
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moreAOK-Fusion gescheitert
AOK Plus und AOK Hessen bleiben eigenständig
Berlin (ks). Die Fusionswelle unter den Allgemeinen Ortskrankenkassen hat einen Dämpfer erhalten: Der Verwaltungsrat der AOK Plus für Sachsen und Thüringen hat am 23. November in einer außerordentlichen Sitzung seine zu Beginn dieses Jahres aufgenommenen Fusionsverhandlungen mit der AOK Hessen für beendet erklärt.Show moreLSG: Keine Bedenken gegen Zyto-Ausschreibung
Beschaffung durch Versicherte "theoretischer Einzelfall"
Berlin (ks). Das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg hat bereits im September entschieden, dass die AOK Berlin-Brandenburg exklusive Verträge mit Apotheken zur Versorgung ihrer Patienten mit Zytostatika in Berlin schließen darf – nun liegen die Entscheidungsgründe vor.Show more
Noweda-Generalversammlung
Erneutes Wachstum bei der Noweda
ESSEN (tmb). Der Umsatz der Noweda-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2009/2010 um 9,5 Prozent auf 3,49 Milliarden Euro und wuchs damit erneut stärker als der Gesamtmarkt des deutschen Pharmagroßhandels. Bei der Generalversammlung der Noweda am 24. November in Essen zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Wilfried Hollmann zufrieden mit der Entwicklung der Noweda und gab einen positiven Ausblick. Zugleich äußerte er sich besorgt über die drohenden Folgen des AMNOG für Großhändler und Apotheken.
Show moreRx-Abgabe ohne Rezept
DocMorris Versandapotheke testete Münchner Apotheken
München (diz). Die niederländische Versandapotheke DocMorris hat Testkäufe in Münchner Apotheken durchgeführt. Die Konsequenzen: Einzelne der getesteten Apotheken wurden wegen der Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel ohne Rezept und wegen mangelnder Beratung durch ein Hamburger Rechtsanwaltbüro abgemahnt.Show moreEU-Parlament will keine versteckte Werbung für Rx-Arzneien
Patienteninformationen müssen sachlich und geprüft sein
Berlin/Straßburg (ks). Das Europäische Parlament hat am 24. November mit großer Mehrheit den Gesetzentwurf zur Patienteninformation über verschreibungspflichtige Medikamente angenommen. Lange wurde um diesen Part des dreiteiligen EU-Pharmapaketes gerungen – nun zeigten sich die Parlamentarier erfreut, ein Aufweichen des Werbeverbots verhindert zu haben. Jetzt muss der Ministerrat noch zustimmen.Show moreGrünes Licht für niederländische Apotheken
Celesio und Phoenix rücken näher zusammen
Berlin (ks). Die niederländische Kartellbehörde NMa hat den im Juni dieses Jahres bekannt gegebenen Zusammenschluss der geschäftlichen Apotheken-Aktivitäten der deutschen Pharmahändler Celesio und Phoenix in Holland freigegeben. Dies teilte Celesio am 24. November mit.Show moreAZ-Weihnachtsumfrage
Wie reagieren Berufspolitiker aufs AMNOG? / Persönliche Geschenktipps zum Fest
(diz). 2010 war gesundheits- und berufspolitisch gesehen ein turbulentes Jahr, mit vielen Hoffnungen und Befürchtungen. Viele der Hoffnungen wie beispielsweise ein Verbot von Pick-up-Stellen haben sich nicht erfüllt. Dafür wurden Befürchtungen Realität, die wir so in ihrer Schwere nicht erwartet haben. Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz wird uns schwer treffen. Für manche Apotheken bedeutet dies ein Umdenken in ihrer heutigen Strategie. Wir fragten Berufspolitiker verschiedener Apothekerkammern, wie sie im nächsten Jahr mit der neuen Situation umgehen werden. Versuchen, weiterzumachen wie bisher? Versuchen, noch mehr Einsparungen zu realisieren? Oder sollte man seine Strategie gänzlich ändern? Lesen Sie, wie Berufspolitiker mit dem AMNOG umgehen wollen. Show moreEs wird keine Mondpreise geben
