
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show morePraxistauglich oder ein bürokratisches Monster?
STUTTGART (diz). Seit 1. Januar ist mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) die Mehrkostenregelung in Kraft getreten. Wir fragten auf DAZ.online, wie diese Regelung bei den Patienten ankommt und in den Apotheken gehandhabt wird.Show moreNeue Rabattverträge seit 1. Februar
BERLIN (ks). Seit 1. Februar 2011 gelten die neuen Rabattverträge der Techniker Krankenkasse: Show moreFrankreich will Arzneimittelaufsicht verschärfen
PARIS (lk/dpa). Als Konsequenz aus dem sogenannten Mediator-Skandal wollen Frankreichs Parlamentarier und Staatspräsident Nicolas Sarkozy die nationale Arzneimittelaufsicht verbessern. Eine Untersuchungskommission beschäftigt sich seit Mittwoch mit der Affäre um das Diabetesmittel Mediator. Ihre Arbeit gilt als Grundlage für eine Erneuerung der staatlichen Überwachung des Pharmamarktes.Show moreDAV: Ausgabenanstieg höchstens 1,1 Prozent
BERLIN (ks). Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im letzten Jahr deutlich schwächer angestiegen als in den Vorjahren: 2010 haben die Kassen 1,1 Prozent mehr für Medikamente (ohne Impfstoffe) ausgegeben als noch 2009. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) geht davon aus, dass es abzüglich der Einsparungen aus den Rabattverträgen sogar zu einer Stagnation gekommen sein dürfte.Show moreJährlich hunderte Masernfälle in Deutschland
BERLIN (dpa/ral). Trotz guter Impfmöglichkeiten erkranken weiterhin jährlich hunderte von Kindern in Deutschland an Masern. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hat im vergangenen Jahr 777 Fälle der Viruserkrankung registriert, im Jahr 2009 waren es 571.Show moreUPD: Vom Modell in den Alltag
Unabhängige Patientenberatung wird Regelversorgung – Hotline startet am 15. Februar
Berlin (ks). Nun steht es fest: Die Verbände, die sich bereits in den letzten Jahren um eine unabhängige Patienteninformation gekümmert haben, werden auch in den nächsten fünf Jahren Anlaufstelle für Menschen sein, die Ärger mit Ärzten, Kliniken oder Krankenkassen haben. Voraussichtlich am 15. Februar wird die kostenlose Beratungshotline (0800-0 11 77 22) der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) freigeschaltet, ein Netz regionaler Beratungsstellen soll im Frühjahr folgen.Show moreApothekerin verliert Streit um Kosmetik
Verwaltungsgericht Minden sieht Verstoß gegen Apothekenbetriebsordnung
Berlin (lk/ks). Die Apothekerin Petra Huwald von der Pluspunkt-Apotheke in Gütersloh darf keine Gesichts- und Fußkosmetik mehr in ihren Räumen anbieten. Das entschied letzte Woche das Verwaltungsgericht Minden und bestätigte damit eine bereits ergangene Verfügung des zuständigen Kreises Gütersloh gegen den Kosmetikbetrieb. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig – Berufung wurde bereits angekündigt. Der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) nahm das Urteil zum Anlass, um erneut für mehr unternehmerische Freiheit für Apothekerinnen und Apotheker Position zu beziehen. (Urteil des VG Minden vom 26. Januar 2011, Az. 7 K 1647/10)Show moreMehr Packungen, mehr pharmazeutische Mitarbeiter – aber der Rohertrag bleibt weit zurück
Von Klaus G. Brauer und Uwe Hüsgen
Die Zahl der zulasten der GKV durch öffentliche Apotheken abgegebenen Packungen an verschreibungspflichtigen Fertigarzneimitteln (Rx-FAM) ist von 2004 bis 2009 um 10,2% angestiegen. Entsprechend hat auch die Zahl der pharmazeutisch Tätigen zugelegt (+10%). Der Abrechnungspreis je Rx-FAM, das zulasten der GKV abgegeben wurde, stieg zwischen 2004 und 2009 um 20,6%, und damit deutlich stärker als der anteilige Apothekenrohertrag. Dessen Zuwachs wird sich aufgrund der Erhöhung des Kassenabschlags in 2011 (von 1,75 Euro auf 2,05 Euro) gegenüber 2009 (+5,9% gegenüber 2004) auf unter 3% absenken, also glatt halbieren (vgl. Tabelle).Show moreAusweg oder Holzweg?
