Komplizierte Quartalsbilanz und Unruhe wegen
Berichten über Umzug der Celesio-Zentrale
STUTTGART (lk). Der vom neuen Vorstandsvorsitzenden Markus Pinger angeschobene Konzernumbau sorgt beim Stuttgarter Pharmahändler Celesio für turbulente Zeiten. Notwendige Abschreibungen auf die angeschlagene Pharmexx-Tochter drücken die Jahresauftaktbilanz 2012 trotz Erholung im Großhandelsgeschäft in die roten Zahlen. Gleichzeitig sorgen Schlagzeilen über einen Umzug der Celesio-Zentrale für Unruhe in der Belegschaft. Für Celesio-Topmanager Pinger kommen solche Berichte zur Unzeit. Er sieht Celesio auf gutem Kurs. Aber es gibt in der Großhandelsszene auch kritische Bewertungen zur Neuausrichtung des zweitgrößten Großhändlers in Deutschland.