"Pille danach" ohne Rezept – ist die Zeit reif?
SPD beantragt Entlassung aus Verschreibungspflicht
BERLIN (jz). Seit Langem wird in Deutschland über die Vor- und Nachteile der Rezeptpflicht von Notfallkontrazeptiva diskutiert. Vor einigen Wochen erklärte der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Thomas Ilka, gegen eine grundsätzliche Entlassung aus der Verschreibungspflicht sprächen "keine durchschlagenden Argumente". Offenbar ein Anreiz für die Fraktion der SPD: Sie stellte nun einen Antrag, in dem sie die Rezeptfreiheit der "Pille danach" – des Wirkstoffs Levonorgestrel – fordert. Die Beratung sollen danach die Apotheker übernehmen.