Arbeitgeberverband: Liberalisierung statt Honorarerhöhung
Becker und Hasse kontern BDA-Stellungnahme zur Arzneimittelpreisverordnung
BERLIN (ks). 29 Verbänden hatte das Bundeswirtschaftsministerium den Referentenentwurf zur Erhöhung des Apothekenhonorars mit der Bitte um Stellungnahme zugeschickt. Nicht auf der Verteilerliste stand der Bundesverband Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA). Trotzdem preschte der BDA letzte Woche ungefragt mit einer eigenen Stellungnahme vor: Der BDA lehnt jede Erhöhung ab und will stattdessen den Arzneimittelmarkt liberalisieren. Theo Hasse, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Deutscher Apotheker (ADA) und DAV-Chef Fritz Becker traten den Behauptungen des BDA entschieden entgegen.