Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Prof. Dr. Andreas Kaapke über die Liebe der Deutschen zum Bargeld
Die Deutschen lieben ihr Bargeld, aber auch hierzulande nimmt die Kartenzahlung zu. Für beide Zahlungsmittel gibt es Argumente – gute, und weniger gute.Show moreWeiterhin kein Linagliptin in Deutschland
Boehringer Ingelheim beendet Preisverhandlungen mit GKV-Spitzenverband
BERLIN (ks). Boehringer Ingelheim hat die aktuellen Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zu seinem oralen Antidiabetikum Linagliptin (Trajenta®) beendet. "Ein Erstattungspreis auf dem Niveau der generischen Vergleichstherapie der Sulfonylharnstoffe im niedrigen zweistelligen Centbereich (Tagestherapiekosten) ist für das Unternehmen nicht akzeptabel", vermeldete Boehringer letzte Woche. Nun ist Linagliptin offiziell aus dem Handel genommen.Show moreWem nützt Verblistern?
Stehen Aufwand und Kosten des Verblisterns im Verhältnis?
DARMSTADT (al). Das patientenindividuelle Verblistern hat nun auch Eingang in die neue Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) gefunden. Wenn es sich nicht nur um Einzelfälle handelt, müssen spezielle Räumlichkeiten dafür vorhanden sein, ein Qualitätsmanagement ist einzuhalten und eine umfangreiche Kennzeichnung und Dokumentation ist vorgeschrieben. Steht dieser Aufwand im Verhältnis zum Nutzen? Dieser Frage ging ein Expertengremium bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des MTS Blister Symposiums am 18. April in Darmstadt nach.Show moreSchleswig-Holstein: Apotheken aus Parteiensicht
Stellungnahmen vor der Landtagswahl
BERLIN (svs/rb). Am 6. Mai, dem kommenden Sonntag, sind rund 2,24 Millionen Schleswig-Holsteiner – darunter etwa 3300 Apotheker – aufgerufen, eine neue Landesregierung zu wählen. Das war Anlass für die DAZ, in den Programmen der ersten sieben Parteien der Landesliste nach Aussagen zu suchen, die für Apotheken relevant sind. Ergänzend haben wir den Parteien einen kleinen Fragenkatalog vorgelegt. Die FDP, die SPD, die Grünen und die CDU waren bereit ihre Position zum Thema Apotheken näher darzustellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Apothekenrecht kein Landes-, sondern Bundesrecht ist.Show moreNRW: Was die Parteien über Apotheken denken
DAZ-Parteien-Check vor den Landtagswahlen in NRW
BERLIN (jz/ks). Am 13. Mai wird in Nordrhein-Westfalen gewählt. Regulär sollte die nächste Wahl 2015 stattfinden, am 14. März löste sich der Landtag jedoch frühzeitig auf: Die rot-grüne Landesregierung ohne eigene Mehrheit im Landtag war letztendlich an ihrem Haushalt gescheitert. So kommt es im bevölkerungsreichsten Bundesland nun zu einer vorgezogenen Neuwahl. Aber welche Meinung haben die Parteien in Nordrhein-Westfalen eigentlich zu apothekenrelevanten Themen? Die DAZ hat nachgehakt.Show moreDie Apotheke in der Welt von morgen
Welche Entwicklungen sich im Gesundheitswesen vorhersehen lassen
POTSDAM (rb). Apotheken haben als niederschwelliges, zentrales Drehkreuz für Gesundheitsfragen hervorragende Chancen im Alltag zukünftiger Jahrzehnte. Im Netzwerk mit bewährten und neuen Partnern werden sie die Bürger unserer älter werdenden Gesellschaft begleiten und in der öffentlichen Debatte eine wichtige Rolle spielen. Unabdingbar dafür ist, dass die Apotheker an ihr eigenes Potenzial glauben – so jedenfalls sieht es Dr. Stephan Sigrist, Biochemiker und Zukunftsforscher aus Zürich, der beim 49. Wirtschaftsforums des Deutschen Apothekerverbandes in Potsdam einen Vortrag über "Health Horizons – Die Demokratisierung der Gesundheit" hielt.Show moreAllheilmittel Dezentralismus?
Eppendorfer Dialog hinterfragt Versorgungsstrukturgesetz
HAMBURG (tmb). Beim 11. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik am 18. April im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) stand das Anfang 2012 in Kraft getretene GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) zur Diskussion. Die neuen Gestaltungsmöglichkeiten und die regionale Flexibilisierung werden übereinstimmend begrüßt, doch stellt sich die Frage, ob Dezentralismus tatsächlich als Allheilmittel wirken kann. Darum ging es beim Eppendorfer Dialog.Show moreGegenseitige Synergien von Rx und OTC
Warum Rx das OTC-Arzneimittel braucht und umgekehrt
POTSDAM (diz). Immer wieder ist zu lesen, dass eine Apotheke nicht mehr nur alleine vom Umsatz mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln existieren könne. Das Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, das OTC-Geschäft, subventioniere bereits das Rx-Geschäft. Prof. Dr. Andreas Kaapke, Duale Hochschule Baden-Württemberg, untersuchte in seinem Vortrag auf dem Wirtschaftsforum in Potsdam die merkantilen Wechselwirkungen zwischen beiden Arzneimittelsparten.Show moreFriedrich der Große: "verehrt. verklärt. verdammt"
Der König sorgte auch für Qualität in Preußens Apotheken
BERLIN (svs). 2012 jährt sich der Geburtstag von Friedrich II. zum 300. Mal (1712 – 1786). Dieses Jahr finden zum Jubiläum des preußischen Königs viele Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Das Leben des Herrschers, der auch als der "Alte Fritz" oder "Friedrich der Große" bekannt ist, bietet sogar Stoff für ein Musical. Grund genug, um auch einmal sein Wirken auf das Apothekenwesen zu hinterfragen.Show more
"Apotheker wie Ärzte im Spagat"
Ein "stilles" Problem
BERLIN (as). Unter dem Motto "Medikamente: Nicht mehr alles schlucken!" fand am Wochenende die zehnte Sucht-Selbsthilfekonferenz der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) statt. Obwohl es in Deutschland nach Schätzungen 1,4 bis 1,5 Millionen medikamentenabhängige Menschen gibt, finden nur sehr wenige den Weg in eine Selbsthilfegruppe. Neben der Frage, wie dies verbessert werden könnte, wurde auch die Rolle von Ärzten und Apothekern bei einer Medikamentenabhängigkeit diskutiert.Show moreAMG-Novelle erreicht den Bundestag
Regierungskoalition will auch AMNOG-Regelungen auf den Prüfstand stellen
BERLIN (ks). Die parlamentarischen Beratungen für das "Zweite Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften" sind angelaufen. Am 26. April wurde der Gesetzentwurf – samt Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung – erstmals im Bundestag behandelt. Debattiert wurde wegen der späten Terminierung dieses Tagesordnungspunktes nicht mehr. Es wurden jedoch Reden zu Protokoll gegeben. Diese zeigen, dass die sogenannte "16. AMG-Novelle" bereits weit über ihre ursprünglichen Absichten hinausgeht. Und noch immer sind viele Wünsche offen – unter anderem hätten Apotheker und Pharmaindustrie gerne noch an einigen Stellschrauben gedreht.Show moreAngestelltengehalt für Apothekenleiter
Zur betriebswirtschaftlichen Lage der Apotheken
POTSDAM (diz). Höherer Kassenabschlag, stagnierende OTC-Umsätze, geringere Großhandelsrabatte und weitere Spareffekte durch das AMNOG haben dazu geführt, dass der Rohgewinn der "typischen Apotheke" 2011 gegenüber dem Vorjahr absolut um 4000 Euro zurückgegangen ist. Wie Dr. Frank Diener, Generalbevollmächtigter der Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover GmbH in seinem Vortrag auf dem Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbands ausführte, ist das Betriebsergebnis der "typischen Apotheke" letztlich um 6000 Euro auf nunmehr 69.000 Euro gesunken.Show moreÄrzte im Kursschwenk zum ABDA-KBV-Modell
KV Westfalen-Lippe wieder an ABDA-KBV-Modell interessiert
BERLIN (lk). So recht kommt das ABDA-KBV-Modell nicht voran. Anfang Juni soll ein Spitzengespräch zwischen der ABDA und den Kassenärzten das weitere Vorgehen klären. Doch auch bei der KV Westfalen-Lippe hakt es: Das dortige Konzept des arztgestützten Arzneimittelmanagements scheiterte bisher ebenfalls an Geldfragen. Jetzt kündigte KV-Chef Wolfgang-Axel Dryden überraschend einen Kursschwenk an und will sich wieder für das ABDA-KBV-Modell interessieren.Show moreAuch Biotech stagniert
Knapp ein Fünftel des Pharmaumsatzes wird mit Biopharmazeutika gemacht
BERLIN (ks). Die Unternehmen der medizinischen Biotechnologie blicken nicht mehr ganz so optimistisch in die Zukunft wie in den letzten Jahren. Zwar sind ihre Pipelines gut gefüllt. Doch die Rahmenbedingungen in Deutschland – aber auch in anderen Ländern – versprechen kein beständiges Umsatzwachstum mehr.Show more"Es geht nur gemeinsam"
Apotheken als integraler Bestandteil einer zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung
POTSDAM (diz). Auch wenn sich der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen in seinem letzten Gutachten von 2009 zum Thema "Koordination und Integration – Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens" schwerpunktmäßig nicht mit Apotheken befasst hat, so werden sie dennoch erwähnt als integraler Bestandteil einer zukunftsorientierten gesundheitlichen Versorgung. Dies machte Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates, in seinem Vortrag auf dem Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbands in Potsdam deutlich.Show moreNeuer Linda-Finanzvorstand
Helmut Trahmer neues Linda-Vorstandsmitglied
KÖLN (ks). Seit dem 1. Mai verantwortet Helmut Trahmer den Geschäftsbereich "Finanzen" bei der Linda-AG. Der 56-jährige Thramer arbeitete bereits in verschiedenen Funktionen in der Pharmabranche als Finanzfachmann.Show moreNeuer Rahmenvertrag statt Retaxationen?
Ideen und Erfahrungen aus Mecklenburg-Vorpommern
ROSTOCK (tmb). Verträge mit Krankenkassen, Probleme durch Retaxationen, aber auch Beispiele für erfolgreiche vertragliche Lösungen waren wichtige Themen bei der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 18. April in Rostock. Als eine Ursache für die Retaxationsprobleme wurde dabei auch eine Formulierung des einschlägigen bundesweiten Rahmenvertrages aufgezeigt.Show moreWestfalen-Lippe: Notdienst-Regelung entlastet
Kammer ist mit neuer Notdienstregelung glücklich
Berlin (jz). Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe ist hochzufrieden mit ihrem neuen Nacht- und Notdienstsystem: "Wir sind glücklich mit der neuen Regelung", sagte Kammer-Geschäftsführer Michael Schmitz gegenüber DAZ.online. Die Ergebnisse der dreimonatigen Evaluation bestätigen die Grundannahmen der Kammer, die ursprünglich zur Notdienstreform führten. Aus 95 voneinander unabhängigen Notdienstbezirken wurde zum Jahreswechsel ein flächendeckendes Gesamtnetz, in dem Apotheken nun standortbezogen zum Notdienst eingeteilt sind.Show moreVerlagerung von Notdiensten: Klare Verhältnisse in Bayern
Keine Ausnahmegenehmigungen für Filialverbünde
