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Ärztetag debattiert über Dispensierrecht
Vergangene Woche tagte in Hannover der Deutscher Ärztetag, Die Delegierten debattierten dabei unter anderem über eine Erweiterung des Dispensierrechts in der ambulanten Versorgung. Einen Beschluss hierzu gab es aber nicht, der Antrag wurde an den Vorstand zur weiteren Bearbeitung überwiesen.Show moregesundheitspolitik
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Antrag an den Vorstand überwiesen
18.05.2026, 12:00 Uhr
Nur nüchtern!
BERLIN (jz) | Einem hessischen Apotheker wurde vom Berufsgericht für Heilberufe bei dem Verwaltungsgericht Gießen ein Verweis erteilt, weil er während des Notdienstes in angetrunkenem Zustand Arzneimittel abgab. Damit habe er gegen seine Berufspflichten verstoßen, erklären die Richter im Beschluss. (Berufsgericht für Heilberufe bei dem Verwaltungsgericht Gießen, Beschluss vom 20. September 2013, Az. 21 K 1707/12.GI.B)Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Die N-Größe ist das Maß
BERLIN (ks) | Verordnet ein Arzt einem gesetzlich Krankenversicherten ein Arzneimittel in einer Packungsgröße, die nicht lieferbar ist, hat die Apotheke laut Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung die nächst kleinere Packung abzugeben. Die Zuzahlung richtet sich dann nach dem Abgabepreis der tatsächlich ausgehändigten Packung – nicht nach der auf dem Rezept verordneten. Das hat das Sozialgericht Aachen entschieden. Eine Apothekerin musste hierdurch eine Rechnungskürzung durch eine Krankenkasse hinnehmen. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falles hat das Gericht die Sprungrevision zum Bundessozialgericht zugelassen. (Urteil des Sozialgerichts Aachen vom 22. Oktober 2013, Az.: S 13 KR 223/13)Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Halbzeit im Koalitionspoker
BERLIN (lk) | Zur Halbzeit der Koalitionsverhandlungen hat die AG Gesundheit bereits in einigen Fragen Konsensansätze ausgearbeitet. Wie immer gilt jedoch in Koalitionsverhandlungen der Grundsatz, nichts ist vereinbart, bis alles vereinbart ist. Außerdem stehen alle Details unter Finanzierungsvorbehalt. Union und SPD haben sich unter diesen Vorbehalten über die Fortführung des Preismoratoriums, die Senkung des Herstellerrabatts und den Verzicht auf Preisverhandlungen für den Bestandsmarkt verständigt.Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Bei Engpässen nicht wegschauen
BERLIN (ks) | Kliniken in Deutschland beklagen weiterhin Lieferengpässe bei wichtigen Arzneimitteln. Im August hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erneut bei Krankenhausapotheken nachgefragt, wie es um die Verfügbarkeit von Medikamenten bestellt ist. Im Durchschnitt wurden für den Monat August 18 Lieferengpässe gemeldet.Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
„Wegprämie“ verboten
BERLIN (ks) | Letzte Woche erst hat DocMorris bei der Arzneimittelcheck-Prämie klein beigegeben. Nach den sich häufenden Ordnungsgeldbeschlüssen stellte die Versandapotheke ihr Prämienangebot in Höhe von bis zu 20 Euro ein (siehe AZ 2013, Nr. 46, S. 3). Doch nun hat das Landgericht Köln die nächste Einstweilige Verfügung erlassen. DocMorris wurde untersagt, eine „Fahrtkostenerstattung“ zu gewähren. Auch diesmal droht ein Ordnungsgeld. (Beschluss des Landgerichts Köln vom 5. November 2013, Az.: 84 O 256/13)Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Diskussion um rezeptfreie PiDaNa hält an
BERLIN (jz) | Die Pille danach (PiDaNa) soll es nach dem Willen der Länder künftig ohne Rezept geben. Ob sich diese Forderung am Ende tatsächlich durchsetzen wird, muss sich zeigen. Die Apotheker wären in jedem Fall bereit, die Verantwortung zu übernehmen. Doch die Pläne stoßen auch auf Kritik.Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Berend Groeneveld ist neuer LAV-Vorsitzender
HANNOVER (tmb) | Die Delegiertenversammlung des Landesapothekerverbandes (LAV) Niedersachsen hat am 6. November einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorstandsvorsitzender des Verbandes ist Berend Groeneveld, der zuvor einer der beiden Stellvertreter des bisherigen Vorsitzenden Heinz-Günter Wolf war. Am Tag nach seiner Wahl stellte sich Groeneveld den Fragen der AZ (den Link zum Interview finden Sie am Ende des Beitrags).Show more11.11.2013, 00:00 Uhr
DocMorris gibt nach
