
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moreFragiles Gleichgewicht
Studie über Referenzpreise und ihre Folgen
DUISBURG/BAYREUTH (tmb). Zu den derzeit besonders stark diskutierten Fragen bei der frühen Nutzenbewertung gehören die Arzneimittelpreise in anderen Ländern. Was geschieht, wenn sich die deutsche Preisbildung daran orientiert? Welche Länder sind aussagekräftig? Welche Folgen haben deutsche Preisverhandlungen auf andere Länder? Eine neue wissenschaftliche Studie zu diesen Fragen haben die Volkswirtschaftler Prof. Dr. Dieter Cassel, Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Volker Ulrich, Universität Bayreuth, im Auftrag des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen erstellt.Show more
BVKA: Viele Ziele erreicht
Die klinik- und heimversorgenden Apotheker trafen sich zur Jahrestagung in Bad Homburg
BAD HOMBURG (ks). Der Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker e. V. (BVKA) kann zufrieden sein: In der neuen Apothekenbetriebsordnung findet sich vieles, das sich mit den Forderungen des Verbandes deckt. Gerade bei den für die BVKA-Mitglieder relevanten Punkten – etwa dem Stellen und Verblistern von Arzneimitteln – wurde am ursprünglichen Verordnungsentwurf erheblich nachgebessert. Ein Erfolg, den der BVKA nicht zuletzt seinem juristischen Berater Prof. Dr. Hilko Meyer zuschreiben kann.Show moreVorsorge- und Impfangebote kennen und nutzen
Aktiv gegen die nachlassende Impfbereitschaft
Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen! Doch in Deutschland ist in vielen Fällen die Durchimpfungsrate nicht ausreichend. Und das, obwohl die Ständige Impfkommission sich regelmäßig darum bemüht, sachlich zu informieren, aktuelle Empfehlungen auszusprechen, und sich für Impfungen einsetzt.Show moreBeratung um die Wette
Sabine Kellermann ist "Bayerischer Beratungsstar"
Bayern sucht den Beratungsstar! Unter diesem Motto stand ein spannender Wettbewerb, der bereits zum zweiten Mal im Rahmen eines Bayerischen Apothekertags ausgetragen wurde. Bewerben konnten sich alle Pharmaziestudierenden der Unis München, Regensburg, Erlangen und Würzburg ab dem sechsten Semester sowie Pharmazeuten im Praktikum (PhiP). Zwanzig "Freiwillige" durften dann in Augsburg antreten und ihr Fachwissen sowie ihre kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dabei zeigten alle Wettbewerbsteilnehmer vom Ansatz her beachtenswert gute Leistungen, so dass auch schon ein bisschen Glück dazu gehörte, letztlich auf den ersten Plätzen zu landen.Show moreBetrübliche Bilanzen
Die Apotheke im Würgegriff des AMNOG
Die wirtschaftliche Entwicklung der typischen Apotheke zeigt im letzten Jahr eine betrübliche Bilanz. Und ein Ausblick auf 2012 verheißt nichts Gutes. Mit den Auswirkungen des AMNOG auf die Apotheken befasste sich Ursula Hasan-Boehme von der Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover.Show more"Verdammt guter Job" erfordert fairen Lohn
Apotheker im Gespräch mit Politik, Ärzteschaft, Hochschule
Der Apotheker ist in einer immer älter werdenden Gesellschaft als Heilberufler, Medikations- und Präventionsmanager unverzichtbar – und er braucht zur Erfüllung seiner wichtigen Aufgaben nicht nur eine zeitgemäße Ausbildung, sondern auch eine adäquate Entlohnung. Über diese Eckpunkte gab es bei der politischen Podiumsdiskussion anlässlich der Eröffnung des Bayerischen Apothekertags keine Kontroversen. Temporeich und herausfordernd von den Chefredakteuren Peter Ditzel (DAZ) sowie Daniel Rücker (PZ) moderiert, entwickelte sich in der Diskussionsrunde ein facettenreiches Stimmungsbild zu aktuellen Themen innerhalb der Pharmazie.Show moreDer Mann: weniger krank, schneller tot
