Praxisärzte drohen mit flächendeckendem Streik
GKV und Ärzteverbände streiten über Ärztehonorar
BERLIN (jz). Während die Apothekerschaft noch darüber diskutiert, ob ein Streik der richtige Weg zur Durchsetzung der eigenen Honorarforderungen ist, drohen niedergelassene Ärzte bereits mit flächendeckenden Praxisschließungen im September. Laut einer gemeinsamen Erklärung von zwölf Ärzteverbänden wollen die Ärzte sich damit gegen die von den Gesetzlichen Krankenkassen geforderten Honorarkürzungen um rund sieben Prozent (2,2 Milliarden Euro) wehren. Die Kassenärzte fordern für die bevorstehenden Verhandlungen dagegen eine Erhöhung ihrer Honorare um elf Prozent (3,5 Milliarden Euro).