Eppendorfer Dialog zur frühen Nutzenbewertung
HAMBURG (tmb). Die frühe Nutzenbewertung innovativer Arzneimittel gemäß AMNOG "ist kein Ausweg, aber wir sind auch nicht ganz auf dem Holzweg", ist das Resümee des Versorgungsforschers Prof. Dr. Matthias Augustin, das er als Gastgeber des Eppendorfer Dialoges zog. Die Experten seien nicht zufrieden, aber alle seien bereit sich mit dem neuen Gesetz zu arrangieren. Es sei aber nicht der große Wurf, insbesondere sieht Augustin noch viele methodische Fragen offen. Damit bleibe viel Bedarf für die Forschung. Die Chance auf weniger Bürokratie sei vertan. Aufgrund der vielen offenen Fragen erwarte er eher weitere Gesetze.Show moreÄrger um Zytostatika-Abrechnungen
DAV und VZA: Einzelfälle
Berlin (ks). Von einzelnen Apotheken gestellte Nachforderungen für die Versorgung privat versicherter – oftmals bereits verstorbener – Krebspatienten mit Zytostatika haben letzte Woche erneut für medialen Wirbel gesorgt. Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) distanzierte sich von zweifelhaften Abrechnungsmethoden, Peter Eberwein vom Verband Zytostatika herstellender Apotheken (VZA) spricht von einer von der PKV gesteuerten Kampagne.
Show moreSteht eine Welle digitaler Betriebsprüfungen bevor?
BERLIN (lk). Bis jetzt sind es nur Gerüchte. Aber das liegt in der Natur der Sache: Deutschlands Apotheken müssen in diesem Jahr mit einer Welle von Steuerprüfungen rechnen. Ins Visier nehmen wollen die Steuerprüfer die Warenwirtschaftssysteme. Dafür steht den Finanzämtern eine neue Software zur Verfügung: IDEA. Mit einem Knopfdruck lässt sich feststellen, ob die Apotheker ihre Arzneimittel korrekt abgerechnet haben.Show moreMedco Celesio: Wir laden alle Apotheken zum Mitmachen ein
BERLIN (lk). Premiere für das deutsche Gesundheitswesen: Im März nimmt das neue, mit Apothekern besetzte Call Center von Medco Celesio in Berlin seine Arbeit auf. Damit startet der Versuch des Joint Ventures zwischen der Stuttgarter Celesio AG und dem weltgrößten US-amerikanischen Gesundheitskonzern Medco, das in den USA erfolgreiche Modell des Patientenmanagements nach Deutschland zu importieren. Wie sieht das erste Geschäftsmodell der integrierten Versorgung aus? Wie können sich Apotheken daran beteiligen? Die DAZ sprach darüber mit Thorsten Beer, Mitglied der Geschäftsführung von Medco Celesio und mit Dr. Michael Lonsert, Vorstandsmitglied der Celesio AG.Show moreBallast rechnet ab Februar mit Klarheit
BERLIN (ks). Der Vorstandsvorsitzende des Ersatzkassenverbandes vdek, Thomas Ballast, hatte sich jüngst den Unmut der Apotheker zugezogen, als er ihnen vorwarf, die Profiteure der Mehrkostenregelung zu sein. Mittlerweile gibt er sich zahmer: Nach der Einigung zwischen Deutschem Apothekerverband (DAV) und GKV-Spitzenverband gebe es für Apotheker kein wirtschaftliches Interesse mehr, Patienten zur Mehrkostenregelung zu raten, so Ballast.Show moreLeipziger Pharmafirma soll Ärzte bestochen haben
BERLIN (ks). Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen banden- und gewerbsmäßiger Bestechung von Ärzten sowie Steuerhinterziehung gegen die Pharmafirma Oncosachs in Leipzig. Hinter der Firma, die insbesondere onkologische Zubereitungen industriell herstellt, steht jene Apothekerfamilie, die die Versorgung von Berliner AOK-Versicherten mit onkologischen Zubereitungen fest im Griff hat.Show moreKommission hakt erneut bei Pharmafirmen nach
BRÜSSEL (ks). Die Europäische Kommission ist nach wie vor Pharmaunternehmen auf der Spur, die die Einführung kostengünstiger Generika verzögern. Vergangene Woche hat sie erneut einzelne – nicht namentlich benannte – Unternehmen aufgefordert, ihre Vereinbarungen zu Patentstreitbeilegungen, die im Jahr 2010 im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zwischen Originalpräparate- und Generikaherstellern geschlossen wurden, offenzulegen.Show moreKlarere Regeln für medizinische Behandlung im Ausland
BERLIN (ks). Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben am 19. Januar nach langjährigen Diskussionen die Richtlinie über Patientenrechte angenommen. Sie betrifft die Rechte von Patienten, die sich im Ausland medizinisch behandeln lassen möchten.Show moreGesundheitsfonds: Mehreinnahmen erwartet
BERLIN (ks). Der GKV-Schätzerkreis hat am 24. Januar seine Schätzung der Einnahmen und Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für die Jahre 2010 und 2011 aktualisiert. Danach wird der Gesundheitsfonds in diesem Jahr mehr Einnahmen haben, als erwartet – doch die Kassen bekommen deshalb nicht mehr Geld zugewiesen.Show moreRabattpoker zwischen Großhandel und Apotheken: Wie hoch sind die Einbußen der Apotheken?