Die Männergesundheit im Fokus
Männern Präventionsangebote schmackhaft zu machen, ist eine besondere Herausforderung. Dennoch, die Apotheke kann bei der richtigen Ansprache von Männern im Zusammenhang mit Vorbeugungsmaßnahmen eine wichtige Rolle spielen. Show moreGrüne: Cannabis-Arzneimittel für mehr Patienten
Diskussion im Gesundheitsausschuss des Bundestages über Cannabis in der Medizin
BERLIN (svs). Cannabis-Arzneimittel könnten vielen Schwerkranken helfen – das ist durch wissenschaftliche Studien belegt. Doch es gibt viele rechtliche Hürden, die den Patienten den Zugang zu Medizinal-Cannabis oder Arzneimitteln mit aus Cannabis gewonnenen Wirkstoffen erschweren. Hinzu kommt, dass die Krankenkassen die teuren Therapiekosten oft nicht übernehmen. Das wollen die Grünen ändern: Sie beantragten im Bundestag, betroffenen Patientinnen und Patienten Zugang zu medizinischem Cannabis zu ermöglichen. Letzte Woche fand die Anhörung im Gesundheitsausschuss statt.Show moreBMG: Nicotinersatztherapie ist nicht erstattungsfähig
Ministerium will auch für Asthma- und COPD-DMP keine Ausnahme zulassen
BERLIN (ks). Das Bundesgesundheitsministerium bleibt bei der Erstattung von Präparaten zur Nicotinersatztherapie stur: Sie sollen nicht einmal ausnahmsweise zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnungsfähig sein. Bereits Ende April beanstandete das Ministerium einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der vorsah, dass Teilnehmern der Disease-Management-Programme (DMP) Asthma oder COPD auch medikamentöse Maßnahmen angeboten werden können.Show morePhoenix auf stabilem Kurs – Sanacorp mit Gewinnsprung
Großhändler profitieren von AMNOG II – Konditionsumstellung spült Geld in die Kassen
BERLIN (lk). Die Umstellung der Großhandelsmargen zu Jahresbeginn und die neuen Apothekenkonditionen haben den Großhändlern Geld in die Kassen gespült. So berichten Phoenix und Sanacorp über eine positive Geschäftsentwicklung, während Wettbewerber Celesio allerdings noch unter dem angelaufenen Konzernumbau ächzt (siehe nachfolgender Beitrag).Show morePrävention lohnt sich!
Nutzen für den Einzelnen und die Gesellschaft
Zwar weisen Gutachten immer wieder auf die Notwendigkeit hin, Gesundheitsförderung und Prävention zu stärken – doch ein Präventionsgesetz konnte von den politisch Verantwortlichen seit 2004 nicht durchgesetzt werden. Dabei ist der Nutzen schon von einfachen präventiven Maßnahmen wie einer Ernährungsumstellung groß, wie Prof. Dr. Hartmut Morck, Wiesbaden, und Margit Schlenk, Apothekerin aus Neumarkt, zeigten.Show moreInterview mit Dr. Markus Wiesenauer: Neue homöopathische Antworten
STUTTGART (daz). Mittlerweile ist die 14. Ergänzungslieferung des Loseblattwerks "Homöopathie für Apotheker und Ärzte" erschienen. Aus diesem Anlass sprachen wir mit dem Autor dieses Werks, Dr. med. Markus Wiesenauer, über Neuerungen in der Homöopathie und wie sich diese Therapierichtung weiterentwickelt hat.Show more"Was kann ich tun, damit es mir gut geht?"
Gesundheitsförderung in der Grundschule
Klasse 2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, um ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen frühzeitig und kontinuierlich zu stärken. Show moreRx-Boni: Jeder Preisnachlass ist spürbar
Berufsgericht München: Auch Taler im Wert von 30 Cent verstoßen gegen Berufsrecht
BERLIN (jz/ks). "Bis zu 3 Taler pro Rezept geschenkt!" – das versprach ein Apotheker in Bayern seinen Kunden. Dafür muss er nun 5000 Euro Geldbuße zahlen. Das Berufsgericht für die Heilberufe beim Landgericht München I verurteilte ihn wegen einer Berufspflichtverletzung. Auch wenn der mögliche Gesamtwert sich auf maximal 1,20 Euro belaufe, umgehe das Bonussystem zwingendes Preisrecht und verstoße gegen Standesrecht, entschieden die Richter. (Berufsgericht für die Heilberufe beim Landgericht München I, Urteil vom 29. März 2012, Az. BG-Ap 6/11 – nicht rechtskräftig)Show moreDem Diabetes davonlaufen
Beweg Dich – jeder Schritt zählt!
Dass die Prävention des Diabetes in allen Altersgruppen erfolgreich, kostensparend und kosteneffektiv ist, gilt als gesichert. Doch die Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis ist ein mühsamer Prozeß. Da chronische Erkrankungen wie Diabetes weltweit eine große finanzielle Belastung darstellen, sollte mehr dafür getan werden, chronische Erkrankungen zu verhindern statt sie zu behandeln. Im Rahmen der Lesmüller-Vorlesung zeigte Prof. Dr. Peter Schwarz vom Lehrstuhl für Prävention und Versorgung am Universitätsklinikum der TU Dresden, welchen wichtigen Platz Apotheker in der Diabetesprävention einnehmen können.Show moreGesund.Leben.Bayern.
Fördergelder – auch für Apothekenprojekte
Nach wie vor aktuell: das Bayerische Präventionskonzept "Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern.", das bereits seit 2004 die Gesundheit fördern und die Prävention im Lebensstil der Bevölkerung verankern will. Ministerialrat Prof. Dr. Wolfgang H. Caselmann vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, appellierte an die Apotheken, diese Initiative zu unterstützen.Show moreDas Chamäleon Zöliakie
Patienten-Gespräch in der Apotheke wichtig
Zöliakie kommt weitaus häufiger vor als vermutet. Das Gespräch mit Kunden in der Apotheke kann dazu beitragen, so Dr. Stephanie Baas, Deutsche Zöliakie-Gesellschaft Stuttgart, Patienten frühzeitig zu erfassen und zu behandeln, um Spätfolgen zu reduzieren.Show moreBurn-out erkennen und gezielt behandeln
Burn-out ist ein Arbeitsproblem
Burn-out wird in der Öffentlichkeit als neue "Volkskrankheit" diskutiert, aber das Phänomen ist nicht neu, es hat es zu allen Zeiten Namen gegeben. In den Medien wird dabei oft eine Krankheitsdefinition gefördert, die den Begriff Burn-out mit einer Erkrankung der Leistungsträger, der "Starken" gleichsetzt, den Begriff Depression dagegen mit einer Erkrankung der "Schwachen" verknüpft. Diese Bewertung trifft nicht zu und sie birgt die Gefahr einer Stigmatisierung Depressiver. Es handelt sich um zwei Krankheitsbilder, deren Symptome zwar ähnlich sind, die sich aber auf neurologischer Ebene unterscheiden.Show moreKonzernumbau belastet Celesio
Komplizierte Quartalsbilanz und Unruhe wegen Berichten über Umzug der Celesio-Zentrale
STUTTGART (lk). Der vom neuen Vorstandsvorsitzenden Markus Pinger angeschobene Konzernumbau sorgt beim Stuttgarter Pharmahändler Celesio für turbulente Zeiten. Notwendige Abschreibungen auf die angeschlagene Pharmexx-Tochter drücken die Jahresauftaktbilanz 2012 trotz Erholung im Großhandelsgeschäft in die roten Zahlen. Gleichzeitig sorgen Schlagzeilen über einen Umzug der Celesio-Zentrale für Unruhe in der Belegschaft. Für Celesio-Topmanager Pinger kommen solche Berichte zur Unzeit. Er sieht Celesio auf gutem Kurs. Aber es gibt in der Großhandelsszene auch kritische Bewertungen zur Neuausrichtung des zweitgrößten Großhändlers in Deutschland.Show moreGetürkt kann schöner kaum sein
Kann man etwas tun, um einer Demenz vorzubeugen?
