Ein riesiger medizinischer Datenschatz soll helfen, Krankheiten besser zu verstehen
BERLIN (ks). Anfang nächsten Jahres startet die bislang größte medizinische Gesundheitsstudie Deutschlands – die sogenannte "Nationale Kohorte". Bundesweit sollen 200.000 Männer und Frauen medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt werden – und das über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren. So will die Wissenschaft Erkenntnisse gewinnen, wie genetische Faktoren, Umweltbedingungen, soziales Umfeld und Lebensstil die Entstehung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs beeinflussen. An dem von Bund, Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft geförderten Projekt sind 23 Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt.