Kassenabschlag: Fronten verhärtet
Erste Verhandlungsrunde ohne Annäherung – neues Schiedsverfahren am Horizont
Berlin (lk). Auf dem Deutschen Apothekertag und im DAZ-Interview hatte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die gesetzlichen Krankenkassen mit Blick auf den Kassenabschlag aufgefordert, die berechtigten Honorarforderungen der Apotheker anzuerkennen. Nach der ersten Verhandlungsrunde zwischen Deutschem Apothekerverband (DAV) und GKV-Spitzenverband letzten Mittwoch stehen die Zeichen jedoch auf Konflikt. Es gab keine Annäherung. Die Fronten sind verhärtet: Es stehen unverändert 1,75 Euro gegen 2,05 Euro.