Angehörige und Betroffene achtsam begleiten
Da die Ursachen einer Demenz nicht bekannt sind, ist auch eine Primärprävention nicht möglich. Aber wir wissen um Risiko- und Schutzfaktoren und können daher die Demenzschwelle in die eine oder andere Richtung verschieben. Dr. Jens Schneider, Apotheker und 1. Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Augsburg zeigte, wie Apotheker für Betroffene und Angehörige einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können, mit den Problemen der Pflege und Betreuung im häuslichen Umfeld fertigzuwerden.Show moreBundestagsabgeordnete: Ja zum Versand, nein zu Pick up
Antrag der Linksfraktion zur Einschränkung des Arzneimittelversandhandels im Bundestag
BERLIN (jz). Der Versandhandel mit Arzneimitteln ist für Union, SPD, Grüne und FDP mittlerweile eine feste Institution unserer Arzneimittelversorgung. Ein Ärgernis sind für sie hingegen Pick-up-Stellen von Versandapotheken. So lesen sich jedenfalls die Reden der Bundestagabgeordneten zu einem Antrag der Linksfraktion, den Versandhandel auf rezeptfreie Arzneimittel zu begrenzen. Dieser Antrag stand am 10. Mai auf der Tagesordnung des Bundestages – eine mündliche Debatte fand allerdings nicht statt. Stattdessen wurden die vorbereiteten Reden der Abgeordneten zu Protokoll gegeben und der Antrag an die zuständigen Bundestagsausschüsse überwiesen.Show moreImpfpass-Check am beliebtesten
Präventionsleistungen der Apotheken – eine Analyse
Apothekenkunden haben großes Interesse an einem Impfpass-Check in Apotheken. Dies ergab eine Befragung von Kunden in Apotheken, initiiert vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG).Show moreBehring-Nachlass jetzt online
Internet-Datenbank "behring-digital" verfügbar
MARBURG (ral). Am 3. Mai wurde die Internet-Datenbank "behring-digital" in Marburg der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Datenbank wurde im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts zur "Erschließung, Digitalisierung und Bereitstellung des Nachlasses Emil von Behrings im Internet" am Institut für Geschichte der Pharmazie Marburg und in der Emil-von-Behring-Bibliothek – Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin der Philipps-Universität Marburg erarbeitet.Show moreSchriftliche Beratungsbefugnis für nicht Approbierte
Neuerung der Apothekenbetriebsordnung
(daz). Die Steigerung der Beratungsqualität ist eines der zentralen Themen der neuen Apothekenbetriebsordnung. Die bisherigen Veröffentlichungen der pharmazeutischen Fachpresse beschäftigten sich nahezu ausschließlich mit der Frage, wie beraten werden muss, dabei gibt es auch in der Frage, wer beraten darf eine grundlegende Neuerung, nämlich die Pflicht zur Erteilung einer schriftlichen Beratungsbefugnis, wenn nicht approbierte Angehörige des pharmazeutischen Personals Informations- und Beratungsaufgaben übernehmen sollen. Damit Sie bei der Beratung künftig nicht nur inhaltlich sondern auch personalrechtlich auf der sicheren Seite sind, hat der Deutsche Apotheker Verlag ein Formular entwickelt, das alle erforderlichen Punkte enthält.Show more"Herzensangelegenheit 50+"
Apotheker als Präventionsmanager
Bei 33% aller Apothekenkunden, die an der Apotheken-Aktion "Herzensangelegenheit 50+" teilnahmen, konnten die beeinflussbaren Risiken, die zu einem Herzinfarkt führen können, verbessert werden. Dieses Ergebnis zeigt, wie positiv sich Apotheken im Bereich Prävention positionieren können, so Silvia Grote vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG), die diese aktuellen Ergebnisse auf dem Bayerischen Apothekertag in Augsburg vorstellte.Show moreRechtliches
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