
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moreAuch "Testsieger" sind nicht immer gut
Versandapotheke darf nur mit vollständigem Testergebnis werben
BERLIN (jz). Rosinenpicken verboten: Die von der Stiftung Warentest getestete Versandapotheke "mycare" darf nicht nur mit ihrer "Bestnote (2,6)" werben – sie muss auch angeben, dass ihre Leistungen lediglich mit "befriedigend" bewertet wurden, entschied das Oberlandesgericht Naumburg. (Oberlandesgericht Naumburg, Urteil vom 27. Oktober 2011, Az. 9 U 96/11)Show moreE-Zigaretten: Nicotinhaltige Liquids sind kein Arzneimittel
Oberverwaltungsgericht weist NRW-Gesundheitsministerium in die Schranken
MÜNSTER (ks). Ende letzten Jahres warnte die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) in einer Pressemitteilung vor den Gefahren des E-Zigaretten-Konsums. Sie hielt die hierbei verwendeten nicotinhaltigen Liquids für Arzneimittel, die einer Zulassung bedürften. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat dem Land Nordrhein-Westfalen diese Warnungen nun per einstweiliger Anordnung untersagt. Die Richter sind der Auffassung, dass die E-Zigarette und ein nicotinhaltiges Liquid weder dem Arzneimittelgesetz noch dem Medizinproduktegesetz unterfallen. (Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 23. April 2012, Az.: 13 B 127/12)Show moreKammerpräsidentin Gabriele Overwiening zum ABDA-KBV-Konzept: "In der Warteschleife"
HAMBURG (rb). "Wir brauchen eine Vernetzung der Heilberufe", sagt Gabriele R. Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. "Denn das ist genau das, was auch die Patienten möchten: Dass Arzt und Apotheker gemeinsam ein Optimum in der Arzneimitteltherapie bieten." Leider herrscht beim ABDA-KBV-Konzept jedoch gegenwärtig "Stillstand und Gegenwind". Es fehlt der politische Wille für die Umsetzung.Show moreZytostatika-Geschäft unter Beobachtung
VZA fordert erneut Verbot von ZytostatikaAusschreibungen
BERLIN (ks). Die jüngsten Durchsuchungen bei Ärzten, Apothekern und Unternehmen wegen des Verdachts der Bestechung bzw. Bestechlichkeit im Zusammenhang mit Zytostatikaverordnungen sind Folge einer Fehlentwicklung hin zu mehr Zentralisierung. Das meint der Präsident des Verbands der Zytostatika herstellenden Apothekerinnen und Apotheker e.V. (VZA), Dr. Klaus Peterseim. Er ist überzeugt, dass der Markt weniger manipulationsanfällig wäre, wenn Ausschreibungen für die Belieferung mit Zytostatika wieder verboten würden.Show moreG-BA hat Eribulin bewertet
Geringer und geringerer Zusatznutzen
BERLIN (ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat vergangene Woche seinen Beschluss zur frühen Nutzenbewertung des Wirkstoffs Eribulin (Halaven® von Eisai) zur Behandlung von Brustkrebspatientinnen gefasst. Dabei wurde zwischen zwei Anwenderinnengruppen differenziert. Für eine von ihnen kam das Gremium erstmals zu dem Ergebnis, das neue Arzneimittel habe einen geringeren Zusatznutzen als die zweckmäßige Vergleichstherapie. In der anderen Gruppe wurde ein "geringer Zusatznutzen" festgestellt – das ist mehr als das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) empfahl – und so sieht der Hersteller Eisai noch Gutes im Beschluss.Show morePrivate Kassen freuen sich über mehr Versicherte
PKV-Verband stellt Branchenzahlen 2011 vor
BERLIN (ks). Die Private Krankenversicherung (PKV) steht derzeit von vielen Seiten unter Beschuss. Dennoch sind immer mehr Menschen in Deutschland privat krankenversichert – sei es über eine Voll- oder eine Zusatzversicherung. Dies vermeldete vergangene Woche der PKV-Verband.Show moreDAK: Rabattverträge für Pankreatin und Ciclosporin
