
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moregesundheitspolitik
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Referentenentwurf für weiteres Digitalisierungsgesetz
02.04.2026, 14:30 Uhr
Spahn will ABDA-Vorschlag zum Pick-up-Thema prüfen
Über zwei Stunden diskutierten beim Apothekertag der DAV-Vorsitzende Fritz Becker und Karin Graf, Mitglied des geschäftsführenden ABDA-Vorstands, mit den geladenen Politikern: über die Folgen des AMNOG, über ein eventuelles Pick up-Verbot, über das ABDA/KBV-Modell und die Auswirkungen der Rabattverträge. In einigen Punkten waren sich die gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, der FDP-Bundestagsfraktion, Heinz Lanfermann, und Kathrin Vogler von der Bundestagsfraktion der Linken sogar einig. Vor allem darüber, dass sich etwas ändern muss. Naturgemäß auseinander gingen die Meinungen über das Wie und Was. Immerhin versprachen Spahn und Lanfermann, den neuen ABDA-Vorschlag zum leidigen Pick-up-Thema zu prüfen.Show morePolitische Diskussion
12.10.2011, 22:00 Uhr
Hausärzte lehnen Konzept weiterhin ab
DÜSSELDORF/BERLIN (jz/lk). Zu Beginn des Deutschen Apothekertages wiederholte Ulrich Weigeldt, der im September neu gewählte Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, die ablehnende Haltung der Hausärzte gegenüber dem ABDA/KBV-Modell: Die Wirkstoffverordnung als "verschleierte Positivliste" bringe dem Patienten keine Vorteile und verschiebe das Haftungsrisiko auf die Ärzte.Show moreABDA/KBV-Modell
12.10.2011, 22:00 Uhr
Koalition korrigiert Gesetzespanne
BERLIN (lk). Die Regierungskoalition hat eine Gesetzespanne beim Großhandelsrabatt 2012 mit einem neuen Änderungsantrag zum Versorgungsstrukturgesetz korrigiert: Im Änderungsantrag 25 wird jetzt klargestellt, dass die Hersteller bei der Abgabe ihrer Arzneimittel keine Großhandelsmarge erheben müssen.Show moreGrosshandelsmarge
12.10.2011, 22:00 Uhr
AOK hebt Ausschreibung für Olanzapin auf
BERLIN (ks/jz). Die AOK rudern bei ihrer jüngsten Ausschreibung zurück. Für das Neuroleptikum Olanzapin wird nun kein Rabattvertragspartner mehr gesucht. Grund sei, dass von 19 Generika-Anbietern, die die Substanz zum 1. Oktober 2011 in ihr Sortiment aufgenommen haben, nur zwei Hersteller die exakte Darreichungsform des Originalherstellers Lilly berücksichtigt haben. Dies habe zur Folge, dass es in der Praxis derzeit nur zu einem unzureichenden Generika-Wettbewerb mit dem Originalanbieter Lilly (Zyprexa®) komme.Show moreRabattverträge
12.10.2011, 22:00 Uhr
Apothekenumsatz erholt sich von Einbrüchen
BERLIN (lk). Nach zwei Monaten mit schweren Einbrüchen hat sich der Umsatz des Apothekenmarktes im August erstmals wieder erholt. Nach Umsatzrückgängen von 8,8 Prozent im Juni und 5,5 Prozent im Juli stieg der Apothekenumsatz im August (zu ApU) wieder um 4,3 Prozent. Der Absatz der Packungen legte um 3,3 Prozent zu.Show moreArzneimittel-Markt im August 2011
12.10.2011, 22:00 Uhr
Paralympics-Siegerin und Handbike-Athlet danken Apothekern
Behindertensport-Förderung
12.10.2011, 22:00 Uhr
Mit klarem Leitbild gegen große Herausforderungen
Im Bericht des Hauptgeschäftsführers ging Dr. Sebastian Schmitz naturgemäß auf die größten Aufgaben der ABDA im zurückliegenden Berichtsjahr ein – Rabattverträge, Kassenabschlag, das noch immer nicht realisierte Pick-up-Verbot und diverse fachliche Projekte. Da die grundlegenden Probleme ungelöst sind, markieren diese Themen zugleich die künftigen Aufgaben. Damit bot der Geschäftsbericht auch einen Überblick über die berufspolitischen Baustellen der Zukunft. Als Grundlage für die bisherige und künftige Arbeit betonte Schmitz die Orientierung am bewährten Leitbild der Apotheker.Show moreBericht des Hauptgeschäftsführers
