
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moreWegener als BPI-Vorstandschef bestätigt
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie setzt auf Kontinuität
Frankfurt (az/bpi). Die Mitglieder des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) haben bei ihrer Ordentlichen Hauptversammlung am 6. Juni in Frankfurt/Main ihren neuen Vorstand gewählt. Dr. Bernd Wegener (co.don AG) wurde im Amt des Vorsitzenden bestätigt.Show morePharmagroßhandel
Phoenix mit Milliardenumsatz
MANNHEIM (dpa). Der Mannheimer Pharmagroßhändler Phoenix hat im vergangenen Geschäftsjahr (1. Februar 2010 bis 31. Januar 2011) seinen Umsatz um zwei Prozent auf 21,7 Milliarden Euro gesteigert. Das bestätigte der Konzern am Donnerstag auf Anfrage. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 422 auf 483 Millionen Euro. Allerdings lasten auf dem Konzern noch Schulden in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro.Show moreNeue Regeln für den G-BA
Referentenentwurf zum Versorgungsgesetz
Berlin (ks). Mit dem "Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung" will der Gesetzgeber bekanntlich auch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) umstrukturieren. Unter anderem sollen die Neutralität und die demokratische Legitimation der Unparteiischen und ihrer Stellvertreter gestärkt werden. Zudem sind künftig neun der 13 Stimmen des Beschlussgremiums nötig, wenn eine Leistung aus dem GKV-Katalog ausgeschlossen werden soll.Show moreBKK bittet Apotheken um Hilfe
City BKK-Patienten zum Kassenwechsel auffordern
Berlin (lk). Der BKK Bundesverband bittet die Apotheken, die Patienten der pleitegegangenen City BKK auf die Notwendigkeit eines raschen Wechsels ihrer Krankenkasse aufmerksam zu machen: "So können möglichst alle Probleme vermieden werden", sagte die Sprecherin des BKK Bundesverbandes Christine Richter zur AZ.Show moreGesundheitszentren starten
Industrie begrüßt Rahmenprogramm Gesundheitsforschung
Berlin (dpa/az). Die Bundesregierung verstärkt den Kampf gegen Volkskrankheiten wie Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Probleme. In sechs Gesundheitszentren werden solche Leiden ab sofort erforscht. An den Zentren mit 39 Standorten sollen Experten aus mehr als 120 universitären und anderen Einrichtungen fachübergreifend und praxisorientiert zusammenarbeiten. Der Bund investiert hierfür 700 Millionen Euro.Show moreAMNOG-Folgen: Wirtschaftlicher Druck auf Apotheken nimmt zu
Apotheken befürchten für die ersten vier Monate 2011 Abschläge in Höhe von 415 Mio. Euro
Berlin (lk). Die negativen Auswirkungen des AMNOG verstärken sich in den ersten vier Monaten dieses Jahren kontinuierlich: Die Apotheken geraten gleich zweifach unter erheblichen wirtschaftlichen Druck. Einerseits befindet sich der Umsatz des Apothekenmarktes weiter ungebremst auf Talfahrt. Zugleich müssen die Apotheken an die gesetzlichen Kassen immer höhere Beträge für den Apothekenabschlag überweisen.Show moreDr. Christopher Hermann wird neuer Vorstandschef
Ab Oktober neuer Vorstand bei der AOK Baden-Württemberg
STUTTGART (aok/az). Ab 1. Oktober wird die AOK Baden-Württemberg, die fünftgrößte Krankenkasse im Bundesgebiet, von Dr. Christopher Hermann (56) und Siegmar Nesch (45) geleitet. Das hat der Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 9. Juni 2011 in Baden-Baden beschlossen. Das 30-köpfige Gremium entschied sich damit für Kontinuität in der Führungsspitze. Hermann war bisher als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Nesch als Bevollmächtigter des Vorstandes für die AOK Baden-Württemberg tätig.Show moreKrankenhausversorgung: Nähe ist nicht entscheidend