Verträge mit drei Vertragspartnern pro Wirkstoff
BERLIN (ks). Die DAK-Gesundheit hat als erste Krankenkasse Rabattverträge über Arzneimittel mit den biologischen Wirkstoffen Pankreatin und Ciclosporin abgeschlossen. Rabattpartner sind jeweils drei Hersteller. Eigentlich sollten die im vergangenen August ausgeschriebenen Verträge bereits zu Jahresbeginn anlaufen. Nachprüfungsverfahren verzögerten den Start jedoch.Show moreUnion will Stiftung für Behandlungsfehler
Positionspapier zum Patientenrechtegesetz
BERLIN (lk). Im Rahmen des Gesetzes zur Verbesserung der Patientenrechte wollen die Gesundheitspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach dem Vorbild der Aids-Stiftung eine neue Stiftung zur Entschädigung von Patienten bei ärztlichen Behandlungsfehlern gründen. "Wir werden die Einrichtung einer Stiftung prüfen, die Betroffenen in Härtefällen schnell und unbürokratisch Hilfe zukommen lässt", heißt es in einem Positionspapier der Gesundheitspolitiker der Union.Show moreImmer mehr Apotheken schließen
Vor allem drei Bundesländer betroffen
Berlin (az). So wenige Apotheken wie heute gab es zuletzt vor 15 Jahren: Derzeit sind es 21.238. Nach Angaben des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) sank ihre Zahl im vergangenen Jahr in Bayern (-44), Nordrhein-Westfalen (-34) und Hessen (-24) am stärksten. Zusammen verzeichnen die drei Bundesländer die Hälfte des bundesweiten Rückgangs (-203) im Jahr 2011.Show moreStaatsanwälte gehen gegen Zyto-Apotheker vor
Erneut Durchsuchungen bei Ärzten, Apothekern und Unternehmen
Berlin (lk). Für den Berliner Apotheker-Verein sind die im Nachrichtenmagazin "Spiegel" erhobenen Vorwürfe gegen Onkologen, Apotheken und pharmazeutische Unternehmen sowie das dazugehörige Interview des Vorsitzenden des Hamburger Apothekervereins, Dr. Jörn Graue, nur "alles alte Kamellen" oder "kalter Kaffee aufgewärmt". So steht es im Berliner Rundschreiben VI/2012 geschrieben: Der Spiegel-Bericht sei ausgefallen "wie nicht anders zu erwarten war: Bösewichte, wohin man schaut." Doch jetzt gab es eine Razzia.Show moreDatenschützer erneut bei der VSA zu Besuch
Handel mit Rezeptdatenhandel sorgt weiterhin für Wirbel
München (lk). In der März-Ausgabe von "VSAaktuell" weist die Verrechnungsstelle Süddeutscher Apotheken (VSA) erneut alle Vorwürfe im Zusammenhang mit Verstößen gegen den Datenschutz beim Rezeptdatenhandel zurück: "Ihre Rezeptdaten sind bei uns sicher und waren es zu jeder Zeit", heißt es dort. Davon scheinen aber die Datenschützer nicht überzeugt. Vorletzte Woche stattete das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht der VSA und deren Tochterfirmen GFD und Idapharm erneut einen Besuch ab.Show moreHonorar: Apothekern winken 200 Millionen Euro
"16. AMG-Novelle" bietet Möglichkeiten für Neuregelungen
Berlin (lk/ks). Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will den Apothekern nach Informationen der AZ rund 200 Millionen Euro zusätzliches Honorar zukommen lassen: Eine entsprechende Initiative der Koalitionsfraktionen soll über den Gesundheitsausschuss des Bundestages in die derzeit laufenden Beratungen zur Änderung der arzneimittelrechtlichen Vorschriften ("16. AMG-Novelle") eingespeist werden.Show moreRestarzneimittel aus Heimen für Nicht-Krankenversicherte
Bahr diskutiert auf DAZ.online: Ich habe das rechtlich klären lassen