BERLIN (ks) | Nachdem das Oberlandesgericht (OLG) Köln Ende Oktober ein Ordnungsgeld von 150.000 Euro gegen DocMorris bestätigt hat, verzichtet die niederländische Versandapotheke jetzt darauf, die Teilnahme am individuellen Arzneimittelcheck mit bis zu 20 Euro zu honorieren. „Um dem Urteil Folge zu leisten, werden wir die Prämie nicht mehr weiter ausloben“, vermeldete DocMorris-Vorstand Olaf Heinrich am 7. November.Show more11.11.2013, 00:00 Uhr
Teamplayer mit Herz für ländliche Strukturen
HANNOVER (tmb) | Der neue Vorstandsvorsitzende des Landesapothekerverbandes Niedersachsen, Berend Groeneveld, stellte sich den Fragen der AZ. Er betrachtet sich selbst als Teamplayer und Kleinstadt-Apotheker aus dem ländlichen Raum. Ländliche Versorgungsstrukturen zu stärken, sei ihm ein Herzensanliegen. Als besondere Herausforderung nannte er den in vielen Apotheken bevorstehenden Wechsel der Generationen. Als wichtiges politisches Instrument hob er partnerschaftliche Kooperationen im Gesundheitswesen hervor. Nachfolgend das Interview.Show more11.11.2013, 00:00 Uhr
Sanicare wirbt um Beamte
BERLIN (jz) | Seit Juli müssen Beihilfeberechtigte bei der holländischen Versandapotheke DocMorris erst nach sechs Wochen ihre Rechnung begleichen – die Versandapotheke Sanicare setzt jetzt eins drauf: Bei ihr müssen Beamte und beihilfeberechtigte Personen seit Anfang November erst nach einem halben Jahr zahlen. Die Zahlpause sei „besonders großzügig“ angelegt, um Beihilfeberechtigte nicht in finanzielle Verlegenheit zu bringen, erklärt Dr. Volkmar Schein, der seit April die Sanicare-Apotheken übernommen hat, in einer Mitteilung.Show more11.11.2013, 00:00 Uhr
ABDA: Kassen sparen, Apotheken arbeiten
BERLIN (ks) | Die ersten Beschlüsse der Arbeitsgruppe Gesundheit zum Arzneimittelmarkt haben letzte Woche für einigen Wirbel gesorgt. Auch die ABDA zeigte sich gespalten. Während sie die weitgehende Abkehr vom Bestandsmarktaufruf für sinnvoll hält, kritisierte der Deutsche Apothekerverband (DAV) das Festhalten am Herstellerzwangsrabatt. Letzteres verlange den Apotheken weiterhin einen erheblichen Mehraufwand ab, so die ABDA. Während die Kassen sparten, bringe die Inkassotätigkeit den Apotheken Bürokratie und ein Haftungsrisiko ein. Show more11.11.2013, 00:00 Uhr
Pille danach ohne Rezept?
BERLIN (jz) | Die Pille danach soll es ohne Rezept geben – dafür hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 8. November gestimmt. Darüber hinaus soll die Bundesregierung prüfen, was gegen Online-Rezepte, die ohne persönlichen Patientenkontakt ausgestellt wurden, unternommen werden kann. Diesen Wünschen der Länder muss jetzt wiederum das Bundesgesundheitsministerium zustimmen.Show more11.11.2013, 00:00 Uhr
Agentur übernimmt Leitbildprozess
BERLIN (ks) | Nach wie vor fehlt der ABDA ein Pressechef – aufweisen kann sie jetzt aber einen Vertrag mit der Kommunikationsagentur Cyrano. Wie die ABDA am 31. Oktober mitteilte, wird die Agentur sie ab sofort bei einer auf voraussichtlich drei Jahre ausgelegten Imagekampagne unterstützen. Cyrano hat bereits die Kampagne „Gesundheit wählen“ entwickelt und umgesetzt. Den geplanten Budgetrahmen beziffert die ABDA auf rund zwei Millionen Euro pro Jahr.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Viel Aufwand für einen Testlauf
BERLIN (tmb) | Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 30. November seine erste Kosten-Nutzen-Bewertung (KNB) abgeschlossen. Darin hat das Institut die Antidepressiva Bupropion, Duloxetin, Mirtazapin und Venlafaxin bewertet. Die Studie hat keine rechtlichen Folgen für Arzneimittel mit diesen Wirkstoffen. Vielmehr geht es um die Praktikabilität der erstmals angewendeten Methode. Diese hat nun zu Ergebnissen geführt, aber der Aufwand dürfte ein starkes Argument gegen den Einsatz als Routineverfahren sein.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Zuversicht wächst
BERLIN (ks) | Die Geschäftsstimmung in der deutschen Apothekerschaft wird zusehends besser. Knapp ein Drittel der 292 Apothekenleiter und -leiterinnen, die sich im Oktober am Konjunkturindex APOkix beteiligt haben, sehen ihre aktuelle Geschäftslage positiv. Nur noch knapp 20 Prozent schätzen sie negativ ein, der überwiegende Teil bewertet sie neutral. Im Vergleich zum Oktober 2012 ist dies ein deutlicher Stimmungswandel – seinerzeit beurteilten noch mehr als die Hälfte der Befragten ihre Lage negativ.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Neue Aufgabe für Rainer Gurski