OVG Nordrhein-Westfalen: Körperliche Anwesenheit eines Krankenhausapothekers "eher praxisfremd"
Berlin (ks). Eine Entfernung von rund 215 km muss einem Arzneimittel-Versorgungsvertrag zwischen einer Krankenhausapotheke und einem Krankenhaus nicht entgegenstehen. Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Nordrhein-Westfalen, war ein Vertrag zwischen einer Apotheke in Ahlen (NRW) und einer Bremer Klinik zu genehmigen, da die konkreten Vertragsmodalitäten eine ordnungsgemäße Arzneimittel-Versorgung der Patienten des Krankenhauses erwarten lassen. Danach ist beispielsweise ein Arzneimittelvorrat auf den Stationen sowie ein Notdepot vorgesehen. (Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19. Mai 2011, Az.: 13 A 123/09)Show morePotenzielle Organspender besser informieren
BERLIN (lk). Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hält nicht die fehlende gesetzliche Grundlage die Bürger hierzulande davon ab, einen Organspendeausweis auszufüllen. Grund ist vielmehr, dass sich viele potenzielle Organspender noch nie mit dem Thema Organspende beschäftigt haben oder sich uninformiert fühlen.Show moreImpfstoffhersteller wollen Preise senken
BERLIN (ks). Die internationale Impfstoff-Allianz GAVI arbeitet daran, armen Ländern lebensrettende Impfstoffe zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung zu stellen. Am 13. Juni veranstaltet sie hierzu eine Konferenz in London, bei der potenzielle Spender, unterstützende Länder und Impfstoffhersteller zusammenkommen werden. Ziel ist es, 3,7 Mrd. US-Dollar zu sammeln, um Impfprogramme bis zum Jahr 2015 aufzulegen. Bereits im Vorfeld sagten eine Reihe von Herstellern zu, ihre Preise zu senken.Show moreUmstellung läuft nicht überall glatt
BERLIN (lk). Die Umstellung auf die neuen AOK-Rabattverträge zum 1. Juni läuft in den Apotheken nicht überall reibungslos: In Sachsen und Thüringen sorgt ein Softwarefehler bei der AOK Plus kurzzeitig für Verwirrung. In Schleswig-Holstein ärgern sich Apotheker darüber, dass sie jetzt auf den alten AOK-Rabattarzneimitteln sitzen bleiben.Show moreMehr Pflichten im Organspendeprozess
BERLIN (ks). Das Bundeskabinett hat am 6. Juni den Gesetzentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes beschlossen. Künftig sollen Krankenhäuser verpflichtet werden, einen Transplantationsbeauftragten zu bestellen. Der gesamte Prozess der Organspende soll professionalisiert werden. Damit kommt die Bundesregierung ihren Verpflichtungen zur Umsetzung einer EU-Richtlinie nach.Show moreProminente Unterstützung für Organspende-Kampagne
BERLIN (ks). Mehr als 10.000 Apotheken in Deutschland beteiligen sich zum Tag der Apotheke am 9. Juni an der Organspende-Kampagne "In jedem steckt ein Lebensretter". Initiator ist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – ABDA – in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Am 7. Juni präsentierte sich ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf mit prominenter Unterstützung zum Bildtermin.Show moreKatrin Altpeter: Gegen Ketten, Pick up und Light-Apotheken
STUTTGART (cr). Katrin Altpeter (SPD), im grün-roten Kabinett von Baden-Württemberg unter anderem für Gesundheit zuständig, zeigt klare Kante: Von Apothekenketten, Pick-up-Stellen für Arzneimittel und "Light-Apotheken" hält die neue Ministerin im Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann nichts.Show moreBestnoten für Johanniskrautpräparate und Venenmittel
BERLIN (ks). Johanniskrautpräparate zur Behandlung von leichten depressiven Störungen sind empfehlenswert – vorausgesetzt sie kommen aus der Apotheke. Zu diesem Ergebnis kommt das Verbrauchermagazin "Öko-Test" in seiner Juni-Ausgabe. Zudem werden im aktuellen Heft Naturarzneimittel gegen Husten, Venen- und Prostatabeschwerden unter die Lupe genommen.Show moreImmer weniger Eltern-Kind-Kuren
BERLIN (lk). Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Eltern-Kind-Kuren gehen seit zwei Jahren zurück. Im Jahr 2009 seien die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 6,01 Prozent rückläufig gewesen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/5837) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/5670). Für das Jahr 2010 sei nach vorläufigen Ergebnissen ein Ausgabenrückgang von 9,18 Prozent festzustellen.Show morePro Generika plädiert für Vorlauffristen
Mehr Zeit zwischen Zuschlag und Vertragsbeginn nötig
Berlin (ks). Die neuen AOK-Rabattverträge laufen nicht geräuschlos an. Der Branchenverband Pro Generika sprach sich angesichts der kurzen Zeit, die vielen Herstellern zwischen Zuschlag und Vertragsbeginn zur Vorbereitung verblieben war – bei einigen Wirkstoffen waren es nicht einmal vier Wochen – , für Fristen aus, die allen Beteiligten das Planen erleichtern.Show moreRabattverträge: AOK versprüht Optimismus
Hermann glaubt an reibungslosen Anlauf – Lieferprobleme zeigen sich schon am ersten Tag
Berlin (ks). Seit dem 1. Juni gelten die neuen bundesweiten AOK-Rabattverträge für 80 Wirkstoffe. Sie ersetzen überwiegend Vereinbarungen mit Pharmaunternehmen, die am 31. Mai ausgelaufen sind. Die Apotheken können sich also auf einen erhöhten Beratungs- und Informationsbedarf einstellen. Dass es zu Lieferengpässen kommt, hält die AOK für unwahrscheinlich – sicherheitshalber gilt jedoch eine Friedenspflicht. Dennoch: in vielen Apotheken ist die Stimmung zu Monatsbeginn bereits im Keller.Show moreZytostatika: AOK Nordost schreibt erneut aus
Berliner Projekt erfolgreich
Berlin (ks). Der AOK-Bundesverband hat im Auftrag der AOK Nordost erneut eine Ausschreibung an zytostatikaherstellende Apotheken adressiert: Gesucht sind Partner, die für den Raum Berlin parenterale Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln zur unmittelbaren ärztlichen Anwendung bei Patienten herstellen. Die Ausschreibung erfolgt für 14 Gebietslose, die Verträge sollen am 1. Dezember 2011 in Kraft treten.
Show moreNeue Ausschreibungen von IKK und BKK
Rabattverträge: Bahn BKK gibt Preise vor
Berlin (lk). Die gesetzlichen Krankenkassen Vereinigte IKK und Bahn BKK haben neue Rabattverträge für Arzneimittel nach § 130a Absatz 8 SGB V ausgeschrieben: Die Ausschreibungen erfolgen wirkstoffbezogen und umfassen 140 bzw. 286 Wirkstoffe.Show moreGebremstes Wachstum in Österreichs Apotheken
Auch beim Arzneiverbrauch ist die Alpenrepublik moderat
Berlin (lk). Die österreichischen Apotheken haben im Jahr 2010 ihren Wachstumskurs fortgesetzt – allerdings mit gebremster Dynamik: Im Jahr 2010 haben die 1276 öffentlichen Apotheken einen Gesamtumsatz von 3,167 Milliarden Euro erzielt – nach 3,113 Milliarden Euro im Jahr zuvor. "Die Dynamik in der Umsatzentwicklung der österreichischen Apotheken ist eingebremst", kommentierte Leopold Schmudermaier, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, die Entwicklung.Show moreRechtliches
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