VG Köln: BfArM muss neu entscheiden
BERLIN (ks). Das Verwaltungsgericht Köln hat der Klage eines an multipler Sklerose (MS) erkrankten Patienten auf Erteilung einer Erlaubnis zum Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken teilweise stattgegeben. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) muss seinen Antrag nun erneut bescheiden.(Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 11. Januar 2011, Az.: 7 K 3889/09 – nicht rechtskräftig)Show more
Rabattkürzungen schlagen durch
KÖLN (apokix). Das Stimmungsbarometer der Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland schlägt deutlich nach unten aus. Kein Wunder, das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) und seine Folgen belasten die Pharmazeuten massiv. Zu diesem Ergebnis kommt der vom Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) monatlich durchgeführte Apotheken-Konjunkturindex Apokix in seiner aktuellen Ausgabe. 357 Apothekerinnen und Apotheker haben sich bundesweit daran beteiligt.Show moreDie Nutzenbewertung von Arzneimitteln ist in Kraft
BERLIN (daz/gba). Mit dem am 11. November 2010 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) wird auch die Preisbildung für neu zugelassene Arzneimittel und damit deren Erstattungsfähigkeit durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auf völlig neu Füße gestellt. Grundlage für die neuartige Preisbildung ist die am 1. Januar in Kraft getretene Nutzenbewertung neu zugelassener Arzneimittel (Arzneimittel-Nutzenbewertungsverordnung – AM-NutzenV).Show moreTK mit neuem Service für Senioren
BERLIN (ks). Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet ihren Versicherten mit der Versicherteninformation Arzneimittel, kurz TK-ViA, einen Kontoauszug, der sämtliche verordneten Arznei-, Verband- und Hilfsmittel sowie geleistete Zuzahlungen der vergangenen zwei Jahre auflistet. Nun wurde der Service speziell für Senioren erweitert: Die Information enthält nun einen Hinweis auf die sogenannte Priscus-Liste.Show moreLust auf Naturwissenschaften, viele Berufsmöglichkeiten
(bphd/dphg). 1784 Apothekerinnen und Apotheker sowie 451 Pharmaziestudierende haben sich an der ersten gemeinsamen Online-Umfrage des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) beteiligt. Wichtigste Gründe, ein Pharmaziestudium aufzunehmen, waren bzw. sind demnach das "Interesse am Studium mehrerer naturwissenschaftlicher Fächer" (86,2%) sowie die "Vielfalt der Berufsfelder und Möglichkeiten" (57,2%).Show moreDie Mehrkostenregelung – und die Folgen
BERLIN (diz). Die mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) am 1. Januar 2011 in Kraft getretene Mehrkostenregelung war gut gemeint – aber schlecht gemacht. Eine verbindliche Vorgehensweise, wie diese Regelung in der Apotheke umgesetzt und letztlich mit den Beteiligten abgerechnet werden soll, liegt bis heute nicht vor. Mehrere Interpretationen und Stellungnahmen dazu verunsicherten Fachkreise und Patienten. Glücklicherweise wird diese Regelung derzeit von den Patienten nur in seltenen Fällen in Anspruch genommen. Hier eine erste Übersicht, wie der Stand der Dinge ist.Show moreRechtliches
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