12.10.2011, 22:00 Uhr
Kurz und kompakt – Das Wichtigste vom Deutschen Apothekertag
Für alle, die kurz und kompakt über die Ergebnisse und Diskussionen des diesjährigen Deutschen Apothekertags informiert sein möchten, haben wir hier auf viereinhalb Seiten das Wichtigste in Kürze zusammengefasst.Show moreDas sollten Sie wissen
12.10.2011, 22:00 Uhr
GKV: 1000 Arzneimitteln droht Zuzahlung
BERLIN (lk). Bei unveränderten Herstellerpreisen drohen 1000 Arzneimittel ab 1. Januar 2012 aus den geltenden Festbetragsgruppen herauszufallen und damit für die Patienten zuzahlungspflichtig zu werden. In den Apotheken könnte damit nach der Umstellung auf neue Packungsgrößen 2010/2011 zum kommenden Jahreswechsel neuer Ärger entstehen.Show moreAnpassungsbedarf bei Festbeträgen
12.10.2011, 22:00 Uhr
Politiker umschmeicheln Apotheken
Zur Eröffnung des Deutschen Apothekertages werden die Pharmazeutinnen und Pharmazeuten traditionell mit viel Lob aus der Politik bedacht – dies war auch in diesem Jahr nicht anders. Die Vertreter der Bundestagsfraktionen betonten allesamt die bedeutende Rolle der Apotheken für die Patienten und das Gesundheitswesen. Am erfrischendsten und ehrlichsten wirkte dies bei der grünen Gesundheitsministerin Nordrhein-Westfalens, Barbara Steffens. Sie appellierte an die Regierungskoalition im Bund, noch in diesem Jahr zu prüfen, ob die Apotheken ihr AMNOG-Sparziel bereits erfüllt haben.Show morePolitische Grussworte
12.10.2011, 22:00 Uhr
Messe-Impressionen
Die Expopharm 2011 bot in ihren insgesamt drei Messehallen wieder einmal ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen aus und rund um die Apotheke. Aussteller aus 27 Ländern präsentierten sich auf einer Netto-Ausstellungsfläche von knapp 21.000 Quadratmetern. Was es alles zu sehen und bestaunen gab und woran sich möglicherweise Trends für die Zukunft ablesen lassen, können Sie in unseren "Messe-Impressionen" nachlesen:Show moreExpopharm
12.10.2011, 22:00 Uhr
Umckaloabo im Stufenplanverfahren
BERLIN (jz). Aufgrund des Anstiegs von Verdachtsmeldungen zu Leberschäden bei der Anwendung von pelargoniumhaltigen Arzneimitteln hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ein Stufenplanverfahren der Stufe I mit dem Ziel des Informationsaustausches eingeleitet. Das Institut informierte das betroffene pharmazeutische Unternehmen bereits in einem Stufenplanschreiben über das Verfahren.Show moreBfArM
12.10.2011, 22:00 Uhr
Auf der Expopharm wurde gefeiert
Die DAZ feiert in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag. Am 1. Juli haben wir anlässlich dieses Jubiläums einen Kongress unter dem Motto "Zukunft gestalten – Perspektiven für Pharmazie und Apotheke" in Berlin durchgeführt und den Tag mit einer DAZ-Party ausklingen lassen (siehe auch DAZ 2011, Nr. 27, S. 39 ff). Im Rahmen der Expopharm haben wir nun nochmals auf unserem Messestand mit allen, die mit uns feiern wollten, auf unseren Geburtstag angestoßen und gleichzeitig eine kleine Malaktion veranstaltet, deren Ergebnis auf den folgenden Seiten zu sehen ist.Show more150 Jahre DAZ
12.10.2011, 22:00 Uhr
Pfizer informiert über Arzneimittelfälschungen