DAZ.TV: Dr. Heinz Riederer von Sanofi-Aventis zur neuen Nutzenbewertung
Berlin (lk). Die ab 2011 startenden Preisverhandlungen für neue Medikamente werden nach Ansicht von Sanofi-Aventis ihre Wirkung nicht verfehlen und zur Preisdämpfung führen: "Ich denke, dass diese Erwartungen am Ende eintreffen werden", sagte Dr. Heinz Riederer, Leiter Medizin und Gesundheitspolitik von Sanofi-Aventis im DAZ.TV-Interview.Show moreVier Jahre UPD: „Eine Erfolgsgeschichte“
BERLIN (ks). Nach vier Jahren in der Modellerprobung zieht die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) eine positive Bilanz. Man habe sich als neutrales Beratungsangebot erfolgreich im Gesundheitswesen positioniert und die Rechte der Patienten gestärkt, betonte Geschäftsführerin Astrid Burkhardt in Berlin.Show moreZöller: Unnötige Aufzahlungen vermeiden
BERLIN (ks). Beim Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), mehren sich die Beschwerden, dass für verschreibungspflichtige Festbetrags-Arzneimittel häufig Aufzahlungen zu leisten sind. Zöller forderte alle Beteiligten auf, sicherzustellen, dass Medikamente auch vor Ort zum Festbetrag zu bekommen sind.Show moreApothekenfragen spielen keine Rolle
BERLIN (lk). Ausführlich beschäftigten sich die Grünen auf ihrem Karlsruher Parteitag mit dem Thema Gesundheit. Auf 15 Seiten schrieben sie den Beschluss "Zugang, Teilhabe, Prävention: Grüne Gesundheitspolitik erhält und stärkt die Solidarität" nieder. Aber – kein Wort darin über die Apotheken. Was bedeutet das? Hat sich etwa etwas geändert an der Buhmann-Rolle der Apotheken in der Grünen Programmatik? Ist möglicherweise sogar eine Abkehr von der starren Haltung zum Fremd- und Mehrbesitzverbot in Sicht? Die DAZ hakte nach:Show moreKrankenversicherung: Für Millionen nur ein Traum
BERLIN (ks). Jährlich werden 100 Millionen Menschen in die Armut getrieben, weil sie ohne Krankenversicherung sind und selbst für ihre Behandlungskosten aufkommen müssen. Dies geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, der am 22. November in Berlin vorgestellt wurde.Show moreBKK-Verband rettet zwei Kassen vor Pleite
BERLIN (lk). Mit einer Finanzspritze von 60 Mio. Euro retten die 120 Betriebskrankenkassen die City BKK und die Kölner GBK vor der Pleite. Um Schließungen abzuwenden und künftig auf dem Markt bestehen zu können, müssten beide Kassen entschuldet werden. Dafür sprach sich die überwiegende Mehrheit von BKK-Vorständen bei einer Krisensitzung am 19. November aus.Show moreVorstandsnachwahlen bei Pro Generika
BERLIN (daz). Die Mitgliederversammlung des Branchenverbandes Pro Generika hat Nachwahlen zum Vorstand durchgeführt: Dr. Sven Dethlefs, Geschäftsführer der ratiopharm-Gruppe, wurde neu in den Vorstand und zu dessen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.Show moreGerichtshof verhandelt über Sterbehilfe
STRASSBURG (dpa). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat über einen Fall von Sterbehilfe beraten, der deutsche und schweizerische Stellen beschäftigte. Das Bundesinstitut für Arzneimittel in Bonn hatte einer querschnittsgelähmten Frau ein tödliches Medikament für einen Suizid in Deutschland verweigert; daraufhin wandte sie sich an die Organisation Dignitas in der Schweiz, wo sie ihrem Leben 2005 ein Ende setzte.Show moreIntegrierte Versorgung: Bock wird zum Gärtner gemacht
BERLIN (lk). Mit heftiger Kritik hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo) auf die mit dem AMNOG ermöglichte Beteiligung von Arzneimittelherstellern an Verträgen zur Integrierten Versorgung reagiert. Damit werde der "Bock zum Gärtner gemacht", warnte KVNo-Hauptgeschäftsführer Bernhard Brautmeier.Show morePhagro: Maximal drei Prozent Apotheken-Rabatt