Berlin (lk). Am 19. April besuchte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf einer Wahlkampftour in Bad Segeberg die "Praxis ohne Grenzen". Dort behandelt der Arzt Dr. Uwe Denker nicht krankenversicherte Patienten kostenlos. Zudem erhalten sie von ihm Arzneimittel-Musterpackungen. Diese reichen aber nicht aus – und so erbat der Mediziner Hilfe im Bundesgesundheitsministerium (BMG). Nun besuchte Bahr Dr. Denker in seiner Praxis. Nach einem einstündigen Gespräch – auch mit Apothekern und Herstellern – sprach sich der Minister dafür aus, nicht eingesetzte Alt- und Restarzneimittel aus Pflegeheimen an die betroffenen Patienten abzugeben. Das provozierte Nachfragen: Auf welcher Rechtsgrundlage könnte dies geschehen? Auch DAZ.online fragte nach.Show moreApotheker entern Piratenpartei
Gesundheitspolitisches Parteiprogramm bietet Chancen für Gestaltung
Stuttgart (as). Die elektronische Gesundheitskarte ablehnen, die Kammerpflicht abschaffen und eine transparente Information über das Gesundheitswesen bereitstellen – das sind die drei einzigen gesundheitspolitischen Forderungen der Piratenpartei, die bisher auf Landes- oder Bundesparteitagen abgestimmt wurden. Daneben klaffen gewaltige gesundheitspolitische Lücken in den Wahl- und Grundsatzprogrammen der Partei.Show moreDeutlicher Rohgewinnrückgang im Jahr 2011
Daten der Treuhand Hannover präsentiert
ROSTOCK (tmb). Die Umsätze der Apotheken im Osten Deutschlands sind im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 0,1% gesunken, die GKV-Umsätze sogar um 0,4%. Im Jahr 2010 waren dagegen noch deutliche Umsatzanstiege gegenüber 2009 verzeichnet worden. Der Rohgewinn ging im Osten auf 23,6% vom Nettoumsatz zurück (Vorjahr: 24,1%), im Westen auf 25,8% (Vorjahr: 26,3%). Diese Zahlen der Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover stellte Torsten Eimicke am 18. April bei der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Rostock vor.Show moreViva Vita-Kooperationsapotheke droht Zwangsgeld
Zuzahlungserstattung: Wettbewerbszentrale kämpft weiter
Berlin (lk). Mit einem Zwangsgeld will die Wettbewerbszentrale die Durchsetzung eines Urteils gegen die Cottbusser EU-Versandapotheke erzwingen, die mit dem Zuzahlungsclub Viva Vita kooperiert. Einen entsprechenden Antrag auf Verhängung eines Zwangsgeldes in "angemessener Höhe" hat die Wettbewerbszentrale jetzt beim Landgericht Cottbus gestellt. Parallel dazu prüft die Wettbewerbszentrale, mit einer Abmahnung direkt gegen den Zuzahlungsclub Viva Vita vorzugehen.Show moreApBetrO voraussichtlich ab Juni wirksam
Berlin (diz). Die neue Apothekenbetriebsordnung tritt voraussichtlich am 1. Juni in Kraft – diese Aussage machte Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, auf dem Euroforum-Kongress am 20. April in Berlin. Laut Bundesgesundheitsministerium wird sich das Bundeskabinett am 9. Mai abschließend mit der Verordnung beschäftigen.Show moreRilpivirin: IQWiG sieht nur beim Monopräparat Vorteil
Ergebnis der frühen Nutzenbewertung
BERLIN (ks). Der Wirkstoff Rilpivirin zur Behandlung HIV-positiver Patienten durchläuft zurzeit das Verfahren der frühen Nutzenbewertung. Zugelassen ist er sowohl als Mono- als auch als Kombinationspräparat. Am 16. April hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Ergebnisse seiner Dossierbewertung vorgelegt. Es sieht lediglich für das Monopräparat Belege für einen Zusatznutzen – und das auch nur für Männer.Show moreMedikamentenabhängigkeit: "Apotheken in der Pflicht"
Jahrbuch der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen erschienen