BERLIN (jz). Der deutsche Zoll hat im vergangenen Jahr rund 10 Millionen gefälschte Tabletten sichergestellt. Die meisten von ihnen stammen aus Indien und China. Sogenannte "Produktpiraten" fälschen Arzneimittel im großen Stil und machen durch den Vertrieb im Internet enorme Gewinne. Leidtragende sind Patienten – aber auch Pharmaunternehmen. Und so hat es sich nicht zuletzt der Viagra-Hersteller Pfizer zur Aufgabe gemacht, über Fälschungen zu informieren.Show moreGefahr aus dem Internet
12.10.2011, 22:00 Uhr
ABDA/KBV-Konzept: Ringen um gesetzliche Verankerung
Noch im Mai dieses Jahres hatte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) der Aufnahme des ABDA/KBV-Konzepts in das Versorgungsstrukturgesetz eine klare Absage erteilt. Doch Anfang September konnten die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) einen Teilerfolg vermelden. Das Konzept soll doch noch Eingang in das Gesetz finden und in einer Modellregion getestet werden. Die Kritik blieb nicht aus, gesprochen wird von der Einführung einer Positivliste durch die Hintertür und einer Einschränkung der Therapiehoheit der Ärzte. Auf dem Deutschen Apothekertag haben Vertreter der ABDA und der KBV versucht, diese Vorwürfe zu entkräften.Show moreArzneimittelversorgung der Zukunft
12.10.2011, 22:00 Uhr
Lichtblicke
Deutscher Apothekertag 6. bis 8. Oktober 2011 in DüsseldorfEin Bericht der DAZ-Redaktion
Drei Themen dominierten in diesem Jahr den Deutschen Apothekertag: die Forderung nach einer Dynamisierung des Apothekerhonorars, die Weiterentwicklung des ABDA/KBV-Konzepts und eine deutliche Absage an Bestrebungen, eine "Apotheke light" einzuführen. Die Themen zogen sich wie ein roter Faden durch die Diskussions- und Beratungsrunden. Das Plenum des Apothekertags war sich einig: eine Dynamisierung des Honorars ist überfällig ("wir brauchen es"), ebenso eine Anpassung der Gebühren für den Nacht- und Notdienst, für die Dokumentation der BtM-Rezepte und der Arbeitspreise für die Rezepturen. Einig war man sich aber auch darin, in Fragen der Arzneimittelversorgung einen Schritt nach vorn zu gehen mit dem ABDA-/KBV-Konzept. Es soll in einer Modellregion erprobt werden. Mit beiden Themen wurden die Politiker konfrontiert. Die Lichtblicke: Die Politik weiß, dass den Apotheken viel abverlangt wird, und will sich die Zahlen genauer anschauen. Und das ABDA/KBV-Konzept soll erprobt werden. Bewährt es sich, "werden wir es machen". Und mit der gleichen Einigkeit bekannte man sich zur Voll-Apotheke in der heutigen Ausgestaltung. Abgespeckte Apothekenformen mit Minimalausstattungen darf es nicht geben.Show more12.10.2011, 22:00 Uhr
"Wir haben unser Soll mehr als erfüllt!"
Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA, bezeichnete in seinem Lagebericht die aktuelle Situation als besorgniserregend. Das AMNOG habe bereits tiefe Einschnitte hinterlassen, die Betriebsergebnisse der Apotheken brechen drastisch ein. Die Folge: Jeden Tag schließt eine Apotheke. Wolf stellte aber auch klare Forderungen: Das ABDA/KBV-Modell muss im Ganzen ein Herzstück des Versorgungsstrukturgesetzes werden. Die Apothekenbetriebsordnung muss die Vorgaben für eine Vollapotheke, die alles kann, ermöglichen. Und eine gerechte Honorierung ist unumgänglich für die gute Arbeit, die deutsche Apotheker leisten.Show moreLagebericht
12.10.2011, 22:00 Uhr
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