BERLIN (lk) |Der Geschäftsführende DAV-Vorstand hat zum 1. November 2013 Rainer Gurski zum Geschäftsführer des DAV-Notdienstfonds berufen. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und erfolgreiche Tätigkeit für die Apothekerschaft“, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Jeder Zweite informiert sich im Netz
BERLIN (ks) | Knapp die Hälfte der Apothekenleiter und -leiterinnen nutzt mittlerweile Social-Media-Kanäle, um sich über Apothekenthemen zu informieren, diese selbst zu kommentieren oder sich auszutauschen. Zu diesem Ergebnis kommt die Oktober-Umfrage des Apotheken-Konjunkturindex APOkix des Kölner Instituts für Handelsforschung. Facebook spielt dabei eine untergeordnete Rolle – gefragt sind hingegen Kommentarfunktionen bei DAZ.online und apotheke-adhoc. Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Völlig anonym
BERLIN (lk) | Das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) hat den Datenschutz bei der Auswertung von Rezeptdaten im Juli 2013 als Folge der Diskussion über die Weiterverarbeitung dieser Informationen auf die „höchsten Anforderungen“ umgestellt. „Die an das DAPI gelieferten Datensätze entsprechen damit den strengsten Datenschutzanforderungen“, sagte DAPI-Vorstand Dr. Andreas Kiefer der DAZ. In der DAPI-Datenbank befinden sich inzwischen sieben Milliarden Rezeptdatensätze.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Klicken und kaufen
FRANKFURT/M. (wes) | Ordermed-Geschäftsführer Markus Bönig hat die nächste Geschäftsidee: KlickA. Damit will er die Werbung für OTC-Produkte direkt mit der Apotheke verbinden. Fünf Hersteller seien schon dabei, sagte Bönig in Frankfurt/M. auf dem Kongress „Zukunft Apotheke“. Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
DocMorris muss wieder zahlen
BERLIN (ks) | Die Ordnungsgelder, die die Apothekerkammer Nordrhein gegen DocMorris erwirkt hat, summieren sich mittlerweile auf 350.000 Euro. In einem letzte Woche ergangenen Beschluss hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln jetzt auch das letzte Ordnungsgeld in Höhe von 150.000 Euro bestätigt (Az.: 6 W 181/13). Es wurde verhängt, weil DocMorris nach wie vor mit einer Prämie von bis zu 20 Euro für die Teilnahme an einem Arzneimittel-Check wirbt.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
KompetenzApotheke Schmerz - DGS will Beratung stärken
BERLIN (ks). Nach einem erfolgreichen Modellversuch in Bayern will die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) jetzt bundesweit die „KompetenzApotheke Schmerz“ nach vorne bringen. Denn obwohl sie für viele Schmerzpatienten erste Anlaufstelle seien, werde das Potenzial der Apotheken bislang weitgehend ausgeblendet, sagt der Schmerztherapeut und DGS-Präsident Dr. Gerhard Müller-Schwefe. Um dies zu ändern, hat sich seine Gesellschaft neue Partner an Bord geholt. Mit dabei sind nun auch der Pharmagroßhändler Gehe sowie Pfizer. Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Es bleibt beim Zwang
BERLIN (ks) | Bereits nach dem dritten Arbeitsgruppentreffen haben sich Gesundheitspolitiker von Union und SPD am 4. November auf ein erstes Zwischenergebnis in der Arzneimittelpolitik verständigt. Apotheken betreffende Entscheidungen gab es nicht – wohl aber solche, die den pharmazeutischen Unternehmen zu schaffen machen: Der Bestandsmarktaufruf wird zwar beendet, dafür bleibt der Preisstopp bestehen und der Zwangsrabatt für Nicht-Festbetragsarzneimittel wird auf sieben Prozent festgeschrieben.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Mietvertrag verpflichtet zum Apothekenbetrieb
BERLIN (jz) | Das Hanseatische Oberlandesgericht hat eine Apothekerin dazu verpflichtet, ihre Apotheke bis zum vorgesehenen Mietvertragsende im Jahr 2018 zu betreiben. Sie hatte den Betrieb Anfang 2012 eingestellt, weil sie kein Geld für die notwendigen Umbaumaßnahmen hatte und Verluste erwirtschaftete. Jetzt muss sie den Betrieb wieder aufnehmen und außerdem die Kosten des Gerichtsverfahrens in Höhe von rund 5000 Euro tragen. Gegen den Beschluss sind keine Rechtsmittel mehr möglich. (Hanseatisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 21. August 2013, Az. 8 W 72/13)Show more04.11.2013, 00:00 Uhr
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