München (ks). In Bayern ist die Verwaltungspraxis in Sachen Nacht- und Notdienst jetzt eindeutig: Eine dauerhafte Verlagerung der Dienstbereitschaft im Filialverbund wird die Landesapothekerkammer nicht mehr genehmigen. Vergangene Woche endete vor dem Verwaltungsgericht München ein letzter Rechtsstreit mit einer Münchener Apothekerin. Bis Ende 2013 darf sie die Nacht- und Notdienste ihrer beiden Apotheken zwar noch in ihrer Filiale leisten – aber dann ist Schluss.Show moreAMG-Novelle im Bundestag
Beratungen angelaufen
Berlin (ks). Das Zweite Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften ist im Bundestag angekommen. Am 26. April fand die erste Beratung des Gesetzentwurfs, der Stellungnahme des Bundesrats sowie der Gegenäußerung der Bundesregierung hierzu statt.Show moreKonditionen nach der zweiten AMNOG-Stufe
Komplizierte Bedingungen für den Einkauf
ROSTOCK (tmb). Die zweite Stufe des AMNOG mit einer veränderten Preisbildung auf der Großhandelsebene belastet über neue Einkaufskonditionen und das Rabattverbot für den Fixzuschlag wiederum die Apotheken. Welche Folgen inzwischen am Markt festzustellen sind, beschrieb Christian Meyer, Treuhand Hannover, bei der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 18. April in Rostock. Außerdem berichtete er über die Vorgehensweise von Finanzämtern bei der Rohgewinnverprobung.Show moreDie Zukunft der Apotheke: auf jeden Fall wohnortnah
AZ-Interview mit NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens
DÜSSELDORF (diz). Die Erwartungen der Apothekerinnen und Apotheker an die schwarz-gelbe Regierung, die strukturellen und finanziellen Probleme der Apotheken zu lösen, wurden enttäuscht. Die Auswirkungen des AMNOG, eine überfällige Anpassung des Apothekenhonorars und das bis heute nicht umgesetzte Pick-up-Verbot lassen bei den Apotheken Unmut aufkommen. Im bisher rot-grün regierten Bundesland Nordrhein-Westfalen, das vor einer Landtagswahl am 13. Mai steht, ist Barbara Steffens, Die Grünen, als Gesundheitsministerin im Amt. In unserem AZ-Interview sprach sie sich für eine Stärkung des Heilberufs Apotheker aus und legte Wert auf die wohnortnahe Apotheke.Show moreKoalition verspricht höheres Honorar – ABDA will mehr
DAV-Wirtschaftsforum: Lage ist desaströs – Spahn: Werden 2013 etwas für Apotheken tun
Berlin (lk). Die ökonomische Lage der Apotheken ist im 2. AMNOG-Jahr so schlecht wie nie zuvor. Nach Ansicht des DAV-Vorsitzenden Fritz Becker inzwischen "desaströs". Die Einkaufskonditionen seien auf einem "historischen Tiefstand", sagte Becker letzte Woche auf dem 49. DAV-Wirtschaftsforum in Potsdam. Gleichwohl gibt es einen Silberstreif am Horizont: "Wir werden 2013 etwas für die Apotheker tun", kündigte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU, Jens Spahn, in der dortigen Podiumsdiskussion an. Aber alle ABDA-Wünsche werden sich nicht erfüllen: Die geforderten 624 Millionen Euro will die Regierungskoalition nicht spendieren. Spahn: "Das ist unrealistisch."Show moreKein Straftatbestand für Vertragsärzte geplant
Korruption im Gesundheitswesen: SPD-Antrag zur schärferen Verfolgung ohne Mehrheit
Berlin (jz/ks). Eine Verschärfung des Strafgesetzbuches zum Nachteil von Vertragsärzten wird es vorerst nicht geben: Der Gesundheitsausschuss des Bundestages lehnte am 25. April den Antrag der SPD-Fraktion "Korruption im Gesundheitswesen wirksam bekämpfen" mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen ab. Danach sollten neue Straftatbestände für spürbare Sanktionen und qualifizierte Ermittlungen sorgen. Die Fraktionen der Linken und der Grünen hatten sich enthalten, weil der Antrag zu kurz greife.Show moreRechtliches
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