden im Vordergrund stehen.Show moreVisionen zum künftigen Gesundheitswesen
DÜSSELDORF (cs). Die AG Zukunft des Gesundheitswesens diskutierte mit etwa 200 Interessierten am 22. September 2010 in Düsseldorf Lösungsansätze und Weichenstellungen für eine flächendeckende medizinische Versorgung angesichts des demografischen Wandels. Neun Experten stellten in Kurzvorträgen die Chancen und Möglichkeiten vor.Show moreBonuszahlung auf Rezepteinlösung
STUTTGART (diz). Versandapotheken wollen es jetzt wissen: Mycare gewährt 1,50 Euro Bonus pro verordnetem Arzneimittel, Mönters Versandapotheke Aliva tritt mit einem Bonus von 3 Euro an. Verrechnet wird der Bonus beim Kauf von OTC-Arzneimitteln. Ist das vor dem Hintergrund des jüngsten Urteils des Bundesgerichtshofs zulässig?Show moreBVKA kämpft für ortsnahe Versorgung aus einer Hand
STUTTGART (du). Die Genehmigung von Arzneimittelversorgungsverträgen über Distanzen von 180 Kilometern und mehr durch einige Behörden hat der Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker (BVKA) zum Anlass genommen, eine öffentliche Diskussion über die unterschiedliche Verwaltungspraxis in den Ländern zu fordern. Er sieht die im § 14 Apothekengesetz vorgeschriebene ortsnahe Versorgung aus einer Hand in Gefahr. Auf Anfrage der DAZ machte die ABDA deutlich, dass es hilfreich wäre, wenn die obersten Landesbehörden, orientiert an einem aus der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung resultierenden Näheprinzip, Maßstäbe vereinbaren würden, die in der Regel nicht überschritten werden sollten.Show moreViele Details in der Diskussion
ROSTOCK (tmb). Die Beratungen zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) befinden sich in der "heißen Phase". Den Apotheken drohen teilweise existenzgefährdende Einbußen, aber entschieden ist noch nichts, denn das letzte Wort liegt beim Bundestag. Umso interessierter verfolgten die Teilnehmer beim Wirtschaftsseminar des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 24. September in Rostock die Vorträge zu diesem wichtigen Thema.Show moreNeue Buchreihe: Beratung kann man lernen!
STUTTGART (diz). Beratung ist zum A und O in der Apotheke geworden. Die Gesellschaft erwartet von einer guten Apothekerin, einem guten Apotheker, aber auch von PTAs, dass sie den Patienten, den Apothekenkunden fachlich kompetent beraten. Testberichte und Pseudo-Customer-Tests zeigen allerdings immer wieder, dass es hier mitunter noch Nachholbedarf gibt. Oft liegt es nicht am Wissen der Apothekerin, des Apothekers, der PTA, sondern an der patientengerechten Kommunikation. Eine vollkommen neuartige Buchreihe aus dem Deutschen Apotheker Verlag kann hier eine Hilfestellung bieten: "Ich berate gerne!". Wir sprachen mit Apothekerin Iris Milek, Programmplanerin des Deutschen Apotheker Verlags, über diese neue Reihe.Show moreWohin steuert der VSA-Tanker?
MÜNCHEN (diz). Im Markt der Rezeptabrechner macht sich Unruhe breit. Seit Kurzem versucht ein Softwarehaus, an diesem Markt zu partizipieren. Deutschlands größter apothekereigener Rezeptabrechner, die VSA in München, war vor einigen Jahren den anderen Weg gegangen und kaufte zu ihrem Kerngeschäft der Rezeptabrechnung Apothekensoftwarehäuser hinzu. Wir sprachen mit dem Vorstandsvorsitzenden der VSA GmbH, Karl-August Beck, wie sich die Softwaresparte seines Unternehmens entwickelt. Wir wollten auch wissen, wie die seit mehreren Jahren angekündigte Neuentwicklung Jump vorankommt und wie sich die Mitgliederzahlen beim Tanker VSA entwickeln. Das Interview führte DAZ-Chefredakteur Peter Ditzel.Show moreBahr: Das AMNOG ist kein „Pharma-Beglückungspaket“
BERLIN (ks). Für Daniel Bahr (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), ist der Dialog über das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) "noch nicht in der Endphase". Vor der Anhörung im Gesundheitausschuss sei nicht nach der Bundestags-Beschlussfassung – auch beim AMNOG gelte das Strucksche Gesetz, sagte Bahr auf der BAH Jahresversammlung am 22. September in Berlin.Show moreKaesbach: AMNOG ist ein „Pharma-Beglückungspaket“
BERLIN (diz). Mit der Ausgestaltung der jetzigen Gesundheitsreform der Bundesregierung zeigte sich Wolfgang Kaesbach, Leiter der Abteilung Arzneimittel beim GKV-Spitzenverband, nicht zufrieden. In seinem Vortrag auf der Jahreshauptversammlung des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 22. September in Berlin machte er deutlich, dass die Reform "durchaus industriegewogen" sei und eher einem "Pharma-Beglückungspaket" entspreche. Die geplanten Maßnahmen werden kaum zu Einsparungen bei den Arzneimittelausgaben führen, so Kaesbach.Show moreRechtliches
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