BERLIN (as). Alkohol, Tabak und Medikamente – diese legalen Drogen sind laut aktuellem Jahrbuch der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) die größten Probleme des Suchtmittelkonsums. Die DHS fordert daher, bei Alkohol und Tabak Präventionsmaßnahmen wie Preiserhöhungen und Werbeeinschränkungen effektiver durchzusetzen. Im Bereich der Medikamentenabhängigkeit sieht sie auch die Apotheker in der Pflicht: Diese müssten besonders bei Schlaf- und Schmerzmitteln sowie bei Nasensprays intensiv beraten.Show moreErmittlungen halten sich in Grenzen
Arzneimittelkriminalität in Baden-Württemberg
BERLIN (jz/ks). Nur wenige baden-württembergische Staatsanwaltschaften haben seit 2007 wegen gefälschter oder illegal in Umlauf gebrachter Arzneimittel ermittelt. Das erklärte Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) in ihrer Stellungnahme zu einem Antrag von sechs CDU-Landtagsabgeordneten. Diese hatten einen Bericht eingefordert, weil "die Einspeisung gefälschter Arzneimittel in den regulären Verkauf über Großhändler und Apotheken […] besorgniserregende Ausmaße" annehme.Show moreArzneimittel-Check durch Ärzte in Nordrhein
AOK und KV-Nordrhein erweitern Hausärztevertrag
STUTTGART (du). Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hat sich im Rahmen eines aktualisierten Hausärztevertrags mit der AOK Rheinland/Hamburg auf einen bezahlten Arzneimittel-Check durch Ärzte geeinigt. Das Wissen der Apotheker ist bei diesem Projekt nicht gefragt, allerdings wurde es zur Festlegung der Vorauswahlkriterien durchaus benötigt.Show moreStrenge Regeln für Tierarzneimittelversand
Zulässigkeit hängt vom Arzneimittel ab, nicht vom Tier
LEIPZIG (tmb). Der Versand von Arzneimitteln für Tiere wurde in Deutschland erst lange nach dem Versand von Humanarzneimitteln erlaubt. Doch die Regelung ist sehr differenziert und sorgt noch immer für Irritationen. Versandapotheken sollten daher sorgfältig auf den Zulassungsstatus der angebotenen Arzneimittel achten, um nicht unbeabsichtigt gegen das AMG zu verstoßen.Show moreApoBank: Dividende trotz Griechenland-Verlust
Bilanz der Apotheker- und Ärztebank 2011
DÜSSELDORF (lk). Trotz eines erheblichen Millionen-Verlustes mit Griechenland-Investitionen hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) auch im Jahr 2011 schwarze Zahlen geschrieben und wird eine Dividende an ihre Genossenschaftsmitglieder zahlen. Im Zuge der Umsetzung des Zukunftsprogramms kündigte ApoBank-Vorstandssprecher Herbert Pfennig Pläne zum Personalum- und -abbau an, der noch in diesem Jahr beginnen soll.Show moreArzneimittelbetrug nur kleiner Anteil
DAK-Gesundheit zu Abrechnungsbetrügereien 2011
BERLIN (jz). Der Abrechnungsbetrug im deutschen Gesundheitssystem nimmt nach Angaben der DAK-Gesundheit zu. Ein zehnköpfiges Ermittlungsteam der Krankenkasse erhielt im Jahr 2011 rund 60 Prozent mehr Hinweise auf Abrechnungsbetrug. Insgesamt gingen 1562 Verdachtsmeldungen auf gefälschte Rezepte, Schein-Behandlungen oder manipulierte Rechnungen ein. Schwerpunkt der Ermittlungen war der Heilmittelbereich – der Betrug mit Arzneimitteln machte einen eher kleinen Anteil aus.Show moreSachsen: SPD besorgt um Pharmazie-Nachwuchs
Beabsichtigte Schließung des Pharmazeutischen Instituts in Leipzig beschäftigt den Landtag
BERLIN (jz). Die SPD-Fraktion im sächsischen Landtag fordert die Regierung des Freistaates auf, sich zur beabsichtigten Schließung des Pharmazeutischen Instituts der Universität Leipzig zu erklären. Diese könnte erhebliche Auswirkungen auf die pharmazeutische Versorgung Sachsens haben, befürchtet die Fraktion. Bei einem Aktionstag im Januar, bei dem die Studenten den Abgeordneten von den Folgen einer Schließung und den Vorzügen der Leipziger Fakultät berichteten, hatten die Politiker Hilfe bei der Rettung des Instituts zugesagt.Show moreRechtliches
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