BERLIN (lk). Der Arzneimittelgroßhandel sieht sich nicht in der Lage, die von der Bundesregierung beschlossene Margenkürzung alleine zu tragen und will die bisher gewährten Apotheken-Rabatte offenbar kürzen: Die Einsparung von 200 Mio. Euro sei "schlichtweg nicht darstellbar", hieß es diese Woche seitens des Großhandelsverbandes Phagro.Show moreRätseln und gewinnen Sie im Advent
(daz). Wie bereits in den beiden vergangenen Jahren haben wir auch für diesen Advent wieder einen DAZ-Adventskalender von unserer Cartoonistin Barbara für Sie gestalten lassen. Er liegt dieser Ausgabe der DAZ bei. Wir laden Sie damit ein, vom 1. bis zum 24. Dezember täglich bei unserem Weihnachtsrätsel auf DAZ.online mitzumachen. Hinter jedem Türchen des Kalenders verbirgt sich ein Hinweis auf die Lösung der Rätselfrage des jeweiligen Tages, die Sie auf unserer Homepage beantworten und damit täglich einen attraktiven Preis gewinnen können.Show moreApotheker helfen e.V. baut Hilfe in Haiti aus
Die Zahl der Cholera-Opfer in Haiti steigt nach wie vor. In der Zwischenzeit spricht man von weit mehr als 1500 Toten und ca. 30.000 Infizierten. Die Hilfsorganisation Apotheker helfen e. V. wird daher ihr Engagement in Haiti weiter ausbauen.Show morePassionsblume ist Arzneipflanze des Jahres 2011
BERLIN (ks). Ihre Extrakte wirken auf den Menschen beruhigend und angstlösend – und sie hat eine wunderschöne Blüte: die Passionsblume. Der "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen" an der Universität Würzburg hat das exotische Gewächs jetzt zur Arzneipflanze des Jahres 2011 gewählt.Show moreErfassung von Abgabemengen von Antibiotika für Tiere
KÖLN (diz/dimdi). Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das in Deutschland für die Zulassung von Tierarzneimitteln zuständig ist, beabsichtigt, Gesamtmengen von angewendeten Antibiotika in der Tiermedizin für ganz Deutschland zu ermitteln. Sinn ist es, Informationen zum Antibiotikaverbrauch und zur Antibiotikaresistenz-Entwicklung zu bekommen.Show moreKorruption härter bestrafen
BERLIN (ks). Die SPD-Fraktion will Korruption im Gesundheitswesen wirksamer bekämpfen. In einem Antrag schlägt sie vor, das Strafgesetzbuch so zu ändern, dass Korruptionshandlungen niedergelassener Vertragsärzte Straftatbestände darstellen.Show moreHeil- und Hilfsmittel für Apotheken nicht rentabel
KÖLN (ifh/daz). Würden Apothekerinnen und Apotheker konsequent betriebswirtschaftlich entscheiden, müssten sie das Geschäft mit Heil- und Hilfsmitteln vielfach ablehnen. Zu diesem Schluss gelangt das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) auf Basis der aktuellen Ergebnisse des Apotheken-Konjunkturindex Apokix. An der Oktober-Erhebung des Apokix haben sich über 320 Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Deutschland beteiligt.Show moreHamburger Apothekenkunden hochzufrieden
HAMBURG (tmb). In einer im August und September durchgeführten Umfrage unter 1001 Hamburgern zeigten sich eine sehr gute Zufriedenheit der Apothekenkunden und eine sehr hohe Bereitschaft zur Wiedernutzung der zuvor besuchten Apotheke. Hintergrund der Umfrage war die im Januar abgegebene "Hamburger Erklärung" zur Beratung in Apotheken, deren Erfüllung überprüft werden sollte. Die Verantwortlichen bei den Partnern der "Hamburger Erklärung" betonen jeweils unterschiedliche Aspekte des Ergebnisses.Show moreBleibt es 2010 bei 1,75 Euro?
BERLIN (ks). GKV-Spitzenverband und Deutscher Apothekerverband (DAV) sollen sich darauf verständigt haben, den Apothekenabschlag für das Jahr 2010 bei 1,75 Euro pro Packung zu belassen. So meldete es diese Woche ein Nachrichtendienst. Seitens der Verhandlungspartner wurde dies bislang nicht bestätigt.Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung